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Jo und die politische Lage ist das was mir egal ist...
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Hansi unregistriert
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Mh ok, dass heißt demnächst kann hier wieder ein größenwahnsinniger Diktator das Heft in die Hand nehmen, dass wäre dir dann auch egal, ja?!?
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Es ging niemals darum ob das Saarland an Frankreich angegliedert wird oder nicht, das hat man den doofen Saarländern nur erzählt, damit die sich für Deutschland entscheiden und nicht zu so nem tollen Steuerparadies wie Luxenburg oder sowas werden.
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Arne Kroger unregistriert
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In dem damaligen Prozess, als dass Saarland sich wieder an die BRD angliederte, waren auch massenweise Altnazis beteiligt, die dafür gesorgt haben, dass die wieder nach Deutschland kamen.
Stimmt, Ihr hättet Euch auch für Luxemburg, dem reichsten und wohlhabendsten EU-Land entscheiden können, wolltet Ihr nicht und so seid Ihr jetzt einer der westlichsten Ärsche dieser Republik, eines Staates, der sowieso nur Scheiße baut und kein bisschen Wirtschaftskraft hat.
Wie das in Frankreich ist, weiß ich nicht. Weder politisch noch landschaftlich.
Politisch kann ich mir 'n Sarkozy auch nicht sympathischer als 'n Merkel vorstellen. Die Menschen in Frankreich scheinen nur 'n bisschen schneller zu rebellieren als die deutschen Untertanen.
Für die Ecke, aus der @Hansi und ich kommen, wäre allerdings die Übernahme des Gebietes durch den Nachbarstaat aus vielerlei Gründen sehr angenehm gewesen. Das SSK hätte wohl noch einen gutgehenden Coffeeshop nebenbei und ich könnte öfters mal Ajax oder Oranje in Duisburg, Keulen oder Monchengladbach live erleben.
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Hab da ein Bild gefunden, scheint authentisch zu sein von 1935. Na, woher kennt man den Slogan?...

http://www.dkp-darmstadt.de/antifa/image...deutschland.jpg
Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.
Anatole France
16.04.1844 - 12.10.1924
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"This doesn´t happen to fucking synthesizers." (Midge Ure beim Konzert in Augsburg am 16.10.05 nachdem ihm eine Gitarrensaite gerissen ist).
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| Zitat: |
Original von Hansi
Mh ok, dass heißt demnächst kann hier wieder ein größenwahnsinniger Diktator das Heft in die Hand nehmen, dass wäre dir dann auch egal, ja?!? |
Keine Ahnung was ich tun würde, egal wäre es mir jedenfalls nicht weil das wäre ja mal was neues.
Was spielt es schon für eine Rolle ob mich die Politik interessiert, ein paar Wahlen und vll hier und da mal ne Demo -> in den wirklich großen Fragen die das Leben jedes einzelnen massiv beeinflussen entscheiden doch immer die Leute die ich nie wählen würde, gewählt von Leuten die ich für dumm und zahlenmäßig hoffnungslos überlegen halte -> das gibt nur Frust.
Naja nicht immer, aber oft genug.
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Hansi unregistriert
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Ja, und genau deswegen sollte das einem nicht so egal sein. Ich mein, klar is das alles beschissen und frustet einen irgendwann, aber wenn man dann aufgibt, dann haben die auf alle Fälle gewonnen die du nie an der Spitze sehen wolltest. Aber so lange es Menschen gibt, die da was dagegen haben und Widerstand leisten wenn man ihnen auf die Füße tritt, dann ist der Widerstand noch nicht ganz tot. Und klar, mir sind die Leute die unsere Regierung gewählt haben und die Regierung selbst auch egal. Als Menschen gesehen egal, aber nur wenn du dich selbst für ihren Dreck den sie verzapfen interessierst, kannst du sagen was dir daran nich passt und dich dagegen wehren. Desinteresse rutscht bei vielen leider dann immer in Unwissenheit ab.
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Arne Kroger unregistriert
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Halte ich beides für nicht ganz richtige Ansätze.
Sich für Politik zu interessieren, @Tom, heißt eben nicht, sich dafür zu interessieren, wer da als Person gewählt wurde. Das sind keine Menschen in dem Sinne, sondern Funktionsträger, die beliebig austauschbar sind. Relevant ist auch nicht, was die sagen, @Hansi das sind vorgefertigte Phrasen des Kapitals, die sind irrelevant. Relevant ist einzig und allein, wie die Machtverhältnisse sind.
Und dagegen gilt es was zu machen, sobald diese Machtverhältnisse anfangen, einen in seinen Lebensbereichen hineinzupfuschen.
So, und aus der Analyse heraus, was man machen will und was die herrschenden Verhältnisse verhindern, erst daraus lässt sich was politisches machen.
Ob man dafür an Wahlen teilnehmen muss oder nicht, kann man dann noch sehen.
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Hansi unregistriert
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| Zitat: |
| Und dagegen gilt es was zu machen, sobald diese Machtverhältnisse anfangen, einen in seinen Lebensbereichen hineinzupfuschen. |
Im Prinzip sollte man schon anfangen Macht zu bekämpfen auch wenn sie mir noch nicht dazwischen pfuscht. Macht ist und bleibt scheiße.
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Arne Kroger unregistriert
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Und das sehe ich eben etwas anders:
Ich denke schon, dass man in seinem Umfeld anfangen muss, zu beobachten, wie sich Macht auswirkt. Das muss ja nicht heißen, dass man nur auf sich selbst dabei achtet, sondern dass kann auch heißen, dass man eben auch die Strukturen seines Umfeldes sich mal betrachtet und wenn dann einer fragt, was er machen kann, ihn auch mal darauf hinweisen kann, an welchen Strukturen das liegt.
Und damit hat man dann auch den Ansatzpunkt.
Nur, z.B. irgendwo anzufangen, weil evtl. die Iraker nicht mehr ganz zufrieden mit Saddam Hussein sind, deswegen dort einzumarschieren oder so, ist imo Blödsinn. Eine persönliche Betroffenheit sollte schon vorhanden.
Wie gesagt, um alle Probleme der Welt zu lösen, brauchen wir immer noch ein ausreichend großes schwarzes Loch.
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@hansi : Macht bekämpfen? Wo lebst du denn, das betracht ich als Natur pur dass es Macht nunmal gibt.
@arne krogerr: Die Machtverhältnisse werd ich wohl nie durchschauen, ich hab keine Lust mein Leben damit zu verschwenden mich durch den ganzen verlogenen Mist zu wühlen den ich letztendlich doch nicht ändern kann, da konzentriere ich mich lieber darauf mich selbst so gut wie möglich dem ganzen scheiss der einem so zugemutet wird zu entziehen...
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Arne Kroger unregistriert
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Und was ist das anderes, als die Machtverhältnisse zu analysieren?
Wenn Du Dich auf Dich konzentrierst, dann wirst Du, sofern Du logisch denken kannst, ja recht bald auf die Ursachen stoßen, die Deine Entscheidungsfreiheit eingrenzen und dann wirst Du auch dahinter kommen, woran es liegt.
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Hansi unregistriert
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| Zitat: |
| @hansi : Macht bekämpfen? Wo lebst du denn, das betracht ich als Natur pur dass es Macht nunmal gibt. |
Ich lebe hier in Deutschland bzw. auf diesem Planeten wo das leider Gottes nunmal so ist, was ja aber nicht heißt, dass ich mich trotzdem damit abfinden muss. Und klar, mir ist durchaus bewusst, dass ich das etwas utopisch sehe, na und?!? Warum sollte man sich mit Dingen abfinden, nur weil sie "nunmal so sind". In dem Moment, wo ich das nämlich akzeptiere, hab ich aufgegeben, für bessere Varianten und Systeme zu kämpfen. Das es auch ohne Macht geht, ist durchaus möglich. Einer der riesigen Pluspunkte für das Kollektiv in dem ich lebe. Hier hat niemand den Hut auf und alle entscheiden gleichberechtigt, wie man Dinge angeht. Und schließlich und letztendlich sind wir ja Menschen, was uns eigentlich von den Tieren unterscheiden sollte. Aber diese Fähigkeit nutzt der Mensch nunmal leider nicht und verhält sich wie ein Tier. Macht ist ein Problem. Punkt. Dabei bleibe ich. Denn ab da, wo ein Mensch über einen anderen bestimmt, herrscht Ungerechtigkeit und das Individuum wird in seiner persönlichen Entfaltung und Entwicklung unterdrückt, nur damit der Unterdrücker wie die Made im Speck leben kann. Genauso blödsinnig finde ich es natürlich, wenn der Unterdrückte dann eines Tages zurück schlägt und dann über den vorherigen Unterdrücker herrscht, dann haben sich einfach nur die Seiten getauscht, dass Problem bleibt jedoch weiterhin bestehen. Der Mensch sollte eigentlich Intelligent genug sein, bestehende Probleme gleichberechtigt und ohne Ausbeutung anderer Menschen zu lösen, ist er aber leider nicht, was aber nicht heißt, dass ich das so hinnehmen muss.
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Arne Kroger unregistriert
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Ja, was heißt das denn jetzt konkret?
Wenn jemand Macht missbraucht, dann am besten da einmarschieren, z.B. Bush in den Irak???
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Leberkrebs unregistriert
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| Zitat: |
Original von Arne Kroger
Und das sehe ich eben etwas anders:
Ich denke schon, dass man in seinem Umfeld anfangen muss, zu beobachten, wie sich Macht auswirkt. Das muss ja nicht heißen, dass man nur auf sich selbst dabei achtet, sondern dass kann auch heißen, dass man eben auch die Strukturen seines Umfeldes sich mal betrachtet und wenn dann einer fragt, was er machen kann, ihn auch mal darauf hinweisen kann, an welchen Strukturen das liegt.
Und damit hat man dann auch den Ansatzpunkt.
Nur, z.B. irgendwo anzufangen, weil evtl. die Iraker nicht mehr ganz zufrieden mit Saddam Hussein sind, deswegen dort einzumarschieren oder so, ist imo Blödsinn. Eine persönliche Betroffenheit sollte schon vorhanden.
Wie gesagt, um alle Probleme der Welt zu lösen, brauchen wir immer noch ein ausreichend großes schwarzes Loch. |
Das mit dem schwarzen Loch ist echt gut!
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Arne Kroger unregistriert
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Und nach Angaben von einigen Astronomen soll es in unserer Umgebung genügend davon geben.
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Hansi unregistriert
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@Arne: Konkret geht das im Prinzip nur, wenn man in den Köpfen der Menschen grundlegend etwas ändert, wenn ich wüsste wie man das mit 100 %-iger Sicherheit anstellt, dann hätte ich es schon getan, aber ich hab leider auch kein Patentrezept dafür, ich kann nur immer wieder versuchen meine Ansicht in diesem Punkt zu streuen und darauf hoffen Leute zu finden, die ich davon überzeugen kann und die diese Ansicht dann weiter streuen, aber leider ist der Mensch nunmal ein Mensch *seufz*.
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Arne Kroger unregistriert
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@Hansi:
Wirst Du eh nie alle zu bekommen.
Die einzige Möglichkeit, die ich auch sehe, ist eben Separatismus, was eben in diesem Falle heißt, dass man sich Nischen schafft, in denen man mit dieser Gesellschaft, diesem Staat, diesen Menschen, möglichst wenig zu tun hat und eben versucht, die paar, die keine Watte im Kopf haben, auch mal zu motivieren, das ebenso zu sehen.
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Hansi unregistriert
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Warum so negativ? In diesem Fall bin ich eher "Optimist". Ich glaub dran, dass es möglich ist und so lange darf ich dem auch hinterher träumen!
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