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reset, deine Beobachtung bezüglich des technologischen Fortschritts ist völlig richtig. Was erst eine optionale Bereicherung ist, wird irgendwann erwartet.
Am radikalsten hat das wohl Theodore Kaczynski, bekannt als Unabomber, festgestellt. Und er fand diesen Mechanismus so bedrohlich, dass er Briefbomben verschickt hat um die Veröffentichung seines Manifests zu erpressen, was ihm nach 3 Toten und 23 Verletzten auch gelungen ist.
Ich denke, es ist aber falsch, dass nur auf technologischen Fortschritt oder gar nur auf den Kapitalismus zu beschränken. Wer mit Fortschritt jeglicher Art nicht mithalten kann, hat ein Problem. Dieses Prinzip ist so alt wie das Leben selbst und einestages wird es auch das Ende unserer Spezies einläuten, weil wir nicht mehr mithalten können, so wie das auch jeder anderen Spezies auf diesem Planeten bislang ergangen ist.
Wir können es nicht ändern, wir können bis dahin nur das Beste daraus machen (z.B. einen Freundeskreis, der die Ansichten bezüglich Facebook teilt oder eben doch Facebook benutzen).
PS:
Anarchist, wenn du möchtest, dass du verstanden wirst, dann solltest du dich auch angemessen ausdrücken. Du sagst zwar, "Wissenschaftlich gesehen", aber an deiner Sichtweise ist nichts wissenschaftliches, sie wirkt eher ignorant.
Wissenschaftlich wäre es zu sagen: "Das grundlegende Funktionsprinzip hat sich seit der Erfindung des Transistors 1925 nicht geändert". Denn an den Materialien, dem Verständnis der Vorgänge und den Fertigungstechniken gab es jede Menge Fortschritte.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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dian unregistriert
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@ Remus:
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| du bist also ein höher entwickeltes wesen und die anderen sind simpel gestrickt? das meinte ich mit arroganz. |
Es geht doch jetzt hier überhaupt nicht um mich.
Es geht darum, dass es auf der Welt unzählige Menschen gibt, die nicht den nötigen Überblick haben, um die Auswirkungen dessen, was sie tun, begreifen zu können.
Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen: Eltern, die ihre Kinder zu guten Menschen "erziehen" wollen und gar nicht kapieren, wie sie durch ihr dominantes Verhalten in Wahrheit nur deren Seele zerstören.
Oder überzeugte Kapitalisten, die sich gleichzeitig vor Verbrechen und Terror fürchten und gar nicht kapieren, dass es gerade ihr geliebtes kapitalistisches System ist, das so viel Unzufriedenheit und Ungleichheit überhaupt erst hervorgebracht hat.
Oder Menschen, die einem anderen Menschen ihr ganzes Leben verschreiben, in dem sie diesen Menschen "heiraten"... nur um dann ein paar Jahre später zu realisieren, dass sie diesen Menschen eigentlich doch zum Kotzen finden und durch die verunglückte Beziehung nur wertvolle Lebenszeit vergeudet haben.
Sowas sind ja nunmal keine Einzelfälle, sondern eher die Regel als die Ausnahme.
Natürlich bin auch ich nicht ohne Fehler, und jeder von uns kann mal was übersehen und dann damit auf die Schnauze fallen. Aber ich bilde mir schon ein, dass die Wahrscheinlichkeit, auf die Schnauze zu fallen, deutlich sinkt, je mehr Abstand man zu sich selbst und den Mechanismen seiner Prägung und denen seines Umfelds hat.
Und von dieser Sichtweise ist es dann eben nicht mehr weit zu dem Schluss, dass Menschen, die (unbeabsichtigt) immer wieder auf die Schnauze fallen ohne die zugrundeliegenden Mechanismen zu hinterfragen, weniger weit entwickelt sind als jene, die lieber erst denken und dann agieren, und deshalb auch weniger oft auf die Schnauze fallen.
| Zitat: |
| aber vielleicht bin ich auch einfach für die unity nicht mehr misanthropisch genug. |
Vielleicht hast du im Lauf des Älterwerdens auch nur deine Ansprüche an die Mitmenschen heruntergeschraubt, um nicht mehr so oft von ihnen enttäuscht zu werden. Naja, jeder hat halt so seine eigene Überlebensstrategie.
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| Zitat von dian: |
| Oder Menschen, die einem anderen Menschen ihr ganzes Leben verschreiben, in dem sie diesen Menschen "heiraten"... nur um dann ein paar Jahre später zu realisieren, dass sie diesen Menschen eigentlich doch zum Kotzen finden und durch die verunglückte Beziehung nur wertvolle Lebenszeit vergeudet haben. |
Das kann man selbst mit intensivem Nachdenken nicht immer vorher wissen. Außerdem verändern sich Menschen ja auch gelegentlich, haben erst nach vielen Jahren genug voneinander oder lernen jemanden kennen, mit dem sie es noch besser aushalten. Und nicht jede letztendlich missglückte Beziehung war von vorneherein Zeitverschwendung, man kann sich (häufig erst mit etwas Abstand) auch an die schönen Zeiten erinnern und/oder Erfahrungen dabei gesammelt haben, mit der es in der nächsten Beziehung besser läuft....
Schlimm fände ich es, wenn man trotz einer schlechten Beziehung noch mit dem Partner zusammen bleibt.
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"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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| Zitat von deldenker: |
| Zitat von dian: |
| Oder Menschen, die einem anderen Menschen ihr ganzes Leben verschreiben, in dem sie diesen Menschen "heiraten"... nur um dann ein paar Jahre später zu realisieren, dass sie diesen Menschen eigentlich doch zum Kotzen finden und durch die verunglückte Beziehung nur wertvolle Lebenszeit vergeudet haben. |
Das kann man selbst mit intensivem Nachdenken nicht immer vorher wissen. Außerdem verändern sich Menschen ja auch gelegentlich, haben erst nach vielen Jahren genug voneinander oder lernen jemanden kennen, mit dem sie es noch besser aushalten. Und nicht jede letztendlich missglückte Beziehung war von vorneherein Zeitverschwendung, man kann sich (häufig erst mit etwas Abstand) auch an die schönen Zeiten erinnern und/oder Erfahrungen dabei gesammelt haben, mit der es in der nächsten Beziehung besser läuft....
Schlimm fände ich es, wenn man trotz einer schlechten Beziehung noch mit dem Partner zusammen bleibt. |
ich denke dian wollte das Heiraten an sich kritisieren und nicht genrell eine 2er-beziehung.
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| Zitat von dian: |
| Zitat: |
| aber vielleicht bin ich auch einfach für die unity nicht mehr misanthropisch genug. |
Vielleicht hast du im Lauf des Älterwerdens auch nur deine Ansprüche an die Mitmenschen heruntergeschraubt, um nicht mehr so oft von ihnen enttäuscht zu werden. Naja, jeder hat halt so seine eigene Überlebensstrategie.
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Das tun wir alle zwangsläufig, und es ist auch nötig in der Situation, wo wir uns befinden. Fresco formuliert das immer so geil, er sagt: "Es ist nicht die Welt, die uns verletzt, es sind unsere eigenen Ansprüche und Erwartungen an sie." http://www.youtube.com/watch?v=8NA8BLs2DJQ (Untertitel aktivieren unten)
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Meine Erdnüsse sind auch abgelaufen, was für ein Drama
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Verpasst, Veggieburger
mann hab ich ein Schwein gehabt. Aber ein Paar haben es anscheinend doch gelesen bevor es weg war, den Mails nach zu urteilen. Treiben sich ja doch noch interessante und interessierte Psychos hier rum
hoffe sie können auch darüber schweigen.
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Curiositec will nun das Haus spalten
Alle Achtung.... nicht
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Seid ihr eigentlich noch ganz richtig im Kopf?
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Mir ist bisher noch keiner begegnet der aus reiner Nächstenliebe handelt. Wenn man sowas von der Menschheit erwartet kann man nur scheitern. Das klingt theoretisch schön ist aber völlig unmenschlich.
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| Zitat von Tom: |
| Mir ist bisher noch keiner begegnet der aus reiner Nächstenliebe handelt. Wenn man sowas von der Menschheit erwartet kann man nur scheitern. Das klingt theoretisch schön ist aber völlig unmenschlich. |
Mir schon. Das hält keiner lange durch.
Aber ist es Nächstenliebe, für eine Verbesserung zu kämpfen? Nein. Es ist pure Berechnung und egoistischer Überlebensdrang, ich will nämlich, daß meine Kids leben können und deren Kids, ...
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Wir wurden in eine beschissene Welt rein geboren. Ich hab nicht vor sie so zu lassen.
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Pff...deshalb werd ich wohl nie kinder haben...
Ganz ehrlich, die Welt u v erbessern is n gutes Ziel, was allerdings (zumindset bei mir) nicht auch purem Egoismus beruht, ganz im Gegenteil, der egoistische Gedanke ist nur sehr gering daran beteiligt, ich will sie für bestimmte Leute besser machen. Das mit den Kindern ist allerdings auch kein Egoismus, Berechnung vielleicht, aber kein Egoismus.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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| Zitat von WerBinIch: |
| ich will sie für bestimmte Leute besser machen. |
Wer sind diese Leute?
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Freunde, leute auf die ich zählen kann
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Letztendlich gibt es keine Sicherheiten. Gerade die Nächsten können am bittersten ent-täuschen. Was gut ist, da es einem das Bild zurecht rückt, was wirklich zählt.
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verstehe den satz nicht, was hat der mit dem thema zu tun?
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Nicht das Geringste. Aber dafür das hier.
(Untertitel unten rechts im Player aktivieren)
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