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Zum Ende der Seite springen Kellergedanken  
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dian
unregistriert
Kellergedanken 09.06.2011 00:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Da der Keller ja nun wieder online ist, wollte ich die Gelegenheit nutzen, auch den vielen neuen Usern zu schildern, was es damit eigentlich auf sich hat.
(Alle anderen können den folgenden Abschnitt auch überspringen)

Also... Vor langer langer Zeit zogen sich einige Unity-User weitestgehend aus dem Hauptforum zurück, weil es ihnen hier zu idealistisch, zu hell und vor allem auch zu niveaulos war. Sie ließen sich im damaligen Ausweichsforum nieder, nannten es "Keller" und frönten dort fortan ihren nihilistischen Gedankengängen, philosophierten über Grimms Märchen, Nietzsche und (ihrer Meinung nach) geistig minderbemittelte Unityaner.
Zwei der User haben es mit dem Nihilismus dann ein bisschen übertrieben und sind im Kleinwalsertal in die Breitach-Klamm gesprungen. Der gemeinsame Suizid war einerseits natürlich wunderbar konsequent und folgerichtig, andererseits aber halt auch nicht so schön für die übrigen User...
Daraufhin war dann auch der Keller tot, und jetzt ist es mehr so eine virtuelle Ruine, die halt ein bisschen nostalgischen Wert besitzt, und in der man vielleicht noch den einen oder anderen Schatz ausgraben kann.

Ich habe mir gestern mal wieder den Abschiedsthread von Ina durchgelesen, in dem sie eine Menge Tagebucheinträge veröffentlicht hat, die wohl über einen Zeitraum von mehreren Jahren entstanden sind.
Eine interessante Lektüre, die ich sogar dann empfehlenswert finde, wenn man Ina nicht persönlich gekannt hat... weshalb ich an dieser Stelle mal darauf hinweisen möchte:

http://88.198.21.82/keller/viewthread.php?tid=338

Ist ziemlich viel Text und ziemlich grün... aber für den einen oder anderen in der Sinnkrise vielleicht inspirierend. Natürlich ist das alles sehr nihilistisch, aber irgendwie finde ich's auch sehr poetisch, und es steckt eine Menge Weisheit drin.
Meiner bescheidenen Meinung nach hätte Ina das Talent gehabt, eine gute Schriftstellerin zu werden, und ich hab ihr das auch mehrmals nahegelegt... aber dazu fehlte ihr wohl jegliches Sendungsbewusstsein und auch der nötige Idealismus.
Sie wollte nicht die Welt verändern wie ich, und sie wollte niemanden bekehren... sie war einfach nur traurig, dass sie in dieser Welt zu leben hatte. Und so wie ich ihren gesammelten Gedanken entnehme, waren es nur einige wenige Dinge, ihre Traumwelt, die Schönheit der Natur, die Schönheit der Musik, und die Angst, diese Dinge nach dem Tod nicht mehr erleben zu können, die sie überhaupt so lange durchhalten ließen.

Was mir das nochmalige Durchlesen ihrer Zeilen vor allem gezeigt hat, ist aber, wie ähnlich ich doch in vielerlei Hinsicht denke. (beziehungsweise zumindest mal gedacht habe)
Ich spiele im Internet den freundlichen Guru von nebenan, der immer einen Rat weiß und der versucht, die Menschheit aufzuklären... aber irgendwie ist es doch nur eine lausige Ersatzbefriedigung für das Wahre, das ich in dieser Welt genausowenig finden kann wie Ina es konnte.
Nur habe ich mich eben (zumindest bis auf weiteres) ganz gut damit arrangiert. Ich spiele meine Rolle, und ich spiele sie nicht schlecht.
Nur bin das wirklich noch ich?

- Ich diskutiere mit irgendwelchen Idioten im Internet, und bin immer darum bemüht, gute Argumente abzuliefern wie bei einem beschissenen Leistungstest.
- Ich poste ein Video und frage mich, wie es wohl ankommt, ändere es sogar mehrmals um, damit ich ja niemanden damit beleidige oder falsch verstanden werde.
- Ich überlege, was ich für einen Roman schreiben könnte, und mache mir ernsthaft Gedanken darüber, ob ich mit dem, was ich schreibe, vielleicht Menschen auf falsche Fährten oder gar ins Verderben führen könnte. Ich will nicht irgendein Buch schreiben, sondern das perfekte Buch, das alle anderen Bücher überflüssig macht
- Ich denke über mein virtuelles Image nach, über das Wohl meiner Projekte, über das große Gesamtbild und meinen bescheidenen Beitrag dazu...

In gewisser Weise bin ich genauso gefangen und meinem Image verpflichtet wie viele Spießer, die ich verachte.
Nur ist das soziale Gefüge, in dem ich "gefangen" bin, natürlich ein ganz anderes... ein freakiges, ein (zu großen Teilen) virtuelles... und ich hab's mir ja auch selbst so rausgesucht, weil mir das Dasein als aufklärerischer Künstler noch am sinnvollsten von allem erscheint in einer Welt wie dieser.
Und doch ertappe ich mich zuweilen bei dem Gedanken, wie gerne ich manchmal so frei und unglücklich wäre wie Ina.
Wie gerne würde ich die ganzen Verschwörungsnazis und sonstigen Internetspinner einfach links liegen lassen und nicht mehr einen einzigen Gedanken an diese Gestalten verschwenden.
Wie gerne würde ich diese Einstellung besitzen, die Menschen nicht mehr aufklären oder verändern zu wollen, sondern sie einfach nur noch zu verachten.
Wie gerne würde ich komplett darauf scheißen, was andere von mir denken.
Wie gerne würde ich einfach so wie Ina im Wald hocken wollen, die Sterne anschauen und alles kacke finden, ohne mich irgendeiner dämlichen Mission oder einer Aufgabe verpflichtet zu fühlen.
Das wäre Freiheit.
Aber vielleicht wäre diese Art Freiheit auf Dauer ähnlich tödlich für mich, wie sie es für Ina war. Vielleicht ist die Mission, die ich zu haben glaube, und die innere Stimme, die ich höre, alles nur Teil meiner persönlichen Überlebensstrategie.

Irgendwie glaube ich aber, auf Dauer werde ich mich verändern müssen.
Die Maske des charmanten, gerechten und positiv denkenden Weltenretters, die ich trage, färbt zunehmend auf mich ab.
Nicht falsch verstehen... mir geht's damit eigentlich verdammt gut. Ich bin so positiv drauf wie selten zuvor in meinem Leben.
Aber für meine schriftstellerische Leistung ist das wohl das totale Gift.
Ich hab jetzt schon mehrere Versuche, einen neuen Roman zu schreiben, wieder abbrechen müssen, weil alles was ich geschrieben habe irgendwann zur fröhlichen Comedy verkommen ist oder einfach irgendwie zu gutgelaunt, gelassen und belanglos war.
Meine bisherigen Romane, Heroic Bloodshed, Resistance und Gegenwelt, haben aber alle unterschwellig diese gewisse düstere Stimmung, diese melancholische Schwere, die mir in letzter Zeit zunehmend abgeht. Da muss ich wieder hin... runter von meinem Gute Laune-Thron... hinein in die Dunkelheit.
Naja, vielleicht dann 2013. Wenn die Aliens nicht kommen sollten, ist die Menschheit sowieso verloren, dann kann ich mich auch endlich wieder anderen Dingen widmen. Bis dahin mach ich halt noch ein bisschen so weiter wie bisher und genieße die positiven Vibrations. großes Grinsen

protuberanza




09.06.2011 11:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich will jetzt nur kurz schreiben. gestern habe ich mich festgelesen an Ina's Post's! Und musste erst mal sacken lassen!
Es hat mich sehr an meine Töchter erinnert.Meine Jüngere war im vorigen Jahr in einer solchen Situation. Am 25. Februar wollte sie gehen,landete auf der Intensiv, dann in einer ambulanten Einrichtung.Ihr hinterlassenes Schreiben lese ich mir immer noch durch.Ich hatte damals Angst vor ihrem Nachhausekommen.Jetzt wohnt Wiebke in DD, ist energiegeladen,ganz anders.
Ihr damaliger Zustand war mir nicht verborgen geblieben,ihr Rückzug,das Grübeln,eben totale Verweigerung ! Wir reden heute noch darüber.Ich bin ja kein Nena-Fan, aber in einem neueren Titel von ihr hörte ich,man müsse gestorben sein,um leben zu können.Ich hatte mit Wiebke drüber gesprochen,ob sie auch so empfindet und sie sagte ,ja, so wäre es. Ich las das auch bei Ina,um leben zu können, muss man tot gewesen sein.
Nemi denkt ja, ich hab hier nur wegen ihm gelesen, er hat mich hier nur marginal interessiert, eben eine Randerscheinung.Ina und Ben galt mein Interesse!
Gerade hatte ich mit meiner älteren Tochter telefoniert, als sie etwa 15 war, schrieb sie auch lange Texte, ähnlich denen von Ina.Sie fühlte sich von der Nacht beschützt, war des Lebens überdrüssig und dauertraurig, wie Ina.Ich hab von beiden Kindern Kisten im Keller stehen mit ihren gemalten Bildern, Geschriebenem,die ersten Zähnchen,Schulzeug,ziemlich umfangreich. Franzi sagte mir gerade, sie wäre vorige Woche in meinem Keller gewesen, wie passend, wieder der KELLER!.. und habe sich festgelesen und könne fast nicht glauben, dass sie das geschrieben habe, daß sie so gefühlt habe. Sie könne sich damit nicht mehr identifizieren.
Ina schrieb, sie wisse nicht, was mit 14,15 mit ihr passiert sei.Ina war ja noch in der Pubertät, in dieser Zeit kommt es zu biochemischen Veränderungen, die zu Depressionen führen können.In der Pubertät herrscht totales Chaos. In der "Geo" war mal ein sehr umfangreicher Artikel darüber, der mir sehr geholfen hat mit meinen Kindern umzugehen. Man beschrieb dort den Pubertierenden mit einem startenden Flugzeug, wo die Techniker noch hektisch an den Instrumenten schrauben und man wisse nicht, ob man hochkommt oder abstürzt.
Als Wiebke die Grundschule beendet hatte, wurde mit ihr ein Test gemacht. Sie ist begabt und es war das Sankt Afra in Meissen im Gespräch. Ich war damals so dämlich meine Mutter zu diesem Test mitgenommen zu haben, die sich so äußerte, Wiebke könne noch besser sein, wenn sie noch mehr lerne. Die Tante dort kiekte mich an, noch besser ging ja nicht mehr. Das Gelaber von Nemi erinnert mich daran, immer lernen, besser sein.Wiebke schrieb unter anderem, dieser Druck, immer besser zu sein, der von der Großmutter kam, habe sie überfordert. Ich hab sie übrigens nicht nach Meissen geschickt, sie war 10 und sollte eine geborgene Kindheit haben, mit ihrem Kinderrudel!
Wiebke hat auch einiges von Ina gelesen und wir haben uns auch darüber unterhalten. Viel denken kann ein Fluch sein und macht das Leben nicht einfacher!

Gleich kommt mein Kind mit DÖNER und wir machen UNS 'nen BUNTEN.....

Sonnige Grüße....
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sun7386



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09.06.2011 14:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

was bedeutet denn nihilismus?? also hab die def. geles, aber verstehn tu ichs net so richtig.

draußen ist chaos, drinnen ist krieg. wer geht dazwischen, wer holt die musik?
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TheWolfsmann

Mors certa Hora incerta

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09.06.2011 14:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Der Begriff Nihilismus (lat. nihil – „nichts“) bezeichnet allgemein eine Orientierung, die auf der Verneinung jeglicher Seins-, Erkenntnis-, Wert- und Gesellschaftsordnung basiert. Er wurde in der abendländischen Geschichte auch polemisch verwendet, so etwa für die Ablehnung von Kirche und Religion. Umgangssprachlich bedeutet Nihilismus die Verneinung aller positiven und negativen Ansätze.
Quelle Wikipedia
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dian
unregistriert
09.06.2011 14:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ protuberanza:
Erstmal ist es natürlich erfreulich, dass deine Töchter diese schwierige Phase überwunden haben... und ich finde es auch gut, dass du mit ihnen darüber sprichst. Also, ganz egal was Nemi denken mag, auf mich wirkst du nicht wie eine "Rabenmutter"... (naja, wobei für Nemi sind ja alle Mütter Rabenmütter, die sich nicht zu Postpolyamoury bekennen.. von daher würde ich das nicht zu ernst nehmen Augenzwinkern )

Ich denke, Inas Mutter war da ein bisschen anders gestrickt. Ich habe sie einmal kennengelernt, eine nette, freundliche Frau, die aber wohl irgendwie religiös einen an der Klatsche hatte und zu Pater Pius gebetet hat, etc. Also so erzkatholisch halt.
Von dieser Seite konnte Ina also schonmal kein großes Verständnis erwarten.
Sehr bezeichnend fand ich die Stelle in ihren Aufzeichnungen, wo sie darüber schreibt, wie sie ihrer Mutter einmal alles erzählt hat, und ihre Mutter damit völlig überfordert war... so dass Ina ihr dann am nächsten Tag irgendwelche Märchen über Drogenflashbacks erzählen musste, um sie wieder zu beruhigen.
Klingt irgendwie krass, finde ich. "Ach, zum Glück, meine Tochter ist gar nicht so nihilistisch drauf. Sie nimmt ja nur Drogen. Dann brauche ich mir ja keine Sorgen zu machen...." Augen rollen

Zitat:
Franzi sagte mir gerade, sie wäre vorige Woche in meinem Keller gewesen, wie passend, wieder der KELLER!.. und habe sich festgelesen und könne fast nicht glauben, dass sie das geschrieben habe, daß sie so gefühlt habe. Sie könne sich damit nicht mehr identifizieren.

Also mit der Vorstellung, dass eine solche Wandlung bei Ina auch hätte passieren können, tue ich mir allerdings etwas schwer.
Wenn es nur so eine Depri-Phase von ein paar Monaten ist, dann vielleicht... aber wenn sich das wirklich so wie bei Ina über viele Jahre hinzieht und eigentlich immer konstant bleibt, dann ist das für mich schon irgendwie was anderes als so ne typische Teenager-Lebensüberdrüssigkeit.
Also das war schon eher eine ganze Philosophie, eine Weltanschauung, die sie sich da im Lauf der Jahre zurechtgelegt hat.
Deshalb bin ich auch schon ein paar Mal mit Nemesus aneinandergeraten, weil ich im Gegensatz zu ihm nicht so recht daran glaube, dass ein besseres Umfeld auch eine ganz andere, weniger nihilistische Ina hervorgebracht hätte.
So wie ich Ina kennengelernt habe, hat dieser ganze Nihilismus wunderbar zu ihr gepasst... ich hatte auch gar nicht so den Eindruck, dass sie sonderlich depressiv war. Dass sie sich in dieser Welt fehl am Platz fühlte, ja, und dass sie viel nachdachte und nicht wie alle anderen war... das war offensichtlich.
Aber auf mich wirkte es damals eher so, als habe sie sich mit ihrem Dasein arrangiert... als ob ihr der Spagat zwischen nihilistischem Denken und Wirklichkeit ganz gut gelingen würde.
Und das ging offensichtlich nicht nur mir so. Ich denke mal, auch die anderen haben Ina genau für das gemocht, was sie war... eine ständig fröhliche, gesellige Ina, das hätte sich denke ich keiner vorstellen können oder wollen.
Es war ja gerade diese Kombination, die sie so interessant gemacht hat. Gibt nicht viele Hochbegabte, die ihr Studium schmeißen und lieber als Putzfrau arbeiten... und es gibt nicht viele, die in so einer erzkatholischen Gegend aufwachsen und sich dann, scheinbar völlig unbeeindruckt von den Einflüssen ihrer Prägung, zu einem völlig unmanipulierbaren, freidenkenden Individuum entwickeln... Mal abgesehen davon, dass es nicht viele Frauen gibt, mit denen man tagelange Wanderungen durch die Wildnis unternehmen konnte, inklusive auf dem Waldboden schlafen, und mit denen man gleichzeitig über Quantenphysik oder Philosophie diskutieren konnte, oder auch einfach über ganz banale Themen.. war ja gar nicht so, dass sie jetzt nur hochvergeistigt war...
Es war einfach diese spezielle Mischung, das Gesamtkunstwerk "Ina", das einfach wunderbar gepasst hat, und deshalb wehre ich mich auch immer ein bisschen gegen den Gedanken, dass man Ina hätte "umerziehen" können, so dass sie irgendwann über ihre alten Gedanken gelacht hätte.

Also ich kann's mir nicht vorstellen. Aber ebenso wenig kann ich auch die Motivation für ihren Tod letztlich begreifen... vor allem, weil er zu einer Zeit kam, als es ihr meines Erachtens besser ging als damals mit 14,15.
Sie hatte schließlich dank Internet und Unity ein paar Freunde gefunden, mit denen sie über alles reden konnte, und die auch geistig zumindest ein bisschen auf ihrem Level waren.
Sie hat mit ein paar von denen Urlaub gemacht, noch kurz vor ihrem Tod, und auch dort ist niemandem etwas aufgefallen.
Und auch der Kontakt zu mir war eigentlich bis zum Schluss gut. Aus dem Forum hat sie sich zwar weitestgehend zurückgezogen, aber so haben wir schon ab und zu gemailt, sie hat meinen Roman korrekturgelesen, etc.
Irgendwie war ich mir sicher, dass sie auch in zehn Jahren noch für mich da sein würde.

Wirklich erklären kann ich mir den Suizid wirklich nur damit, dass das Zusammentreffen mit Benway, der ja vielleicht noch der größere Nihilist war, einfach eine verhängnisvolle Eigendynamik ausgelöst hat.
Anstatt sich gegenseitig hochzuziehen und einen Grund zum Leben zu geben, haben sie sich gegenseitig einen Grund zum Sterben gegeben.
Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn dieser Kontakt nicht zu stande gekommen wäre, und ich mich stattdessen ein bisschen mehr um sie bemüht hätte... wer weiß das schon...

TheWolfsmann

Mors certa Hora incerta

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09.06.2011 15:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@dian
Mein Beileid zu deinem Verlust. Nach allem was ich bis jetzt über "Ina" gelesen habe, muss sie ein aussergewöhnlicher Mensch gewesen sein. Vermutlich eben die Sorte Mensch die man sehr selten trifft, und die an der Welt, wie sie ist zugrunde gehen können.
Ich habe in meinem Freundeskreis schon ähnliches erlebt. Erinnere ich mich an meinen Kumpel Heinz oder meine sehr gute Freundin Colette. Irgendwie ist diese Welt manchmal ziemlich ungerecht. Na ja was solls; es geht weiter...
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protuberanza




09.06.2011 19:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Lach... Danke für die Blumen! Ich war Nemi sehr dankbar, dass er mich hierher geführt hat, ich hab gelesen wie besessen, in der Hoffnung mein Kind besser zu verstehen. Ich hab auch gegoogelt ob ich im Netz was finde, bin per Google Map übers Kleinwalsertal geschwebt um zu sehen wo Ina gelebt hat und fand auch besagte Brücke. Teilweise war mir schon so, als wär sie mein Mädchen.
Danke, dass Du den Keller geöffnet hast !
Tja, diese kath. Welt ! Ich hab viel über Suizid gelesen.Erst seit 1984 werden Suizidenten nicht mehr abseits verscharrt. Dem Mörder wurde und wird sicher auch heute noch, grössere Achtung entgegen gebracht, da er bereuen kann, was dem Selbstmörder, welch schreckliches Wort, nicht mehr gegeben ist, da er ja tot ist.
Die höchste Selbstmordrate hat Japan,in Brasilen, einem sehr armen Land ist sie sehr niedrig.
Bonhoeffer sagte mal: " Man kann aus niedrigen Gründen am Leben bleiben und aus edlen Motiven aus dem Leben gehen ".
In England gibt es eine Selbsthilfegruppe "Shadows of Suicide",die Kinder in dieser Gruppe waren oft sehr talentiert und hochintelligent. Die Eltern hatten oft das Gefühl,dass gerade dieses Kind in der Geschwisterreihe das fähigste,aber auch verletzbarste gewesen sei.
Menschen nehmen sich oft das Leben, wenn es ihnen gut geht, weil sie dann die Kraft haben ES zu tun.
Nach dem Tod meines Vaters, er starb völlig unerwartet während eines Tennisspiels, hatte ich auch Kontakt zu einer Psychologin.NIE WIEDER!!!
Ich war die Erste im Warteraum, da kam ein kleiner schwarzer trauriger Vogel zur Tür rein. Ich dachte noch, mein Jott, muss der dat schlecht jehn und hielt sie für eine Patientin. Nee, es war die Ärztin.Ich da nun rein, sie kiekt mich an und fragt mich plötzlich, ob mein eines Auge schon immer etwas grösser gewesen sei. Nun, ich hab meine Unsicherheit hinter einem Witz versteckt. Sie zu mir, ich müsse in die Röhre ,sie habe einen Verdacht. Ich wollte nun wissen, welchen. Nee, das sage sie mir nicht jetzt, so kurz vor Weihnachten, ich solle dieses Weihnachten noch genießen.Mir brach der Schweiß aus, das war mein Todesurteil.Sie gab mir noch ein Fläschchen Diazepam mit, das ich gleich im Treppenflur aufriß und hinterkippte.Mit Weihnachtseinkäufen war erstmal vorbei, ich fuhr nach Hause und hab mir mit Lupe die Photo's von Familienmitglieder angesehen und festgestellt, wenn man genau hinsieht, haben die meisten keine ebenmäßigen Gesichter.Das ist jetzt einige Jahre her, ich war in keiner Röhre und lebe immer noch. Aber seitdem mache ich einen Bogen um solche Leute! Zwangsläufig hatten wir durch den Suizidversuch meiner Tochter Kontakt zu diesem Personenkreis, einer stat. Einweisung hatten wir nicht zugestimmt,ambulant kamen wir nicht drum rum.Aber nach Gesprächen saßen wir beide im Auto und haben uns verwirrt angekiekt. Kann man das Seelenleben eines Menschen berechnen? Ich hörte mal, um zum Psychologiestudium zugelassen zu werden ,müsse man gut in Mathe sein, da man viel berechnen und tabellarisieren müsse.Stimmt das? Ich denke, wenn die biochemischen Verhältnisse aus dem Ruder laufen, kann ich mir das schon vorstellen. Aber sonst?
Über Ben hab ich hier nicht so viel erfahren, wie über Ina. Wie war ER?

Gruß Sonne ( nicht das Zentralgestirn) !
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wave
unregistriert
09.06.2011 20:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Viel denken kann ein Fluch sein und macht das Leben nicht einfacher!


Das was gewisse Leute unter "denken" verstehen kann in der Tat ein Fluch sein. Die Probleme der Welt werden nämlich nicht von den faulen Dummen verursacht sondern von den engagierten Dummen.

Zitat:
Das Gelaber von Nemi erinnert mich daran, immer lernen, besser sein.


Könntest du bitte damit aufhören, dem lieben Nemi Dinge anzudichten, die er nie vertreten hat? Das ist nämlich nicht gerade fair. Nemi sagt zwar unter anderem, dass es wichtig ist eine gute LernUMGEBUNG (ob eine verblödete Mutter dazugehört lasse ich mal offen) zu haben, damit die Kinder freiwillig viel lernen. Deine penetrante Mutter gehört da aber unter Garantie nicht zu einer solchen Umgebung, ist daher das Problem DEINES Konzepts und nicht das Problem von NEMIS Konzept. Noch Fragen?

Zitat:
Ich war die Erste im Warteraum, da kam ein kleiner schwarzer trauriger Vogel zur Tür rein. Ich dachte noch, mein Jott, muss der dat schlecht jehn und hielt sie für eine Patientin. Nee, es war die Ärztin.


Die meisten Ärzte sind nicht deshalb solche geworden, weil sie zufällig gut aussehen sondern weil sie Medizin studiert haben und sich in ihrem Fach auskennen. Die zwei größten Fehler, die Menschen im Umgang mit Ärzten machen: 1.: Der Meinung sein, ein Arzt müsse auf den ersten Blick alles 100% sicher und fehlerfrei entscheiden können. 2.: Nachdem 1. gescheitert ist sich selbst für klüger halten als den Arzt.

Zitat:
Nee, das sage sie mir nicht jetzt, so kurz vor Weihnachten, ich solle dieses Weihnachten noch genießen.


smilie21 smilie21 Die Frau hat eben noch richtig echten, feinen Humor. Freut mich, dass es sowas noch gibt.


Um den Rest der Diskussion mal zusammenzufassen: @Pubertarenza ist offensichtlich von ihrer Mutter durch zuviel falsche Liebe, Einengung und Projektion erheblich geschädigt worden. Da man das aber überlebt, macht es ja gar nix, das einfach mal an die eigenen Kinder weiterzugeben. Man weiß ja schließlich wie sich das anfühlt und will ja nur das Beste für die kleinen. Also schön weiterreichen...Und damit man selbst nicht zuviel investieren muss, lässt man die Großmutter unter der man selbst gelitten hat auch noch auf die Kinder los. Das ist ein absolutes Musterbeispiel wie ansteckend Dummheit sein kann.
Was das mit Ina und Benway zu tun hat: Gar nichts. Außer dass hier anscheinend mal wieder jemand Bedarf hat, die eigenen Probleme mit denen anderer auf eine Stufe zu stellen, um was auch immer zu erreichen. Vermutlich eine Heroisierung des eigenen Tuns.

Zu deinen Worten @dian lässt sich speicherplatzsparend sagen: Es gibt viele Menschen auf der Welt, die "nett" sind. Deswegen ist es aber keineswegs angemessen, mit ihnen einzustimmen. Denn "Wer mit Schwachmaten sympathisiert ist selbst nicht weit entfernt." (© Nemesus).

protuberanza




09.06.2011 21:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ups... warum so aggressiv ? Wer hat DICH denn angesteckt?
Ich bin kein Held und in 50 Jahren wird kein Schwein mehr wissen, ob Du klug oder ich dämlich war. Weil es für die Welt nicht wichtig ist ! Auch Du wirst nicht in die Weltgeschichte eingehen. Ebensowenig Dein großer kluger Freund.
Die genannte Ärztin praktiziert nicht mehr. "Was glaubst Du WO sie gelandet ist?!
Ihr habt die Mami's im Dauerfokus, da frage ich mich schon, was ist EUCH Schlimmes mit Mutti passiert? Hat sie EUCH angefasst, wo sie nicht sollte. Anders kann man dieses Dauerfeuer fast nicht erklären. Auch Alice, die Schwarze, hatte keine guten Erfahrungen mit Männern und du siehst ja was dabei rausgekommen ist. Nur Häme... und schlechtes Aussehen!
Ich weiß nicht, ob Du im realen Leben auch solche WELLEN machst ? Ich denke schon darüber nach, ob die kleinen Lichter, die man ja auch kennt und die einem sonst fast hinten reinkriechen, im Netz nicht auch die Sau rauslassen. Alldieweil, da haut ihnen die böse Muddi nicht auf die Finger!
Nun, ich bin geschädigt! Wohin mit mir ? Im Dritten Reich nannte man solche Leute Ballastexistenzen, also, wohin mit dem Dreck ?
Ich staune, wenn Leute sich selbst als klug benennen. Ich halte mich für interessiert, aber eine solche Selbsteinschätzung meiner Person würde ich nicht tätigen. Also, wer hat Dir gesagt, dass Du klug bis? Ich hau mich weg...!
Anne Frank stritt sich mal mit Frau van Daan, wer denn wohl am bescheidensten sei. Frau van Daan bestand darauf, sie sei es.Anne schrieb in ihrem Tagebuch :" Wie unbescheiden"! Kluges Mädchen !

Shalom!
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dian
unregistriert
09.06.2011 23:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Den guten Wave bitte einfach ignorieren.
Er ist nur ein Troll... ein lästiges Überbleibsel aus einer Zeit, als das Klima hier im Forum ziemlich vergiftet war.
Und ich möchte nicht, dass das Klima jemals wieder so wird, daher schmeiß ich ihn jetzt einfach raus... und ich tue es so unglaublich gerne. großes Grinsen

Weitere Informationen siehe hier:
Leitfaden / Nettiquette

So, jetzt aber bitte zurück zum Thema.
dian
unregistriert
09.06.2011 23:42 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Wolfsmann:
Zitat:
Mein Beileid zu deinem Verlust. Nach allem was ich bis jetzt über "Ina" gelesen habe, muss sie ein aussergewöhnlicher Mensch gewesen sein. Vermutlich eben die Sorte Mensch die man sehr selten trifft, und die an der Welt, wie sie ist zugrunde gehen können.

Ina und Benway hätten sich sicher halbtot gelacht, wenn sie gewusst hätten, dass mir mal irgendwann jemand sein Beileid zu ihrem Tod ausdrücken wird. großes Grinsen
Aber Danke.
Es ist eben wie du sagst, das waren beides sehr seltene Menschen. Leider bringen sich immer die falschen um.
Die, die es eigentlich tun sollten, geben lieber dumme Kommentare ab und werden hundert Jahre alt. *seufz*

@ Protuberanza:
Zitat:
Ich hab auch gegoogelt ob ich im Netz was finde, bin per Google Map übers Kleinwalsertal geschwebt um zu sehen wo Ina gelebt hat und fand auch besagte Brücke.

Ich bin mit Lonewolf und Karim neulich dort gewesen, und wir haben auch die Stelle gesucht, wo sie gesprungen sind.
Unserer Vermutung nach könnte es hier gewesen sein:

Dort ist aber nichts zu sehen, also kein Kreuz oder sowas... von daher kann ich mich natürlich auch irren.

Zitat:
Über Ben hab ich hier nicht so viel erfahren, wie über Ina. Wie war ER?

Also darüber könnten die Stammuser aus dem Keller sicher mehr sagen. Ich persönlich bin jetzt nicht so wirklich mit ihm warm geworden, was nicht heißen soll, dass wir uns nicht auch gut unterhalten hätten bei unseren Treffen... aber er scheint mir doch nochmal auf einer ganz anderen Ebene gewesen zu sein, die zumindest ich jetzt nicht so gut nachvollziehen kann wie es bei Ina der Fall ist.
Eine Anekdote, die mir Benway mal aus seinem Leben erzählt hat, war, dass er als Kind (ich glaube, er war 9) anscheinend mal zwei Wochen lang von seiner Oma betreut wurde, als seine Eltern im Urlaub waren. Und weil er einfach mal neugierig war, wie das so ist, nichts zu essen, hat er dann die zwei Wochen lang anscheinend keinen Bissen zu sich genommen.
Zum Vergleich: Als ich in dem Alter mal zwei Wochen mit meiner Oma alleine war, hab ich mich einfach nur gefreut, abends ein bisschen länger aufbleiben zu dürfen. Augenzwinkern
Ich denke, das sagt vielleicht schon ein bisschen was darüber aus, wie anders bzw. frühreif Benny war. Und gewisse selbstzerstörerische Tendenzen, so Fight-Club mäßig, "den Nullpunkt finden", etc., kann man ihm wohl auch nicht absprechen.
Den besten Eindruck bekommt man aber wohl, wenn man einfach seine Postings liest, oder sich sein Profil im Plateau anschaut... ich denke, da erfährt man mehr über ihn als wenn ich jetzt irgendwie im Trüben fische.

Kobin



images/avatars/avatar-323.jpg


11.06.2011 14:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Leider bringen sich immer die falschen um. Die, die es eigentlich tun sollten, geben lieber dumme Kommentare ab und werden hundert Jahre alt. *seufz*



"Many that live deserve dead. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not too be eager to deal out in judgement. For even the very wise cannot see all ends." Gandalf to Bilbo (Lord of the Rings - Book One)
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protuberanza




13.06.2011 13:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Also, ich maße mir nicht an,über das Leben oder sterben meiner Mitmenschen zu richten. Ich bin nicht Gott, so es ihn denn geben sollte ,und ich bin auch nicht Dr. Mengele.
Irgendwo wurde hier geschrieben, dass auffallend oft Leute,welche über eine hohe rationale Intelligenz verfügen, eine geringere emotionale Intelligenz aufweisen.Die Vermutung hatte ich früher auch und es ist tatsächlich so. Wir nennen diese Personen Null-Linien, es geht im emotionalen Bereich weder nach unten noch nach oben.
Dr. Mengele war sehr intelligent, auch Amon Göth, der Kommandant von Plaszow,völlig ungerührt schickten sie Leute in den Tod. Mengele machte sich nicht selbst die Pfoten dreckig, Göth hielt in der einen Hand noch die Kaffeetasse und mit der anderen erschoss er mal eben so jemanden.
Den Eichmann-Prozess hab ich mir zweimal angesehen. Auch dieser war kein Dummkopf, aber emotionale Intelligenz gleich NULL. Da saß ein Zeuge und erzählte vom Kindertransport von Drancy nach Auschwitz und weinte, Eichmann saß da, völlig ungerührt, keine Scham, keine Reue, nichts.Er hob hervor, er beherrsche hebräisch, eine schwierige Sprache, versuchte also, seine rationale Intelligenz zum Thema zu machen . Weil er nichts anderes hatte.
Man nennt die Deutschen ein denkendes Volk, pünktlich, fleißig, korrekt. Genozide hat es immer gegeben, aber in dieser durchorganisierten,leidenschaftslosen Form war es wohl nur in Deutschland möglich. Wave schrieb in etwa, die fleißigen Dummen richten mehr Schaden an,als die faulen Dummen.Nun, das wurde in Deutschland widerlegt.
Der nicht sehr intelligente Rudolf Höß, Kommandant von Auschwitz, erzählte, ihm hätten die Knie geschlackert, als er in Gegenwart vom klugen Eichmann, dem die Knie nicht zitterten, ungarische, jüdische Kinder, die um ihr Leben bettelten, in die Kammer schickte. Also scheinen die Doofen doch über etwas Ähnliches wie ein Gewissen zu verfügen und dieses setzt emotionale Intelligenz voraus.
Die Franzosen und auch die Griechen randalieren, wenn ihnen was nicht passt,in Deutschland wird gelabert, bis der Arzt kommt.
Als ich die Antwort von Wave gelesen habe, musste ich doch grinsen. Er hat in meiner Aussage, die Ärztin kam wie ein kleiner schwarzer Vogel daher, die Botschaft hinter der Botschaft nicht erkannt. Ich meinte nicht, dass ich von Ärzten erwarte, dass sie attraktiv sind, sondern, dass ein Arzt, welcher Patienten mit schweren Depressionen (damit meinte ich nicht mich) vor sich hat, nicht durch sein Äußeres vermittelt, er habe selbst psychische Probleme und sie somit noch weiter runter drückt.
Oscar Wilde war auch hochintelligent, aber nicht im mathematischen Bereich und er soll einen herausragenden Humor gehabt haben .Thomas Moore, der Autor von "Utopia", auch kein Mathegenie, war ebenfalls für seinen Humor und obendrein für sein soziales Engagement bekannt.
Leute mit einer hohen rationalen Intelligenz haben oft Defekte in ihrem limbischen System, Experten bezeichnen das als emotionale Verwahrlosung, sie befinden sich in diesem Bereich in einem infantilen, primitiven Zustand. Man nennt sie gfühlsblind.
Meine Mutter,nein, ich bin nicht traumatisiert,ist ja auch total auf Mathe , Chemie und Zahlen fokussiert und berechnet alles.Als Jugendliche hab mich oft gefragt, warum sie so böse und herzlos ist, heute weiß ich, sie kann nicht anders.Es ist sicher schwer für sie, mit den vermeintlich Dummen, also uns, auskommen zu müssen.Aber sie tut uns auch leid, weil ihr viel von dem entgeht, was wir fühlen. Zur Zeit sind die Sonnenuntergänge sehr schön und ich erzähle ihr davon, ob es wohl mit den gerade auftretenden Sonnenstürmen zu tun habe, sie hält mir einen Vortrag über Kernexplosionen und haut mir da irgendwelche Formeln um die Ohren, die mich einen Scheiss interessieren...lach!
Im vorigen Jahr gerieten wir fast in einen Unfall, welcher auf der Gegenspur statt fand.Mehrere Autos waren ineinander gefahren,um den Fahrer des letzten Wagens kümmerte man sich schon und er sah nicht gut aus. Meine Tochter und ich gingen zur Beifahrertür und hatten große Angst dort einen Toten zu finden, war aber nicht an dem, die ältere Dame hatte Schnittwunden, der Airbag hatte ihr das Gesicht zerschlagen und sie stand unter Schock. Wiebke hielt die Frontscheibe fest und ich holte die Frau aus dem Auto, streichelte sie und sprach mit ihr. Meine Mutter stand in sicherem Abstand und drängelte, wir wollten weiter und da werden sich schon andere kümmern, die Polizei werde uns vielleicht noch als Zeugen vernehmen,das koste Zeit usw. Auch in dieser Lage kam ihr Mandelkern nicht in Wallung, sie dachte nur rational.Aber man muss sich vor Augen halten, dass sie nicht anders können, ihr Hirn ist so strukturiert.Man kann nur BETEN, dass man solchen Leuten in bestimmten Situationen nicht ausgeliefert ist. Dann GUTE NACHT!
Ich bin ja auch im WQ angemeldet, wo sich die vermeintlich Dummen tummeln, aber da saß ich schon vorm PC und habe Tränen gelacht. Als ich im Plateau las, ist mir dieses noch nicht passiert, diese ständige Nabelschau und Selbstbeweihräucherung ist auf Dauer langweilig.
Ich erinnere mich an einen Ausspruch von Ernst Jünger, der sich in etwa so äußerte, diejenigen, die glauben, sie schwimmen gegen den Strom, merkten nicht, dass es nur Pissrinnen sind.

Shalom!
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protuberanza




13.06.2011 15:38 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich las kürzlich einen Bericht eines Forensikers. Man fand in einem Gewässer ein Fahrzeug nebst männlicher Leiche, ohne Kopf, dieser lag im Fußraum des Autos, welches ja nun auf einen Tod durch Fremdeinwirkung hindeutete. Nichts da, diese Person band einen Strick an einen Baum, wand sich das andere Ende um den Hals, setzte sich ins Auto und gab Vollgas.
Ich konnt's nicht für mich behalten, vorzugsweise beim Essen führen wir solche Gespräche über Darmverschlüsse, Hautpilz und oben Genanntes.
Nur mal so am Rande.....
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Xoc

lol

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13.06.2011 16:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

1. Es besteht kein signifikanter Zusammenhang zwischen Intelligenz und Emotionalität/Empathie (wenn du da andere Meinung bist bring entsprechende Quellen*). Natürlich gibt es intelligente gefühlskalte Leute, aber genauso gibt es auch dumme gefühlskalte Leute. Und in beiden Gruppen gibt es auch sehr viele Leute mit reichlich Empathie.

2. Hitler war nicht all zu intelligent, aber ziemlich emotional. Der Judenhass war nicht rational begründet, sondern emotional. Der 2. Weltkrieg war nicht rational sondern emotional und irrational. Die Werte des Nationazialismus waren alles emotional besetzte Werte (Stolz, Heimat, Mut, Wille, etc), nicht aber Rationalität oder Wissenschaftlichkeit.
Richtig ist, dass die Nazis natürlich tendenziell geeignete Leute für die Jobs genommen haben. Die gefühlskalten Intelligenten (die erwähnst du) in die höheren Positionen, die gefühlskalten Dummen (z.B. die Schläger der SA und SS - die verschweigst du) für die einfachen Jobs.

Von deiner Mutter und ähnlichen Erfahrungen oder Einzelfällen zu verallgemeinern zeugt weder von intellektueller noch von emotionaler Intelligenz.

Und zum Nachdenken: Vergleich doch mal, wieviele Kriege Mathematiker über die Wahrheit ihrer Formeln geführt haben damit, wieviele Kriege Religiöse über die Wahrheit ihrer Götter geführt haben.

*) "Den Ergebnissen zufolge besteht also zwischen den Empathie und Intelligenz kein signifikanter positiver Zusammenhang" (positive Korrelation wurde gefunden, aber nicht signifikant)
http://www-cgi.uni-regensburg.de/Fakulta...intelligenz.pdf

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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dian
unregistriert
13.06.2011 17:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ protuberanza:
Zitat:
Irgendwo wurde hier geschrieben, dass auffallend oft Leute,welche über eine hohe rationale Intelligenz verfügen, eine geringere emotionale Intelligenz aufweisen.Die Vermutung hatte ich früher auch und es ist tatsächlich so.

Meine Theorie ist ja eher, dass Menschen, die im realen Leben durchaus emotionale Intelligenz besitzen (oder zumindest prima so tun können, als ob), im Netz dann die Sau rauslassen, weil sie glauben, dass man es hier ja nicht mit anderen Menschen zu tun hat, sondern nur mit Buchstaben, und daher weder höflich noch rücksichtsvoll sein muss.
So wie sich etwa wave oder nemesus manchmal online verhalten, würden die das im realen Leben nicht tun... vermutlich, weil sie genau wissen, dass es dann nicht lange dauern würde, bis ihnen jemand die Fresse poliert. Wie gesagt, ich empfand beide IRL als sympathische und freundliche Zeitgenossen.
Das ist aber jetzt nicht nur bei den beiden so, sondern mir ist das schon extrem oft aufgefallen, dass viele online eine total andere Personality zu haben scheinen als im realen Leben.
Vielleicht kommt ja erst im Netz der wahre Kern der Menschen hervor, der sonst durch antrainierte (oder anerzogene) soziale Verhaltensweisen gerne mal überspielt wird?
Zumindest scheint es mir so, dass man im Netz leichter dazu neigt, böse Kommentare abzugeben und bei Meinungsverschiedenheiten gleich den Adolf oder den Dr. Mengele zum Vergleich heran zu ziehen, als man das vielleicht im realen Leben bei einer Meinungsverschiedenheit, etwa am Lagerfeuer auf einem Foren-Treffen, tun würde.

Ich selbst muss mich da natürlich auch erstmal an die eigene Nase fassen... aber ich bemühe mich zumindest, nur auf diejenigen Menschen unhöflich zu reagieren, die sich ebenfalls unhöflich und respektlos verhalten.
Also ich bin eigentlich sehr selten derjenige, der den ersten Stein wirft.
Aber wenn die Steine schon neben meinem Kopf landen, mache ich auch gerne mal mit. Augenzwinkern

Und schon bin ich wieder dabei, mich zu erklären... zu entschuldigen... zu rechtfertigen...
Ich will gar nicht wissen, wie viel Lebenszeit ich in den vergangenen 10 Jahren schon damit vergeudet habe, mit anderen Menschen virtuell klarkommen zu wollen oder Meinungen bzw. Denkweisen, die ich für falsch halte, in ellenlangen Postings zu bekämpfen.
Irgendwie macht mich das nur immer so wahnsinnig müde...
Nicht nur der Kindergarten in Unity und Plateau, sondern vor allem auch bei meinen Diskussionen auf Youtube mit irgendwelchen verkappten Nazis, die sich für alternative autonome Infokrieger halten.
Nicht zuletzt deshalb erwische ich mich in letzter Zeit immer öfter bei dem Gedanken, einfach den ganzen Aufklärer-Job hinzuschmeißen, und viel lieber irgendwo mit Ina auf einer Brücke im Kleinwalsertal sitzen zu wollen.
Zu retten ist diese Welt ohne eine baldige außerirdische Intervention ohnehin nicht mehr.

Zitat:
Ich meinte nicht, dass ich von Ärzten erwarte, dass sie attraktiv sind, sondern, dass ein Arzt, welcher Patienten mit schweren Depressionen (damit meinte ich nicht mich) vor sich hat, nicht durch sein Äußeres vermittelt, er habe selbst psychische Probleme

großes Grinsen Haben die meisten von denen auch tatsächlich.
Ein Großteil der Leute studiert doch nur deshalb Psychologie, weil er hofft, dadurch seine eigenen Psychosen in den Griff zu bekommen. (ist jedenfalls so meine Beobachtung.)
Und nach erfolgreich abgeschlossenem Studium werden diese Leute dann als vermeintliche Heilsbringer auf diejenigen losgelassen, die ebenfalls psychische Probleme haben aber bislang noch nicht auf die Idee gekommen sind, selber Psychologie zu studieren. Augenzwinkern

Ich kannte mal eine Frau, die schon auf den ersten Blick voller Komplexe war und diese auch an ihr familiäres Umfeld weitergegeben hat... Beziehungs- und Bindungsunfähigkeit, Paranoia, Sauberkeitswahn... alles Mögliche...
Und besagte Frau war beruflich Gerichtsgutachterin, die dann darüber zu befinden hatte, ob etwa ein Angeklagter glaubwürdig war, oder ob er eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellte, etc.
Naja, seitdem wundert es mich jedenfalls nicht mehr, wenn reihenweise Unschuldige in den Knast wandern, und andererseits gefährliche Sextäter als ungefährlich eingestuft werden...

Nikita95



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13.06.2011 21:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

wusstet ihr das mehr psychologen selbstmord begehen als ihre patienten?

- "Denn Vodka ist die wärmste Flasche!" -
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deldenker

Freund der Nacht

images/avatars/avatar-826.png


13.06.2011 21:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja.

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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protuberanza




14.06.2011 13:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Mein Gott , ich wollte hier nicht die Nazikeule schwingen. Man muss doch mal über diese Personen reden können, ohne dass gleich die Schubladen aufgerissen werden.
Auch Hitler und Co. waren Menschen, sie hatten eine Kindheit, ein soziales Leben und waren nicht in jedem Moment ihres Lebens böse. Genauso wird auch Göbbels nicht 24 Stunden am Tag gebrüllt haben:" Wollt ihr den totalen Krieg "? Vermute ich mal....!
Mich interessiert es schon wie Menschen zu dem werden was sie sind oder was wir glauben, in ihnen zu sehen.
Ob Hitlers Ablehnung der Juden emotional bedingt war, wage ich zu bezweifeln. Im 1.WK bekam er eine höhere Auszeichnung von einem jüd. Offizier. Seine Mutter, an der H. sehr hing, wurde bis an ihr Lebensende, ich glaube sie hatte Krebs, von einem jüd. Arzt behandelt, dem H. bis an dessen Lebensende sehr verbunden war,H. hatte zeitweise auch eine jüd. Köchin, welche ihm sein vegetarisches Essen zusammen rührte.
Ina schrieb hier irgendwo, sie habe mal an einem Mathewettbewerb teilgenommen und je mehr die Leute auf Tasche hatten, umso mehr hatte sie den Eindruck von Halbautisten umgeben zu sein.
Ich wollte hier keinem ans Bein pissen, ja, es gibt Studien, die besagen, dass Leute mit einer hohen akad. Intelligenz selten in Führungspos. aufsteigen und oft in ihrem Privatleben scheitern, eben wegen des Mangels an personeller Intelligenz.
Ich hab einiges von Howard Gardner und Daniel Coleman gelesen, diesbezüglich. Also nicht im Netz, sondern RICHTIGE Bücher aus PAPIER, wo man noch die Seite umblättert und die man mit in die Wanne oder aufs Klo nehmen kann.
Und nein, ich habe die emotionale Intelligenz nicht mit Löffeln gefressen und ich bin nicht die Mutter Teresa Nordsachsens. Und ja, auch ich bin manchmal böse.
Allerdings mag ich es nicht Leute vorzuführen, auch nicht im Netz. Gerade hier kommt es oft zu Missverständnissen, weil kommunizieren mehr beinhaltet, als eine Aneinanderreihung von Buchstaben. Auch wenn es vielleicht so wirkt, als rege ich mich hier auf. Dem ist nicht so !
Eigentlich wollte ich mich hier gar nicht anmelden, sondern nur mitlesen. Aber ich Doofmann bin auf Nemis Provokation los gesprungen, wie der Hund uffn Knochen...*lach!
Von meiner Psychodame weiß ich heute, daß sie zu besagtem Zeitpunkt in einer schweren fam. Krise steckte, ihr Mann, ein FRÖHLICHER Allgemeinmediziner war im Begriff sich zu trennen, hat er dann auch, naja, Kinder ein bisschen aus dem Ruder gelaufen...das Übliche halt.
Übrigens Rabeneltern sollen sehr fürsorglich sein... las ich mal irgendwo!
Eine fröhliche Woche....
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Shinobi

Erneuerung

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14.06.2011 15:17 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
und ich bin nicht die Mutter Teresa Nordsachsens.


Noch jemand aus sachsen? geschockt Da wird sich Nikita sicher freuen. großes Grinsen

Zitat:
Ob Hitlers Ablehnung der Juden emotional bedingt war, wage ich zu bezweifeln.


Doch ich denke schon dass Hitlers Ablehnung gegen die Juden Emotional war, seine Suche nach einem schuldigen etc. war rein subjektiv und emotional bedingt und durch sein Elternhaus und andere Faktoren seiner Umwelt zu jener Zeit beeinflusst. Letztendlich sind wir nichts weiter als ein Bündel von verschiedenen Verkettungen von Einflüssen, Erfahrungen und Erinnerungen und wir Reagieren darauf meist sehr Emotional. Bei manchen Menschen kommt eine sehr ungünstige Konstellation aus Verknüpfungen von verschiedensten prägenden Ereignissen zustande, welche dann den Nährboden für die kränksten Individuen unserer Zeit bereiten. Hitler war einer dieser Menschen, der Besonders hohe Wellen geschlagen hat, aber er war nur einer von vielen seelisch geschädigten Menschen die diese Gesellschaft täglich hervorbringt.
Die scheinbar gefühlskalten, rationalen Menschen, handeln ebenfalls emotional, nur wirkt es auf uns nicht so. Ich behaupte, ihr rationales verhalten ist nur eine emotional bedingte Reaktion auf Ereignisse in ihrem bisherigen leben, die ihnen womöglich irrational vorkamen und sie dahingehend beeinflusst haben, in Zukunft rationaler zu handeln, nur mal als Beispiel, darüber hinaus handeln sie natürlich auch weiterhin emotional. Allein der Wunsch keine Emotionen mehr zeigen zu wollen oder die Unfähigkeit Emotionen auszudrücken, geht m.M.n. auf ein Tief prägendes emotionales Erlebnis oder eine Erinnerung die Emotionen hervorruft zurück und ist daher ebenfalls emotional.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 14.06.2011 15:18.



Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”


„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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