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Also, meine Frage entstand ja daraus, dass es Dir nicht genug erschien, einen einzelnen Menschen zu beeinflussen, dass er sich so verhält, dass auch zukünftige Generationen auf dem Planeten leben können.
Der Junge, den ich jetzt bei mir habe, faselte eigentlich auch von nix anderem als von Rollern usw, als er zu mir kam. Heute will er auch überhaupt keinen Führerschein mehr machen und sagt das Gleiche wie ich, dass man mit dem ÖPNV gut klar kommt.
Mir reicht das erstmal.
Aber, was ich eben sagen will, ist folgendes:
Hätte er sich anders entschieden und gesagt: "Ich lebe nur jetzt und mir macht es Spaß mit umweltschädigenden Karren durch die Gegend zu sauen, ich interessiere mich nicht für die nachfolgenden Generationen!", dann hätte ich das auch erstmal akzeptiert. Ohne dass Du auch Auffassung akzeptierst, die nicht Deiner entsprechen, wirst Du sowieso niemals an jemanden herankommen, der andere Vorstellungen als Du selbst hast.
Bei Dir hörte sich es so an, als wolltest Du jedem Deine Lebensvorstellung ("Denke an die nächsten Generationen!") aufzwingen. Das ist nicht mein Ziel. Wahrscheinlich dachten meine Eltern auch, als sie irgendwelchen Nazis nachliefen, die die Welt von Juden befreien wollten und Lebensraum im Osten schaffen wollten, die tun das für die kommenden Generationen. Das zeigt eben, dass da sehr viele Fehlschlüsse möglich sind und man nie absolut von der Richtigkeit seines Verhaltens überzeugt sein sollte.
Aufgabe kann es eben nur sein, den Menschen die unterschiedlichen Möglichkeiten, die sie haben, mit ihrem Leben umzugehen und ihre ethischen Entscheidungen zu treffen, aufzuzeigen. Entscheiden müssen die das schon selbst.
Ich persönlich habe mich in meiner Zeit, als ich noch politisch professionell bei den Grünen war, Anfangs der 80er Jahre, als die damals gegründet wurden, eingesetzt und bin so ziemlich entsetzt, was daraus geworden ist. Das animiert mich zumindest zur Zeit nicht besonders noch politisch all zu aktiv zu sein.
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Spiegel unregistriert
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1 € sammeln + schicken ist auch ein Job
03.01.2010 13:34 |
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@Arne, hi
ich kann für mich kämpfen und für die, die ich an mich wenden, sofern es sich herum gesprochen zu haben scheint, dass es hier eine andere Sicht- oder Lebensweise gibt, und g l e i c h z e i t ig versuchen, dafür zu sorgen, dass ich zum Beispiel die Klimaaufheizung im sozialen, politischen, religiösen und ökologischen antizipiere und "dagegen an" lebe, schon allein weil es auch mir persönlich darum geht, nicht unter die Räder einer zunehmend menschenfeindlichen Welt zu geraten. Eine Diferenzierung des Jetzt vom Morgen ist für diese Einstellung nicht unbedingt nötig.
Ansonsten bin ich ganz froh darüber, dass der der noch hier lebt, der ebenfalls eine Heimkarriere hinter sich hat, demnächst versuchen wird, eine Fahrerlaubnois zu erobern, zumal ich diese nicht habe, wir aber voll darauf angewiesen sind, mit unserm Trasporter ständig Sachen zu transportieren, die für unser Überleben wichtig sind.
Am liebsten würde ich jetzt hier alle, die mitlesen, anschnorren, uns längerfristig 1 Euro im Monat zu schicken, aber weiss nicht, ob das nicht missverstanden würde, nicht aber nur für die Fahrerlaubnis, sondern erst mal für eine gewisse alternative Grundsicherung, wozu auch gehört, dass ich mich wenigstens mal gesundheitlich durchchecken lassen kann, was im Prinzip ja auch nicht schaden kann.
Mit der Sammulung monatlicher Sympatisanten Zuwender jenseits staatlicher Auflagen und Erpressung möchte ich diese Sache hier auch noch machen können, wenn ich mal neunzig bin, oder hundertneunzig meinetwegen
Viele Grüsse
Spiegel
LG
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Spiegel am 03.01.2010 13:38.
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RE: 1 € sammeln + schicken ist auch ein Job
04.01.2010 08:49 |
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| Zitat: |
Original von Spiegel
@Arne, hi
ich kann für mich kämpfen und für die, die ich an mich wenden, sofern es sich herum gesprochen zu haben scheint, dass es hier eine andere Sicht- oder Lebensweise gibt, und g l e i c h z e i t ig versuchen, dafür zu sorgen, dass ich zum Beispiel die Klimaaufheizung im sozialen, politischen, religiösen und ökologischen antizipiere und "dagegen an" lebe, schon allein weil es auch mir persönlich darum geht, nicht unter die Räder einer zunehmend menschenfeindlichen Welt zu geraten. Eine Diferenzierung des Jetzt vom Morgen ist für diese Einstellung nicht unbedingt nötig.
Ansonsten bin ich ganz froh darüber, dass der der noch hier lebt, der ebenfalls eine Heimkarriere hinter sich hat, demnächst versuchen wird, eine Fahrerlaubnois zu erobern, zumal ich diese nicht habe, wir aber voll darauf angewiesen sind, mit unserm Trasporter ständig Sachen zu transportieren, die für unser Überleben wichtig sind.
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Ich wiederhole:
"ANSONSTEN ...."
Siehste, dieses "Ansonsten" kann ich nicht mehr hören.
Alles so nach dem Motto:
"Oh wir müssen ja alle superökologisch sein, dem anderen alles verbieten, egal, was er eigentlich will, aber wenn ich was zu transportieren habe, dann scheiße ich doch gerne auf die nachfolgenden Generationen mit ihrer Umwelt!"
Das habe ich hunerttausend Male erlebt und ich bin froh einige wenige Menschen gefunden zu haben, die nicht so denken und tatsächlich noch den ÖPNV nutzen, sich schwerere Sachen liefern lassen (weil es von der Ökobilanz sinnvoller ist, dass eine Autofahrt mit mehreren Sachen, die geliefert werden müssen verbunden wird als wenn jeder einzeln fährt) anstatt in dem Moment, wo es sich anbietet, doch wieder bei sich selbst den Weg des geringsten Widerstandes zu wählen.
Und wenn der Junge, der jetzt bei mir lebt, sich entscheiden sollte, nutzlos einen Riesen-Truck durch die Gegend zu kutschen jeden Tag, nur um die Umwelt zu belasten: Ich würde weiterhin zu Fuß meine Einkäufe erledigen.
Das habe ich ihm von Anfang an klar gemacht und auch nur über diese Haltung bekommt man evtl. Menschen dann dazu, auch, wie eben jetzt geschehen, von dem Denken "Hauptsache Indivdualverkehr" abzurücken.
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Spiegel unregistriert
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Holz, Sturm Wind, Eis,Schnee
04.01.2010 23:53 |
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Ich wiederhole:"ANSONSTEN ...."
Siehste, dieses "Ansonsten" kann ich nicht mehr hören.Alles so nach dem Motto:
"Oh wir müssen ja alle superökologisch sein, dem anderen alles verbieten, egal, was er eigentlich will, aber wenn ich was zu transportieren habe, dann scheiße ich doch gerne auf die nachfolgenden Generationen mit ihrer Umwelt!" Das habe ich hunerttausend Male erlebt und ich bin froh einige wenige Menschen gefunden zu haben, die nicht so denken und tatsächlich noch den ÖPNV nutzen, sich schwerere Sachen liefern lassen (weil es von der Ökobilanz sinnvoller ist, dass eine Autofahrt mit mehreren Sachen, die geliefert werden müssen verbunden wird als wenn jeder einzeln fährt) anstatt in dem Moment, wo es sich anbietet, doch wieder bei sich selbst den Weg des geringsten Widerstandes zu wählen. Und wenn der Junge, der jetzt bei mir lebt, sich entscheiden sollte, nutzlos einen Riesen-Truck durch die Gegend zu kutschen jeden Tag, nur um die Umwelt zu belasten: Ich würde weiterhin zu Fuß meine Einkäufe erledigen. Das habe ich ihm von Anfang an klar gemacht und auch nur über diese Haltung bekommt man evtl. Menschen dann dazu, auch, wie eben jetzt geschehen, von dem Denken "Hauptsache Indivdualverkehr" abzurücken.
Hi Arne,
war das wirklich der einzige und wichtigste Punkt in meinem Beitrag, dass Du auf diesen und nur auf diesen so eingehst ?. Ich kann Dir zu meiner / unserer Verteidigung nur das hier schreiben.
Bist Du nun für oder gegen eine ökologisch sinnvoll und schonende Lebensweise?
Wie kommst Du immer gleich auf verbieten? Wenn mir jemand etwas einfach so verbieten würde, dann würde ich mich ihm doch nicht anschliessen oder?
Ich lebe zudem an einem ziemlich einsamen Ort, wo nur einmal am Tag ein Bus verkehrt, der Schüler in eine Schule bringt und zurück. Wie sollte ich bitte schön den öffentlichen Nahverhkehr nutzen für unsre Belange bitte schön? ZB: um folgendes zu regeln:
1: ständig Brennholz und Bauholz, Bücher und Flohmarktsachen besorgen
( für eine Solaranlage hats leider noch nicht gereicht, auch für einen solarangetrieben Van reichten die Mittel leider noch nicht)
2.Auf die Flohmärkte fahren mit einem vollen Bus, um da den Lebensunterhalt zu sichern ?
Im übrigen dient unser Van genau diesem Zweck. Andere isolierte Menschen die hier inder Gegend keinen Plan haben, wie sie ihre schweren Sachen zB. Umzug regeln können, bekommen den Van ausgeliehen. Keine Ahnung, wieso das nicht ok sein sollte. Meinst Du im Ernst, wir sollten jeden einzelnen Holzbalken, den wir brauchen, 20 km durch Schnee und Eis zu Fuss oder mit dem Fahrradanhänger durch die Gegend kutschen?
LG
von Spiegel
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Spiegel am 04.01.2010 23:54.
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Ja, aber so geht es los:
Frage Dich nach Deinen Präferenzen und was Du anders machst als wie die, die Du kritisierst!
Ich kann auch sagen: Bei mir kommt der Strom nicht aus der Steckdose, sondern ich kann mir gleich eine Verlänegrungsschnur zum AKW Lingen II legen lassen, das liegt direkt fast vor meiner Tür.
Ich bin immer noch gegen Atomkraft, muss aber erstmal akzeptieren, dass die Dinger in der Gesamtheit weniger Probleme bei der Klimaveränderung machen als fossile Brennstoffe.
Auch Du wägst ab, was gerade wichtig für Dich ist.
Gegen eine Bewegung, die Bewohner aus der Ecke da zu einem "Buurtbus" zu bewegen, ist natürlich nix zu sagen. Den haben wir in dem Kaff, in dem ich lebe auch. Und dafür ist es sinnvoll, wenn Menschen einen Führerschein haben.
Obwohl ich mich auch schon frage, ob das so okay ist, wenn wir Bewohner dem Staat die Verpflcihtung abnehmen, wenn er schon sonst nix für die Menschen macht, auch noch die Beförderung abzunehmen und nicht etwa daruf politisch hinzuwirken, dass die mehr Geld für den ÖPNV zur Verfügung stellen.
Also, ich habe auch schon zeitweillig auf relativ abgelegenen Häusern leben müssen. Die Sache mit dem Jungen, den ich jetzt habe, begann auch im teifsten Moor in Ostfriesland. Holz hätten wir aber auf den kleinen Waldstücken direkt hinter uns am Haus dann gehabt. Für Luxusgüter wie nicht selbstangebautes Essen oder so mussten wir dann eben auch mal 3 km laufen. Das ist aber auch nicht so viel, denke ich.
Ich halte diese doch sehr übertriebene Mobilität in unserer Zeit nicht für ein unbedingtes Grundrecht.
Ich merke so manchmal, dass Du Dich selbst sehr gerne über den Gegensatz definierst, den Deine Ziele zu den staatlichen Methoden ausmachen. Leider habe ich mal so in meiner Lebenserfahrung mitbekommen, dass man manchmal selber nicht 100%ig sich daran halten kann, jedwede Art der Korrumption mitzumachen, den unsere Gesellschafts- und vor allen Dingen Wirtschaftsform bedingt.
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dian unregistriert
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| Zitat: |
| Ich halte diese doch sehr übertriebene Mobilität in unserer Zeit nicht für ein unbedingtes Grundrecht. |
Ich sehe das etwas anders, und denke, dass es geradezu eine typische Krankheit der Moderne ist, die Menschen zusammenzupferchen und sie wie Vieh irgendwo hinzukarren... ihnen Sitznummern zuzuweisen, oder sie gar ein paar Stunden im völlig überfüllten Abteil stehen zu lassen, nur weil sie alle in eine ähnliche Richtung wollen.
Im Wilden Westen hingegen haben oft schon Kinder und Teenager ihr eigenes Pferd besessen... es gab keine Geschwindigkeitsbegrenzung, und meines Wissens hat auch kein Sheriff ein Kind vom Pferd gerissen und ihm gesagt: "Zeig erstmal deinen Pferdeführerschein, du bist doch sicher noch keine achtzehn."
DAS war noch Freiheit und echter Individualverkehr.
Ich fordere daher statt neuer Züge oder Busse die Wiedereinfürhung von Poststationen, in denen man unterwegs seine Pferde austauschen oder sich erholen lassen kann.
Ich fordere Pferde für jedermann, auch ohne Führerschein. (weiß ja nicht, ob man heutzutage in Deutschland überhaupt noch ohne Reitprüfung ein Pferd besteigen darf...)
Verbannt die stinkenden Autos, lärmenden Züge und chemtrailsversprühenden Flugzeuge von den Straßen, und lasst stattdessen wieder das Aroma von naturgesundem Pferdemist durch die Stadt ziehen, wie in der guten alten Zeit!
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Eben, zum einen muss man das den ganzen Tierrechtlern klar machen, was aber imo noch vetretbar wäre, wenn das die Pferdehalter selber machen, zum anderen sind ja nun aber auch Verbrennungsmotoren erfunden.
Die dann wieder völlig zu verbannen, wäre eben genauso sinnvoll wie auch die Elektrizität wieder abzuschalten, nur, weil es unsichere AKWs oder umweltverbpestende Stein- oder Braunkohlekraftwerke gibt.
Ich denke, alleine schon wegen der Krankenwagen braucht man ab und an mal Individualverkehr.
Es sollte nur eben bei allen Verkehrsarten die Subventionen abgebaut werden. Ich möchte nicht wissen, was ich als Steuerzahler für Autostraßen zahle, die ich nicht brauche und die ich lieber als Schienenstrecken sehen würde oder für so einen Quatsch wie Abwrackprämie.
Autofahren ist irgendwie eine voll durchsubventionierte Sache.
Für das Geld, was diese Abwrackprämie verschlungen hat, könnte man bestimmt für einige Jahre den ÖPNV in vielen Bereichen ausbauen.
Dann gäbe es evtl. auch mal eine Deutsche Bahn AG, die Züge zur Berfügung steht, in denen man sitzen kann und die auch mal, wenigstens irgendwann, mal pünktlich fährt.
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