dian unregistriert
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Seit Monaten will ich jetzt schon irgendwas über Obama schreiben...
aber mir fällt einfach nix ein. Es ist ja auch schon so viel geschrieben worden.
Obama hier, Obama da... Yes we can, Change, blablabla...
Dass sich all der heißen Luft zum Trotz nicht wirklich etwas ändern dürfte, ist eh klar. Maximal wird sich ändern, dass die schwarze Hautfarbe bei amerikanischen Patrioten etwas populärer wird, und dass schwarze Kids in Amerika zukünftig ein Argument weniger haben, warum es sich eh nicht lohnt, sich anzupassen und in der Schule aufmerksam zu sein.
Kein Zweifel, Obama ist sympathisch. Im Vergleich zu seinem Cowboy-Vorgänger Bush wäre einem aber wohl selbst Adolf Hitler wie ein gebildeter Charmeur erschienen... also das muss ja erstmal nichts heißen.
Aber ganz ehrlich... wie er da getanzt hat nach der Vereidigung, mit seiner Frau, so eine kleine, versteckte Träne der Rührung in den Augen... das war schon sehr Hollywood-tauglich. Wie überhaupt alles an Obama aussieht, als ob er in Wirklichkeit ein ehrgeiziger schwarzer Schauspieler wäre, der versucht, einen perfekten, sympathischen schwarzen Präsidenten zu spielen.
Was bin ich froh, dass wir in Deutschland zumindest ein amerikanisches Problem nicht haben: nämlich sympathische Politiker.
Wir haben Schäfer-Gümbel, Koch, Ypsilanti, Müntefering, Westerwelle, Merkel, etc.
Und ich denke, in gewisser Weise ist das auch gut so. Ich will keine sympathischen Politiker haben, die aussehen wie ein Hollywoodstar, fit sind wie ein Turnschuh und wahrscheinlich auch noch Chuck Norris im Nahkampf besiegen würden...
nein, sowas macht mir vielmehr Angst.
George Bush konnte man wenigstens problemlos hassen.
Aber Obama wirklich zu hassen... das ist, als würde man Martin Luther King hassen, oder Onkel Toms Hütte, oder Uncle Ben's Reis.
Wenn Hitler ein jüdischer Rabbi gewesen wäre, hätte man ihm den Holocaust sicher auch nur halb so krumm genommen... und ich glaube, wenn jetzt ein Afroamerikaner, also ein Mitglied einer jahrhundertelang geknechteten Minderheit, andere Minderheiten abmassakrieren lässt, werden die zumindest getrost sagen können: "Naja, immerhin ist er einer von uns. Ein Bruder."
Und er heißt auch noch Hussein.
Hmm... Hussein/Saddam... Obama/Osama...
ein Neger im weißen Haus... noch dazu einer, der aussieht wie eine Mischung aus Denzel Washington und schwarzem Tom Cruise, und der so motiviert auf die Bühne springt wie ein Duracel-Hase auf Extasy... die Zeitenwende 2012, die in seine Amtszeit fällt... die Amis, die sich vor ihm auf die Knie werfen wie vor ihrem Heiland...
irgendwas gefällt mir daran nicht. Ich bin ja kein Freund von Verschwörungstheorien... aber wenn ihr ein paar brauchbare bezüglich Obama habt, dann immer her damit!
Oder ist er vielleicht tatsächlich ein echter Schwarzer, der ganz ehrlich und aufrichtig seiner Nation helfen und Amerikas Image in der Welt aufpolieren möchte? Schwer vorstellbar, sowas, in Zeiten wie diesen...
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RE: Obama
26.01.2009 14:46 |
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Hehe da stimme ich teilweise mit Dir überein.
Er ist so -äähm-- anders. Hautfarbe meine ich nicht, die ist mir egal und wenn eine lila Kuh Präsident der USA wäre.
Als leidenschaftlicher Hasser der amerikanischen Politik habe ich mir natürlich intensiv angehört was "da drüben" so passiert.
Die Worte seiner Reden sind interessant, sicherlich nicht das Nonplusultra, aber schon eine Menge - Change - und das ausnahmsweise sogar mal in eine richtigere Richtung. Auch wenn es klar ist, das esselbst wenn er alle seine Worte wirklich umsetzt erst der Anfang sein kann, hat mich das erfreut.
Zwei Anmerkungen:
Erstens messe ich jedoch nicht an Worten sondern Taten, denn Reden kann jeder viel
Zweitens bezieht sich die Freude auch nur auf einen Wandel in den bestehenden Hirachieformen. Und mischt sich mit einem unguten Gefühl, weil natürlich eine für das Volk und ggf für die Welt angenehmere "Führung auch zu dem Problem führt, das ein kompletter Systemwechsel wieder etwas schwerer wird, weil der Leidensdruck gesenkt wird.
Abstimmen fällt mir schwer, weil ich weiß nicht was er ist
Ich tippe auf Sith-Lord
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Engel des Süden am 26.01.2009 14:46.
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Meine Posts erheben keinen Anspruch auf universelles Wissen.
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Das schreit ja regelrecht nach Godwin's Law.

Hier, da habt ihr was für eure Verschwörungstheorien.
Obama ist nicht der erste, der mit "Yes we can" und "Change" kommt. Und auch nicht der erste, der "Traditionssymbole" ändert, in diesem Fall das Siegel des Präsidenten.
Wenn es um die US-Flagge geht, sieht's allerdings anders aus. Er trägt keinen Anstecker dieser Flagge, unter anderem seit dem Irak-Krieg.
Mal zwei Zitate zu dem Thema, beide als Antwort auf die Frage, warum er sie nicht trägt:
| Zitat: |
Original von Barack Hussein Obama
I'm less concerned with what you're wearing on your lapel than what's in your heart |
| Zitat: |
Original von Barack Hussein Obama
You show your patriotism by how you treat your fellow Americans, especially those who serve. And you show your patriotism by being true to your values and ideals. And that's what we have to lead with, our values and ideals |
Ich glaube also schonmal nicht, dass Obama "böse" ist.
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Hansi unregistriert
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Ich glaube das ist schlicht und ergreifend dieser dick aufgetragene amerikanische Populismus. Da wird ein riesen Theater gemacht und man fühlt sich tatsächlich irgendwie an Hollywood erinnert. Die Alternative wären dann die "stupid withe men" gewesen, glattgebügelte, verbitterte, uralte Männer mit völlig konservativen Werten. Will sagen, da wird mal wieder jede Menge heiße Luft gemacht, was die anderen verbrecherisch, hinter dem Rücken gemacht und tot geschwiegen hätten wird hier einfach durch Ablenkung in Form einer riesigen "Bühnenshow" betrieben. Und am Ende haben sie ja eh alle ihre Leichen im Keller, die einen mehr, die anderen weniger.
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Original von dian
irgendwas gefällt mir daran nicht. Ich bin ja kein Freund von Verschwörungstheorien... aber wenn ihr ein paar brauchbare bezüglich Obama habt, dann immer her damit!
Oder ist er vielleicht tatsächlich ein echter Schwarzer, der ganz ehrlich und aufrichtig seiner Nation helfen und Amerikas Image in der Welt aufpolieren möchte? Schwer vorstellbar, sowas, in Zeiten wie diesen... |
Was ist mit der Antwort Avatar von Nyarlathotep? Und nein, ich habe auch nix Produktives zu dem Thema beizutragen...
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ich hab eine verschwörungstheorie.
obama ist ein krocha mit extrem viel schuhcreme im gesicht!
meiner meinung nach hat auch obama nur begrenzte mittel. ist ein schönes symbol für gleichberechtigung, dass er schwarz ist. aber zuviel euphorie würde ich dem ganzen nicht beimessen.
allerdings würde ich hillary clinton oder john mcCain keinen besseren weg zusprechen. mcCain sehe ich sogar als konservativen bush
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zanthia unregistriert
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...ich schließe mich meinem vorredner (atreju) an
"Das Gefühl ungeheurer Erregung durchbebte sie alle. Miteinander und untereinander waren sie an die äußersten Grenzen der physikalischen Gesetze und darüber hinaus gelangt, hatten sie die Elementarstruktur der Materie umgebaut und die Gesetze des Möglichen und Unmöglichen verbogen, verrenkt und gebrochen, und doch schien das Alleraufregendste von allem zu sein, einem Mann mit einer orangefarbenen Schärpe um den Hals gegenübertreten zu dürfen. (Eine orangefarbene Schärpe war traditionell das Zeichen des Präsidenten der Galaxis.) Es wäre ihnen wahrscheinlich auch völlig egal gewesen, wenn sie gewußt hätten, wie viel Macht der Präsident der Galaxis wirklich hatte: nämlich überhaupt keine. Nur sechs Leute in der ganzen Galaxis wußten, daß die Aufgabe des Präsidenten der Galaxis nicht darin bestand, Macht auszuüben, sondern die Aufmerksamkeit davon abzulenken."
(aus "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams )
http://de.youtube.com/watch?v=jXXJQrb0o2c&hl=de
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Seneca unregistriert
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| Zitat: |
| weiß dass er sich anpassen muss um hoch hinauszukommen, und eben den Popstar spielen muss, um dann zumindest ein BISSCHEN was ändern zu können. Ich zweifel also ganz und garnicht an Obama selbst, sondern viel mehr an seinen Möglichkeiten.. |
Komisch, wenn ich sage, dass man sich an die Bedingungen des Systems anpassen muss, um es zu zerstören, glaubt mir das nie jemand.
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Naja, zumindest solange man wenig Macht besitzt ist das oft sinnvoll, sich ein wenig anzupassen (und den "Feind" und seine Regeln kennen sollte man sowieso).
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Ich hatte auch schon ähnliche Gedanken, wie dian. Irgendetwas gefällt mir an der Sache nicht. Es scheint alles zu toll zu sein. Das macht mich persönlich etwas misstrauisch.
Wie gesagt: Mehr ein Gefühl, als begründete Annahme.
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ob hillary als frau oder obama als schwarzer - amerika konnte eigentlich nur gewinnen. die konservativen waren eh nicht genug, als das mcCain da was hätte reißen können. wahrscheinlich hatten zuviele angst, dass er in naher zukunft nen wutausbruch kriegt, dem ein plötzlicher herzanfall ein frühes ende setzt.
ich denke immernoch, dass sich trotzdem nichts weiter ändern wird.
ausser natürlich die iran-politik..das wichtigste kriterium am bush-regime. sonst würde es auch zu sehr auffallen..
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| Zitat: |
Original von zanthia
...ich schließe mich meinem vorredner (atreju) an
"Das Gefühl ungeheurer Erregung durchbebte sie alle. Miteinander und untereinander waren sie an die äußersten Grenzen der physikalischen Gesetze und darüber hinaus gelangt, hatten sie die Elementarstruktur der Materie umgebaut und die Gesetze des Möglichen und Unmöglichen verbogen, verrenkt und gebrochen, und doch schien das Alleraufregendste von allem zu sein, einem Mann mit einer orangefarbenen Schärpe um den Hals gegenübertreten zu dürfen. (Eine orangefarbene Schärpe war traditionell das Zeichen des Präsidenten der Galaxis.) Es wäre ihnen wahrscheinlich auch völlig egal gewesen, wenn sie gewußt hätten, wie viel Macht der Präsident der Galaxis wirklich hatte: nämlich überhaupt keine. Nur sechs Leute in der ganzen Galaxis wußten, daß die Aufgabe des Präsidenten der Galaxis nicht darin bestand, Macht auszuüben, sondern die Aufmerksamkeit davon abzulenken."
(aus "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams )
http://de.youtube.com/watch?v=jXXJQrb0o2c&hl=de |
Wunderbar. Das war auch so das was mir als erstes zum Hype um Obama eingefallen war. Das Buch ist eh genial und dieser Satz trifft das was ich fühle wenn ein solch hollywoodtauglicher Typ Präsident von Amerika wird.
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zanthia unregistriert
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Original von Matsch
Wunderbar. Das war auch so das was mir als erstes zum Hype um Obama eingefallen war. Das Buch ist eh genial und dieser Satz trifft das was ich fühle wenn ein solch hollywoodtauglicher Typ Präsident von Amerika wird. |
Es ist immer gut , ein wenig matsch in der tasche zu haben und nicht zu vergessen: ein handtuch

am liebsten würde ich dich mitnehmen...
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Ich hab mir heute die Dokumentation "The Obama Deception" angesehen: http://www.youtube.com/watch?v=eAaQNACwaLw
Allerdings habe ich bei meiner kurzen Recherche keine wirklich stichhaltigen Hinweise dafür finden können, dass die Behauptungen und Mutmaßungen des Films wirklich stimmen. Bilderberger Gruppe und Trilaterale Kommision scheinen nach Wikipedia tatsächlich zu existieren und die Mitglieder sind auch alle recht bekannt, aber die Verschwörungsgeschichten scheinen etwas überzogen zu sein.
Trotzdem: Welche Versprechungen hat Obama denn bisher eingehalten und welche hat er wirklich heimtückisch gebrochen? Würde mich hier mal interessieren...
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Umgang mit Menschen verdirbt den Charakter.
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Eastwood unregistriert
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die antwort auf solche fragen kann doch nur eine sein: obama ist genauso eine marionette wie bush.. gewählt mit hoffnung und versprechungen, und kontrolliert von alten starrköpfigen und paranoiden konservativen, die irgendwo in einem bunker ihre pläne schmieden und dann per rohrpost weiterleiten.
obama sagte ja: "yes, we can!"
damit meinte er dann wohl auch..yes, we can continue the war, we can spend billions of dollars for stuff etc
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dian unregistriert
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