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Bevorf ich diese Kurzgeschichte loswerde möchte ich nochmal ausdrücklich betonen, dass das nichts gegen dich ist @Arne. Hoffentlich fühlst du dich nicht angepisst es bezieht sich jedenfalls nicht auf dich.
Gayclub
In einem Kölner Gayclub war mal wieder die Hölle los am Wochenende. Matthias der einen langen Mantel trug ging ebenfalls rein allerdings war Matthias alles andere als schwul. Er hasste Schwule und Lesben wie die Pest. Drinnen angekommen ging er in den Darkroom. Das Gegrapsche ekelte ihn an. Er legte in der Mitte des Raumes das Paket welches er aus dem Mantel zog. Dann entfernte er sich wieder angewiedert. Nachdem er das Paket dort hingelegt hatte ging er in's Klo. In der Klokabine war ein Loch an der Wand. Die schwuchteln standen anscheinend auf sowas. Matthias klopfte gegen die Wand. "Hey Süßer ich blas dir einen.", sagte Matthias. Nicht lange da steckte der Fremde aus der Nebenkabine sein Ding durch das Loch. Matthias aber wollte ihm natürlich keinen blasen. Er zog eine Heckenschere heraus die sein Mantel verdeckte und setzte an. Dann schnappte er schnell zu. Der Schwanz fiel herunter und blutete. Aus der Nebenkabine war Geschrei zu hören. Matthias verließ den Gayclub. Draußen angekommen nahm er seinen Fernzünder und drückte drauf. Die Bombe im Darkroom ging hoch und hinterließ viele Tote. Matthias freute das.
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O_o
Was möchte der Text dem geneigten Leser sagen?
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Gute Kunst wie meine musst du für dich selber interpretieren. Das wär ja was wenn ich noch die Ineterprtation mitliefere. Das wäre ja so als ob Dian seine Bücher noch im Nachhinein interpretiert. Das liegt dann aber schon beim Leser was er sich da dazu denkt.
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Ich denke, du stehst auf brutale Horrorszenen. Was dich mir gleich sympathischer macht.
Weitergehend vermute ich, dass du es aber nicht bei Kurzgeschichten belassen möchtest, denn diese liest sich wie der Anfang eines Horror-Romans mit ordentlich Gesplatter.
Ansich ist der Text allein schon durch Absätze und Komma´s zu verbessern.
Am wenigsten gefällt mir der Satz "Aus der Nebenkabine war Geschrei zu hören." Das ist zu lahm. "Aus der Kabine von Matthia´s maltratierten Opfer kam ein entsetzliches Geschrei, welches Matthias durch Mark und Bein ging. Er spürte eine tiefe Befriedigung in seinem Inneren, während er genüsslich das Blut von der Schere* wischte. Während er bei den langsamen Bewegungen eiskalt blieb, stahl sich ein grausames Lächeln auf seine Lippen."
So ungefähr hätte das bei mir geklungen.
Aber natürlich will ich dir nicht in deinen Stil reinreden
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| Zitat: |
| Gute Kunst wie meine... |
Klingt vermessen, diese Aussage. Nichts für ungut.
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"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Hansi unregistriert
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Was für homophobe Scheiße und das dann auch noch als Kunst bezeichnen. Sorry @Ron, ich will dir nicht persönlich ans Bein pinkeln, wirklich nicht, aber das ist einfach nur geschmackloses, homophobes und dazu nicht mal kreatives Zeug, dass ist einfach nur krank. Egal wer es geschrieben hätte, ich hätte ihm empfohlen mal einen Arzt aufzusuchen. Bitte bekomm das jetzt nicht in den falschen Hals und fühl dich angepisst, aber das ist einfach nur richtig, richtig schlecht.
Naja, ich glaub @Arne wird es witzig finden
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Auch wenn der Beitrag hier etwas fehl am Platz ist: Bitte BITTE deldenker, wenn du anderen schon Hinweise auf korrekte Orthographie gibst, lass wenigstens diesen Deppenapostroph weg (davon abgesehen, dass ´ ein Akzent ist, kein Apostroph, dieser würde so aussehen: ’). Es gibt keinen besitzanzeigenden Apostroph im Deutschen. Desweiteren ist der Plural von Komma immer noch Kommata.
Hat mich schon bei deinem Beitrag zu CitizenX gestört.
Siehe dazu auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Apostrophitis
Ich habe keine Lust, deine nächste Geschichte zu korrigieren, wenn da so erbärmliche Fehler drin sind.
Du hast allerdings damit recht, dass man auch komplexere Satzstrukturen benutzen könnte; der Text besteht ja nahezu nur aus Hauptsätzen.
Auch sonst scheint da wenig Mühe reingeflossen zu sein, erinnert an Texte, die man als Schulaufsätze schreibt, wenn einem nichts besseres einfällt.
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@deldenker
Da hast du Recht. Ich bin ein Fan von Horrorgesplattere. Aber eine Message hat das alles trotzdem. Aber gut, dass es dir gefallen hat.
Ein Horrorroman ist bereits in Planung, nur keine Sorge.
Und an meinem Stil werde ich noch feilen, versprochen.
@Hansi
Aber ich bin doch bereits in psychologischer Behandlung. Ohne scheiß.
Ich bin in der MHH in Hannover in der psychiatrischen Station.
@lachsOr
Ja in meinem Horrorroman wird es mehr und vor allem bessere Satzbauten geben als in dieser Kurzgeschichte. Keine Sorge.
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Hansi unregistriert
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| Zitat: |
@Hansi
Aber ich bin doch bereits in psychologischer Behandlung. Ohne scheiß. großes Grinsen Ich bin in der MHH in Hannover in der psychiatrischen Station. |
Ok, dass ist irgendwie... beruhigend...
Was hat man dir denn da bis jetzt so erzählt?
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Die Gedanken seien frei hat man mir mal erzählt. Aber keine Sorge ich bin kein Psycho.
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Neben trockener Zunge, steifem Mittelfinger, und einer geballten Wut in meinem Kopf, schwingt sich der Ekel ob deiner Sprache, lieber Ron, ins Unermessliche. Das ist ja nicht nur schlecht, sondern schlicht und ergreifend blamabel. Schämst du dich eigentlich?
Ich stimme Hansi vollkommen zu. Solch homophober Schwachsinn ist schier inakzeptabel.
Und: wenn der Text, wie du sagst, eine Message hat, dann teile sie uns doch bitte mit, wennschon ich das bezweifle, denn anderswo sagst du, dass deine Texte in ihrer Interpretation frei sind. Wo, wenn sie keiner erkennt, ist dann bitte der Sinn einer Message???
Mir den Finger in die Nase (oder soll ich sagen, in den Arsch) zu stecken, ist in jedem Fall künstlerischer, als das, was du da verblendet als "Kurzgeschichte" bezeichnest, und Kunst, ist das gleich mal überhaupt nicht. Oder glaubst du an den Schwachsinnssatz von Joseph Beuys? (Wer war Joseph Beuys??? und welchen Satz meint der böse Skeptiker, der ja vielleicht auch ne "Schwuchtel" ist... - ist doch deine Frage jetzt, oder? Frag Freund Google)
Fazit: Mir persönlich ist jetzt schlecht und das bleibt wohl die nächsten drei Tage so!
Pfui!!!
"Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten"
von Götz Alzmann abgewandeltes Zitat eines Tucholski- Spruches
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mh. ich könnte in dem text eher propaganda sehen als alles andere.
aber mal sehen. wir haben surrealistische ansätze, wie man an der zündung der bombe erkennen kann, wie man es aus den hollywood-übertreibungen kennt. ausserdem erkenne ich ironie, denn es ist von ekel die rede, während den größten ekel immernoch der protagonist selbst verursacht.
und wir haben eine einfache story, die mir aufgrund des inhalts zu detailiert sind.
sowohl das thema als auch die details und das inhaltliche sagen mir absolut nicht zu. aber ich denke mir...jedem das seine. gibt ja auch leute auf der welt, die auf ns/kv stehen, wo bei mir schon der gedanke für brechreiz sorgt.
kurzum: ich lese nicht gerne etwas, was ekel hervorruft. daher sagt mir der text auch nicht zu.
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Ekel als stilistisches Mittel, im Leser/ (Zu-) Hörer, Seher, wie auch immer, eine gewisse Art der inneren Bewegung hervorzurufen, ist nicht (weiter) verwerflich.
Das haben viele schon getan. Villon zum Beispiel, oder Gottfried Benn. Allerdings ist das Niveau ein ganz anderes. Hier handelt es sich ja nicht im Geringsten um ein stilistisch- künstlerisches Mittel, denn eher um ein fragiles "Kunstwerk", dessen Fragilität schon im Wortwert in sich zerfällt.
Auch ich benutze in einigen meiner "Sachen" dieses Mittel im Bezug auf morbide Phantasmen und dem Eigentlichen eines Textes, nämlich in Wort und Satz, doch aber, ohne meine eigenen Sachen (über-)bewerten zu wollen, doch dann schon eher niveauvoller.
Und: die Sprache an sich ist nicht das wirkliche Problem, denn eher die Tatsache des Inhalts und der augenscheinlich faschistoiden Ansicht des "Autors". Und wenn es hundert Mal "nur" Provokation sein soll, dann kommt es leider nicht an, erstens, außerdem fehlt die Message, zweitens, und dritens der Ansatz eines Bezuges.
Einen zusammenhangslosen Text irgendwo hin zu werfen, in dem über Homosexuelle von "Schwuchteln" gesprochen wird, diese getöt werden, weil sie "eklig" sind, kann keine konstruktive Provokation bedeuten!
"Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten"
von Götz Alzmann abgewandeltes Zitat eines Tucholski- Spruches
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@derSkeptiker
Wenn du Antworten haben willst dann drücke dich freundlicher aus. Ich hab nämlich keinen Bock auf ein Streitgespräch.
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Ja, nu, Splatter schreibt Ron ja öfter, bislang habe ich die aber meistens so gelesen, dass da niemals eine Andeutung her kam, woher die Protagonisten ihre Agressionen hatten.
Das ist hier ja schon mal was anderes. Hier geht es dann schon etwas deutlicher zu interpretieren, dass da eben das Sexuelle im Vordergrund steht.
Sonst wäre die Ortswahl ja ziemlich blödsinnig. Und es geht um einen homophoben Mann, der Gewalt gegen Schwule anwenden will.
Also, er will etwas zerstören, was mit Sexualität zu tun hat. Und dann ist da noch der Hinweis, dass der Protagonist wohl sich im weiteren auf die Geschlechtsteile von Männern fokussiert, denn diese Toilettenszene reduziert den anderen ja nur auf sein Geschlechtsteil.
D.h., dem Protagonisten geht es gar nicht um den Schwulen an sich, sondern es ist sein Schwanz, der ihn verunsichert. Letztendlich setzt sich der Ich-Erzähler eben damit nur seiner eigenen Schwulheit aus, vor der er Angst hat. Die Sätze sind ja auch so gewählt, dass der stakato-Stil hat und gar nicht zum Nachdenken oder gar Reflektieren kommt.
Insofern ist das eher eine gute Darstellung von jemanden, der homophob ist, weil er eben Angst vor seiner eigenen Sexualität hat.
Und der Stil ist auch nicht mieser, als wenn da statt "Mathias" "Ahmed" gestanden hätte und es dann wohl bei SPON stehen würde als neueste antiislamische Artikelserie.
Ähnliches hat btw der Schöpfer dieser Seite, der mich für die Erwähnung des Wekes sicherlich erwürgen möchte, auch mal gemacht. Unity I (Heroic Bloodshit) hatte auch so Anteile in die Richtung.
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Wenn Ehrlichkeit zu Unfreundlichkeit reduziert wird, frage ich mich, ob ich hier nicht doch falsch bin.
Die Wahrheit kommt nur selten im Filzpantoffel und ich bin ein Mensch, der sagt, was er denkt.
Nun, lieber Ron, dann verzichte ich lieber auf Antworten, als meine Wortwahl zu be- und überdenken, mich am Ende zu verstellen, denn ich bin, was ich bin, immer und überall!
Und wie gesagt, wenn du meine Worte eben als unfreundlich verstehst, dann mangelt es dir scheinbar zusätzlich noch an Kritikfähigkeit....
"Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten"
von Götz Alzmann abgewandeltes Zitat eines Tucholski- Spruches
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interessante interpretation, arne. aber sag mal.. war das "bloodshit" absichtlich falsch geschrieben?
skeptiker:
ich persönlich weiß deine direkte und ehrliche art ja zu schätzen. aber ich denke, ich verstehe auch, was ron sagen will. wenn du ihn fragst, ob er sich schämt ob des schwachsinnes, den er in deinen augen verzapft hat, dann fasst er das wahrscheinlich erstmal als angriff auf. liegt wahrscheinlich an der auffassung von meinungsäußerung über "ich finde/denke" hinaus.
ist aber alles halb so schlimm. schließlich muss ja hier niemand einen besten freund für's leben finden, solange er eine (knallhart) ehrliche meinung zu schätzen weiß. und das würde ich ron an dieser stelle empfehlen: es ist nicht persönlich gemeint, drum die kritik einfach zur kenntnis nehmen und bei bedarf / auf wunsch dran arbeiten.
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Hansi unregistriert
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@Arne: Wirklich gelungene psychisch/pädagogische Analyse, danke.
@Skepker/Ron: Ich sehe da auch kein Fünkchen von Beleidigung oder persönlichem Angriff, es sei denn @Arnes Beitrag sollte sich bewahrheiten
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Ich sehe das mittlerweile auch nicht als Beleidigung oder persönlichen Angriff. Naja, c´est la vie.
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Ach ja, @Arne. Danke für deine sehr aufschlussreiche Interprätation.
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Unity I in der Originalfassung war imho auch das Einzige gut Buch von ihm.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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