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Zum Ende der Seite springen Krieg  
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Lonewolf



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05.03.2012 15:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von (s)AINT:
Zitat von Veritas:

Trotzdem scheint es immer noch so, als wäre es ehrenvoll seinen Dienst fürs Vaterland zu leisten.

Dort machen die einen echten Mann aus dir.... Ordnung und Disziplin sind da die Tagesordnung

Zusätzlich kommt hinzu, dass der Kampf mit Männlichkeit, Ehre und Stolz assoziiert wird.

Ich denke, solche Sachen treiben viele dazu freiwillig in den Krieg zu ziehen und sich dann dort ihre Lorbeeren zu verdienen.


Solange das Toeten als "ehrenvoll" diffamiert, und als ein Initiationsritus zur "echten" Maennlichkeit (whatever that is) verkauft wird, stellt es in meinen Augen eher einen Akt der absichtlichen Taeuschung dar (und nicht der Freiwilligkeit), junge Menschen dazu zu bewegen, sich rekrutieren zu lassen.

Auf den Schlachtfeldern der Geschichte wuchs kein Lorbeer, dafuer aber Tod und Verderben. Wanderer, kommst Du nach Spa...



Diese "idealistische" Seite ist die eine Sache. Entscheidender ist es aber meiner Auffassung nach, dass die Armee ebenso wie das Gefängnis (siehe USA) immer mehr als Disziplinierungsanstalt für den wachsenden Anteil an sozial Abgehängten und Prekarisierten fungiert. Von der konkreten Kriegsführung abgesehen ist die militärische Institution als solche Teil des staatlichen Herrschaftskomplexes.
Die Frage ist, ob eine solche Integration langfristig erfolgreich bleibt, oder ob das gefährliche Potential an sozialer Unterschicht in der Armee nicht wiederum zur Gefahr für den Staat werden könnte.
Die fortschreitende Umwandlung der modernen Armeen hin zu kleineren Söldnertruppen ist auch vor diesem Hintergrund zu betrachten.

The Loathsome mask has fallen the man remains
Sceptreless, free, uncircumscribed, but man
Equal, unclassed, tribless and nationless,
Exempt from awe, worship, degree, the king,
Over himself, just, gentle, wise.

Percy Bysshe Shelley


Indessen ist das gerade wieder der Vorzug der neuen Richtung, dass wir nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden wollen. Karl Marx
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Veritas



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05.03.2012 17:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Saint Ich denke, dieser ganze Kriegsapparat, vom Soldaten bis zur Schlacht, basiert auf einer Täuschung. Bis auf ein paar winzige Ausnahmen, zb. Notwehr oder ähnliches, gibts immer nen anderen Weg als töten. Ich mein, die Amis sind doch nicht nach Afghanistan oder in den Irak um das Volk zu befreien. Welcher Soldat würde schon losziehen wenn man ihm sagt : Wir machen das, damit wir länger und billig tanken können" oder " Wir machen das, damit wir n offiziellen Grund haben euer Privatleben besser zu kontrollieren"
Da hört sich " Wir befreien das Land vom Terror " doch viel besser an.

Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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WerBinIch

Dorfkind

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05.03.2012 18:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich hab die Befürchtung, dass trotz der Begrüdung "Wir machen das, damit wir länger und mehr tanken können" sich einige Menschen anschliessen würden... "Manifest Destiny" heisst das Zauberwort. Es ist doch Gottes Wille, dass "God's chosen people" glücklich sind und Atuo fahren können.
Rassismus und übersteigerter Patriotismus im Falle von "Wir sind besser als alle anderen!" ist in Amerika leider weiter verbreitet als in anderen Staaten.
Klar gäbe es dann einige Kriegsgegner mehr...

Zur "Männlichkeit" und "Ehre": Wer Krieg braucht um seine "Männlichkeit" zu beweisen, der ist ziemlich rückständig. Wird er auch versuchen mit einer keule eine Frau K.O. zu schlagen und sie in seine Höhle zu scleppen? großes Grinsen

Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Anarquia



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05.03.2012 19:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Das stimmt schon, aber wer sieht so etwas schon ein? Die wenigstens denke ich.

Scahue doch einfachmal mal wie wenige ihre Taten permanent und kritisch hinterfragen, so gut wie niemand. Das ist auch der Grund warum es so vieleVollidioten da draußen gibt, mit denen wir uns jeden Tag rumärgern müssen. die meisten lassen sich der einfachheit halber lieber ohne Kopf durch ihr Leben treiben. Das ist ja immerhin auch verständlich. Es ist zum einen bequemer und zum anderen müsste man dann auch teilweise gegen den Selbsterhaltungstrieb ankämpfen, denn immerhin begibt man sich wissentlich in eine unsichere und ungewohnte Situation, was wiedeurm Ägnste heraufbeschwören kann. Die meisten unterlassen es deshalb schlicht und einfach und lassen sich treiben, bis sie letztendlich abkratzen und dann rgendwer hinten deren jämmerlichen Existenzen hinterherweint...
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(s)AINT



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08.03.2012 01:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Koennte es evtl. sein, dass die gesamte "Zivilisation" aufgebaut ist auf Gewalt?

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Sticky

...on the hunt

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08.03.2012 08:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von (s)AINT:
Koennte es evtl. sein, dass die gesamte "Zivilisation" aufgebaut ist auf Gewalt?


War sie denn je anders?

Die staatliche Ordnung basiert auf Recht und Gesetz.

Ich bin rechtlos, folglich bin ich auch gesetzlos!


Das Anarchistenschwein

http://www.youtube.com/watch?v=0io4mSqdiwY&feature=related
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(s)AINT



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08.03.2012 14:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wenn das der allgemein anerkannte "Lauf der Welt" sein soll, sind Menschen von heute dann nicht in der moralischen Verpflichtung, dem Konzept der Initiierung von Gewalt etwas Vernuenftigeres entgegen zu setzen?

Wozu sonst Diplomatie? Dialog und Voelkerverstaendigung?

Warum ist die Herstellung und der Verkauf/Export von Kriegsgeraet eigentlich "legal" ? Wer kann - guten Gewissens - Landminen produzieren? Warum stoert sich eig. niemand merklich an den sog. Auslandseinsaetzen der Bundes"wehr" ? Ist die Menschheit denn dazu verdammt, sehenden Auges von einer Katastrophe in die naechste zu taumeln? Knarre
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Anarquia



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08.03.2012 17:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Wer kann - guten Gewissens - Landminen produzieren?Warum stoert sich eig. niemand merklich an den sog. Auslandseinsaetzen der Bundes"wehr" ?

Das wird zum Teil daran, liegen, dass viele den Medien glauben und somit denken man müsste bestimtme Länder angreifen um die Bevölkerrung dort zu schützen. Viele werden sich garkeine großen Gedanken darüber machen, dass durch ihre Hilfe Menschen verrecken. Dann kommt noch hinzu, dass manche villeicht ein schlechtes Gewossen haben, aber unbedingt das Geld von dem Job brauchen. Und dann gibt es in der Krigsindustrie bestimmt auch noch ein paar Misantrophen, auch wenns wenige sind, die sich freuen dabei helfen zu können ein bisschen mehr Ungeziefer auszurotten.


Zitat:
Warum ist die Herstellung und der Verkauf/Export von Kriegsgeraet eigentlich "legal" ?


Weil wenige, mächte dadurch sehr, sehr reich werden. Und da Politiker meist nur (bewusste oder unbewusste) Handlanger der Industire und sonten Interressaenverbänden sind wird so etwas wohl auch er´stmal nicht juristisch verboten werden.

Zitat:
Ist die Menschheit denn dazu verdammt, sehenden Auges von einer Katastrophe in die naechste zu taumeln?


Das dumme, heutige Etwas auf jeden Fall. Villeicht wird der 3. Weltkrieg mal wieder ein paar Leute aufrütteln, aber ich fürchte das wird nur zu den Vereinigten Staaten von Europa oder so etwas führen. Jedenfalls etwas wo sich die Masse sicher fühlt, aber der einzelne unfrei ist.

Mir persöhnlich ist es aber mitlerweile eigentlich auch egal was diese ganzen Idioten da draußen machen. Ich habe es mitlerweile schon so gut wie aufgegeben auf einen Wandel vor dem großen Zusammenbruch zu hoffen. Das wirtschaftssystem wird höchstwahrscheinlich in naher Zukunft zusammenbrechen, wenn unsere Erde das ständige Wachstum nicht mehr schultern kann, und dann wird es Kriege um die letzten Ressourcen geben. Aber miese Kriege, mit biologischem Kampfstoffen, Strahlenwaffen, atomaren Sprengköpfen und all den anderen Spielerreien die man in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.

Anschließend, wenn alles am Boden ist, werden sich im Chaos verschiedene Interessengruppen herausbilden, die im Bürgerkrieg um die Macht kämpfen. Die Armer werden sich bei der Gelegenheit auch mit anschließen und Rebellieren, da die immer größer werdenden Ungerechtigkeiten ja heute schon unzumutbar sind. Ich denke es wird bald alles zum "überlaufen" kommen.

Aber ok, sollen sie doch alle verrecken!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Anarquia am 08.03.2012 17:43.

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(s)AINT



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09.03.2012 16:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Anarquia:
Mir persöhnlich ist es aber mitlerweile eigentlich auch egal was diese ganzen Idioten da draußen machen. Ich habe es mitlerweile schon so gut wie aufgegeben auf einen Wandel vor dem großen Zusammenbruch zu hoffen.

Aber ok, sollen sie doch alle verrecken!


Da ich davon ausgehe, dass auch Du in einem sog. Ernstfall zu Tode kommen wirst, frage ich mich, warum Du die Hoffnung bereits aufgegeben hast? Es sollte imho einem Menschen nicht "egal" sein, ob die Welt erneut in Flammen aufgeht.

Anbei noch zwei linx zum Thema "PTSD"
Krebs der Seele
On the bridge

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von (s)AINT am 09.03.2012 17:57.



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Anarquia



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09.03.2012 21:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wenn ich verrecke verrecke ich eben. Ich habe es sowieso satt mir mit diesen Vollidioten den Atemluft zu teilen...das wirkt sich auf Dauer bestimmt negativ auf die Psysche aus..

Aber ok, mal ernsthaft: Der Tot ist das natürliche Gegenstück zum Leben, irgendwann trifft es jeden und ob früher oder später...Es macht eh keinen wirklichen Unterschied. Ich sehe Leben sowieso mehr und mehr als Fluch anstatt von Segen an. An sich ist es ja eigentlich was recht schönes, aber ´mit diesen ganzen..(mir fällt keine Beleidigung ein die schlimm genug ist um es passend zu bescrheiben)..Menschen (nagut, ist mir also doch gelungen) auf dieser Erde keinesfalls. Ich schwanke jeden Tag dazwischen ob ich der Erde einen größeren Gefallen tue indem ich mich umbringe oder indem ich meine Ideen verbreite und vllt noch 1 oder 2 Kinde in die Welt setze, die ich nach den Regeln der Freiheit erziehe...Ich weiß es momentan noch nicht.
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Xoc

lol

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10.03.2012 13:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von (s)AINT:
Koennte es evtl. sein, dass die gesamte "Zivilisation" aufgebaut ist auf Gewalt?


Ganz im Gegenteil, Zivilisation hat uns von der allermeisten Gewalt befreit und ein wesentliches Merkmal der Zivilisation ist die Vermeidung und Ächtung von Gewalt.

"Jeder 50. Mensch aus der jüngeren Steinzeit (Neolithikum) in England ist durch einen Schlag auf den Kopf gestorben. Dies ist das überraschende Ergebnis einer systematischen Studie von Schädelfunden auf den britischen Inseln. Das Ausmaß der Gewalt hat die Forscher sehr überrascht"

Hinzu kommen noch alle Morde ohne Schläge auf den Kopf.

http://www.archaeology.co.uk/articles/bloody-stone-age-war-in-the-neolithic.htm

http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/4757861.stm

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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(s)AINT



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10.03.2012 18:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Xoc:

Ganz im Gegenteil, Zivilisation hat uns von der allermeisten Gewalt befreit und ein wesentliches Merkmal der Zivilisation ist die Vermeidung und Ächtung von Gewalt.


Nun, zum Glueck liegen die Praktiken der Tage von Kain und Abel bereits lange hinter uns.
Allerdings stelle ich die Behauptung auf, dass auch heutzutage die Gewalt noch immer allgegenwaertig ist, auch wenn sie nur indirekt in Erscheinung treten mag.

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WerBinIch

Dorfkind

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10.03.2012 19:01 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

War heute auf ner Demo, NPD und Gegendemonstranten, sowie Polizei. Gewalt ist definitiv allgegenwärtig! Wobei die Gegendemonstranten mit Abstand die friedlchsten waren (bis auf n paar von der Antifa, die n paar von der NPD zusammengestiefelt haben, wer angefangen hat ist unklar). Wer sich allein mal die Vorstrafen vieler NPDler anschaut, weiss, dass Gewalt immer noch sehr "beliebt" ist.
Es kann doch nicht sein, dass man Gewalt befürchten muss, weil man eine andere Hautfarbe oder politische Einstellng hat! Aber genau das ist überall in Deutschland sehr weit verbreitet... (Und nicht nur in Deutschland)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von WerBinIch am 10.03.2012 19:02.



Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Anarquia



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10.03.2012 20:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Ganz im Gegenteil, Zivilisation hat uns von der allermeisten Gewalt befreit und ein wesentliches Merkmal der Zivilisation ist die Vermeidung und Ächtung von Gewalt.


Ich denke es wir eher die direkte Gewalt geächtet und durch inirekte und schleichende ersetzet. Direkte, körperliche Gewalt wird durchaus seltener angewandt, aber du darfst nicht vergessen das beispielsweise Steuern ja auch schon Gewalt gg das Eigentum der Besteuerten Personen sind, um mal ein Beispiel zu nennen.

Die direkte wurde mit der Zeit zu offensichtlich und unpopulär, wodurch man sie durch "zivilisierte", vom (zum Beispiel) Schreibtisch ausgehede ersetzte, sowie durch Zwänge und Drücke und der Androhung direkter Gewalt.

Ich sehe beispielsweise auch schon die ganzen Leistungsdrücke, die vom auf Wachstum beruhenden Qirtschaftssystem ausgehen, als eine Form der Gewalt.

So gesehen ist die Gewalt meiner Ansicht nach eher noch schlimmer geworden, da sie jetzt sehr oft schleichender daherkommt und einen zum Teil auch von innen auffrisst, ohne dass man es mitbkeommt. Zudem ist der Ursprung auch viel schwerer ausfindig zu machen. Und dann darf man da den qualitativen Unterschied zwischen physicher uns psyschicher Gewalt nicht außer Acht lassen..
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Sticky

...on the hunt

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11.03.2012 17:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Eben gerade gelesen:

"Wenn Frauen die Welt regieren würden, gäbe es keine Kriege. Nur ein paar eifersüchtige Länder, die nicht miteinander reden würden..."

Könnte was dran sein... Augenzwinkern

Die staatliche Ordnung basiert auf Recht und Gesetz.

Ich bin rechtlos, folglich bin ich auch gesetzlos!


Das Anarchistenschwein

http://www.youtube.com/watch?v=0io4mSqdiwY&feature=related
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(s)AINT



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12.03.2012 13:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Anarquia:
Ich sehe beispielsweise auch schon die ganzen Leistungsdrücke, die vom auf Wachstum beruhenden Qirtschaftssystem ausgehen, als eine Form der Gewalt.

So gesehen ist die Gewalt meiner Ansicht nach eher noch schlimmer geworden, da sie jetzt sehr oft schleichender daherkommt und einen zum Teil auch von innen auffrisst, ohne dass man es mitbkeommt. Zudem ist der Ursprung auch viel schwerer ausfindig zu machen. Und dann darf man da den qualitativen Unterschied zwischen physicher uns psyschicher Gewalt nicht außer Acht lassen..


Ist die Kriegsfuehrung somit die letzte - weil offensichtlichste - Konsequenz der dem System innewohnenden Gewalt?

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Xoc

lol

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12.03.2012 17:43 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Sticky:
"Wenn Frauen die Welt regieren würden, gäbe es keine Kriege. Nur ein paar eifersüchtige Länder, die nicht miteinander reden würden..."


Also brauchen wir mehr Thatchers und Merkels?

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Anarquia



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12.03.2012 20:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von (s)AINT:
Ist die Kriegsfuehrung somit die letzte - weil offensichtlichste - Konsequenz der dem System innewohnenden Gewalt?


Ich denke das muss sogar fast so sein. Bei Gewaltnawendung geht es darum ein Ziel möglichst effektiv zu erreichen. Sprich mit möglichst wenig Gewalt möglichst viele Ziele. Und das der Krieg quasi der König der Gewalt ist, ist er das letzte mögliche Mittel, danach kommt nichts mehr.
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Lonewolf



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12.03.2012 20:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Xoc:
Zitat von (s)AINT:
Koennte es evtl. sein, dass die gesamte "Zivilisation" aufgebaut ist auf Gewalt?


Ganz im Gegenteil, Zivilisation hat uns von der allermeisten Gewalt befreit und ein wesentliches Merkmal der Zivilisation ist die Vermeidung und Ächtung von Gewalt.
[/URL]


Ich würde eher sagen, dass die Zivilisation eine Auslagerung der Gewalt zur Folge hatte, aber gewiss keine Reduzierung. Im Gegenteil steht gerade die "vollends aufgeklärte (und zivilisierte) Welt im Zeichen triumphalen Unheils" (Adorno), siehe Auschwitz, Hiroshima ect.

Zivilisation ist hinsichtlich der Gewalt eher Arbeitsteilung. Das Massaker mit Steinen und Stöcken, wie es in "primitiveren" Gesellschaften praktiziert wurde, ist eben sichtbarer und beinhaltet mitunter mehr Beteiligte als die industrielle Vernichtung in den Lagern. Dessen Effizienz und Berechnung (man könnte auch die Banalität anführen) erreicht es zu keinem Zeitpunkt.
Ebenso ist die Existenz freiheitlich-demokratischer Systeme kein Widerspruch zu der gleichzeitigen Förderung von terroristischen Regimen.

Grundsätzlich würde ich die bekannte Formel von Clausewitz umgekehrt formulieren: Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln. Somit basiert jede Ordnung auf einem fundamentalen Konflikt, der je nach historischer Situation wieder offen hervorzubrechen droht.

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(s)AINT



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12.03.2012 21:38 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Amoklauf eines US-Soldaten in Afghanistan

Soweit der Lebenslauf des Amoklaeufers bekannt ist, hatte er bereits drei Einsaetze im Irak hinter sich, bevor er im Dezember nach Afghanistan kam.


Er fragt "Gott", wer ihn eigentlich einen „lieben Gott“ genannt habe - und wann er waehrend des Krieges lieb gewesen sei.

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