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Hallo zusammen
21.10.2013 17:06 |
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Guten Tag. Mein Name ist Michael Pfingsten. 17 Jahre alt und möchte mich vorstellen, nein ich möchte mich Euch zu wenden. Ich bin neu hier und dieses Forum, wie ich hoffe, mein sicherer Hafen, mein Ufer ist.Ich möchte mich nicht in den Vordergrund schieben oder arrogant wirken, aber ich bin Idealist und folge nur dem Ruf der Gerechtigekit und der Suche nach Gleichgesinnten!
Mich interessieren gesellschaftliche Zusammenhänge und Systeme. Dinge, die in der Welt geschehen und Geschehnisse interessieren mich. Das Traurige ist nur, dass ich keine keine Freunde habe. Idealisten oder Rationalisten die wie ich sind und ein großer Unterschied zu anderen: die mich verstehen. Die Dinge hinterfragen, nach idealen und Tugenden leben und sie verinnerlichen, fühlen und sie leben!
Die grobe Masse (Gesellschaft) ist im Wandel und Wir alle sind (leider) Teil davon! Ich kämpfe für das Gute und würde gerne Leute kennen lernen wie mich. Kreative, Andersdenkende, Querdenker, rationalisten, Idealisten...
Ich bin offen für Neues und würde mich über Eure Kommentare freuen.
Euer Michael
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Michael 1995 am 21.10.2013 17:13.
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Klingt gut.
Herzlich willkommen und gutes Gelingen.
Leute, die ähnlich denken, sind leider rar, in deinem Alter sowieso. Das habe Ich damals auch festgestellt.
Yog-Sothoth:
"und ich bereue es auch nicht mehr Zeit für mich gehabt zu haben, statt auf oberflächlichen Partys rumzuhängen und mir das Gehirn wegzusaufen."
Ich auch nicht. Wie stolz manche auf solche Dinge (immer noch) sind, lol.
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Hallo Michael,
herzlich Willkommen in der Unity, schön dass du hierher gefunden hast!
Es ist auf jeden Fall schön zu lesen, dass du gerne hinterfragst, und dir deinen Idealismus bewahrt hast. Ich bin auch neugierig, wie du die Welt verändern möchtest. Geht es dir eher darum, dich über mögliche Gesellschaftsmodelle auszutauschen, und diese evtl. auch mit Gleichgesinnten ausleben? Um direkte politische Arbeit, und soziales Engagement? Oder um einen verantwortungsbewussteren Konsum zur Vermeidung von Ausbeutung, Massentierhaltung, Umweltzerstörung etc.?
Wenn du Lust hast kannst du ja mal ein neues Thema hier eröffnen, über das du diskutieren willst, wird bestimmt spannend!
"Out of Space" wäre so der Bereich für philosophische Themen, "Politik & Gesellschaft" ist relativ selbsterklärend, ansonsten schau einfach anhand der Beschreibungen, wo es am Ehesten hinpasst.
Dass du (noch) keine Freunde gefunden hast ist einerseits schade, aber lieber keine Freunde als falsche Freunde. ^^
Ich habe aber auch erst so in deinem Alter Leute kennengelernt, mit denen ich wirklich viel anfangen konnte, und ich bereue es auch nicht mehr Zeit für mich gehabt zu haben, statt auf oberflächlichen Partys rumzuhängen und mir das Gehirn wegzusaufen.
Wo du vielleicht noch einmal drüber nachdenken solltest ist, ob du hier so offen mit deinen persönlichen Daten umgehen willst, aber das musst du selbst wissen. Wenn du dich entscheidest bestimmte persönliche Daten doch nicht anzugeben (z.B. deinen Nachnamen), kannst du deinen Beitrag noch nachträglich editieren.
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@Yog & Michael: Das mit dem Namen ist sowieso so eine Sache... Ich lebe nicht gerne mit dem Namen, der für mich ausgesucht wurde, den ich von anderen aufgezwungen bekommen habe. Es ist ganz nett sich einen eigenen Namen auszusuchen, nur so als Tipp
Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Es geht darum, altes zu bewahren und die Zukunft als Gesellschaft zu formen. Die Welt ist kein Selbstbedienungsladen und es muss wieder mehr auf Tradition gesetzt werden. Gesellschaftliche Tugenden die in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, immer mehr verschwinden. Die Alten geraten in Vergessenheit, die Jugend vergisst und die der normale Bürger sieht dabei zu.
Man kann Menschen nicht ändern. Man ist derer Dummheit und willkür des Unverständnis ausgesetzt. Die grobe Masse ist blöd, ängstlich und oberflächlich; es gibt aber durch aus Menschen, die für das Gute, die guten Dinge kämpfen!
Für ideale, Werte und Überzeugungen! Die Masse wird immer versuchen, die Andersdenkende auf ihr Niveau zu bringen.
Und ich bin der, der sich verloren und wertlos fühlt ohne seine Werte! Ich sterbe lieber als das meine recht auf denken und mein Ideale ausleben zu dürfen! Und die Gesellschaft ist eine Gefahr für eigenständiges denken und Werte! Sie ist glaubenslos, oberflächlich, stumpfsinning. Soziale Stand und Herkunft egal. Die Erfahrung mache ich jeden Tag in der Schule...
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Mir hast du schonmal etwas geholfen.
Zitat von Michael1995: |
Ich weiß nicht, wie das hier ist mit persönlichen Verabredungen abläuft. |
Es gibt sporadisch Treffen, das nächste ist dieses Silvester; siehe "Kontakt". Private Treffen finden häufiger statt, je näher man beieinander wohnt. Wo kommst du denn her?
Zitat von WerBinIch: |
Nur so viel: Zum Thema Tradition haben die meisten wohl eine andere Meinung hier
(mich eingeschlossen) |
Das kommt auf die Tradition an, aber ich bin generell misstrauisch bei Traditionen, die von irren Sekten (Christen, Kapitalisten) ins Leben gerufen wurden und die sie vorher von Heiden geklaut haben.
Trotzdem genieße ich die traditionell arbeitsfreie Zeit um Weihnachten herum.
Zitat von Michael_1995: |
Für mich sind Gefühle was Gutes. |
Hass auch?
Ich verstehe dich so, dass du die Oberflächlichkeit und Kaltherzigkeit unserer Gesellschaft anprangerst. Also die scheinbare Abnahme von Leidenschaft und Gefühlen.
Also sowas wie: Die Menschen sind kalte Roboter-Arbeitsdrohnen, kommen abends nach Hause und gucken TV-Trash und versaufen sich am Wochenende ihre letzten Emotionen.
Wenn ich richtig liege, würde es mich interessieren, wie du dagegen ankämpfen willst, das zu ändern?
"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Das war mein Grundthese: 10 Gebote sind etwas Gutes. Es kommt drauf an wie man sie interpretiert. Komisch obwohl jene gebote eigentlich unmissverständlich und simple sind, kann man doch andere Ansichten darüber haben.
Tradition ist ein wichtiger Baustein in der Gesellschaft. Das Tradition aber auch zwang und Unterdrückung heißen kann, habe ich nicht ausgeschlossen und auch da muss man differenzieren.
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ich glaub 10 gebote sind niemals etwas gutes, da durch sie der eindruck entstehen könnte, dass damit ja schon alles gesagt ist und somit kritisches denken teilweise erstickt wird.
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Nur so viel: Zum Thema Tradition haben die meisten wohl eine andere Meinung hier
(mich eingeschlossen)
Und was meinst du mit
Zitat von Michael1995: |
Soziale Stand und Herkunft egal. |
?
Kommt so rüber, als wäre das in deinen Augen etwas schlechtes. Falls dem so ist bitte ich um eine Erklärung
Und ich habe immer noch nicht verstanden, wie du "das Gute" definierst. Auch hier wäre eine Erläuterung sehr gerne gesehen
Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Ich bin nicht intolerant anderer Meinung, sondern höre mir gerne andere Meinung an solange sie fundiert sind.
Jeder darf seine Meinung haben, das ist ein grundlegendes Problem, welches sich fast täglich herauskristallisiert: die Leute akzeptieren nur ihre Meinung und nur die entspricht der Wahrheit.
Also zu sozialer Stand und Herkunft:
Schlechte Charaktereigenschaften wie Oberflächlichkeit, Engstirnigkeit, Intoleranz ...haben nichts mit der Herkunft zu tun. Immer wieder die Erfahrung gemacht, dass "deutsche" oder andere aus verschiedensten Ländern genau so ticken. Ob türkischer, deutscher, chinesischer,russischer Herkunft. Ist egal, ihre Tugenden besitzen sie alle. Die Wahrscheinlichkeit außerhalb der Gesellschaft zu leben und angesteckt werden von der allgemeinen Unzufriedenheit sehe ich weniger kritisch.
Das "Gute":
Ich habe mal gelesen, dass das menschliche denken immer versucht, "gut" von "böse" zu trennen.
Ein Methodik die einleuchtend ist und die man kennt. In Filmen sind es die Bösewichte gegen die Widersacher (helden). Im Leben bin laden, Terroristen oder hassprediger gegen Merkel, Freiheitskämpfer und Green Peace? Wohl kaum..das gute vom Bösen zu trennen ist heutzutage schwer, weil die Leute ihr wahres ich immer mehr verbergen. Zu deiner frage wie ich das gute definiere, gibt es keine grundlegende Definition. Ein Dogmatiker würde sagen: alles was sich warm anfühlt ist "gut" und alles was sich kalt anfühlt ist "böse"!
Ich bin der Meinung, dass jeder das recht hat das gute für sich zu definieren. Man muss das große Ganze aus einem größeren Blickwinkel betrachten. Gelten Piraten als böse, weil sie Frachtschiffe plündern, weil sie ihre Familien ernähren wollen? Man muss für sich das gute vom bösen trennen. Es ist nicht immer offensichtlich oder auf der ersten Blick zu erkennen.
Für mich sind Gefühle was Gutes. Liebe, Freundschaft, Verbundenheit, die 10 Gebote abseits der Kirche, Großherzigkeit, also alle gute Gefühle.
P.S wer den hobbit gesehen hat, erinnert sich an die Szene wo Gandalf erzählt:
Saruman ist der Meinung, dass nur große macht das böse auf Abstand hält. Aber ich habe anderes erfahren. Es sind die kleinen Dinge, von gewöhnlichen Leuten, die das böse auf Abstand halten. Gewöhnliche Taten aus Güte und Liebe.
Ist mir gerade spontan eingefallen. Passt irgendwie. Der Meinung bin ich auch. Vielleicht konnte ich eure fragen beantworten.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Michael1995 am 22.10.2013 11:03.
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Zum Thema Tradition: Ich werde nichts annehmen, nur weil es das schon eine Weile gibt. Stichwort jüdische Beschneidung, das ist auch Tradition. Trotzdem hat keiner das Recht ein Messer an meinen Körper zu legen, nur weil ich mich noch nicht wehren kann.
Ich lehne Tradition im Allgemeinen ab, egal ob es das Vater-Unser in der Kirche ist, das jährliche Dorffest, oder irgendwelche eingestaubten "Benimm-Regeln".
Traditionen werden durch die breite Masse entwickelt.
Zitat von Michael1995: |
Man ist derer Dummheit und willkür des Unverständnis ausgesetzt. Die grobe Masse ist blöd, ängstlich und oberflächlich |
Deshalb werde ich mich keinen Traditionen unterwerfen.
Oder meintest du mit Tradition etwas anderes? Würde gerne mal deine Meinung dazu hören
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von WerBinIch am 22.10.2013 13:40.
Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Zitat von Michael1995: |
Und die Masse, Gesellschaft kannst du nicht bearbeiten. Sie entwickelt eine eigendynamik, die du nicht erziehen oder zu Vernunft bringen kannst! |
Die Masse wurde schon oft bearbeitet. Es gibt immer Gründe, warum sie ihre eigene Dynamik entwickelt. Ich will nicht immer die Hitler-Keule schwingen, darum ein aktuelles Beispiel: Werbung. Werbung beeinflusst uns permanent (selbst ohne Fernseher kommst du nicht drumherum) und lenkt uns ständig in eine Richtung: Hirn aus, Geldbeutel auf!
Zitat von Michael1995: |
Ich komm aus dem Ruhrpott. Aus Essen, das ist in Nordrhein-Westfalen |
Das ist praktisch, NRW kann man als Unity-Hochburg bezeichnen.
Zitat von Michael1995: |
Wieso macht man aus diesem Forum eigentlich keinen eigenständigen Verein oder eine Vereinigung von Andersdenkenden und Freidenkern. |
Das ist eine uralte Frage, die man vermutlich in einem Threadbeitrag nicht beantworten kann. Ich denke, ein "Problem" ist, dass sehr individualistisch sind und oft nicht die gleichen Ziele haben.
Dann gibt es hier einige, die, jeder auf seine Weise, bereits aktiv sind und im RL ihren "Verein" gefunden haben.
Nicht zuletzt wohnen wir auch noch relativ gut über Deutschland verteilt - abgesehen vom Osten
Als "Vereinigung" kann man uns schon bezeichnen, allerdings sind wir ein ziemlich lockerer Haufen. User kommen, bleiben für eine Weile, gehen wieder oder melden sich mal ein halbes Jahr nicht. Dass du es über deinen Eingangspost geschafft hast, ist bereits eine Leistung, die nicht jedem Neuen gelingt
"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Also wenn einige aus NRW kommen, dann könnte man sich eher sehen. Aber die Verhandlungen für ein treffen sind schon am laufen.
Also einer Individualisten Gruppe würde ich gerne angehören. Coole Sache.
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Gibt es Idealisten Gruppen, die euch bekannt sind oder Gruppen, wo Gemeinschaft, Ehrlichkeit und Kreativität im Vordergrund stehen?
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Die Tradition ist Teil der Mentalität eines Volkes oder einer Volksgruppe. Es sind alte Sitten, Bräuche und Tugenden, die die Tradition mit leben füllen. Ich denke, ihr habe euer eigenes Selbstbildnis von dem Wort "Tradition". Aber Traditionen gehören zu der Gesellschaft, zu einer Kultur dazu. Es gibt sie, ihr müsst euch aber nicht danach richten wenn sie gegen eure Prinzipien verstoßen! Das macht eure alle in diesem Forum frei. Das ist Freiheit! Ich kann mich einer Sachen fügen, habe aber das Verständnis es und die macht es nicht tun zu müssen.
Wegen Verabredungen: ich suche persönlichen Kontakt und keine Internet Freunde. Ich würde euch gerne treffen, egal ob Anarchist, Idealist, Rationalist, Querdenker...ich bin sehr offen und neugierig auf andere menschen. Bei mir findest jeder platz der sein Ding macht, nach seinem Idealen lebt, ehrlich ist und anders denkt= anders bzw. was besondereres ist!
Hass ist ein Gefühl. Das stimmt. Aber ich finde sie gut, weil sie dich zu einer Sachen machen: nämlich lebendig! Wenn ich die Leute in u-Bahn sehe...das sind alles leblose hüllen, die willenlosen, Materialisten, puppen der Medien...aber Gefühle machen uns zu Menschen und unterscheiden uns von Gegenständen! Gefühle sind etwas Gutes, ja!
Und die Masse, Gesellschaft kannst du nicht bearbeiten. Sie entwickelt eine eigendynamik, die du nicht erziehen oder zu Vernunft bringen kannst!
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