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Zum Ende der Seite springen Öko-Faschismus  
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Leberkrebs
unregistriert
16.11.2007 01:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich weiß warum Du das tust! Weil Du gern jeden User gesperrt siehst, der DIR nicht passt! LEIDER hat das schonmal nicht funktioniert, Immerhin hatte ich paar Monate keinen Bock auf Deinen Kindergarten.
Jetzt wollte ich mit ANDEREN Usern hier sachlich diskutieren. DEIN erster Beitrag war (sinngemäß) ; "Das ist der böse Tetrarchos! Warum darf der wieder posten ?? Herr Lehrer (Dian) ich weiß was, ich weiß was!"
Und ab da gings wieder los. ICH habe DICH nicht zuerst wieder angesaugt!

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 16.11.2007 01:43.

Arne Kroger
unregistriert
16.11.2007 04:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

A. Ich hätte jetzt gerne folgende Forenregeln, zuerst einmal nur für @Hansi und @Bronstein:
Es gibt genau eine Rede und eine Gegenrede und Ihr dürft Euch dann wieder zu Wort melden, wenn sich ein dritter dazwischen gemeldet hat, ansonsten fände ich es sehr angenehm, wenn jeder weitere Dialog einfach von den Admins hier kommentarlos gelöscht würde.

Ist besser für Euch und für den Rest! Zunge raus

B. Der finnische Öko-Typ ist ein Faschist. Ja. Und, @Lovecraft, Freifrau Jutta von Ditfurth hat immer Recht!
Ich halte den für faschistoid, weil er sich wohl das Recht herausnimmt, 2 Kinder in die Welt zu setzen, wohl die Meere leerzufischen etc.
Der nimmt sich was heraus, was er anderen nicht zugesteht.

C. Könnte mir jetzt mal einer erklären, warum es zuviele Menschen auf dieser Welt gibt?
Die drei dichtbesiedelsten Staaten der Erde sind Monaco, Singapur und der Vatikanstaat.
Beim letzteren gehe ich davon aus, dass der Papst das ohne Schwierigkeiten akzeptieren wird, dass er nur noch 2 Kinder in die Welt setzen darf, zumal ich bei katholischen Geistlichen maximal davon ausgehe, dass sie Kinderreichtum vermissen, wenn es um ihre Sexualwahlprogramme oder wie man das heute nennt, geht.
Und so schlecht geht es, glaube ich den Monegassen gar nicht. Die zahlen 0% Einkommenssteuer und viele ziehen sogar dahin, weil sie da leben wollen. Singapur ist auch ziemlich reich, wenn auch, so wie ich gehört habe, etwas faschistoid in seinen Regeln (die haben noch Prügelstrafe für Menschen, die Zigarettenkippen auf die Straße schmeißen! @quaid findet es dort bestimmt schön!).
Ob jetzt in den dünn besiedelten Gebieten der Erde, wie z.B. der Mongolei oder Namibia (das sind die Staaten, die die geringste Bevölkerungsdichte haben), so viel besser ist???

Also, ich gebe zu, ich war zwar schon im Vatikanstaat, aber noch nicht in Namibia und auch nicht in Monaco. Evtl. könnte mir mal jemand, der schon mal da war, berichten, was für grässliche Hungersnöte in Monaco herrschen. Hier in der Presse wird das ja wohl alles vertuscht.

komakino



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16.11.2007 09:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Menschheit verkleinern? Wie wärs mit grundgesellschaftlichen Veränderungen? Aber nee, das wär wohl vieel zu anstrengend und vorallem Konsequent, für so nen Typen.. (also weiß nicht, was es da großartig über n Faschoschwein zu diskutieren gibt, äh, erinnert mich btw alles 'n bisschen an den Film/Das Buch "The Beach", vorallem Hansis aussagen..)

Geldstrafen ist übrigens leicht ausgedrückt @MF (zur Sache mit China):
"Die Strafe, wenn man gesetzeswidrig ein zweites Kind zeugt, ist die Abtreibung des Kindes. Sollte das öfters vorkommen, kann man auch sterilisiert werden. Ist das Kind aber bereits auf der Welt, so muss man hohe Geldstrafen zahlen. Diese sind ortsbedingt, aber nicht abhängig vom Gehalt(!). Das schlimmere Übel ist aber, dass das Kind nicht registriert ist. Will das Kind zum Arzt oder zur Schule muss man das privat mit hohen Unkosten erledigen. Auch diese Praxis bestätigt, dass die sozialen Elemente komplett verschwunden sind."

"And manifest the daydream
Like those who fell before
And glorify our small attempts
And hate ourselves no more

Blow words between these sucker's teeth
And bind these panicked hands
Lose your heart like a clumsy bell
Please be well"

-Horses in the Sky
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dian
unregistriert
16.11.2007 11:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Arne:
Zitat:
Könnte mir jetzt mal einer erklären, warum es zuviele Menschen auf dieser Welt gibt?

Versuch mal bei schönem Wetter in den Wald zu gehen und dort wirklich ungestört zu sein. Das kannst du total vergessen.
Also zumindest für einzelgängerische Leute, die gern ihre Ruhe haben und sich nicht als Teil eines großen, anonymen Menschkollektivs sehen möchten, ist der gegenwärtige Zustand alles andere als ideal.
Natürlich, man könnte nach Sibirien, die Sahara oder die Mongolei auswandern, wenn man sich von der Gegenwart von Menschen gestört fühlt.
Dort hat man seine Ruhe. Aber es hat nunmal einen guten Grund, dass dort niemand lebt...
da ist eben das Klima scheiße, oder die Böden, oder es gibt schlicht und ergreifend kein Wasser.
Wären die Voraussetzungen anders, wäre Sibirien heute garantiert auch schon von einer halben Milliarde Menschen bevölkert.

Sicher verhungert in dichtbevölkerten, halbwegs zivilisierten Staaten niemand aufgrund der Überbevölkerung.
Das Problem zeigt sich eher an anderen Stellen... beispielsweise eben dadurch, dass die Gesellschaft immer anonymer wird und die Stimme des Einzelnen nicht viel mehr Wert ist als ein achtzigmillionstel.
Umweltzerstörung, Ausbeutung, Beschiss am Volk... das alles gibt es auch in weniger dicht besiedelten Gegenden. Aber in weniger dicht besiedelten Gebieten ist der Einfluss des Einzelnen auf die gesellschaftliche Entwicklung höher.
Außerdem glaube ich, wie im Beispiel mit den eingepferchten Hühnern angesprochen, dass sich psychische Krankheiten nicht zuletzt dadurch immer weiter ausbreiten, dass wir gezwungen sind, in unserer unmittelbaren Umgebung ein paar hundert andere Menschen zu ertragen, mit denen uns eigentlich überhaupt nichts verbindet, die uns aber trotzdem ständig durch ihr Glotzen, ihr Hämmern, ihr Kindergeschrei oder sonstwas auf die nerven fallen.
Wir sind Fremde, die nichts voneinander wissen und keine Sympathie füreinander empfinden, aber von den Umständen trotzdem dazu gezwungen werden, eng wie eine Großfamilie miteinander zusammenzuleben. Wenn man so aufwächst, ist es kein Wunder, dass man psychische Störungen davon trägt und zum Lemming wird.
Und erzähl mir jetzt bitte nicht, dass es in Monaco weniger psychische Störungen gibt als in Somalia.
Mit Geld lässt sich natürlich alles leichter ertragen als ohne... auch die Überbevölkerung.

Ach ja, und man sollte auch noch bedenken, was passieren würden, wenn alle Chinesen und Inder plötzlich den selben Lebensstandard hätten wie wir. Wenn jeder von denen ein, zwei Autos, einen Kühlschrank und ein klimatisiertes Büro besitzen würde..
Verstehst du, was ich meine?
Rein vom Gewicht her kann die Erde zwar durchaus noch ein paar Milliarden mehr Menschen vertragen... aber das geht dann zwangsläufig auf Kosten der Lebensqualität zumindest eines Großteils der Bevölkerung... und daraus resultieren dann wiederum neue Kriege und neuer Hass, der irgendwann selbst die Bonzen in Monaco erreichen wird.

MAUS

Too old to die young

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16.11.2007 12:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Bronstein
Da Du bisher immer irgendwo irgendwie wohnen und Dich durchfüttern lassen kannst, wird das in Dein beschränkt alltagstaugliches Gehirn nicht reingehn Hansi!

Zitat:
Original von Bronstein
InDeinem erbärmlichen Schmarotzerdasein hast Du ja sonst keinen Lebensinhalt.

Boar meine Fresse, raffst Du nicht, daß Hansi für Essen und Zimmer arbeitet, oder willst Du das einfach nicht raffen? Wie wäre es, wenn Du Dich mal mit der sozialistischen Selbsthilfe auseinandersetzt, dann blieben uns anderen vielleicht endlich mal diese nervigen, jeglicher Realität entbehrenden, Vorwürfe ala siehe oben erspart. Hansi hat, übrigens auf meinen Vorschlag hin, ne gute Alternative zu Hartz IV gefunden, wenig arbeiten für Obdach und Essen, was ich selbst sofort auch gemacht hätte, wäre es mir körperlich möglich Möbel zu schleppen. Langsam glaube ich echt, daß Du einfach nur neidisch bist, daß Du selbst so ne Nische für Dich noch nicht gefunden hast, ansonsten fällt es mir mittlerweile relativ schwer, mir diese penetrante Ignoranz der Tatsachen noch zu erklären. Und nein, das ist nun kein Angriff vom "gleichgeschalteten Hansimob", sondern schlicht ein Versuch, Dich mal zum nachdenken anzuregen, damit man hier vielleicht endlich mal wieder Gedanken austauschen kann, ohne Euren persönlichen Kleinkrieg über Seiten hin vorzufinden, in diesem Sinne @ Hansi, versuchs doch vielleicht wirklich mal mit ignorieren, denn Deine Sticheleien sind auf Dauer genauso wenig schön zu lesen, auch wenn ich finde, daß Du Dich bis jetzt noch halbwegs zurückgehalten hast, aber wo das noch hinführt, konnten wir alle ja durchaus schon mal beobachten.

HOFFNUNG IST DER IRRSINNIGE GLAUBE AN DAS UNMÖGLICHE
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M.F
unregistriert
16.11.2007 14:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von atreju
Geldstrafen ist übrigens leicht ausgedrückt @MF (zur Sache mit China):

Ja gut wie das genau geregelt war wusste ich nicht mehr.
Klingt alles ganz hart, aber sowas ist auch übelst mies von den Eltern.
Wie krank muss man sein um in eine überfüllte Welt noch mehr Kinder gebären.?
Ich verstehe, dass wohl manche Menschen das Bedürfnis haben ihr Gene weiterzugeben, aber dazu reichen doch zwei, um die man sich intensiv kümmern kann.

Es ist nun mal so, dass nur eine bestimmte Anzahl von Menschen auf diesen Planeten artgerecht leben kann!

Kebap

porno jüngling aus der hölle


16.11.2007 16:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dian
@ Arne:
Zitat:
Könnte mir jetzt mal einer erklären, warum es zuviele Menschen auf dieser Welt gibt?

Versuch mal bei schönem Wetter in den Wald zu gehen und dort wirklich ungestört zu sein. Das kannst du total vergessen.

Mach ich oft und gerne und funktioniert einwandfrei.
Dabei wohn ich sogar mitten in ner Großstadt.
Musst natürlich von den Wegen runter.
Eine meiner leichtesten Übungen.
Wo ist das Problem?


An anderer Stelle gebe ich dian Recht:
Unser "westlicher" Lebensstandard is derart verschwenderisch organisiert, dass es niemals für alle Chinesen, Inder, usw reicher würde. Es gibt nichtmals genug Steine, um denen allen ein schönes Haus bauen zu können.

Da müssen wir noch extrem umdenken. Oder eben auf Kriege vorbereiten. Aber ich bin ja eher fürs Umdenken statt kriegerischen Auseinandersetzungen.

Zum Glück gibts reichtlich gute Pläne für Häuser, Autos, usw die mit hinreichend wenig Material gebaut und am Leben erhalten werden können, so dass für alle anderen Menschen noch genug Material übrig bleibt.

Das sind beileibe keine "kleine gesellschaftliche Korrekturen", die uns da bevorstehen, sondern erfordert Umdenken im großen Maßstab.

Zum Beispiel, wieso hat unser Planet knapp 200 Steuermänner, die alle versuchen zu behaupten, ihnen gehöre die Welt, sie in unterschiedliche Richtungen lenken und versuchen, sich gegenseitig von Bord zu schubsen...!?! Das ist doch Wahnsinn! Dass es so nicht weitergehen kann, finde ich ziemlich offensichtlich.

Question Authority ~ Think for Yourself
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Xoc

lol

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16.11.2007 17:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Lovecraft
Nein, diese wirren Gedanken will kein auch nur halbwegs normaler Mensch verstehen, und das ist auch gut so. [...] Da gibt es nichts zu verstehen.


Nicht verstehen wollen und verstehen könne leugnen ist die Grundlage für irrationalen Fundamentalismus mit den schlimmsten Konsequenzen.
Durch so eine Einstellung lässt sich jede, aber auch jede Position, egal wie falsch und gefährlich sie ist gegen jede noch so vernünftige Argumention halten. Man hört dem Feind nicht zu, man versucht ihn nicht zu verstehen, nur zu vernichten. Ob er im Recht oder Unrecht ist, ob man seinen Meinung Änderung würde, wenn man ihm zuhöhren und verstehen würde spielt keine Rolle, man zieht in den heiligen Krieg für das, was man als gut ansieht, mit geschossenen Augen und Ohren.

Es ist absolut unerheblich ob du in der Sache nun Recht hast oder nicht, denn mit dieser Einstellung kämpfst du unabhängig davon, ob du Recht hast oder nicht.

Du willst Faschisten keinen Spalt breit Platz geben und siehst gar nicht, wie nahe du den Schlimmsten von ihnen mit dieser Einstellung selbst bist.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Lovecraft

Großer Alter


Antwort auf Dian und Xoc 16.11.2007 21:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja, kaum bin ich hier angemeldet, und schon fliegen die Fetzen!
Ich stehe sonst nicht auf wüste Beleidigungen, und der Nazi-Vorwurf wird in der Tat überstrapaziert, aber hier trifft es gut zu. Mit Faschistoiden habe ich inhaltlich nichts zu diskutieren, und dieses menschenverachtende Denken schimmert bei Dir an so vielen Stellen durch, nicht nur dann, wenn Du Dich explizit auf Faschisten beziehst, jedenfalls nach den Texten, die ich seit meiner Rückkehr gelesen habe. Ich erspare es mir, das jetzt zusammenzutragen, Du wärst eh unbelehrbar ...
Edit: Um es gleich vorwegzunehmen, ich würde das in jedem Forum schreiben, da mache ich auch hier keine Ausnahme.

Zitat:
Oh.. sorry... [beim Begriff Verfaultheit] schlägt wahrscheinlich schon wieder dein Nazometer an, weil [es] auch von Göbbels verwendet wurde

Oh nein, so billig kommst Du mir nicht davon: Es geht hier nicht um einen harmlosen Naziwitz, der von der political-correctness-Polizei (mir) zerpflückt wird. Gerade ich brauche mir das eigentlich nicht anzuhören. Ich hatte damals beispielsweise kein Motto für die Abizeitung abgeben wollen, weil ich den Sinn im Leben nicht auf ein solches Sprüchlein reduzieren kann, und als ich dann immer wieder damit belästigt wurde, schließlich am Telefon gesagt: "Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich nur fürchten". Das haben sie aber dann doch nicht geschrieben ... (zu meinem Glück; ein anderer hatte übrigens als Lebensmotto: "Ich ruf an und sag's euch."). Deshalb, mein Führer, ist es auch z.B. was völlig anderes, ob ich mich mit albernem Hitlerbart auf einem Avatar ablichten lasse oder dergleichem, oder mit Massenmördern sympathisiere, weil sie Massenmörder sind.
Zu Ähnlichem und noch mehr bin/wäre ich durchaus fähig (zu albernem Humor, nicht zu Massenmorden). Trotzdem finde ich solche Satiren wie "Die wirklich wahrste Wahrheit" u.a. nicht gut - im Gegensatz zu manch anderen finde ich es nicht per se komisch oder originell, wenn immer neue Grenzen überschritten werden, nämlich die des schlechten Geschmacks. Diese Grenze zu kennen ist für Dich dann 'konservativ' und 'spießig'.

Aber zurück zur Sache:
Ich weiß schon noch, wie es damals war zu den Zeiten der diversen Parsimony-Foren, und es war mir auch klar, daß DU Dich nicht weiterentwickeln würdest können; und ich habe recht behalten. Nur kann man witzigerweise noch nicht mal mehr sagen, Du würdest das Gegenteil von dem darstellen, was Du vorgibst, denn Du gibst gar nichts anderes mehr vor und Deine Denkweise schimmert deutlich durch. Daß Du privat kein Verbrecher bist, ändert daran nichts, daß sie menschenverachtend, verworren und verantwortungslos ist.
ICH weiß, was davon zu halten ist - weil/wenn ich mir vorstelle, daß das nicht nur die Denkweise eines spleenigen Foren-Führers wäre.
DEINE Kritik an dem feinen Herren ist vor allem, daß er für die Massenmorde eine Zentralgewalt befürwortet. Würden sich alle gegenseitig die Schädel einschlagen - das Forum hier gibt vielleicht einen Vorgeschmack darauf -, dann wäre alles ok.
Das wird wohl keiner mit Dir diskutieren wollen.
Oder trollt sich hier nur der repräsentative Querschnitt aus örtlicher Psychiatrie und Untersuchungsgefängnis?!

Möglicherweise habe ich auch einfach nur nicht genug abbekommen von dem Teil der Gesellschaft, der so manchen zu solchen Aussagen (über den Amoklauf etc.) treibt. Wäre ich täglich entsprechenden Leuten/Situationen exponiert - ich würde es nicht ausschließen wollen, daß ich mich dann in ähnlichen Aussagen wiederfinden würde. Aber auch das ist noch ein Unterschied: wie gesagt, ich würde es (Vielleicht!) verstehen, wenn einer so Aussagen tätigen würde, daß er keinen Ausweg mehr sieht und/oder es am liebsten allen heimzahlen würde. Vielleicht würde ich dann denken, irgendeinen Grund muss es ja geben, und gebt dem Kerl halt seine Grundsicherung, wenn er so existenziell verzweifelt ist und es so schlimm steht; schon damit ich meine Ruhe habe.

Zitat:
Und diese Grundlage [jeglichen menschlichen Zusammenlebens] ist... was?

z.B. der Respekt vor dem Lebens, sich nicht gegenseitig die Köpfe einzuschlagen ...

Zitat:
nichts von dem, was Leute von meinem Schlag sagen,
... wird jemals irgendeine Rolle spielen, wenn diese Gesellschaft nicht soweit verrohrt, daß sie in der Barbarei endet.

Zitat:
Dass man keine Menschen töten darf, um politische Ziele zu erreichen - Geschieht täglich. [usw.]

DU würdest es natürlich besser machen, haha. Der Verweis auf tatsächlich existente Gewalt in unserem und anderen Staaten rechtfertigt natürlich alles, klar.

@Arne: Ich meinte mit der Anspielung nur, daß ich den Ökofaschismus für eine Erfindung der Ditfurth gehalten habe, als Schmähbegriff gegen die ödp. Aber man wird immer wieder eines Neuen belehrt!

@Xoc: Nein, nein und nochmals nein! Du bist ein Sophist erster Güteklasse! Was gibt es denn an diesen Aussagen großartig zu verstehen? Wir reden hier nicht vom Existenzialismus oder Poststrukturalismus (da hätte ich gewiss Bedarf, mehr zu verstehen), sondern von Propagandisten und Sympathisanten von Massenmorden!
Nein, ich bin mit dieser Einstellung nicht im Mindesten den Schlimmsten nahe, denn es geht hier nicht um Argumentationsweisen, sondern um Massenmorde.
Ich dachte, daß es wenigstens dafür einen Konsens gäbe. Seid ihr schon so abgestumpft?

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lovecraft am 16.11.2007 21:41.



Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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Xoc

lol

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RE: Antwort auf Dian und Xoc 16.11.2007 22:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Lovecraft
@Xoc: Nein, nein und nochmals nein! Du bist ein Sophist erster Güteklasse! Was gibt es denn an diesen Aussagen großartig zu verstehen? Wir reden hier nicht vom Existenzialismus oder Poststrukturalismus (da hätte ich gewiss Bedarf, mehr zu verstehen), sondern von Propagandisten und Sympathisanten von Massenmorden!
Nein, ich bin mit dieser Einstellung nicht im Mindesten den Schlimmsten nahe, denn es geht hier nicht um Argumentationsweisen, sondern um Massenmorde.
Ich dachte, daß es wenigstens dafür einen Konsens gäbe. Seid ihr schon so abgestumpft?


Ich rede NICHT über Inhalte, habe ich das nicht explizit gesagt? Sondern über das Mem
"Wir sind die Guten, die andere Seite ist krank im Kopf/böse und man sollte sie gar nicht zu verstehen versuchen"

Wenn es gute Gründe für etwas gibt und diese Gründe auch noch dann gut sind, wenn man die andere Seite gehört und verstanden hat, dann braucht man dieses Mem nicht.

Wenn aber jemand durch persönliches Schicksal, Umfeld, Veranlagung, was auch immer, auf der falschen Seite landet, dann ist es dieses Mem was ihn zum unbelehrbaren Fanatiker macht, zum schlimmsten seiner Sorte. Und du verbreitest es.

Und du darfst mir noch sagen, wo genau ich sophistisch sein soll, ausser du meinst es wörtlich, dann heisst Weisheitsbringer und ich akzeptiere es einfach als Kompliment.

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Lovecraft

Großer Alter


16.11.2007 22:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Und ich hatte explizit gesagt, daß es nicht um Argumentationsweisen geht, daß irgendwo der Spaß aufhört. Wo hört für Dich der Spaß auf?
Ich verbreite es (s.o.)? Hast Du den Rest von meinem Beitrag auch gelesen?

Noch besser als Du kann man kaum vorführen, was Sophisterei ist. Das ist etwa so, wie wenn mich jemand fragt: was ist Rekursion? Und ich sage: Um Rekursion zu verstehen, muß man erst einmal Rekursion verstanden haben.
Wie kann man sich bloß so sehr an Formalismen aufhängen, Mr. Spock? Kein Wort über die geistige Brandstiftung des Führers? Ich versteh es nicht ganz - habe ich da in irgendwas bei Dir hineingestochen, was Dich so empört? Ich passe mich ja nur an dieses Forum an. Sonst diskutiere ich auch gesitteter.

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Xoc

lol

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16.11.2007 22:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Es geht nicht um eine Argumentationsweise, sondern eine Einstellung, genau gesagt ein Mem was ich schon explizit benannt habe. Eins, das ich für extrem schädlich halte, weil sie den Nährboden für unbelehrbaren Fanatismus liefert. Wo ist da Spass? Ich meine das ernst. Bis der beseitigt ist, werden die unbelehrbaren Fanatiker immer wieder kommen, mit den verschiedensten Symbolen, Namen und Feinden.

Zitat:
Ich versteh es nicht ganz - habe ich da in irgendwas bei Dir hineingestochen, was Dich so empört?


Ich glaube mal wirklich, dass du mich nicht verstehst.
War das zu abstrakt für dich? Soll ich es in eine Fabel packen? Ich habe explizit gesagt, was ich meine und wieso. Wo ist der unverständliche Punkt?

Und, wieso mein Tonfall scharf ausgefallen ist: Du stellst dich als Bollwerk gegen den Faschismus dar und verbreitest trotzdem den Nährboden für unbelehrbare (auch, aber nicht nur faschistische) Fanatiker.
Ich unterstelle dir dabei nicht, dass du das absichtlich machst.

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Lovecraft

Großer Alter


16.11.2007 23:01 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ist es so schwer zu verstehen?
Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz! (und NEIN, damit ist nicht gemeint die Einschränkung von Freiheitsrechten innerhalb der Demokratie, für die immer noch gilt: es ist die schlechteste Regierungsform, ausgenommen alle anderen)

Wenn Du meinst, daß ich gefährlich bin, weil es wahrscheinlicher ist, daß ich hier verwirrte Jugendliche möglicherweise in der Art erziehe, daß sie jeden gesellschaftlichen Aussenseiter gleich denunizeren als Faschisten (vielleicht über den Umweg Aussenseiter=potentieller Amokläufer=indiskutabel); wahrscheinlicher als daß irgendeine irregeleitete Seele mal tatsächlich einen Amoklauf begeht (was immer häufiger vorkommt), weil sie vom Führer dazu die Vorlage bekommen hat, dann muss ich ganz ernst fragen: Bist Du so doof, oder was?

Edit: Es ist genau diese Denkweise, die Du an den Tag legst, die den Faschisten eines Tages wirklich noch den Weg bereitet, weil sich ihnen niemand mehr entgegenstellt und diejenigen, die das tun, dann auch noch diffamiert werden. Es ist diese Denkweise: wir dürfen extremistische Parteien nicht verbieten, weil das ja undemokratisch wäre - gleich ob die Demokratie dann beseitigt wird. Genau das sollte die Lehre aus der deutschen Geschichte sein. Es lebe der Formalismus - wen interessieren Inhalte. Edit 2: Ich dachte nicht, daß ich das hier einmal schreiben würde, aber so extrem wie bei Dir habe ich das noch nirgends erlebt.
Ich weiß nicht, was für ein mentales Problem Du hast, aber offenbar lohnt es sich für Dich mehr gegen die vermeintlichen political correctness-Jünger oder Antifaschisten zu kämpfen (bin ich nach mitteleuropäischen Maßstäben beides nicht) als gegen den Schwachsinn, der uns hier nur mit schwacher Distanzierung kredenzt wird.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lovecraft am 16.11.2007 23:22.



Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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Xoc

lol

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17.11.2007 00:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

a) Ich diffamiere nicht dich, sondern eine Einstellung von dir. Eine, die es verdient hat.

b) Weil du es ansprichst: Ich bin, ganz im Ernst, aller Wahrscheinlichkeit nach intelligenter als du.

c) Ich bewerte Leute nicht nur nach ihren Handlungen, sondern auch nach den Gründen für ihre Handlungen.
Du bist wohl kein unbelehrbarer Fanatiker, zumindest nicht im schlechten Sinne. Aber, wäre dein Umfeld anderes gewesen würde dieses Mem nun eben dazu führen, dass du nun genauso unbelehrbar und ohne zu versuchen die anderen Seite zu verstehen gegen Juden, Ausländer, Ungläubige, Linke oder was weiss ich kämpfen würdest.
Jemand, der bereit ist sich die andere Seite anzuhöhren und zu verstehen um dazu zu lernen, für den besteht immer Hoffnung, egal wie viel oder wenig er fehlgeleitet war. Aber wer dein Mem des nicht Verstehen wollens trägt, den kann man im Zweifelsfall wohl nur erschiessen.

d) Willst du mir wirklich erzählen, dass Nazideutschland möglich gewesen wäre, wenn die Nazis zu der anderen Seite gegangen wären und sich ihre Seite angehöhrt hätten und versucht hätten sie zu verstehen?


Wenn du das immer noch nicht verstehst ist die Diskussion hiermit beendet.

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Arne Kroger
unregistriert
17.11.2007 03:57 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dian
Ach ja, und man sollte auch noch bedenken, was passieren würden, wenn alle Chinesen und Inder plötzlich den selben Lebensstandard hätten wie wir. Wenn jeder von denen ein, zwei Autos, einen Kühlschrank und ein klimatisiertes Büro besitzen würde..
Verstehst du, was ich meine?
Rein vom Gewicht her kann die Erde zwar durchaus noch ein paar Milliarden mehr Menschen vertragen... aber das geht dann zwangsläufig auf Kosten der Lebensqualität zumindest eines Großteils der Bevölkerung... und daraus resultieren dann wiederum neue Kriege und neuer Hass, der irgendwann selbst die Bonzen in Monaco erreichen wird.


Ähh, @Dian, jetzt merkt man leider doch, dass Du aus einer sehr gut situierten Familie stammst.
Ich habe keine zwei Autos, mit meinem Exmänne nur einen Kühlschrank, also habe ich nur einen halben und was 'n klimatisierter Arbeitsplatz sein soll, ist mir auch unbekannt in den letzten 25 Jahren gewesen.
Also, der Lebensstandard kann es auch nicht sein, der da viel ausmacht.

Und zur Einsamkeit kann ich nur sagen, dass ich mich rein subjektiv in einem Land, dass doppelt so dicht besiedelt ist wie die BRD wohler fühle und auch an einem Deich mich dort herrlich alleine fühlen kann. Ich räume aber ein, dass ich auch, als ich in Schwaben lebte, Angst vor jedem menschlichem Kontakt hatte, der mir hätte begegnen können. Das liegt aber an den Menschen dort unten und nicht an deren Bevölkerungsdichte. Zunge raus

@Lovecraft:
Die Baronin hat ganze Bücher damit vollgeschrieben, welche Formen des Ökofaschismus es gibt. Guhl mit seiner ÖDP, der auch Atomkriege gegen die Überbevölkerung empfahl, war nur einer von vielen. Im esoterischen Bereich tummeln sich noch tausende von diesen Spinnern, die eine Ökologiebewegung wünschen, die allen emanzipatorischen Ansätzen wiederspricht.

Das, was Guhl und dieser finnische Spinner da gefordert haben, fordern btw auch seit Ewigkeiten Menschen wie McNamarra früher von der Weltbank oder solche Ärsche wie Köhler, falls der Name jemanden was sagt.


Und ansonsten möchte ich meine Forderung, was Flamen von @Hansi und @Bronstein anbelangt, auch gerne mal auf @Xoc und @Lovecraft ausdehnen. (Wirklich schade, dass ich an @Onkels Geburtstag keine Zeit habe. smilie6 )

Lonewolf



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17.11.2007 11:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Xoc


d) Willst du mir wirklich erzählen, dass Nazideutschland möglich gewesen wäre, wenn die Nazis zu der anderen Seite gegangen wären und sich ihre Seite angehöhrt hätten und versucht hätten sie zu verstehen?

.


Haben sie aber nicht, insofern erübrigt sich dieses Gedankenspiel. Oder wie Lovecraft völlig richtig ausgedrückt hat: Keine Toleranz für Intoleranz. Natürlich sollte man sich auch mit faschistischen Positionen sehr genau auseinandersetzen, schon allein um ihr Potential und ihre Verwurzelung in gesamtgeselschaftlichen Zusammenhängen verstehen zu lernen. Aber das darf nicht dazu führen, im Faschismus eine legitime Haltung zu erblicken, die zumindest diskussionswürdig ist. Wohin Apeacement führt, hat man gesehen. Und für einen furchtbaren Akt der 'Intoleranz' , wie ihn die Resistance, die Alliierten und die Rote Armee nach all der Fehleinschätzung und Verkennung des faschistischen Wahns (dem mit Argumenten nicht beizukommen ist, weil er die Vernunft selbst pervertiert) schließlich vollzogen haben, bin ich sehr dankbar.

Davon abgesehen kommt mir diese ganze Amokläufer-Debatte wie eine "back-to-the roots"-Episode vor, als man in Unity-Anfangsjahren eher seinen
Hass unrefelktiert in die Welt geschrien hat, anstatt zu versuchen die Verhältnisse zu verstehen in denen man leben muss. Scheinbar reicht es auch heute noch aus, dass irgendein unverstandener Wirrkopf, der mit dem Leben nicht klar kommt,
seine Pamphlete mit der bekannten Dichothomie Außenseiter contra 'Lemming' bzw. 'Einer-gegen-den Rest'-Phrasen zumüllt, um sich der Unity-Sympathie sicher sein zu können. Arm.

The Loathsome mask has fallen the man remains
Sceptreless, free, uncircumscribed, but man
Equal, unclassed, tribless and nationless,
Exempt from awe, worship, degree, the king,
Over himself, just, gentle, wise.

Percy Bysshe Shelley


Indessen ist das gerade wieder der Vorzug der neuen Richtung, dass wir nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden wollen. Karl Marx
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dian
unregistriert
17.11.2007 12:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Lovecraft:
Zitat:
Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz! (und NEIN, damit ist nicht gemeint die Einschränkung von Freiheitsrechten innerhalb der Demokratie, für die immer noch gilt: es ist die schlechteste Regierungsform, ausgenommen alle anderen)

Diesen Spruch mit der "schlechtesten Regierungsform, ausgenommen allen anderen", kann ich langsam nicht mehr hören!
Und weißt du, warum?
Weil der Mainstream zu nahezu jeder Zeit der Menschheitsgeschichte so über das System, in dem er leben musste, gedacht hat.
Früher hießt es voller Überzeugung: "Der Adel lebt auf unsere Kosten. Aber er schützt uns wenigstens davor, dass die Türken unser Land erobern und unsere Frauen vergewaltigen. Somit ist er letztlich das geringere Übel."
Hierzulande sagte der Mainstream: "Hitler ist schon ein bisschen verrückt. Aber immer noch besser, als wenn die Sowjets oder die Franzosen über uns bestimmen und Deutschland zu Grunde richten."
Genau so wird auch heute vom Mainstream wieder voller Überzeugung davon ausgegangen, dass unser derzeitiges System das beste aller möglichen System ist. Und man wird mindestens so lange davon überzeugt sein, bis uns die Geschichte irgendwann eines Besseren belehrt.

Zitat:
im Gegensatz zu manch anderen finde ich es nicht per se komisch oder originell, wenn immer neue Grenzen überschritten werden, nämlich die des schlechten Geschmacks. Diese Grenze zu kennen ist für Dich dann 'konservativ' und 'spießig'.

Ja, weil ich jegliche Form von Denkverboten und Tabus für den grundsätzlich falschen Weg halte. Eine Gesellschaft, die so viel Schiss vor ihren eigenen Bürgern hat, dass sie ihnen nicht mal das Recht zugesteht, alle Meinungen (und damit meine ich auch zum Beispiel so ne Scheiße wie das Leugnen des Holocausts oder Aufrufe zum Massenmord) frei auszusprechen, ist einfach nur erbärmlich... sie beweist damit nämlich nur, dass sie auf ganz morschen Stützen gebaut ist, die ein jeder dahergelaufener Narr mit einer Säge binnen kürzester Zeit zum Einsturz bringen kann.
Mit schlechtem oder gutem Geschmack hat das erstmal garnix zu tun... sondern einfach nur mit nackter Existenzangst.
Wenn man dann wenigstens so ehrlich wäre, um das zuzugeben...
wenn man sich wenigstens ehrlich hinstellen und sagen würde: "Ja, ich habe die Hosen voll, und ich fürchte mich davor, dass Nazis, Amokläufer, die RAF oder die Taliban mit einem schwächlichen, gezähmten Zivilisationslemming wie mir kurzen Prozess machen. Deshalb muss ich jedem, der so etwas gut findet, sofort den Mund verbieten!"
Aber nicht diese verlogene Argumentation von wegen Moral, Humanität, Menschenwürde und so. Das ist in meinen Augen einfach nur feige Heuchelei, wie wir sie in unserem westlichen Kulturkreis nicht zuletzt dem schädlichen Einfluss des Christentums zu verdanken haben.

@ Lonewolf:
Zitat:
Davon abgesehen kommt mir diese ganze Amokläufer-Debatte wie eine "back-to-the roots"-Episode vor, als man in Unity-Anfangsjahren eher seinen Hass unrefelktiert in die Welt geschrien hat, anstatt zu versuchen die Verhältnisse zu verstehen in denen man leben muss.

Außer einem gewissen User, der gerade nicht mehr hier schreibt, sehe ich absolut niemanden hier, der seinen Hass unreflektiert in die Welt hinausschreien würde.
Eine gewisse Sympathie mit Amokläufern hat es im Unity-Forum hingegen schon immer gegeben.. das zieht sich von Columbine (wo ich meine, mich daran erinnern zu können, dass ein gewisse Lonewolf damals auch nicht ganz unfasziniert davon war) über Robert Steinhäuser zu ResistantX.
Einfach aus dem Grund, weil mir und manch anderem User ein ehrlicher, durchgeknallter Amokläufer eben lieber ist als ein verlogener Mitläufer, der in einer heilen Welt lebt und sich keinerlei tiefergehende Gedanken macht.
Das hat mit Faschismus nicht das Geringste zu tun... das ist einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks. Viel faschistischer und gefährlicher ist doch Lovecrafts Einstellung, wonach gewisse Dinge nicht ausgesprochen werden dürfen und jeder, der Sympathie mit Verbrechern bekundet, ebenfalls ein (moralisches) Verbrechen begeht.

Onkel Calgmoth



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17.11.2007 15:53 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Mann, Xoc, das hier
Zitat:
"Wir sind die Guten, die andere Seite ist krank im Kopf/böse und man sollte sie gar nicht zu verstehen versuchen"
stellt doch in einem Disput gerade dann ein Problem dar, wenn beide Diskussionsteilnehmer nicht auf der Grundlage eines Gesprächs stehen, das auf gegenseitiges Verständnis abzielt.
Und gerade das ist der Fall, wenn z.B. ein Jude mit einem Rassisten in der Spätphase des Dritten Reiches 'geredet' hat. Die blinde Annahme einer gemeinsamen Gesprächsbasis kann zu sehr interessanten Ergebnissen führen, wie Neville Chamberlain in den späten Dreißigern mehrmals erfahren ist. Ich hab ja nichts dagegen, wenn man Frieden durch Nicht-Krieg erreichen will, aber wenn einer der Gesprächspartner eigentlich Krieg will, und nur so tut, als würde er das nicht wollen, dann, äh, ist man als alternder britischer Premier der Depp.

Dazu kommt natürlich noch das Problem, dass die Annahme, dass man, selbst wenn alle Gesprächsteilnehmer einander verstehen wollen, keineswegs vorauszusetzen ist, dass ein solches Verständnis auch zustande kommen wird/kann.

Der Anspruch, faschistisches Gedankengut nicht tolerieren zu wollen, dürfte ja erst nach einer Identifikation desselben wirksam werden, das heißt, man hat selbst den nicht unberechtigten Anspruch, Stuss/Unsinn/Wahnsinn als solchen erkannt zu haben, und leitet daraus für sich selbst die Berechtigung ab, das Gespräch abzubrechen.
Ich gebe frei heraus zu, dass ich mit Udo Voigt wohl ernsthaft nicht werde sprechen können. Natürlich hab ich 'ne morbide Neugier hinsichtlich seiner Persönlichkeitsstruktur, aber über 'Politik' würde ich mit dem Herrn nicht reden wollen.

Dian, das hier
Zitat:
Weil der Mainstream zu nahezu jeder Zeit der Menschheitsgeschichte so über das System, in dem er leben musste, gedacht hat.
ist absoluter Schwachsinn. Warum zur Hölle sollte denn ein Argument allein strukturell, kontextunabhängig, zu verwerfen sein? Und wo zur Hölle stehst denn DU eigentlich politisch? Marxist bist du meines Wissens weder theoretisch noch praktisch, womit dann eigentlich auch die einzige halbwegs ernstzunehmende moralische Berechtigung entfällt, Leute um des größeren Guten willen zu töten. Hm, na ja, Robespierre & St. Just durften das auch, aber die sind durch den geil schreibenden Rousseau und meine spätpubertären Enthauptungsphantasien im Deutschunterricht der Oberstufe entschuldigt, äh...

Könnte natürlich auch sagen, dass ich mit Leuten, die 'Mein Kampf' wirklich durch gekriegt haben, oder mehrere Stunden am Stück 'Landser' hören können, ungefähr auf derselben Ebene reden kann, wie mit meinem netten braunen JU-Oberstufenkumpel [ja, ich hab's tatsächlich geschafft, durch verdrehte Ironie & plakativ transportierten Wissens übers NS-Regime, als rechts zu erscheinen], aber damit würde ich natürlich dem Xocschen Verständnisaxiom widersprechen [und außerdem auch ein ganz klein bißchen lügen, weswegen ich das natürlich nicht tue].

Aber im Ernst:

Auf welcher Grundlage steht denn dieser Gesellschaftsentwurf:

Zitat:
Ja, weil ich jegliche Form von Denkverboten und Tabus für den grundsätzlich falschen Weg halte. Eine Gesellschaft, die so viel Schiss vor ihren eigenen Bürgern hat, dass sie ihnen nicht mal das Recht zugesteht, alle Meinungen (und damit meine ich auch zum Beispiel so ne Scheiße wie das Leugnen des Holocausts oder Aufrufe zum Massenmord) frei auszusprechen, ist einfach nur erbärmlich... sie beweist damit nämlich nur, dass sie auf ganz morschen Stützen gebaut ist, die ein jeder dahergelaufener Narr mit einer Säge binnen kürzester Zeit zum Einsturz bringen kann.
Mit schlechtem oder gutem Geschmack hat das erstmal garnix zu tun... sondern einfach nur mit nackter Existenzangst.
Wenn man dann wenigstens so ehrlich wäre, um das zuzugeben...
wenn man sich wenigstens ehrlich hinstellen und sagen würde: "Ja, ich habe die Hosen voll, und ich fürchte mich davor, dass Nazis, Amokläufer, die RAF oder die Taliban mit einem schwächlichen, gezähmten Zivilisationslemming wie mir kurzen Prozess machen. Deshalb muss ich jedem, der so etwas gut findet, sofort den Mund verbieten!"
Aber nicht diese verlogene Argumentation von wegen Moral, Humanität, Menschenwürde und so. Das ist in meinen Augen einfach nur feige Heuchelei, wie wir sie in unserem westlichen Kulturkreis nicht zuletzt dem schädlichen Einfluss des Christentums zu verdanken haben.


Es gehört schon zur Demokratie, legitim qua Mehrheitsentscheidung zur Diktatur zu werden. Aber bist du denn echt der Ansicht, die Scheindemokratie BRD wäre schlechter als das Dritte Reich, Weimar, das Deutsche Reich unter den Hohenzollern etc.? Das ist sie nämlich nicht [okay, Weimar war wahlrechtlich schöner als die BRD, aber nicht reichspräsidententechnisch]. Und wenn dem nicht so ist, wie begründest du dann deine Ignoranz gegenüber der Verbreitung von menschenverachtenden Stuss? Denn eins wissen wir doch beide: DU bist definitiv weder das letzte noch überhaupt ein Bollwerk unserer Gesellschaft gegen eine neues, offen menschenverachtendes Regime. Ich natürlich auch nicht, aber ich hab auch keinerlei Sendungsbewußtsein, aus dem man ein Interesse an der Menschheit, einzelnen Menschen oder der Beseitigung von strukturellen Ungerechtigkeiten ableiten könnte.

Oh, und aus persönlichen, dianologischen Interesse: Woher kommt eigentlich dein Abscheu gegenüber dem Christentum her?

'Indem das parlamentarische Prinzip der Majoritätsbestimmung die Autorität der Person ablehnt und an deren Stelle die Zahl des jeweiligen Haufens setzt, sündigt es wider den aristokratischen Grundgedanken der Natur, wobei allerdings deren Anschauung vom Adel in keinerlei Weise etwa in der heutigen Dekadenz unserer oberen Zehntausend verkörpert zu sein braucht.'

Keine Ahnung was zur Hölle das bedeuten sollte oder worauf ich mich da bezogen habe... Na ja, egal.
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Arne Kroger
unregistriert
18.11.2007 04:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Also, ich muss mich mal wieder hier outen, dass ich noch zu der Zeit politisch sozialisiert wurde, als man die Sozialdemokraten noch gerne als "Sozialfaschisten" beschimpfte.
Ich bin mir seit Rotgrün mit Schily, Schröder, Fischer und Clement auch sicher, dass man das eigentlich wieder machen sollte.

Nicht, weil ich die mit Hitler und Nazis vergleichen möchte, sondern eben einfach nur, weil es so schön ist, den Begriff Faschismus immer mal wieder einzusetzen.

Wer kann denn hier bitte ernsthaft 'ne Faschismusdebatte führen? Das trau' ich hier noch @Lonewolf und @Waldi zu, ansonsten sollte man allmählich eben wirklich mal das Wort soweit reduzieren, dass man ehrlich sagt, dass es ein Spiel ist und immer derjenige gewinnt, der als erstes Faschist ruft.
Es ist ganz sinnvoll, um Widersprüchliches eben darzustellen. Als ich jung war, war es eben so, dass die Debatte auftauchte, als es um die Fragen der Integration ging. Wie man eben darauf reagieren sollte, wenn man hier Menschen integrieren will, die aus anderen Kulturkreisen stammen und z.B. Frauenrechte und Schwulsein für abartig hielten. Wer jetzt zuerst "Fascho" rief, hatte gewonnen. Denn entweder war es derjenige, der sich deshalb gegen Integration aussprach oder derjenige, der solchen Meinungen freien Raum geben wollte.

Sprich:
Mir ist das ganze hier zu theoretisch. Wem es hier zuviele Menschen auf der Welt gibt, spinnt deswegen noch nicht. Ob das überhaupt so ist, habe ich mal versucht in Frage zu stellen und außer @Dian und @Kebap ist da kaum jemand darauf eingegangen.
Abzulehnen ist es auf jeden Fall, wenn man wie der depperte Finne da, auch Kriege und rassistische Selektion (oder überhaupt Selektion) will.
Ich hab' es auch 45 Jahre ausgehalten ohne Kinder in die Welt zu setzen und verachtenswert finde ich maximal Menschen, die das machen. Und das auch nur für mein persönliches Umfeld, politisch ist mir das auch noch egal, weil ich eben glaube, dass es eher ein rein subjektives Gefühl ist, in einer überbevölkerten Welt zu leben.

Amokläufe in Schulen sind lächerlich. Evtl. kann ich maximal dem Finnen noch anrechnen, dass er damit den Unsinn, dass das finnische Schulsystem so extrem gut sei, wiederlegt hat. Hoffentlich, denn diese ganzen PISA-Studien, die das behaupten, gehen auch nur von den Nutzen eines Schulsystem für das Kapital aus und ansonsten von nix. Insofern hätte der, wenn er etwas mehr Hirn in der Birne gehabt hätte, und mal darauf hingewiesen hätte, evtl. wirklich mal was zum Nachdenken den Menschen mitgeben können. Hat er aber nicht, weil er zu doof war. Scheiß-Schulsystem in Finnland eben. Werden die Menschen auch nicht gescheiter von.

Also, bleibt an der Sache:
Faschismus ist ein so dehnbarer Begriff, den man eben aus allem machen kann: Sozialfaschismus, Ökofaschismus, Demokratiefaschismus und was weiß ich.
dian
unregistriert
18.11.2007 12:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Calgmoth:
Zitat:
Und wo zur Hölle stehst denn DU eigentlich politisch? Marxist bist du meines Wissens weder theoretisch noch praktisch, womit dann eigentlich auch die einzige halbwegs ernstzunehmende moralische Berechtigung entfällt, Leute um des größeren Guten willen zu töten.

Wie kommst du auf so nen Scheiß wie "Marxist"??
Ich definiere mich doch nicht dadurch, dass ich ein bestimmtes Wirtschaftssystem gutfinde oder ablehne, und ernsthaft glaube, mit einer Umstellung auf ein anderes Wirtschaftssystem würde der Mensch von all seinen Sorgen befreit sein.
Ich bin Anarchist und nichts anderes! Leider verstehen viele Menschen Anarchismus völlig falsch, werfen anarchistisch und linksradikal in ein und den selben Topf, und sind dann derbe schockiert, wenn sie von einem Anarchisten plötzlich mal eine Äußerung hören, die vom linksradikalen Gutmenschen-Mainstream abweicht.
Ich lehne hierarchische Strukturen ab. Das heißt, ich lehne Religionen ab, die hierarchisch strukturiert sind, ich lehne den Kapitalismus ab, der hierarchisch strukturiert ist, und ebenso lehne ich hierarchisch strukturierte Demokratien und hierarchisch strukturierten Sozialismus ab.
Das bedeutet allerdings NICHT, dass ich jede Form von Gewalt ablehne. Wenn man vergewaltigt wird, halte ich es für völlig legitim, dem Vergewaltiger den Schwanz abzubeißen oder auch einfach nur wild um sich zu schlagen.
Und ob ihr gebildeten, über den Dingen des Alltags schwebenden Denker das verstehen könnt oder nicht... es gibt tatsächlich Menschen, denen das Leben in unserem System wie eine einzige, nie enden wollende Vergewaltigung erscheint. Menschen, die sich von ihren Eltern, ihren Mitschülern, Lehrern oder sonstwem so dermaßen unter Druck gesetzt und in die Enge gedrängt fühlen, dass sie keine andere Möglichkeit mehr sehen, sich aus diesem System zu befreien, als wild um sich zu schießen.
Ja, ich kann so etwas wirklich nachvollziehen!
Und ja, mir ist natürlich ebenso klar, dass es fast immer bessere Alternativen gibt als so einen blindwütigen Rundumschlag. Aber ich weiß selber, mit was für einer Arroganz und Anmaßung Erwachsene manchmal in das Leben der Jungen eingreifen, weil sie ihre eigenen Wertvorstellungen für alle Menschen zur Pflicht machen wollen. Ich habe kein Mitleid mit solchen anmaßenden Erwachsenen, wenn dann irgendjemand aus Rache sie oder die Menschen, die ihnen wichtig sind, mit sich in den Tod reißt.
Das ist aber doch etwas völlig anderes, als wenn ich sagen würde: "Nehmt euch alle eine Knarre und rennt damit in die nächste Schule!"
Nur weil ich Verständnis für etwas habe, heißt das doch noch lange nicht, dass ich es selber tun oder jemand anderen ernsthaft dazu auffordern wollte. Daher kann ich die Empörung von einigen hier jetzt auch irgendwie überhaupt nicht nachvollziehen.

Zitat:
Aber bist du denn echt der Ansicht, die Scheindemokratie BRD wäre schlechter als das Dritte Reich, Weimar, das Deutsche Reich unter den Hohenzollern etc.?

Das habe ich definitiv nirgendwo behauptet. Ich unterstelle der Scheindemokratie BRD lediglich, dass sie nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Zitat:
Und wenn dem nicht so ist, wie begründest du dann deine Ignoranz gegenüber der Verbreitung von menschenverachtenden Stuss?

Vor allem damit, dass es im Universum keine allgemeingültige Definition von "menschenverachtend" gibt.
"Menschenverachtend" ist auch wieder so ein schönes Totschlag-Wort, das sich jeder so zurechtlegen kann, wie es ihm gerade gefällt.
Für die Christen ist Sterbehilfe im Auto menschenverachtend, für die Sterbehilfebefürworter ist es menschenverachtend, das Leid eines Sterbenden monatelang künstlich hinauszuzögern.
Also was denn nun??
Im Übrigen habe ich überhaupt kein Problem damit, wenn irgendwer zu einem Nazi, der frei seine Meinung äußert, hingeht und dem die Fresse poliert.
Ich finde es nur die pure Heuchelei, wenn vom Staat, und vor allem von Leuten wie Schäuble, Beckstein und Co, das Wort "menschenverachtend" benutzt wird, um ihre eigenen politischen Ziele durchzusetzen. Da frage ich mich dann eben: Warum lässt man den Schäuble und den Bush frei reden, und den Zündel sperrt man ein, weil er ein geistiger Brandstifter ist?

Zitat:
Oh, und aus persönlichen, dianologischen Interesse: Woher kommt eigentlich dein Abscheu gegenüber dem Christentum her?

Ist doch wohl offensichtlich. Für jemanden wie mich, der es gerne sehen würde, dass die Menschen edle, wehrhafte Krieger wären, die sich von niemandem Vorschriften machen lassen, ist es natürlich ein rotes Tuch, wenn eine Religion den Mensch zum Schaf erklärt, das sich vertrauensvoll und gehorsam seinem Hirten anvertrauen soll.
Wenn dann diese Religion sich auch noch zum moralischen Sittenwächter aufspielt und ernsthaft glaubt, dass ohne sie alles noch viel schlimmer wäre, dann regt sich da schon eine gewisse Abscheu in mir.
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