Leberkrebs unregistriert
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Original von Hansi
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| 50% der Bevölkerung können dank Lohndumping wirklich nurnoch das nötigste bezahlen. Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Kleidung, eventuell noch ein Auto. Dann ist Ende. Luxusartikel werden hauptsächlich exportiert. |
Die Frage ist eher, wozu die Leute sowas wie Luxusartikel brauchen. Ich mein klar, son paar kleine Extras (z. B. für mich ne gute Stereo-Anlage, Internetzugang etc.) sind ja auch noch ok, aber warum muss es mehr sein? Damit will ich nicht entschuldigen das Alg2 natürlich trotzdem unter aller Sau ist, weil es ja nicht mal immer für die Existenzbedürfnisse reicht und noch dazu mit Sklavenhalterischen Maßnahmen meist verbunden ist. Ich würd gern mal von dir wissen @Bronstein, wieviel Geld du gerne pro Monat zur Verfügung hättest, um sagen zu können, dass du ein zufriedenes Leben führst (also jetzt zumindest auf finanzieller Ebene). |
Um in Deutschland ein zivilisiertes Leben zu führen, einigermaßen mithalten zu können, benötigt man meines Erachtens als Single ( bin ich ja) 1000€ NETTO pro Monat. Und da bin ich bereits an der Schmerzgrenze für persönlichen Verzicht usw...
Ich kann mir natürlich auch eine Winchester und Angelruten kaufen um auf strafbare Art Lebensmittel mit Jagd und Fischfang zu erwerben. Dann brauche ich weniger Geld, aber wie lange geht das gut?
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Hansi unregistriert
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@Arne: Nee, weil es neben Existenzbedürfnissen und Luxusbedürfnissen auch noch Kulturbedürfnisse gibt (und da gehören Entrümpelungen der Ordnung halber halt rein). Ausserdem machen das die meisten Leute ja nicht aus freien Stücken, sondern weil es der Vermieter von ihnen verlangt etc. Aber mit Luxus wie nen neuen Porsche etc. hat das nunmal überhaupt nix zu tun.
@Bronstein: 1000 €
?!? Was willst du mit soviel Kohle? Als ich noch in Cottbus im Call Center war und zusätzlich Hartz beantragen konnte hatte ich ca. 700 € Netto und da hatte ich am Monatsende immer noch reichlich Kohle drüber und kam zum sparen. Single war/bin ich ja auch. Und was du unter "zivilisiertem" Leben verstehst musst du mir auch erklären bzw. wobei ich mithalten muss? Also was ich halt zu bezahlen hatte war die Miete (266 € für ne Einraumwohnung), Strom (20 € im Monat), Internet- und Telefongebühren (40 €), Lebensmittel (ca. 120 €) und vllt noch diverser Kleinscheiß wie ab und an mal Klamotten oder so. Aber geschafft die 700 € zu verbraten hab ich nie. Jetzt aktuell zahl ich ja in dem Projekt hier ja keine Miete und eine warme Mahlzeit am Tag gibts auch noch zusätzlich bzw. wenn man irgendwas braucht kann man erstmal im Lager gucken ob man was findet. Jetzt sind sogar 350 € im Monat zuviel und ich komm zum sparen. Zwar nicht mehr ganz so viel wie früher, aber was drüber bleibt dennoch.
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Arne Kroger unregistriert
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@Hansi:
Auch die Kulturbedürfnisse sind Luxusbedürfnisse. Alles, was nicht unbedingt zum Leben gehört, ist volkswirtschaftlich gesehen, ein Luxusbedürfnis. Es macht keinen Unterschied, ob man einen Porsche oder ein paar Rollschuhe hat.
Und dann glaube ich doch, dass ich so eine weltfremde Scheiße, wie Du sie da erzählst, dass letzte Mal gehört habe, als ich wegen der BfA den Test für die Einstellung in den öffentlichen Dienst mitgemacht hatte und dann nach bestandener Prüfung mit dem Behindertenbeauftragten des Landes dort sprach, was mich dann dazu bewegte, diesen Job nicht anzutreten.
Der meinte nämlich, dass man ja bestimmt aus dem Osten stammen müsste, wenn man heute arbeitslos sei. Das es im Westen so etwas wie Arbeitslosigkeit geben könnte, konnte der Typ, der mit etwas Mühe noch seinen Bauch umfassen konnte, nicht mehr vorstellen.
700€ und man hat genug in Westdeutschland, @Hansi???
Dann zeig' mir mal die Wohnung, wo man für 266 € warm offensichtlich leben kann in Westdeutschland. Und in Westdeutschland gibt es auch schon soviel Kultur, dass hier die Heizkosten abgelesen werden, also nix mehr mit Kollektivheizung, wie Du sie da wohl hattest. Hier bezahlt man für das, was man heizt. Und wenn ich in Dein Zimmer in Köln komme, würde ich mal schätzen, dass Du ungefähr heutzutage auch nochmal 266 € für die Heizkosten monatlich zahlen müsstest.
Und Hansi raucht auch nicht mehr, um mit 700 € auszukommen??? Und keine Mama mehr, die einem etwas zusteckt, muss man evtl. auch mal miteinbeziehen.
Und wenn Du damit so blendend auskamst, @Hansi, warum bist Du denn da weg??? War doch alles supergut, so wie Du jetzt auf einmal erzählst.
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Hansi unregistriert
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Natürlich betreibt man eine Trennung zwischen Kultur- und Luxusbedürfnissen, dass ist ja wohl Stoff des ersten Lehrjahres in kaufmännischen Berufen. Und natürlich macht das einen erheblichen Unterschied ob ich mir nen Porsche oder Rollschuhe kaufe.
Ok, vllt habe ich hier nicht einkalkuliert, dass die Mieten hier etwas höher sind, allerdings kann ich ja auch in eine WG ziehen, dass ist, wie ich hier bemerkt habe, die Alternative zu Einraumwohnungen (die man hier meist gar nicht kennt). Ausserdem ist der Mietpreis wohl auch nicht so krass unterschiedlich, immerhin zahlst du ja auch für deine riesige Wohnung eine entsprechend niedrige Miete, oder? Ich hab für meine Einraumwohnung knappe 300 € gezahlt und du zahlst jetzt knappe 400 €, allerdings ist deine Wohung um einiges größer als es meine damals war.
Und bei mir wurden auch die Heizkosten abgelesen und ich musste dementsprechend nachzahlen oder bekam was zurück. Je nach dem wieviel man die Heizung halt benutzt hat. Und 266 € für monatliche Heizkosten ist ja wohl eine unglaubliche Übertreibung und hat nix mit reellen Zahlen zu tun. Und ja, damals habe ich noch nicht geraucht, sooo wahnsinnig teuer ist das aber auch nicht (wenn man nicht gerade soviel quarzt wie ein Herr @Kroger
) Und wenn Mami mir Geld anbieten wollte, dann hab ich das meist nur sehr wiederwillig angenommen, einfach weil ich schon immer auf eigenen Beinen stehen wollte. Und soviel Geld war das nun auch nicht, immerhin hab ich ja mein eigenes Geld verdient und meine Eltern hatten auch nie so viel Geld, dass sie ihrem Söhnchen ständig alles in den Arsch blasen konnten und das wollte ich ja auch nie. Lediglich an Geburtstagen etc. bekam ich da mal bisschen mehr, aber das ist ja auch nur einmal im Jahr und das hab ich meistens dann auch gespart, weil ich nicht wusste, was ich damit anfangen soll.
Und nur weil es mir finanziell dort gut ging, heißt das ja nicht, dass der Rest sonst auch so rund lief. Ich denke jedem hier dürfte klar sein, dass ich Cottbus als allerletztes aus finanziellen Gründen verlassen habe. Diese Argumentation ist einfach nur lächerlich. Ich mein, ich hab jetzt hier wesentlich weniger Kohle, dafür aber auch einige Nebenkosten weniger. Schließlich würd ich aber sagen, wenn man das alles einzeln ausrechnen würde bin ich Geldmäßig bei +/- 0 zu früher und heute. Ok, früher gings mir finanziell vllt sogar noch ein Stück weit besser. Aber ich mach ja wohl meinen Aufenthaltsort nicht vom Finanziellen abhängig, sondern danach ob ich mich da wohl fühle.
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Arne Kroger unregistriert
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Also, es kann sein, dass mittlerweile auch andere Regeln gelten in der VWL. Zu der Zeit, als ich Bankkaufmann lernte, waren alle Bedürfnisse, die eben nicht existenziell notwendig waren, Luxusbedürfnisse. Evtl. kann da mal @Lovecraft was klärendes zu sagen.
Also, wenn das alles so einfach wäre und man einfach 'ne WG aufmachen kann, um dann Kosten zu sparen, ist natürlich die Frage, warum Du das dann nicht in Cottbus gemacht hast.
Auch dafür braucht man nämlich Geldmittel, denke mal an Nakutiians Reine-Projekt. Ich muss ja jetzt auch 100 € von meinem ALG II vorläufig noch für Miete raufhauen, bis dass ich den Jungen aufnehmen kann.
Und selbstveraltete Energiekosten, merke ich gerade, sind auch was anderes, als wenn der Kapitalist, also der Wohnungsbesitzer einem die ganzen Heizkosten vorlegt.
Du bist eben mit 700 € nicht ausgekommen, sonst wärest Du da nicht abgehauen. Das Geld hat nicht annähernd gereicht, um Deine Bedürfnisse dort an diesem Ort zu befriedigen. Da nun auch nicht die ganze Bundesrepublik nach Köln ins SSK ziehen kann, musst Du Dir also Gedanken machen, was aus denen werden soll, die das nicht können und dann das eben irgendwie kompensieren müssen. So viele große Wohnungen für Kollektive haben wir auch in der BRD gar nicht und man kann auch wegen persönlichen Geldmangels nicht alle so umbauen.
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Hansi unregistriert
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Dazu brauchen wir keinen @Lovecraft, ich hab 2006 auch ne Lehre als Kaufmann für Bürokommunikation mit gutem Ergebnis abgeschlossen. Und das war Stoff des ersten Lehrjahres das es 3 Arten von Bedürfnissen gibt.
Und in Cottbus sind WGs einfach nich so üblich wie hier im Westen. Dafür gibt es im Osten halt jede Menge Einraumwohnungen, die man hier gar nicht so richtig kennt. Ausserdem muss man ja nicht gleich ne eigene WG aufmachen sondern sich eine suchen die bereits existiert.
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| Du bist eben mit 700 € nicht ausgekommen, sonst wärest Du da nicht abgehauen. Das Geld hat nicht annähernd gereicht, um Deine Bedürfnisse dort an diesem Ort zu befriedigen. |
Hast du getrunken? Aber ich sags gern nochmal, die Kohle war das letzte was mich interessiert hat, da. Die hat halt gut gereicht und das wars. Immerhin hab ich mir soviel in den Monaten vor meiner Flucht angespart, dass ich davon 2 Monate quer durch Deutschland fahren konnte. Geld war das letzte was mich da gejuckt hätte.
Und natürlich is mir klar, dass man nich (von heut auf morgen) überall Kollektive aufmachen kann wo die Menschen leben können. Darum gehts ja in der Diskussion auch gar nich, sondern darum wie viel Geld man im Monat so zum leben braucht. Und 1000 € braucht man nicht wirklich. Zumal ich noch vergessen habe zu erwähnen, dass du in deiner Kalkulation von oben vergessen hast zu berücksichtigen, dass die Ostlöhne auch um einiges geringer sind als die Westlöhne, die Preise jedoch gleichen sich immer mehr an.
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Arne Kroger unregistriert
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Original von Hansi
Hast du getrunken? Aber ich sags gern nochmal, die Kohle war das letzte was mich interessiert hat, da. Die hat halt gut gereicht und das wars. Immerhin hab ich mir soviel in den Monaten vor meiner Flucht angespart, dass ich davon 2 Monate quer durch Deutschland fahren konnte. Geld war das letzte was mich da gejuckt hätte. |
Weshalb Du ja erstmal Kohle ansparst, weil sie Dich nicht juckte????
Ohne Kohle hättest Du maximal Dein Köfferchen packen können (sofern Du Geld für ein Köfferchen gehabt hättest, das haben nämlich auch nicht alle Menschen auf dieser Welt) und zu Fuß durch Deutschland wandern können, desweiteren, wie schon a.a.O. gesagt, waren dafür materielle Sachen notwendig, z.B. ein PC.
Nochmal:
Um Deinen Plan durchzuziehen, hast Du Kohle gebraucht. Sagst Du selber da in diesem Absatz. Du hattest Arbeit, eine Wohnung, einen PC, ein Gehalt, alles Dinge, die notwendig sind, um überhaupt das Bewusstsein zu bekommen, dass sich mal was ändern muss. Die Behauptung, dass das also ohne materielle Dinge alles möglich wäre, ist so nicht richtig, dann wäre das alles anders gelaufen bzw. gar nicht.
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Und natürlich is mir klar, dass man nich (von heut auf morgen) überall Kollektive aufmachen kann wo die Menschen leben können. Darum gehts ja in der Diskussion auch gar nich, sondern darum wie viel Geld man im Monat so zum leben braucht. Und 1000 € braucht man nicht wirklich. Zumal ich noch vergessen habe zu erwähnen, dass du in deiner Kalkulation von oben vergessen hast zu berücksichtigen, dass die Ostlöhne auch um einiges geringer sind als die Westlöhne, die Preise jedoch gleichen sich immer mehr an. |
Dann frage ich mich, warum Du 1000 € brutto annimmst und nicht ganz schnell aus dem SSK ausziehst. Du bekommst 350 € netto, dazu bekommst Du freie Miete und freie Heizkosten, das sind durchschnittlich in der BRD 278 € und 53 € für Nebenkosten. Haben wir schon 681 € monatlich. Dazu kommen die Steuern, die bei der Nettoauszahlung schon berücksichtigt sind von 149,14 € und die Sozialabgaben, die die Stadt für Dich trägt in Höhe von 93,40 €. Ergibt also insgesamt 830, 54 €. Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Person ist 50, 83 € (mit stark steigender Tendenz). Telefon- und Internetgebühren betragen zur Zeit im günstigen Falle ca 40 €. Das sind also schon 920, 54 €. Bis zu 1000 € brauchst Du also nur knapp 80 €. Bei ca. 20 freien Mahlzeiten im Monat sind das 4 € pro Mahlzeit, die Du nur zu berechnen brauchst, um auf 1000 € zu kommen.
So, was ist das jetzt von den Sachen, die Du bekommst, was kein Mensch wirklich braucht??? (Und die Subvention, die die Stadt Köln Euch durch die Müllgebührenentlastung, zuschiebt, ist auch noch nicht drin.)
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Da ruft jemand einen sich mit Wirtschaftswissenschaften befassenden Klugscheißer? Ich kann nicht weiterhelfen, denn ich kenne mich mit Wirtschaftswissenschaften überhaupt nicht aus, bin völliger Laie. Das wäre für manche Zwecke wohl auch nicht hilfreich. Z.B. an der Börse genügt mir meistens gesunder Menschenverstand (und Mißtrauen gegenüber den gängigen Dogmen).
Es hört sich aber plausibel an, die Bedürfnisse in eine Ordnung zu bringen.
Ohne es genau überschlagen zu haben: Ich für mich würde ja auch mit 1000 Euro netto-real rechnen als Basis, die ich langfristig (mindestens) haben möchte. Es hängt natürlich immer von diversen Randbedingungen ab, ob Kaltmiete dabei ist oder nicht, welche Verpflichtungen zu bestreiten sind, usw. 20km außerhalb von München hatte ich auch schon 310 Euro warm bezahlt für ein 20m²-Zimmer... Verkehr scheint auch keiner von Euch zu benötigen (ich meine ein Auto)? Ggf. sollte man, wie Arne schon meinte, noch "Abschreibungen" einkalkulieren. Sonst betrachtet ihr ja nur die Kapitalflußrechnung ...
Es prostet Euch dennoch zu mit einer Flasche 2001er Babic (kroatischer Qualitätswein, "... was macht ihn einen der besten Rotwein Dalmatiens") zu, Lovecraft.
P.S.
Was bedeutet eigentlich "selbstveraltet"? "Selbst veraltet", oder "selbstverwaltet", "selbstverwaltend", oder was ganz anderes?
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Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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Hansi unregistriert
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Das wir die elendige Diskussion ja schon gestern im Chat hatten und ich immer noch krank bin und keinen Bock zu schreiben, geh ich auf @Arnes gequirlte Paste nur ganz kurz ein.
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Weshalb Du ja erstmal Kohle ansparst, weil sie Dich nicht juckte???? verwirrt
Ohne Kohle hättest Du maximal Dein Köfferchen packen können (sofern Du Geld für ein Köfferchen gehabt hättest, das haben nämlich auch nicht alle Menschen auf dieser Welt) und zu Fuß durch Deutschland wandern können, desweiteren, wie schon a.a.O. gesagt, waren dafür materielle Sachen notwendig, z.B. ein PC. |
Bullshit! Ich hab für die Flucht keinen Cent gespart. Alles was ich dafür hatte (es waren glaub ich knapp 700 €) hatten sich aus den Monaten vor der Flucht angespart, einfach weil ich die Kohle nie gebraucht hab komplett. Das ist ganz automatisch passiert. Als ich dann abgehauen bin, brauchte ich die Kohle nur noch abheben. Und natürlich geht es gar nicht völlig ohne materielle *Hilfsmittel*. Aber das haben wir gestern schon im Chat durchgekaspert, ich hab da jetzt keinen Bock mehr zu.
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| Dann frage ich mich, warum Du 1000 € brutto annimmst und nicht ganz schnell aus dem SSK ausziehst... ...(Gebrabbel eines Steuerberaters) |
Nee, weil ich eben gar nich so viel Kohle haben will und brauche und dafür lieber Freiheiten (wie z.B. keinen Chef, wenig Arbeit, Arbeit die dazu noch Spaß macht etc.pp.) habe. Das kann mir hier keiner bezahlen! Da verzicht ich auch gern auf ein paar 100 Euro.
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Arne Kroger unregistriert
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Und auf was verzichtest Du jetzt zukünftig im SSK???
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Hansi unregistriert
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Ich verzichte auf ein bisschen materiellen Luxusquark den ich mir früher so gekauft habe. Zum Beispiel war es früher einfacher sich mal ne schöne neue Original CD zu kaufen, dafür musste ich vorher nichma aufs Konto gucken, heute muss ich das ab und an. Oder wenn halt mal irgendwas technisches den Geist aufgab oder so, dann brauchte man nich lange überlegen und kaufte einfach was neues. Heute kann ich max. im Lager gucken. Allerdings sind die Teile ja auch nur zweite Wahl und ausserdem ist ja nicht immer alles genau da, was man braucht.
Btw: Da fällt mir ein (wenn wir schon einmal beim Thema sind), hast du jetzt irgendwie ne Waschmaschine auftreiben können?
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Leberkrebs unregistriert
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HANSI, erklär mir mal wie DU mit 120€ IM MONAT genug Lebensmittel beschaffst? Und Wasser hast Du in Deiner Rechnung auch vergessen. Und was ist mit Altersvorsorge und Gesundheitsvorsorge? SCHON kommen wir 1000€ näher!
ich könnte auch grade so mit 120€ Lebensmittel auskommen: Wenn ich abwechselnd Reis mit Ketchup und Nudeln mit Ketchup fresse...und um den Skorbut zu verhindern, gibts Sonntags 1Liter Multivitaminsaft...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 10.02.2008 02:01.
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Arne Kroger unregistriert
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Das habe ich @Hansi ja schon vorgerechnet, dass er ungefähr 1000 € im Monat hat, aber das sind ja 300 € zuviel, sagt er.
Da der einzige Faktor, auf den er Einfluss hat, eben die Barauszahlung ist, kann er ja auch 300 € von den 350 € jetzt monatlich verzichten und es z.B. mir zukommen lassen (z.B. für eine Waschmaschine
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Hansi unregistriert
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Original von Bronstein:
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HANSI, erklär mir mal wie DU mit 120€ IM MONAT genug Lebensmittel beschaffst? Und Wasser hast Du in Deiner Rechnung auch vergessen. Und was ist mit Altersvorsorge und Gesundheitsvorsorge? SCHON kommen wir 1000€ näher!
ich könnte auch grade so mit 120€ Lebensmittel auskommen: Wenn ich abwechselnd Reis mit Ketchup und Nudeln mit Ketchup fresse...und um den Skorbut zu verhindern, gibts Sonntags 1Liter Multivitaminsaft... |
120 € sind 30 € pro Woche. Ich kam damit immer bestens hin. Man kauft einfach wie du sagtest ganz viel Reis und Nudeln und Zeugs für bissel Soße oder Fertigsoßen. Dann vllt noch bissel Brot und Milch. Und Kleinkram. Auf jeden Fall haben mir 30 Euro pro Woche immer locker gereicht. Ich weiß ja nicht, was du alles so einkaufst zum essen.
Wasser zähl ich zur Miete (evtl. dann ab und an ne Nachzahlung wenn man ganz viel badet etc.), aber ansonsten war mein Wasserverbrauch nie nennenswert hoch.
Und sowas wie Alters- oder Gesundheitsvorsorge hab ich nich. Wozu auch? Steinalt will ich sowieso nicht werden und was man als private Altersvorsorge einem anbietet ist ein Witz. Ich hatte mal son Typ bei mir in der Wohnung (ich glaub im Archiv ist sogar ein Thread dazu) der wollte mir ne Riesterrente verticken. Das Ding ist ein Witz, was am Ende dann zusätzlich rauskommt. Und da ich mal keine staatliche Rente kriegen werde, nutzen mir die paar Ocken auch recht wenig. Da hab ich die lieber für zum jetzt ausgeben.
Original von Arne:
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Das habe ich @Hansi ja schon vorgerechnet, dass er ungefähr 1000 € im Monat hat, aber das sind ja 300 € zuviel, sagt er.
Da der einzige Faktor, auf den er Einfluss hat, eben die Barauszahlung ist, kann er ja auch 300 € von den 350 € jetzt monatlich verzichten und es z.B. mir zukommen lassen (z.B. für eine Waschmaschine großes Grinsen ). |
Mh nee, 50 € sind dann tatsächlich ein bisschen wenig Kohle im Monat.
Was seid ihr eigentlich btw für weinerliche und nicht leidensfähige Kommunisten? Das ist ja schlimm
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Arne Kroger unregistriert
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Ich habe jetzt eine Woche lang mit Billigwaren aus der Mikrowelle leben müssen, weil erst heute mein Herd angeschlossen wird. Und ich habe zum erstenmal seit 4 Jahren eine Erkältung.
Kann u.U. auch an der Umstellung des Klimas hier liegen (wesentlich feuchter, mehr Regen und mehr Wind), aber ich denke schon, dass mangelnde Vitaminaufnahme auch nicht das Wahre ist, was der Gesundheit dient. Ich hoffe, die Scheiße geht schnell vorbei.
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Arne Kroger unregistriert
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Früher waren Währungen noch an Goldreserve gekoppelt.
Außerdem ist Real afaik immer noch die Währung von Brasilien.
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