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Daniel Roth




16.04.2012 17:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

hallo yog,
zu deiner idee fällt mir kein argument ein, das dagegen spricht. das bge-system würde sich quasi selbst regulieren. der trick wäre dann wohl, herauszufinden, wo man am besten die schwellen ansetzt, wie hoch das bge anfangs ist und wie weit die subvention gehen.

into the darkened sky once more, and ever onwards
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dian
unregistriert
16.04.2012 19:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Yog:
Zitat:
Leistungsdenken an und für sich ist nichts Schlechtes, im Gegenteil: Ich finde es vernünftig, wenn man prinzipiell etwas leisten muss, wenn man etwas bekommen will.

Nun, wir reden hier ja nicht über Plasmabildschirme. (Wer die haben will, der soll meinetwegen gern dafür was leisten.)
Es geht um lebensnotwendige Dinge wie Nahrung und ein Dach überm Kopf... und ob man dafür in einer Gesellschaft, die problemlos genügend Wohnraum und Nahrung für ALLE zur Verfügung stellen könnte, wirklich etwas leisten müssen sollte, halte ich eben für fragwürdig.
Nebenbei bemerkt: "Leistung" ist immer Definitionssache. Und in unserer heutigen Zeit wird "Leistung" eben stark im kapitalistisch-materiellen Sinn definiert.
Für mich hingegen ist es eine honorierenswerte Leistung, wenn mich meine Mitmenschen in Ruhe lassen und mir mit dem nötigen Respekt begegnen. Also ein fauler Sack, der den ganzen Tag nur auf der Wiese rumliegt, aber mir keinen Stress verursacht, leistet meiner Definition nach tausendmal mehr als mein fleißiger Nachbar, der ständig irgendeine Scheiße an seinem Haus herumbaut und mich mit seinem Gehämmere aus dem Schlaf reißt.

Zitat:
Darf ich fragen, wie die Gesellschaft Verpflichtungen dem Einzelnen gegenüber haben kann, ohne dass Einzelne sich zu irgendwas verpflichtet fühlen? Die Gesellschaft besteht aus "den Einzelnen".

Es ging mir darum, dass die Gesellschaft auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt werden sollte, und nicht umgekehrt, die Menschen auf die Bedürfnisse einer Gesellschaft, die ihnen nur vorgaukelt, dass sie für die Menschen da ist, obwohl sie in Wahrheit nur den Interessen einiger weniger dient.
Das, was wir heute als "Gesellschaft" haben, ist eben NICHT ein freier Zusammenschluss der in ihr lebenden Individuen, die sich vorgenommen haben, sich gegenseitig zu unterstützen, sondern ein auf Gehorsam und Konditionierung basierendes Zwangs-System.
Und ich will nebenbei bemerkt auch gar keine Gesellschaft, die sich dem Einzelnen gegenüber zu irgendwas verpflichtet fühlt. Ich will eine Welt, in der sich Menschen gegenseitig respektieren und unterstützen, ohne dass sie sich irgendwie religiös, moralisch oder juristisch dazu verpflichtet fühlen... sondern weil sie es gerne tun.

Veritas



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16.04.2012 20:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich würde eine sehr lange Zeit reisen. Wenn man mir jeden Monat einfach so 700€ geben würde, würde ich mir fast die ganze Welt ansehen. Mal einen Monat da bleiben und wenns langweilig wird weiter reisen. Ich denke, dass könnt ich so bis an mein Lebensende machen. Arbeiten im klassischen Sinne würd ich wahrscheinlich nicht. Vielleicht mal fürn paar Monate um n bisl mehr Geld zu bekommen.

Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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Yog-Sothoth




18.04.2012 19:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Was ich machen würde? Studium abbrechen, mich mehr mit mikrotonaler Musik beschäftigen, mich mit Netzwerken zum freiwilligen Austausch von Dienstleistungen, Handwerk (z.B. Instrumentenbau) und / oder Landwirtschaft beschäftigen, usw. Also nicht viel mehr als das, was ich sowieso schon tue oder vorhabe, nur dass ich durch das Studium nicht ausgebremst werde, sondern tatsächlich dazu komme. ^^

Zitat von dian:
Es geht um lebensnotwendige Dinge wie Nahrung und ein Dach überm Kopf... und ob man dafür in einer Gesellschaft, die problemlos genügend Wohnraum und Nahrung für ALLE zur Verfügung stellen könnte, wirklich etwas leisten müssen sollte, halte ich eben für fragwürdig.

Yep, darum ging es mir auch. Wie du schon sagst, der Punkt ist fragwürdig, und ich akzeptiere deine Einstellung dazu. Was Wohnraum anbelangt sind wir wohl einer Meinung; da sehe ich keinen Grund, warum er dem Mitglied einer Gemeinschaft verwehrt werden sollte.

Was die Nahrung anbelangt:
Ich würde mich freuen, wenn ich in einer Gemeinschaft leben würde, in der es meist so ist, dass man seine Nahrung aus freien Stücken gerne mit seinen Mitmenschen teilt. Gerne auch in einer Gesellschaft, in der viele Menschen sich freiwillig darum bemühen, dass jeder genug zu Essen hat. Was ich aber definitiv nicht möchte ist eine Gesellschaft, in der es normal ist, dass jemand meint fordern zu können, ohne Gegenleistung mit Essen versorgt zu werden (sorry, hab keinen Bock mit verzogenen Kleinkindern zusammenzuleben). Dabei sollte natürlich jeder die Möglichkeit haben, an Nahrung zu kommen, ohne dafür ausgebeutet zu werden, oder Jobs zu machen die die Gemeinschaft nicht unbedingt braucht.

Zitat von dian:
Es ging mir darum, dass die Gesellschaft auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt werden sollte

Ah gut, hatte mir schon fast gedacht dass es dir um die Struktur der Gesellschaft geht, und weniger um die Gesellschaft als Zusammenfassung ihrer Mitglieder. Klar, das macht Sinn!
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