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Zum Ende der Seite springen Bundesweiter Volksentscheid  
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Leberkrebs
unregistriert
01.05.2008 17:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich glaube Du unterschätzt die Qualität echter Schmerzen. Sollen wir das mal in der Praxis ausprobieren ? großes Grinsen
Arne Kroger
unregistriert
02.05.2008 00:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ist klassische Konditionierung, funktioniert immer noch. Hat früher Pawlow mal beschrieben.

Lernt man immer noch im Pädagogikstudium bis heute.
Seneca
unregistriert
04.05.2008 23:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
die masse lässt sich aber nicht bestechen, so wie einzelne politiker.


Die Masse wird tagtäglich bestochen. Und zwar mit mehr als jemals ein Politiker einsacken könnte.

Zur Erklärung warum ich Volksentscheide für den falschen Weg halte:
Nehmen wir mal an, es stünde eine wichtige Entscheidung an, lassen wir mal außen vor über was genau. Nun soll ein gewöhnlicher Bürger abstimmen. Nach welchem Auswahlverfahren wird er wohl sein Kreuzchen machen? Er wird als allererstes das wählen, wovon er sich selbst am meisten verspricht. Betrifft die Entschiedung nicht direkt ihn selbst, so wird er das wählen, was ihm auf den ersten Blick am besten erscheint.
Und genau da dürfen wir nicht hinkommen. Politik ist nicht so einfach, dass man mal frei Schnauze Entscheidungen treffen kann. Die Geflechte an Konsequenzen und Folgen, welche an jede Entscheidung gekoppelt sind, sind so komplex, dass sie jedemn, der sich nicht damit beschäftigt nicht verstehen kann. Einige konkrete Folgen, welche bei der Einführung von Volksentscheiden auf breiter Basis sicherlich eintreten würden, kann ich euch jetzt schon nennen:
1. Völlige Ruinierung des Staatshaushaltes in jeglicher Hinsicht. Mehr Ausgaben, weniger Steuereinnahmen.
2. Verschiebung des Strafrechtes in richtung Vergeltung und deutlich erhöhte Strafen.
3. Stark steigender Überwachungsdruck in allen Bereichen.
4. Starke Zunahme der Unterdrückung un Diskriminierung von Minderheiten.

Um nur einige Beispiele zu nennen.

Oder anders ausgedrückt: Der gewählte, hauptamtliche Poltiker, welcher Entscheidungen trifft hat einen Schreibtisch, Zugriff auf Fachwissen und genug Zeit, um Entscheidungen zu treffen, mit denen man nacherher einverstanden sein kann oder eben auch nicht. Aber er ist nicht darauf angewiesen seine Entscheidungen auf der Grundlage von BLÖD und Stammtischgeschwätz zu treffen. Augen rollen
Arne Kroger
unregistriert
05.05.2008 03:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Seneca

Oder anders ausgedrückt: Der gewählte, hauptamtliche Poltiker, welcher Entscheidungen trifft hat einen Schreibtisch, Zugriff auf Fachwissen und genug Zeit, um Entscheidungen zu treffen, mit denen man nacherher einverstanden sein kann oder eben auch nicht. Aber er ist nicht darauf angewiesen seine Entscheidungen auf der Grundlage von BLÖD und Stammtischgeschwätz zu treffen. Augen rollen


Und warum trifft er dann seine Entscheidungen ausschließlich nach dem Gequatsche der BLÖD???
Ich kenne keinen Mehrheitspolitiker, der das nicht macht.
Und damit wird der gewählte Politiker seine Entscheidungen nur danach treffen, was das Kapital will und was ihm die besten Profite verspricht für seine Zeit nach dem Ausscheiden.

Okay, ich gestehe ein, solange die Politiker, die jetzt gewählt sind, weiter gewählt werden von dieser Bevölkerung anstatt auf dem Marktplatz kopfüber in kochender Scheiße ertränkt werden unter großem Beifall der Bevölkerung ist diese Bevölkerung auch zu dämlich, selbst Entscheidungen zu treffen, aber Deine Argumentation dafür, @Seneca, ist falsch.
Leberkrebs
unregistriert
05.05.2008 04:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Die Bürger stimmen doch längst ab und treffen Entscheidungen. aber undemokratisch, weil nicht ALLE entscheiden dürfen, sondern quasi die gesamte Politik von der Lobby der oberen 10.000 kontrolliert wird. Und diese Leute leben in einer Welt, die mit der Alltags-Realität für über 90% des Volkes NULL zu tun hat. Gerade deswegen finden Entscheidungen statt, die eine absolute Zumutung sind. Daher ist die Argumentation @ Seneca völlig daneben.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 05.05.2008 04:59.

Seneca
unregistriert
05.05.2008 11:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Dass ihr regierende Politiker nicht mögt weiß ich ja. Ich mag sie auch nicht. Das ändert aber nichts daran, dass eine Ausarbeitung von Konzepten durch Fachmänner deutlich erfolgversprechender ist. Dass diese "Fachmänner" im Moment danebenliegen und vieles falsch läuft bestreitet ja auch keiner.

Um den Haken der Sache bei der Poltik durch den kleinen Mann mal noch zu verdeutlichen: Drittes Reich, Nazidiktatur, Holocaust, Weltkrieg, die ganze scheiße die damals ablief. Diese Sachen sind nicht deshalb passiert, weil ein "Führer" in Berlin mal ein bisschen rumgesponnen hat. Nein, die sind passiert weil es für jeden die passende NS Organisation gab, wo man mal ein bisschen Staat spielen durfte. Die Masse hat man damals in Form von Hilfspolizisten und Hobbypolitikern auf der Straße ans Ruder gelassen. Ob SA-Männer als Wächter an der Wahlurne oder Propaganda durch Jugendliche auf der Straße:

Das dritte Reich war zu seinen Anfangszeiten das blühende Beispiel für Politik, welche von den Menschen ausgeht. Und nein, nicht der Adolf in Berlin hat sich zum Führer geputsch, die Masse hat ihn dazu berufen. Man hat den Menschen das Ruder in die Hand gegeben, ihnen das Gefühl gegeben sie könnten was und ab ging die Post.
Bin ich froh, dass das vorbei ist und der gewöhnliche Bürger nur noch den Kugelschreiber statt dem Ruder in der Hand hat.

Zitat:
Die Bürger stimmen doch längst ab und treffen Entscheidungen. aber undemokratisch, weil nicht ALLE entscheiden dürfen, sondern quasi die gesamte Politik von der Lobby der oberen 10.000 kontrolliert wird. Und diese Leute leben in einer Welt, die mit der Alltags-Realität für über 90% des Volkes NULL zu tun hat. Gerade deswegen finden Entscheidungen statt, die eine absolute Zumutung sind.


Was machst du dir eig vor? Dass Wahlergebnisse über 50% für das Bürgerliche Lager bringen aber nur durch Beeinflussung und Mnaipulation? Weit gefehlt: Das Volk will in der Mehrheit genau diese Politik, wie sie gerade gemacht wird. Ich bin damit auch in keinster Wiese einverstanden. Aber wenn du dir die große Revolution der Unzufriedenen gegen die Regierung ausmalst, dann muss ich dich leider enttäuschen.

deep7




05.05.2008 16:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Was machst du dir eig vor? Dass Wahlergebnisse über 50% für das Bürgerliche Lager bringen aber nur durch Beeinflussung und Mnaipulation? Weit gefehlt: Das Volk will in der Mehrheit genau diese Politik, wie sie gerade gemacht wird.
Was ist mit dem großen Anteil an Nichtwählern?
Warum wurde die Nichtwählerpartei von Peters nicht zugelassen? Sie trat ein für direkte Demokratie.

SweetPrettyMuthaFuckinCountryAcidHouseMusicAllNightLong
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Leberkrebs
unregistriert
05.05.2008 16:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Schau Dir mal demnächst an, wer ein durchschnitliches Wahllokal besucht. 50% der Wähler sind älter als 50 Jahre, das entspricht auch der Alterspyramide. Rate mal welche Parteien diese Leute, ohne Nachdenken, aus Gewohnheit wählen? Die gehen wählen, weil ihnen beigebracht wurde das ein "guter Bürger" wählen geht und wählen die Parteien, die "ein guter Bürger" wählen soll...Also SPD-CDU/CSU-FDP.
Mit bewusstem "Wollen" hat das nichts zu tun, das ist Zuchtverhalten der alten Säcke. Die jüngeren wählen nämlich meist anders oder garnicht. So erreicht zB die CDU in der Altersgruppe ab 50 90% ihrer Stimmen.
Arne Kroger
unregistriert
06.05.2008 02:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hinzu kommt, dass spätestens, wenn in der BRD auch Wahlcomputer eingeführt werden, NIEMAND mehr überprüfen kann, was da manipuliert wurde und was nicht.

Und, @Seneca, wo ist da der Unterschied zu heute:
Die HJ ist heute der Sportverein, der möglichst unpolitisch zu sein hat, aber ähnliche Zuwendungen erhält, wie früher die HJ. Später durfte der Arbeiter und Angestellte sich früher noch in der Gewerkschaft amüsieren, aber da die trotz Arschkriecherei beim Kapital bis zum geht nicht mehr, immer noch dem Kapital zu viel fordern, verschwinden die von der Bildfläche und werden durch BLÖD, RTL, Mutantenstadl und Konsumtempeln verdrängt, wo sich auch jeder irgendwo aufgehoben fühlen kann (Ist auch billiger als irgendwelchen Lohnforderungen nachzugeben für das Kapital!). Hier auf dem Land haben wir dann noch die Schützenvereine, die für die Einbindung der Bevölkerung und deren bloß nicht politischen Haltung zuständig sind.

Also, da ist nicht viel anders geworden als wie zur Nazizeit. Nur ist es eben für eine exportorientierte Wirtschaft nicht mehr so angebracht, Progrome zu verüben, sonst hätten wir die auch schon lange wieder.

Xoc

lol

images/avatars/avatar-508.jpg


06.05.2008 07:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Arne Kroger
Hinzu kommt, dass spätestens, wenn in der BRD auch Wahlcomputer eingeführt werden, NIEMAND mehr überprüfen kann, was da manipuliert wurde und was nicht.


Kommt drauf an, wie man das aufzieht. An und für sich müssen Wahlcomputer nicht unsicherer als Papier sein, im Gegenteil.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
E-Mail an Xoc senden
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Seneca
unregistriert
06.05.2008 17:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Du bringst im Prinzip genaud as auf den Punkt, was ich mir gesagt und gedacht habe @arne: Die gesamten Gesellschaftlichen Verflechtungen und Beeinflussungsmöglichkeiten wurden entpolitisiert. Okay, Wähler manipulieren und Menschen aufhetzen kann die Bild genauso gut wie damals der Propagandaminister. Aber die von der Institution Aufgehetzten haben heute keine direkte Macht in Form von Schlagstöcken oder ähnlichem in der Hand. Und genau das ist es was ich an indirekten Systemen sehr gut finde. Die Menschen können ihre ernsten politischen Ziele vorbringen und der Teil, welcher auf Spinenreien, unkontrollierten Emotionen und völlig undruchdachten Bestandteilen besteht wird durch Fachmänner ausgefiltert.

Dass also solche Fachmänner auch die falschen dran sein können versteht sich von selbst.
Leberkrebs
unregistriert
06.05.2008 19:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wer filtert denn die Spinner aus, die auf CDU reinfallen?
Seneca
unregistriert
08.05.2008 16:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Naja, @leberkrebs, ich bin immer noch der Meinung, dass du mit deiner Kritik an der völlig falschen Stelle ansetzt. Nicht die CDU ist das Problem. Die CDU hat ein Programm, ein politisches Konzept und sie wird nunmal gewählt! Wählertäuschung außerhalb des ohnehin üblichen Rahmens findet kaum statt. Die Leute, die CDU wählen, wollen auch CDU-Politik haben. Das hat von daher mit Reinfallen recht wenig zu tun. Mir stellt sich nicht die Frage, was die CDU böses tut, ich frage mich eher wieso soviele Leute diese Politik wollen!
Leberkrebs
unregistriert
08.05.2008 18:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wahlmanipulation ist auch jetzt möglich. Ich erinnere daran das eine EINZELNE Person, der "Bundeswahlleiter" das Endergebnis der Bundestagswahl bekannt gibt. Frage: WER hat den Überblick über ALLE Wahllokale in Deutschland, um dieses Ergebnis nachprüfen zu können? Antwort: Vermutlich niemand! Ein einzelnes Wahllokal kann man als Bürger beobachten, aber ALLE in ganz Deutschland? Und man erfährt somit nicht, wie andere Wahllokale gewählt haben. Ein völlig abweichendes Ergebnis im eigenen Wahlkreis, kann daher sowohl Zufall sein, als auch auf Manipulation beruhen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 08.05.2008 18:49.


Yog-Sothoth




11.05.2008 17:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich glaube ein größeres Problem ist das "C" in CDU, sowie das Vertrauen in die alten Parteien - das Neue bedeutet schließlich Veränderung, und darauf will man sich im Alter nur ungern einlassen. Ich denke auch dass ein Faktor der ist, dass Menschen in ländlicheren Gegenden (z.B. Teile Süddeutschlands) oft weit auseinanderwohnen, weswegen der politische Austausch nicht so groß ist und man halt das wählt, was man kennt und was auch die Eltern gewählt haben. Sind natürlich nur Vermutungen...
E-Mail an Yog-Sothoth senden
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Leberkrebs
unregistriert
12.05.2008 16:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Das ist die komplexere Umschreibung von dem, was ich in meiner brutal direkten Art, " Zuchtverhalten" nenne. großes Grinsen
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