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Anarchie und Krankheit
20.08.2012 03:43 |
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| Zitat von WerBinIch: |
| Zitat von Anarchist: |
| Worauf ich hinaus will, ist die Erkenntnis, das die Menschen in der Anarchie nicht mehr krank werden können! Sie nicht mehr von Substanzen abhängig werden! |
Könntest du das bitte weiter ausführen? |
Wenn wir uns diesen Planeten und den auf ihm entstandenen Lebensraum ansehen, dann ist auch ein natürliches Gleichgewicht zu erkennen. An diesem Gleichgewicht sind im Grunde alle Wesen des entstandenen Lebensraumes mit beteiligt. Da gibt es keine Wesen, die dieses Gleichgewicht stören! Kein Wesen das destruktiv handelt! Nicht einmal der Mensch, da dieser Teil dieses Lebensraumes ist und somit auch Teil des Gleichgewichtes. Tatsächlich, so denke ich, sind es bestimmte Vorstellungen, die den Menschen korrumpieren und so zur Störung des Gleichgewichtes beitragen! Den Bakterien haben sowohl die Pflanzen als auch indirekt die Tiere ihre Existenz zu verdanken. Auch Viren sind kleine Helfer, um ein natürliches Gleichgewicht zu gewährleisten. Es gibt keine Lebensform, die den Menschen und seine Gesundheit bedroht! Einzig die bereits erwähnten Vorstellungen, führen zu Ungleichgewicht und somit zu Korrekturphänomenen die wir als Krankheit bezeichnen!
Eine Reaktion, ein Resultat aus diesen künstlich erzeugten Korrekturphänomen ist die Einnahme bestimmter Substanzen! Dabei gibt es einerseits Substanzen, die von Lebensformen auch im Zusammenhang zu dem benannten Gleichgewicht anbieten, aber andererseits auch welche, die durch die Vorstellung und ihrer Ursachen vom Menschen künstlich hinzugefügt werden. Anarchie ändert diese Vorstellungen grundlegend!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Anarchist am 20.08.2012 03:45.
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| Zitat von Shinobi180: |
| Wird wohl daran liegen, dass du das Gras in Form von Keksen zu dir genommen hast, da tritt die Wirkung erst verzögert und unerwartet ein, wenn ich hingegen einen Joint rauche, merke ich die Wirkung meist schon beim ersten Zug, außerdem kann ich meinen Cannabis Rausch viel besser einschätzen und kontrollieren als den bei Alkohol. Einen Flashback oder irgendwelche Nebenwirkungen, wie einen Kater nach durchzechter Nacht, hatte ich nach dem Kiffen bisher jedenfalls noch nicht. |
Ja, das kann gut sein. Ich will auch Cannabis nicht direkt schlechtreden (ich weiß dass ich nicht genug Erfahrung damit habe, um ein Urteil zu fällen), ich versuche nur das hier geschriebene mit meinen begrenzten Erfahrungen in Einklang zu bringen.
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| Zitat von WerBinIch: |
| So schön die Vorstellung auch ist, glaube ich nicht, dass durch Anarchie die WIrkung bestimmter Substanzen ausser Kraft gesetzt wird, nur die gesellschaftliche Einstellung dazu. |
Um mich nur kurz zu fassen, könnte ich an LSD illustrieren, das Desinformation, die politisch motiviert ist, zu bewussten und unbewussten Ängsten führt. Diese Ängste nehmen bei Einnahme Einfluss auf das Erleben! Da aber niemand in der Anarchie an Desinformation profitiert, wird bei der Einnahme auch kein Horrortrip die Folge sein.
So nimmt sicherlich die Anarchie Einfluss auf die Wirkung! Unbeachtet, das ein Leben in der Anarchie höchste Formen der Harmonie und der Fürsorge mit beinhaltet.
Um aber einem höheren Anspruch zu genügen, müsste ich zunächst mit der sprachlichen Ungenauigkeit aufräumen. Beginnend, sei dabei darauf hinzuweisen, das Drogen generell nicht abhängig machen, da sie weder einen eigenen Willen noch etwas wie Muskeln haben, um ihren unterstellten Drang in die Tat umzusetzen! Klar, denn die Kokapflanze wartet nicht mit Heimtücke an der nächsten Ecke, um Dir ihr Derivat in die Nase zu sprühen. Auch würde dieses Derivat, das als Droge bezeichnet wird, schlicht daliegen und nach und nach zerfallen.
Sicherlich machen Drogen nicht abhängig, sondern der falsche Umgang mit ihnen. Allerdings ist der Umgang nicht von der Droge vorgegeben, sondern ein Resultat der gesellschaftlichen Konflikte! Sonst würde jeder Mensch in gleicher Weise reagieren, wenn dies die Droge vorgeben könnte! Auch eine Katze frisst hin und wieder etwas Gras(Grünzeug?!), um der Verdauung förderlich zu sein. Würdest Du sie unangemessen (gefangen-)Halten, ihr ständig das falsche Essen anbieten, ohne eine Alternative, so würdest Du die Katze vielleicht dazu nötigen, mehr und vielleicht übermäßig Grünzeug zu nehmen.
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Artikel zu Alkohol
20.08.2012 07:32 |
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Sicherlich wirken, in Anlehnung an die im obigen verfassten Artikel, Drogen immer gleich auf jeden Menschen! Bei jeder Droge handelt es sich eben um bestimmte Moleküle, die sicher nicht individuell sein können, im Umgang mit dem Menschen. Individuell ist sicherlich die Reaktion, da sie im Zusammenhang zu den Wesen entsteht!
Alkohol nimmt da eine Sonderstellung ein. Diese Moleküle sind einerseits kompatibler als andere Drogenmoleküle, beim andocken an bestimmte Rezeptoren; und andererseits sind diese Moleküle so klein, das sie ungehindert den ganzen Körper durchdringen, sogar, in die Zellen selbst. Alle anderen genannten Drogen sind da sehr viel konservativer, da sie ihre bestimmten Rezeptoren haben und so mit ihnen schlicht in Kommunikation treten.
Alkohol, genauer Ethanol mag als gutes Lösungsmittel zu gebrauchen sein. Auch kann damit etwas gereinigt werden. Aber die Einnahme ist eher grotesk!
Während die anderen Drogen ihre Wirkung über die Kommunikation entfachen, ist ein Teil der Wirkung vom Alkohol auf die Schädigung zurückzuführen. Da kannst Du dir auch einen kräftigen Schlag verpassen, der Dich schummrig oder benommen werden lässt.
In dem Zusammenhang schädigt jeder Tropfen Alkohol. Es wird erst als Problem empfunden, wenn Dein Körper die Schäden nicht mehr kompensieren kann! Das heißt nicht,
das er Dich nicht schädigt. Noch gefährlicher als die Kompensation selbst, ist der durch die Kompensation vermittelte Eindruck, der Verträglichkeit suggeriert und zu einer stillen Schädigung führt!
| Zitat von Yog-Sothoth: |
| P.S.: Andere Drogen außer Alkohol interessieren mich sowieso nicht (nicht mal Süßigkeiten oder Kaffee), aber wenn jemand einen informativen Artikel über die schädliche Wirkung von geringem Alkoholkonsum hat (weniger als einmal die Woche, in nicht zu großen Mengen) würde ich mir den gerne mal durchlesen. |
War dieser Artikel nun informativ?
Oder war dies keiner? Wenn ja, was meinst Du mit Artikel?
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RE: Artikel zu Alkohol
21.08.2012 01:31 |
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| Zitat von Anarchist: |
War dieser Artikel nun informativ?
Oder war dies keiner? Wenn ja, was meinst Du mit Artikel? |
Auf jeden Fall interessant zu lesen, Danke! Ich möchte aber in der Lage sein abzuschätzen, wie stark die schädigende Wirkung von Alkohol bei kleineren Mengen ist, wie genau sich die Schäden bemerkbar machen, und inwiefern sie irreparabel sind. Ich werde mich da aber bei Gelegenheit selbst mal umschauen; ist jetzt nicht so dass ich nicht selbst in der Lage wäre, mich zu informieren, es gibt nur gerade ein paar Themen, die mich etwas mehr interessieren ^^.
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Hallo, ich bin wieder zurück - hatte mir mal eine Woche Unity-frei genommen!
Danke für die vielen Beiträge und Meinungen...und auch wenn diese meine Entschlossenheit nicht ändern, helfen sie mir das ganze etwas distanzierter zu betrachten...
mfG,
Lucifer
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