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Zum Ende der Seite springen Wahlboykott?  
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Inuty

aka Levitas

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05.05.2009 14:57 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Na die einzig vernünftige Lösung:
Warten bis 5. November und das Parlament sprengen.

Mal ernsthaft, ich stecke meine Hoffnungen doch nicht in die Politik, das wäre albern.
Und diese Art der Albernheit mag ich nicht.

VG,
Inu

"If you are truely wild at heart, you'll fight for your dreams . . . Don't turn away from love, Sailor . . . Don't turn away from love . . . Don't turn away from love."
WILD AT HEART
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Lonewolf



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05.05.2009 16:38 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich tendiere dazu doch nochmal wählen zu gehen, um wenigstens eine Partei zu stärken die sich gegen den Abbau von Bürgerrechten wendet. Natürlich macht es keinen Sinn den parlamentarischen Weg einzuschlagen, wenn man die Systemüberwindung im Blick hat, allerdings müssen auch für die außerparlamentarische Opposition Grundlagen gelegt werden, die auch der Unterstützung parteilicher Kräfte
bedürfen können. Allein sich frei versammeln zu können, oder dem Terrorapparat des Staates nicht ganz hilflos ausgeliefert zu sein, braucht leider meist auch rechtliche Absicherung.
Daher wahrscheinlich wieder eine Stimme für die Linke, wenn auch unter Vorbehalt und aus rein taktischen Gesichtspunkten. Den Scheißladen werden wir allerdings bestimmt nicht dadurch los, dass wir uns nach seinen Spielregeln (sprich Wahlen) artikulieren.

The Loathsome mask has fallen the man remains
Sceptreless, free, uncircumscribed, but man
Equal, unclassed, tribless and nationless,
Exempt from awe, worship, degree, the king,
Over himself, just, gentle, wise.

Percy Bysshe Shelley


Indessen ist das gerade wieder der Vorzug der neuen Richtung, dass wir nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden wollen. Karl Marx
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Hansi
unregistriert
05.05.2009 16:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Früher hab ich das auch mal so gesehen wie du @MAUS, nur je älter ich wurde und je mehr ich von der ganzen Pampe mitbekommen und verstanden habe, umso kleiner wurden die Ideen was man denn nun ankreuzen soll. Ich bin heute ehrlich der Ansicht, dass es völlig egal ist, was man ankreuzt, am Ende werden die Machthaber eh wieder völlig anders handeln als sie es versprochen hatten. Sobald sie "größer" werden und mehr Stimmen erhalten leidet die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Da ist auch völlig egal ob nun CDU, SPD, Grüne, Linke, Rechte oder whatever. Das liegt ganz einfach daran, dass in diesem schönen unserem Land Politik nicht von den Partein betrieben wird, sondern von Wirtschaft und Kapital und spätestens wenn die winzig kleine noch sympathische Partei damit in Berührung kommt und in der 1. Liga spielen darf, verkaufen sie ihre Seelen leider an den Teufel.

Edit: Zu dem ganzen Thema fällt mir übrigens dieses schöne Lied ein:

http://www.youtube.com/watch?v=RXHESvJO6hA
wave
unregistriert
05.05.2009 17:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Naja, ich werde auf jeden Fall bei unserer Kommunalwahl die Personen wählen, die ich für kompetent halte, da geht das ja recht direkt. Die Europawahl kann mich am Arsch lecken und bei der nächsten Bundestagswahl wähle ich was, was Chancen hat, aber nicht mit CDU oder FDP koalieren würde. Kleineres Übel eben.

derSkeptiker



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05.05.2009 18:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Hansi, ebenso sehe ich das auch, und klar, zu verstehen sind Wahlargumentationen natürlich. Ich will und wollte, wie wohl jeder hier, keinem meine Meinung aufdrängeln, aufrufen oder zu etwas überreden. Sicherlich ist es einersteits gut, dass mensch wählt und dann eben die Alternative, das "geringere Übel" zu wählen und ebenso kam die Linke ja bei der letzten Bundestagswahl als drittstärkste Partei zum Vorschein, so dass der Verunglimpfungsapperat der "Mitte" gleich einem Schmelzofen angeschürt wurde. ("Harmlos nannten sie's doch es kam anders. Ein Schock aus den Tiefen der Hölle...")
Ich führe derzeit mit pseudoDemokraten (offensichtlich aus dem Lager der SPD) in einem anderen (hier lokalbezogenem) Forum eine Diskussion, weil es von der Linken eine Demo zum ersten Mai gab, die eher einem politischen Spaziergang glich, denn zwanzig Menschen sind nicht wirklich viel. Da wird verteufelt, Assoziationen zu "Krawallen" in Berlin benannt in der Form, dass man nun auch Angst haben müsse, in unserem schönen, verträumten Städchen (übrigends eine so genannte "national befreite Zone"), könne es demnächst ebenbürde Ausschreitungen geben. Da wird die Demo als eine Versammlung Trunkener hingestellt, wennschon nicht eine Bierflasche oder dergleichen zu sehen war... aaachh... ich könnte mich schon wieder vergessen...
@dian, und also den Bezug zum obigen Absatz: sicher ist es so, dass es verschiedenste Aspekte gibt, gegen dieses System zu sein und dass diese nicht in ihrer Fülle in jedem Kopf zugegen sind... Ich wollte mit meinem letzten Beitrag auch auf nichts Bestimmtes hinaus, denn dieses Problem gab es bereits bei den so genannten achtundsechzigern. Das allerdings ist der Knackpunkt und wie du richtig sagtst, das hinderliche Problem, dass es noch zu keinen "sozialen" Unruhen" kam.
Ich frage mich immer wieder, ob Dutschke nicht eventuell Recht hatte, als er sinngemäß sagte (auch, wenn das aus dem thematischen Bezug seiner Rede gerissen ist), dass man zunächst über das Eigentliche der Revolution zu sprechen habe und sich DANN Gedanken über die Konzeption des Danachs machen muss...

"Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten"
von Götz Alzmann abgewandeltes Zitat eines Tucholski- Spruches
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Arne Reload



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06.05.2009 03:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Also, dass ungültige Stimmen anders gezählt werden als gar keine Stimmabgabe stimmt leider nicht, nur in Berlin und im Saarland:
Zitat:

Eine Stimmenthaltung und die Abgabe einer ungültigen Stimme haben beide den gleichen Einfluss auf das Wahlergebnis – nämlich keinen. Nur in einem Ausnahmefall – der Abgeordnetenhauswahl in Berlin (bis 2004 auch bei der Landtagswahl im Saarland) – gilt für die Berechnung der 5 %-Hürde die Zahl der abgegebenen statt der gültigen Stimmen und könnte so einen marginalen Einfluss haben.
Einfluss auf Statistik

In der amtlichen Wahlstatistik werden ungültige Stimmen explizit aufgeführt – mehr aber auch nicht. Es wird nicht festgehalten, warum die Stimmen ungültig sind: Ob dem Wähler etwa die Stimmabgabe zu kompliziert war und er aus Unkennntnis keine gültige Stimme abgegeben hat oder er sich bewusst enthalten bzw. gar Protest ausdrücken wollte. Zur Begründung der ungültigen Stimmabgabe oder der Wahlenthaltung gibt es auch kein Feld auf dem Stimmzettel. Erklärungen oder Sprüche auf dem Stimmzettel sehen nur die Wahlhelfer vor Ort.

aus: Wahlrechtslexikon, http://www.wahlrecht.de/index.htm#wahl

Insgesamt sage ich ja gerade wegen der Korrumpierbarkeit, dass es am besten ist, wenn man wählen geht, wählt man Leute, zu denen man aus rgendwelchen Gründen persönliche Kontakte hat.
Letztendlich ist es aber auch so, dass ich nicht sagen könnte, es wäre jetzt irgendetwas an meinem eigenen Leben so falsch, dass es sich durch irgendwelche politischen Entscheidungen verändern würde. Bevor ich was über die politische Schiene heutzutage probieren gehe ich meistens den judikativen oder den exekutiven Weg, d.h. ich wende mich gegen die Behörden direkt oder, wenn das erfolglos ist, gehe ich den juristischen Weg. Das ist zwar auch systemintern, aber auch das System ist nur dann für mich hinderlich, solange ich es als System verstehe.
Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich gerade in einer Lebensphase bin, in der ich ziemlich autark das entscheiden kann, was für mich relevant ist. Viel mehr Probleme als wie mit dem System habe ich zur Zeit mit lebenden Menschen wie mit Nachbarn oder so etwas. Zur Zeit sehe ich wenig, was mein Leben verbessern würde, dass die Politik machen könnte.

Insgesamt habe ich auch hier bei vielen Sachen den Eindruck gehabt, dass nicht unbedingt der Weg das war, was zu Streitereien führte, sondern auch, dass letztendlich von der Utopie aus schon einige Unterschiede vorhanden waren, manchmal auch nur darin bestehend, dass manche schon konkretere Vorstellungen hatten als andere.
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MAUS

Too old to die young

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06.05.2009 11:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von derSkeptiker
Ich persönlich jammere nicht und Beschwerden meinerseits, haupsächlich in lyrischer Form, richten sich nicht an EINE Regierung, sondern vielmehr gegen das System ansich.

Ich wollte Dich damit auch gar nicht persönlich ansprechen, sondern diejenigen, die das tun, und davon kenn ich leider gar nicht mal so wenige, und dieses reine Gejammer nervt einfach... Ich habe auch etwas gegen das System ansich, allerdings glaube ich nicht, daß man mit dem größten Teil der momentan "da draußen" rumlaufenden Menschen etwas gegen eben dieses tun kann, da sie immer noch viel zu verwachsen damit sind oder alternative Vorstellungen haben, die ich für extrem gruselig halte, wie zB das rechte Pack. Ganz ehrlich, die Vorstellung, morgen würde auf der Welt die Anarchie ausgerufen, würde mir schlaflose Nächte bereiten, denn ohne genug Menschen, die mit so einer Selbstverantwortung auch umgehen können, würde das meiner Meinung nach tatsächlich zu genau dem führen, was klischeemäßig immer gerne über Anarchie verbreitet wird, nämlich Chaos (was nicht heißt, daß ich das grundlegend ablehnen würde, kommt halt auf die Art an) und das Recht des Stärkeren, *g* und da bin ich dann doch mal ganz egoistisch, ich gehör nämlich eindeutig nicht zu den Stärkeren und möchte irgendwie trotzdem eine Lebensberechtigung haben...

Zitat:
Original von dian
Ich persönlich tendiere momentan stark zu der Ansicht, dass ich das System schon in dem Moment unterstütze bzw. seine Rechtmäßigkeit anerkenne, in dem ich überhaupt freiwillig einen Fuß in ein Wahllokal setze.

Das Argument kann ich durchaus nachvollziehen, aber ich persönlich halte es einfach für sinnvoll, auf möglichst vielen Ebenen eine Veränderung zu versuchen, und da hat Lonewolf auch schon sehr schön kurz zusammengefaßt, warum es auch bei einer grundsätzlichen Ablehnung des gesamten Systems Sinn machen kann, Teile des Spiels mitzuspielen, ich sehe nämlich tatsächlich die Gefahr, daß der Raum für außerparlamentarische Proteste und Aktionen bald einfach gar nicht mehr vorhanden ist, wenn es nicht mindestens eine starke Opposition im Parlament gibt, in diesem Sinne, volle Zustimmung zu dieser Aussage:
Zitat:
Original von Lonewolf
Ich tendiere dazu doch nochmal wählen zu gehen, um wenigstens eine Partei zu stärken die sich gegen den Abbau von Bürgerrechten wendet. Natürlich macht es keinen Sinn den parlamentarischen Weg einzuschlagen, wenn man die Systemüberwindung im Blick hat, allerdings müssen auch für die außerparlamentarische Opposition Grundlagen gelegt werden, die auch der Unterstützung parteilicher Kräfte bedürfen können. Allein sich frei versammeln zu können, oder dem Terrorapparat des Staates nicht ganz hilflos ausgeliefert zu sein, braucht leider meist auch rechtliche Absicherung.
Daher wahrscheinlich wieder eine Stimme für die Linke, wenn auch unter Vorbehalt und aus rein taktischen Gesichtspunkten. Den Scheißladen werden wir allerdings bestimmt nicht dadurch los, dass wir uns nach seinen Spielregeln (sprich Wahlen) artikulieren.


Das das auf Dauer keinen wirklichen Wechsel des Systems bringt, ist mir auch klar, siehe Grüne als Paradebeispiel, da stimme ich Euch voll zu, nur durch wählen gehen ändert sich hier gar nichts, da auch eine noch so "alternative Partei" früher oder später ins bestehende System einverleibt wird, aber solang durch Wahlen zumindest die Chance besteht, die Vollüberwachung und ähnlich eklige Dinge aufzuhalten, werde ich diese Chance auch nutzen, damit die Chance auf tatsächliche Veränderung nicht schon vorbei ist, bevor überhaupt ansatzweise genug Menschen begriffen haben, daß anders leben tatsächlich möglich ist und man davor keine Angst haben muß.

HOFFNUNG IST DER IRRSINNIGE GLAUBE AN DAS UNMÖGLICHE
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Engel des Süden

Engelskind im Exil

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08.05.2009 23:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich schliesse mich den Nichtwählern an.

Ein System der Herrschaft mit der Wahl eines Meinungsvertreters zu kritisieren ist für mich etwas schräg.

Natürlich muss jeder das machen was er für Richtig hält.

Zum Nachdenken anregen bleibt dabei jedoch nicht verboten.

Ich bin für Herrschaftsfreiheit - kann ich dann wählen gehen ?
Meine Antwort: klares NEIN - Warum ? Weil ich damit meine Selbstbestimmung abgebe an eine Institution Namens Europaparlament, Bundstag oder was da gerade gewählt wird.

andere Überlegung - Ja ich kann Parteien wählen wie die APPD, die klar sagt das sie eventuell eingenommene Gelder für ofene Freibierpartys verwendet - sprich ich mache Geschenke an eine Allgemeinheit.

Hilft es wählen zu gehen: zur Zeit nein, weil keine Partei die eine Chance hat in den Bundestag einzuziehen, ein Herrschaftsfreies System unterstützt.

Wenn ich die CDU wähle - wähle ich Systemkonform
Wenn ich die SPD wähle - wähle ich Systemkonform
Wenn ich die FDP wähle - wähle ich Systemkonform
Wenn ich die Linke wähle - wähle ich Systemkonform
Wenn ich die NPD wähle - wähle ich Systemkonform
Wenn ich die Grünen wähle - wähle ich Systemkonform
Wenn ich die Piraten wähle - darf ich legal downloaden
.....

Ich will nicht wählen, ich will keine Regierung
Wenn ich wählen will, dann wähle ich die Freiheit - doch leider wird diese auf keine Wahlzettel stehen, weil ein Wahlzettel genau diese ausschliesst.

Parlamentismus ist die freiwillige Unterwerfung in eine Diktatur genannt Demokratie.

Ich bin ich und mir ist es schnuppe ob 99,99 % der Meinung sind das wenn sie was wollen ich das auch muss. Demokratie ist Müll. Und in den Bezug auf Telekolleg:Anarchie - Nur weil mehr als 50% der abgegebenen Stimmen etwas wollen kann es nicht sein das es die anderen x % dann auch machen müssen.

Fazit keine Stimme diesem System - man beruhigt nur sein anerzogenes Gewissen.

Engelskind des Süden

PS Und nur weil ich kein Kreuz bei dieser Selbstunterwerfung mache habe ich dennoch ein sehr gutes Recht den Müll zu kritisieren, der bei solch einer Selbstgeisselung raus kommt.

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Arne Reload



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15.05.2009 03:15 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Na toll.
Dann erklärt mir mal, wie Ihr selbstbestimmt lebt, wenn Ihr nix delegieren wollt.
Ich mag das System, dass es hier gibt, auch nicht und stehe mehr für eine Rätedemokratie.

Und da sehe ich nicht, dass es meine Autarkie einschränkt, sondern eher diese verbessert.

Beispiel:
Ich kann mehr über meine Zeit verfügen, wenn hier der Zug künftig jede halbe Stunde fährt als einmal die Stunde.
Wie kann ich das denn jetzt herrschaftsfrei erreichen?
Indem ich selber den Zug jede halbe Stunde fahre, oder indem ich selber die gesamte Bahnstrecke sperre, damit ich jede halbe Stunde da herfahren kann?
Oder mich nervt die Kreuzung hier um die Ecke. Da wäre Kreisverkehr viel sinnvoller.
Mir fehlen leider vollständig die Kenntnisse, wie man die Ampeln abträgt und wie man die Kreuzung in einen Kreisverkehr umbaut. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass es da Menschen gibt, die das besser können als ich.
Also schreibe ich doch mal lieber den Bürgermeister oder die Ratsmitglieder an und gucke, dass die das für mich organisieren anstatt dass ich selber die Kreuzung umbaue. Da habe ich imo mehr von, auch an Autarkie als wenn ich es selber mache oder ganz darauf verzichte.
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Engel des Süden

Engelskind im Exil

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15.05.2009 18:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Arne Reload
Na toll.
Dann erklärt mir mal, wie Ihr selbstbestimmt lebt, wenn Ihr nix delegieren wollt.
Ich mag das System, dass es hier gibt, auch nicht und stehe mehr für eine Rätedemokratie.

Und da sehe ich nicht, dass es meine Autarkie einschränkt, sondern eher diese verbessert.

Beispiel:
Ich kann mehr über meine Zeit verfügen, wenn hier der Zug künftig jede halbe Stunde fährt als einmal die Stunde.
Wie kann ich das denn jetzt herrschaftsfrei erreichen?
Indem ich selber den Zug jede halbe Stunde fahre, oder indem ich selber die gesamte Bahnstrecke sperre, damit ich jede halbe Stunde da herfahren kann?
Oder mich nervt die Kreuzung hier um die Ecke. Da wäre Kreisverkehr viel sinnvoller.
Mir fehlen leider vollständig die Kenntnisse, wie man die Ampeln abträgt und wie man die Kreuzung in einen Kreisverkehr umbaut. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass es da Menschen gibt, die das besser können als ich.
Also schreibe ich doch mal lieber den Bürgermeister oder die Ratsmitglieder an und gucke, dass die das für mich organisieren anstatt dass ich selber die Kreuzung umbaue. Da habe ich imo mehr von, auch an Autarkie als wenn ich es selber mache oder ganz darauf verzichte.


Und das erzielst Du dann damit, das du jemanden wählst, der in Berlin im Bundestag sitzt ?
Kann denn derjenige den DU da wählst das denn ?
Es wäre ja schön das wenn einen eine Kreuzung an der Ecke nervt mit der Abgabe einer Stimme dieser Umstand beseitigt wird ... tut es das ? oder versuchst du hier etwas zu suggerieren was es nicht gibt.

Woher weisst Du welchen Mensch Du bestimmen musst das er es macht, weil es in einem Programm steht. Ist ein Programm auch nach der Wahl bindent. Gefallen Dir alle Punkte in diesem Programm ?

Wie wäre es wenn diejenigen die von der Kreuzung betroffen sind die entscheidung gibt was gemacht werden soll. Oder wissen die in Brüssel, in Berlin oder in dem Bundesland es besser ?

Ich verstehe Deine Argumentation, aber sie hat mit Wahlen von Hirachen nichts zu tun.

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Hansi
unregistriert
15.05.2009 19:17 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Arnes Argumentationen haben selten was mit dem Thema zu tun Zunge raus Augenzwinkern .

Engel des Süden

Engelskind im Exil

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16.05.2009 00:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

OK, das nehme ich zur Kenntnis großes Grinsen

Erinnernt mich an
einen Piratenkapitän der ruft: "Alles klar zum Entern, schlagt sie wo ihr sie trefft"

Klopf Klopf

Smutje: " Sir, wir liegen im Hafen und hier ist kein anderes Schiff"

Kapitän: " ÄHM...............Aber man wird doch mal üben dürfen"


Viel mir so passend zum Avatar ein Augenzwinkern

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Maveric



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16.05.2009 23:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Also ich hätte schon bock, im schutze der dunkelheit mal loszuziehen und die CDU//CSU und SPD wahlplakate mit Hitlerbärtchen zu "verzieren" ^^

Was haltet ihr davon ??

Milchglasfenster...

Nochmal für alle: Ich bin nicht der Maverick, der hier mal rumgespamt hat... !!!
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deldenker

Freund der Nacht

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16.05.2009 23:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Bin dabei.
Heute Nacht war ich btw auf dem Heimweg vom Mecces und bin dabei an nem FDP-Plakat vorbei. Ich dachte mir: "Scheiß drauf", dachte ich, "scheiß drauf, du hast Springerstiefel an und es ist mitten in der Nacht... trittste halt mal gegen."
Ich bekam einen Scheißschrecken, als ich nicht richtig getroffen habe und das einen Knall gab, der noch durch die Gassen, die in der Nähe waren, verstärkt wurde -.-
Immerhin hat das Scheißplakat jetzt nen ordentlichen Riss und ich nen kleinen Adrenalinschub, weil es so klang wie ein Pistolenschuss. Superwahljahr rockt großes Grinsen

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Hansi
unregistriert
16.05.2009 23:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ist es verboten Wahlplakate zu verschandeln? Ich mein, mich hat als Bürger auch niemand gefragt ob ich die Scheiße da sehen will oder nicht und wird somit von mir wie jede andere x-beliebige Werbung behandelt.

deldenker

Freund der Nacht

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16.05.2009 23:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Es ist absolut verboten, die Dinger anzupacken. Alles Sachbeschädigung. Da kriegt man mächtig auf den Schädel von der politisch korrekten Einheitspolizei.
Deswegen hab ich´s ja auch nur gemacht, weil es mitten in der Nacht war.

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Maveric



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16.05.2009 23:53 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja glaub ich auch, dass die das nicht so lustig fänden...

Aber ich schon xDDD (in schutze der dunkelheit, das ist eh alles menschenleer bei uns)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Maveric am 16.05.2009 23:57.



Milchglasfenster...

Nochmal für alle: Ich bin nicht der Maverick, der hier mal rumgespamt hat... !!!
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Hansi
unregistriert
17.05.2009 00:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Mh ich hab neulich aufm Weg zu @MAUS gegen ein paar gelatscht und es haben sogar Leute zugeguckt und auch nix gesagt ^^.

Arne Reload



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17.05.2009 00:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich bezog mich bei meiner Aussage nicht auf Wahlen von Parlamenten, sondern auf Deine Aussage hier, Engel des Südens:
Zitat:

Ich bin für Herrschaftsfreiheit - kann ich dann wählen gehen ?
Meine Antwort: klares NEIN - Warum ? Weil ich damit meine Selbstbestimmung abgebe an eine Institution Namens Europaparlament, Bundstag oder was da gerade gewählt wird.


Ich gebe zu, dabei nicht richtig gelesen zu haben, dass Du Dich wieder nur auf Wahlen innerhalb eines parlamentarischen Systems bewegt hast.
Ich habe ja auch deutlich gesagt, dass ich diese Form der Wahlen für unsinnig halten und ich sowieso nicht (wie im übrigen niemand, der wählen geht) Parteiprogramme wählt, sondern eben Menschen, die auf der Liste derjenigen Parteien stehen.

Ich wehre mich nur dagegen, dass es sinnlos wäre, bestimmte Formen der Delegierung, die möglich wären, deshalb auch zu verurteilen. Ich habe hier deisbezüglich das Modell der Rätedemokratie vorgeschlagen, wo ich sofort wählen gehen würde.
Und das heißt eigentlich nix anderes, als dass die Menschen, die von z.B. der Kreuzung betroffen sind, das selber entscheiden.

Ich habe mir nur erlaubt, nicht lethargisch rumzulamentieren, wie Scheiße alles ist, sondern eben mit dem Vorschlag der Rätedemokratie eine Alternative vorzuschlagen. Könnte ja evtl. Menschen geben, die durch Alternativen, die ihnen mehr Rechte einräumt, eher zu überzeugen sind als durch Eintreten oder Bemalen mit Hitlerbärtchen von Wahlplakaten.

Hansi:
Wenn Plakate dor angebracht sind, wo sie auch genehmigt sind, sind diese Eigentum der Partei. Das ist dann Sachbeschädigung. Ansonsten dürfen die entfernt werden, wenn sie widerrechtlich irgendwo hängen, also im SSK braucht Ihr keine NPD-Plakate oder Aufkleber zu tolerieren.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arne Reload am 17.05.2009 00:03.

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Hansi
unregistriert
17.05.2009 00:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wie überaus gütig und gnädig vom Gesetzgeber *grml*.
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