Unity-Forum
RegistrierungTeammitgliederMitgliederlisteHäufig gestellte FragenSucheZur Startseite Texte Homepage chat

Unity-Forum » :: Diskussionen :: » Politik & Gesellschaft » Rassismus an Schulen » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag | Druckvorschau | Thema zu Favoriten hinzufügen |
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Rassismus an Schulen  
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Eastwood
unregistriert
Rassismus an Schulen 21.04.2010 09:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

http://www.youtube.com/watch?v=2oElWAfIe...player_embedded

http://www.youtube.com/watch?v=Vn_mgl0Rz4o&feature=related
dian
unregistriert
21.04.2010 13:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Würde mich mal interessieren, ob irgendjemand hier ähnliches erlebt hat bzw. auf solche Schulen gegangen ist, wo es so ähnlich zuging.
Ich komme ja vom Land... da waren die Ausländer meistens froh, wenn sie mitmachen durften und nicht ausgegrenzt wurden.
(Wir hatten einen Türken auf dem Gymnasium, der perfekt schwäbisch gesprochen hat und gesoffen hat wie ein Loch... Ein wahres Musterbeispiel von gelungener Integration. Wahrscheinlich wählt der heute sogar die CDU.)

Ich denke, das Problem an der Sache ist diese ganze Checker-Kultur... die nunmal zugegebenermaßen von überdurchschnittlich vielen Kids ausländischer Herkunft praktiziert wird.
Die kommen teilweise aus Ländern, in denen es noch Prügelstrafe gibt, wo die Frauen keine Rechte haben und die Männer den ganzen Tag faul auf dem Marktplatz rumhängen und Karten spielen.
Ist schon blauäugig, denen zu sagen: "So, jetzt bist du in Deutschland. Hier hast du eine schöne Plattenbau-Wohnung... und jetzt hör bitte damit auf, dich so zu verhalten, wie du es von deinen Vätern gelernt hast."
Die hören natürlich nicht damit auf... weil Menschen ihre Prägung nicht so einfach abschütteln können.
Am ehesten gelingt das noch durch Vorbilder...
wenn man, wie oben erwähnt, einen Türken in eine Klasse mit zwanzig Deutschen steckt, und ihn auch irgendwo wohnen lässt, wo er von lauter Deutschen umgeben ist, dann erhöht das die Chance, dass er sich denen anpasst, deutlich.
Wenn man ihn hingegen im Ghetto mit lauter anderen Checkern einsperrt, und ihn dann auch noch auf eine Schule schickt, wo 80 Prozent der Klasse ähnlich entwurzelt sind, dann wird das nicht gerade zur Integration beitragen.
Da frage ich mich manchmal auch, was sich die Politiker früher dabei gedacht haben...
"So, wir holen jetzt viele Gastarbeiter, und die stecken wir dann alle zusammen in eine hässliche Hochhaus-Siedlung... die werden dann schon von alleine, aus purer Dankbarkeit, zum Christentum konvertieren und deutsche Volksmusik lieben lernen?"
Ich glaube, da fehlte einfach jedes wirklich ernstgemeinte Eingliederungskonzept, weil es denen (politiker-typisch) scheißegal war, welche Spätfolgen das 20 Jahre nach ihrer Amtszeit haben wird. Die wollten schnell Kasse machen und die Wirtschaft ankurbeln... wie immer...
Und später wollten sie der Welt zeigen, wie weltoffen und tolerant Deutschland geworden ist... ließen zahlreiche Asylanten ins Land... aber nicht mit der Absicht, diesen dort eine neue Heimat zu bieten, sondern sie nur so lange sicher aufzubewahren, bis in ihrer Heimat die Minen weggeräumt waren und man sie wieder zurückschicken konnte.
"Fühl dich hier wie Zuhause... aber deutsch lernen oder dich anzupassen brauchst du eigentlich nicht, weil wir dich irgendwann sowieso wieder zurückschicken... ganz egal, wie viele deutsche Freunde du bis dahin hast und wie gut du dich integriert hast. Naja, aber vielleicht darfst du ja doch bleiben mal sehen... also pass dich vielleicht doch besser ein bisschen an..."
Tolle Motivation, ehrlich gesagt!

Aber zurück zum eigentlichen Problem meines Erachtens... zur Checker-Kultur...
Bei der letzten DSDS-Staffel waren 9 von 10 Kandidaten Kanaken.
Eigentlich heißt es ja korrekt "Kandidaten mit ausländischen Wurzeln".
Aber im Fall von den DSDS-Kandidaten kann man wohl getrost von Kanaken reden, ohne irgendjemandem Unrecht zu tun. Das Finale fand zwischen einem gerade aus dem Knast entlassenen Zigeuner und einem schleimtriefenden Iraner statt.
Der Sender erzielte Rekord-Einschaltquoten... und ich glaube ehrlich gesagt, da haben nicht nur die ethnischen Minderheiten eingeschaltet, sondern auch ganz viele deutsche Mädels, die gerne von dem ach so süßen Zigeuner mal flachgelegt werden möchten (natürlich würden sie hinterher trotzdem so tun, als ob sie von ihm vergewaltigt worden wären).
Es ist cool, ein Checker und Kanake zu sein.
Selbst Deutsche, denen man es nicht ansieht, und die vielleicht in einer Bank arbeiten, hören heimlich Checkermusik... weil es eben alle so tun... und weil sich der deutsche, bodenständige Spießer, der jeden Samstag sein Auto poliert, ständig nur an Sex denkt und fest davon überzeugt ist, der einzig wahren Nation anzugehören, gar nicht so sehr vom durchschnittlichen Zigeuner oder Türken unterscheidet, der jeden Samstag sein Auto poliert, ständig nur an Sex denkt und fest davon überzeugt ist, der einzig wahren Nation anzugehören.
Das Sich-Definieren durch materielle Statussymbole... die Sehnsucht, wahnsinnig individuell zu sein und trotzdem einer starken Herde anzugehören... die Bereitschaft, Menschen, die sich anders verhalten, auszugrenzen, und die Außenseiter dann zu mobben...
darin unterscheidet sich die Checker-Kultur dann auch gar nicht so sehr von der Kultur unserer Vorfahren oder von der Kultur irgendwelcher schnöseliger College-Studenten.
Sie ist nur eben sehr penetrant und gar nicht erst darum bemüht, in irgendeiner Weise einen auf sozial zu machen oder das asoziale Verhalten zu kaschieren, wie es die meisten anderen Kulturen in der Vergangenheit clevererweise taten.

Aber zurück zur Schule aus dem Beispiel:
Ich glaube nicht, dass die beiden Schüler in erster Linie wegen ihrer Nationalität gemobbt wurden. Sie sind halt einfach in den Augen der anderen nicht "cool" genug gewesen, sprich: Sie haben sich nicht ausreichend an die Checker-Kultur angepasst.
Eigentlich ist es eine Heuchelei, wenn sich die Medien nun darüber aufregen... denn die Medien fördern diese Kultur... die Medien schalten die Leute gleich... die Medien tun so, als ob alle Polen ganz traurig sind, weil ihr Präsident abgestürzt ist... und sie erwähnen nicht mit einem einzigen Wort, dass vielleicht irgendwo auf der Welt auch jemand sich darüber gefreut hat, dass dieser Arsch tot ist. Zu gewissen Dingen darf es in den Medien keine zwei Meinungen geben.
Also was haben wir da?
Gleichgeschaltete Medien schauen besorgt auf eine gleichgeschaltete Jugendkultur und machen ihren gleichgeschalteten Zuschauern dadurch Angst, damit sie alle noch gleichgeschalteter werden (aber eben ganz anders gleichgeschaltet, als es die Jugendlichen sind...)

Ach, ich würde das ganze gar nicht mit "Rassismus an Schulen" überschreiben, sondern einfach mit : "Ausländer sind auch Menschen. Und Menschen sind zu 99 Prozent scheiße." Schmeißt ne große Bombe drauf und gut ist.

Shinobi

Erneuerung

images/avatars/avatar-1053.gif


21.04.2010 14:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

War bei mir auf der Hauptschule schon nicht viel anders, es war aber weniger das Problem Ausländer gegen Deutsche, auch wenn bei uns schon ein gewisser Hass gegen Deutsche herrschte. Ich hab eigentlich eher weniger Probleme mit Ausländern gehabt, ich war da z.b. mal nachmittags in einer Doppelstunde werken, da waren dann von 30 Schülern gerade mal 3 Deutsche und ein Schweizer. xD Die Stimmung ist dann schnell umgeschlagen mit scheiß Deutsche usw. wer dann auch noch mehr schüchtern und introvertiert reagiert, hat gleich verloren und muss sich dann erstmal zwei Stunden, alle möglichen Gegenstände und Wörter an den Kopf schmeißen lassen. Dann noch aggressiv zu reagieren kommt meistens zu spät und geht dann garantiert in die Hose, da die andern in der überzahl sind, sich sicher fühlen und sich aus explosiven ausrastern eher einen Spaß machen, und einen anschließend nur noch mehr verarschen, anstatt wie gewünscht geschockt oder ängstlich zu reagieren. Also ich bin noch am besten gefahren indem ich auf Späße ganz normal wie auf Späße reagiert habe, ohne die Fassung zu verlieren und einfach genauso zurückgeantwortet habe, damit hat sich die Sache schon erledigt. Wenn man natürlich offensichtlich ängstlich, aggressiv, schüchtern oder eingeschnappt reagiert, anstatt locker zu bleiben, gibt man genug Angriffsfläche für die nächsten ‘’Späße’’ die dann im eifer des mobbings und der Belustigung des sich vor den kopf gestoßen fühlenden pöbelnden mobbs, auch schnell in Handgreiflichkeiten ausarten können. Vergesst nicht, ein Grund warum man uns Deutsche so hasst und da muss ich sogar recht geben, ist das sie immer zu ernst und angespannt reagieren und einfach keinen Spaß verstehen. Sollte das jedoch schief gehen, hilft immer noch an ihr Ehrgefühl zu appellieren, das wohl bei fast allen Menschen, die sich in einem fremden Land mit vorurteilen behaupten müssen, besonders ausgeprägt ist, sich den Boss rauszusuchen und ihm zu einem Einzellkampf herauszufordern. Natürlich könnt ihr auch beim nächst besten Lehrer oder uniformierten eures vertrauen petzen gehen und damit erstmal davon kommen, das wiederum, verbessert das bild der Deutschen aber kein stück und führt zu noch mehr hass auf vermeintlich petzende, pedophile opfer des Systems. Augenzwinkern

Sicherlich ist dieser ganze triebgestörte Rudelbums an pubertären checken und über Machos, die sich bei jedem schritt den sie vor den anderen setzen, von irgendjemandem schief angesehen fühlen und darauf mit übertriebenem proll gehabe reagieren, kein stück besser. Aber das liegt weniger an der Herkunft, als an dem Milieu, das sich bewusst von Politikern geschürt und gewollt, an Hauptschulen und in Problembezirken bildet. In dem man alles das als chancenlos gilt, an einem platz versammelt und so diese ganzen ‘’Ghettos’’ und Brennpunkte, überhaupt erst möglich macht. Denn kein Mensch ist von Grund auf böse wegen seiner Abstammung, nur wenn man in seinem Umfeld nichts anderes als gewallt Ausgrenzung und checker gehabe lernt wird man sich auch höchstwahrscheinlich demnach verhalten.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 21.04.2010 14:39.



Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”


„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
E-Mail an Shinobi senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Arne Reload



images/avatars/avatar-376.gif


21.04.2010 17:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zu meiner Zeit kamen alle noch von hier.
Ich glaube, da waren noch zwei, die aus einem Arbeiterviertel kamen und nicht aus dem reichen Mülheimer Süden, wo auch früher sich Thyssen und Stinnes niedergelassen hatten und heute die Albrechts wohnen.
Ach ja, da waren auch noch welche, die sind mal irgendwann aus dem Osten gekommen, sonst kamen erst ab dem 11.Schuljahr ein paar Realschüler, die auf das Gymnasium rüberkamen.
Also:
Man blieb unter sich, sowohl ethnisch wie auch sozial.

Insofern war da nix mit Migranten in der Zeit.


Insgesamt fand ich auch, dass der Filmbericht ziemlich reißerisch aufgemacht war und wenig profundes zeigte.
Die beiden da sind einfach Außenseiter, es meldete sich ja auch einer, der Deutscher war, dem das nicht wiederfährt. Man hat hier das normale Problem des Mobbings von Außenseitern.

Anpassungsfähigkeit ist nunmal für denjenigen, der zum Rudeltierdasein erzogen wird, normalerweise wichtig. Wer nicht dazu erzogen wird, bzw. so erzogen wird, dass er auch die Fähigkeit besitzt, sich dem Massenzwang zu entziehen, wird damit auch keinerlei Probleme haben.

In der Schule von Manuel sind auch einige Migranten, wo aber nie irgendwelche Übergriffe passieren. Die sind auch fast alle körperlich wesentlich mickriger wie z.B. Manuel, also stellt das sowieso kein Problem dar, wenn man die entsprechende Kraft und Durchsetzungsfähigkeit hat.
Und die Lehrer sind da auch noch immer so drauf, dass die vermitteln können, wer oben und wer unten ist. Das ist manchmal ganz hilfreich, wenn man Mobbing u.a. verhindern will.


Viel brisanter ist der zweite Fall, in dem jemand wegen seines Glaubens angegriffen wird.
Da ist dann eher die Frage, was an einer deutschen Schule für ein Scheiß vermittelt wird.
E-Mail an Arne Reload senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen
Eastwood
unregistriert
22.07.2010 22:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

http://www.youtube.com/watch?v=Cax7maS4b...player_embedded

http://www.youtube.com/watch?v=10PYLS_1kyg&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=Y0ktX914Xzo&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=fwf3n27sUDI&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=ACTaavKEi...player_embedded

Arne Reload



images/avatars/avatar-376.gif


23.07.2010 03:42 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich weiß da nicht ganz, was die erwarten.
Sollen die alle in den Pausen artig im Kreis marschieren?

Auch in meiner Zeit war ich in den Pausen immer nur zu dritt oder viert in Cliquen, wir hatten auch sehr wenig Bock, mit irgendwelchen Arbeiterkindern oder sowas unsere Zeit in den Pausen zu verbringen.
Finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass ich es als depriomierend erleben würde, wenn sich kein Türke um mich kümmert.
Ist irgendwie wieder typisch die deutsche Art: "Ich muss überall und immer in einer Gruppe integriert sein, die mir sagt, was ich machen muss."


Btw:
Das hier muss ich dann doch nach den mir mitlerweile vorliegenden Informationen zurücknehmen:
Zitat:
Original von Arne Reload
In der Schule von Manuel sind auch einige Migranten, wo aber nie irgendwelche Übergriffe passieren. Die sind auch fast alle körperlich wesentlich mickriger wie z.B. Manuel, also stellt das sowieso kein Problem dar, wenn man die entsprechende Kraft und Durchsetzungsfähigkeit hat.
Und die Lehrer sind da auch noch immer so drauf, dass die vermitteln können, wer oben und wer unten ist. Das ist manchmal ganz hilfreich, wenn man Mobbing u.a. verhindern will.


Hätte ich mir eigentlich auch denken können, dass das nicht stimmt. Natürlich haben die meisten Kosovo-Albaner in seiner Schule von Manuel schon einen in die Fresse bekommen. (Das ist die Hauptgruppe der Migranten da, die Türken gehen wohl eher noch auf Schulen für Lernbehinderte als wie auf Schulen für sog. schwer Erziehbare.) Steht ja auch da, dass die kleiner und mickriger sind, also kein Wunder. compi_aua
E-Mail an Arne Reload senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen
Eastwood
unregistriert
23.07.2010 19:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

http://www.bild.de/BILD/news/standards/k...olaus-fest.html

Arne Reload



images/avatars/avatar-376.gif


24.07.2010 08:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:

Aber wenn an unseren Schulen deutsche Schüler von ihren ausländischen Mitschülern ausschließlich als „Schweinefleischfresser“ oder „deutsche Schlampen“ bezeichnet werden, passiert – nichts.


Ja nu, sollen sie deutsche Schlampen als französische Schlampen bezeichnen???

Okay, "Fotzen" ist sicherlich der politisch korrekteste Ausdruck.
E-Mail an Arne Reload senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen
Eastwood
unregistriert
24.07.2010 10:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Arne Reload

Ist irgendwie wieder typisch die deutsche Art: "Ich muss überall und immer in einer Gruppe integriert sein, die mir sagt, was ich machen muss."



Irgendwie verstehe ich nicht dass einer die leute gegen ihre Wille intergrieren will, obwohl er ständig die Bezeugungen der intergrationswille auf der fresse zu spüren bekommt.

Anderseits wudert mich es irgendwo dass mainstream Medien damit angefangen haben einen oder objektiven Bericht auszustahlen. Selbst die "seriösesten" Zeitungen. Haben die plotzlich Angst bekommen den Rest ihrer Glaubwürdikeit zu verlieren?

Wegen Fotzen weiss nicht so recht, im Puff is ja üblich dass die sich als Französinnen ausgeben, daher denke ich dass "französische Schlampen" politisch eher neutral wäre.

Arne Reload



images/avatars/avatar-376.gif


25.07.2010 06:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich dachte, im Puff trifft man zur Zeit nur noch Ukrainerinnen, nachdem wir die Polinnen und Russinen durch haben und Rumäninnen dürfen ja noch nicht ohne Sozialversicherungsnachweis hier arbeiten, wenn ich das Urteil mit den Flatratespuffs, das Zelder in der shoutbox gepostet hatte, richtig verstanden habe.


Dass Mainstreammedien sich jetzt etwas "volkstümelnd" geben, ist auch nicht so verwunderlich. Es gab bereits in den siebzigern einen Programmpunkt der SP (Socialistische Partij, eine niederländische Partei), die "Vreemdarbed en Capitaal" hieß und die darstellte, dass aus dem Grunde auch das Angebot an Arbeitskräften durch Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften erhöht wurde, um die Preise für Arbeitskraft (also die Löhne) im einheimischen Markt entsprechend deutlich zu drücken. Das ist umso verwunderlicher, weil die SP eigentlich aus trotzkistischen Kreisen auch hervorging und dort eigentlich erstmal der Punkt der ungerechten Lohnverteilung innerhalb eines Staates vernachlässigt wird.
War aber in den NL damals nicht so das Problem, weil die ihre Argumentation eben auch immer schon auf Gruppen innerhalb des Staates bezogen. Also Limburger und Holländer werden sich selten als einheitliche Gruppe sehen, sondern eben wegen der früher unterschiedlichen Relgionen die Holländer als Calvinisten, die Limburger als Katholiken, auch, wenn sie ein und den gleichen Staat bilden.

Das Bedürfnis nach Abgrenzung gab es ja in Deutschland seitdem die Preußen alles untergejocht hatten nicht mehr. Insofern haben die in Deutschland lebenden niemals eine eigene Identität entwickelt und das nur als etwas kennengelernt, was ihnen von oben verordnet wurde.
Kurzum: Es gibt überhaupt nix, wo man irgendjemand Fremdes hinein integrieren könnte. Das versteht nur der normale Mensch, der in Deutschland lebt, nicht.
Deshalb merkt der ja eben auch nicht, dass nicht er irgendjemanden integriert, sondern dass er sich langsam, aber sicher, eben den Verhaltensweisen immer anpasst, die die Mehrheit (in so einer Klasse eben die türkischen Migranten) vorgeben. Dem einen Schüler fällt das nur auf, weil er offenbar Einzelkind ist und eine entsprechend enge Beziehung zur Mutter hat, die das eben noch anders mal erlebt hat bzw. sich in ihrer Schulzeit an was anderes anpassen musste, wie auch die Lehrerinnen da.

Wir sind also in der Phase, wo es einzelne noch bemerken, dass sich ein paar Werte ändern aufgrund der Zuwanderer, die hierhin kommen.
Gleichzeitig aber wird auch das Kapital, das einheimische, sofern man das noch auseinanderhalten kann, immer gieriger und wünscht weitere Einschnitte von den Lohnabhängigen.
Das Kapital wird bestimmt nicht von sich aus darauf verzichten, noch mehr Lohnabhängige hierhin zu holen, wo die Löhne dadurch gedrückt werden können.
Wichtig ist jetzt in so einer Situation, dass die Mainstreampresse eben aufpassen muss, wohin sie den Zorn derjenigen lenkt, die wählen gehen. Auf das Kapital kann die BLÖD den nicht lenken. Da wären nicht nur ihre Leser blöd, sondern sie selbst, weil sie dann keine Anzeigenkunden mehr hat, die immerhin so 60 bis 70 % der Gesamteinnahmen ausmachen. Also versucht sie jetzt eben mal das Problem auf die Zuwanderer zu lenken. Dann müssen eben die schild sein, die das Kapital eingeladen hat, hierhin zu kommen und nicht derjenige, der sie hier haben will, also das Kapital selbst.

So erklärt sich das, dass auch die BLÖD jetzt eben in dieses Horn blasen muss.
E-Mail an Arne Reload senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Xoc

lol

images/avatars/avatar-508.jpg


25.07.2010 15:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Arne Reload
Dann müssen eben die schild sein, die das Kapital eingeladen hat, hierhin zu kommen und nicht derjenige, der sie hier haben will, also das Kapital selbst


Im allgemeinen wollen allerdings Linke laschere Einwanderungsgesetze und Rechte strengere.
Sind nun also die Linken die eigentlichen Interessenvertreter des Kapitals?

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
E-Mail an Xoc senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Arne Reload



images/avatars/avatar-376.gif


26.07.2010 01:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Da müsstest Du mal Beispiele nennen.
Die Situation in Deutschland ist ja nunmal nicht die allgemeine, was eben die Haltungen zu Einwanderungen etc. betrifft.

Aber auch hier in Deutschland ist es doch so, dass die rechten Parteien wie CDUCSUSPDFDPGRÜNE überaus EU-freundlich sind. Und letztendlich ist die Zuwanderungspolitik ja eine Sache, die fast ausschließlich für EU-Mitglieder innerhalb der EU gemacht wird.
Der einzelne Staat kann evtl. regeln, davon abzuweichen, indem er mehr Menschen aufnimmt als wie es die EU-Vorschriften vorsehen. Deutschland hat, meine ich, aber von diesen Sonderrechten nie Gebrauch gemacht, die legen die eine oder andere Ausweisungsvorschrift, die aber auch von der EU vorgegeben ist, relativ liberal aus, aber mehr nicht.
Letztendlich geht das auch nicht, dass da jeder Staat seine eigene Politik machen würde, denn wer eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung für einen EU-Staat hat, dann die auch automatisch für alle anderen hat.
Frei sind die Staaten noch bei solchen Sachen wie wann sie eine Staatsbürgerschaft vergeben. Das ist noch nicht EU-weit geregelt, aber eben auch egal, denn, s.o., eine Aufenthaltsgenehmigung reicht. Und wann die ausgegeben wird, regeln die EU-Vorschriften.

Und ich sehe nicht, wo eine rechte Partei wie CDUCSUSPDFDPGRÜNE irgendwo mal eingeschritten hat, wenn es darum ging, irgendeinen EU-Kandidaten aufzunehmen. Das wird immer dort strikt nach den Interessen des Kapitals gemacht und da gibt es auch kaum Diskussionne innerhalb der EU. Dass über die Türkei öffentlich so lange geredet wird, dient eher dazu, die Leute daran zu gewöhnen, dass die auch noch bald dazu kommen.

Tatsächlich gibt es aber die EU-skeptischen Parteien sowohl im eindeutig linken und eindeutig rechten Spektrum. In fast allen Ländern. Aus Deutschland ist nur keine aus dem extrem rechten Spektrum im EU-Parlament vertreten, ansonsten gibt es die in fast jedem Land. Ist aber auch die Frage, ob man die nun als rechts bezeichnen soll oder als völkisch oder so.
Ansonsten sehe ich eigentlich wenig (außer evtl. in den Vorschriften, WIE eine Vorschrift auszuführen ist), wo Parteien aus dem eher linken Spektrum allzu migrationsfreudig sein sollen. (Ich kenne jetzt aber auch nicht alle Parteien in der EU, kann das jetzt eben nur für Deutschland und NL genau sagen.)
E-Mail an Arne Reload senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Unity-Forum » :: Diskussionen :: » Politik & Gesellschaft » Rassismus an Schulen

Schnellantwort
Benutzername:
Überschrift:  
Optionen:




Antworten:

Powered by Burning Board 2.2.2 © 2001-2004 WoltLab GmbH | Impressum