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Vernünftige Entscheidungen würden wir kriegen, wenn die Welt wieder so einfach werden würde wie in der Steinzeit oder der Mensch deutlich intelligenter. Wird wohl beides nicht eintreten, inbesondere, da Intelligenz negativ mit Kinderanzahl zu korrelieren scheint.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Arne Kroger unregistriert
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Ich wäre allerdings dafür, dass solche Wahlen nicht geheim stattfinden dürfen, sondern namentlich, damit jeder weiß, wer wie abgestimmt.
Das muss dann auch veröffentlicht werden.
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Hansi unregistriert
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Und was hast du dann davon, wenn du von jedem weißt, was er angekreuzt hat? Ok, du könntest dich ein bisschen mehr über ihn aufregen, dass wars dann aber auch.
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| Zitat: |
Original von Xoc
Vernünftige Entscheidungen würden wir kriegen, wenn die Welt wieder so einfach werden würde wie in der Steinzeit oder der Mensch deutlich intelligenter. Wird wohl beides nicht eintreten, inbesondere, da Intelligenz negativ mit Kinderanzahl zu korrelieren scheint. |
wieso findest du das?
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@dian: Danke dass du mir das vorweggenommen hast, war genau mein Punkt: Die jetzige Bevölkerung mag dieser Aufgabe zwar (noch) nicht gewachsen sein, aber das ändert sich auch nicht solange man sie nicht ins kalte Wasser wirft und ihnen mehr Verantwortung gibt. Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass niemand für eine so große Menge an Menschen Entscheidungen treffen sollte - ob diese nun von Politikern ausgehen oder vom "Volk". Mehr Macht den Bundesländern / Kommunen, weniger Macht dem Staat!
| Zitat: |
Original von Xoc
Wird wohl beides nicht eintreten, inbesondere, da Intelligenz negativ mit Kinderanzahl zu korrelieren scheint. |
Schon möglich dass es da eine Tendenz gibt, aber ob zum Beispiel Eltern mit einem Kind im Durchschnitt schlauer als Eltern mit zwei oder drei Kindern sind halte ich dann doch für fraglich, zumindest nach meinem Intelligenzbegriff*.
* Dieser schließt nicht nur die Fähigkeit Ziele zu setzen mit ein, sondern auch die, sich Ziele zu setzen, die einen "glücklich" machen (was auch immer das für jeden einzelnen heißen mag). Im Allgemeinen denke ich aber dass man glücklicher ist wenn es den eigenen Kindern (falls vorhanden) gut geht, und dass es Einzelkindern nicht so gut geht wie Kindern mit ein oder zwei Geschwistern. Zumindest bin ich überzeugt, dass das Gegenteil dieser Vermutung nur schwer zu beweisen wäre, deswegen "fraglich".
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Arne Kroger unregistriert
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Naja, mit vielen Kindern kann man eben nur so ein Maumau wie Familienministerin werden. Da korreliert tatsächlich die Kinderzahl negativ zu dem IQ. Bei den meisten katholischen Pastoren leider überhaupt nicht.
Und, @Hansi, natürlich ist es interessant, zu erfahren, wer verantwortlich für welche Entscheidung ist. Jede Handlung hat Folgen und dessen sollten die Leute sich auch bewusst sein. Ich glaube, dass eine Menge Menschen auch jetzt schon mehr nachdenken würden bei Wahlen, wenn veröffentlicht würde, was sie gewählt haben.
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Hansi unregistriert
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Und das glaube ich eben nicht und selbst wenn es so wäre, dann wäre es ein ziemliches Armutszeugnis für die Menschen. Denn schließlich ist es ja so, dass man seine Wahl auf dem Stimmzettel aus Überzeugung und Vertrauen in eine Partei trifft und nicht, weil ich mal kurz Lotto spiele und irgendwas ankreuze. Ob die Überzeugungen der meisten Wähler nun wirklich die besseren oder schlechteren Alternativen sind, darüber kann man natürlich gerne diskutieren, aber darum geht es hier ja nicht. Es geht darum, ob jemand bewusst weiß was er da wählt, oder eben nicht und ich denke die meisten Wähler sind sich bewusst, was sie da wählen und halten es für die "richtige" Entscheidung. So ein "Lottospiel-Wählen" gibt es zwar auch, aber das sind dann meist Protestwähler die dann z. B. solch braunen Dreck wie die NPD wählen oder ähnliche Partein die das Maul immer sehr weit aufreißen und dabei aber nur Scheiße labern, die dann von den unentschlossenen und frustierten Wählern geschluckt wird. Aber ich denke, wer CDSCSUSPDGRÜNEFDP wählt hat sich zumindest gedanken gemacht, was er wählt und warum und ob das dann aber ne kluge Wahl war, darüber lässt sich streiten, wie ich ja oben schonmal sagte.
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Arne Kroger unregistriert
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Also, im Ruhrgebiet gibt es genügend Malocherfamilien, wo seit 1949 noch nie was anderes wie SPD gewählt wurde, ähnlich wie hier auf dem Land auch genug Bauernfamilien existieren, die noch gar nicht wissen, dass es außer CDU noch andere Parteien gibt.
Es gibt Stimmbezirke im Ruhrgebiet, genauso wie es sie hier auf dem Land gibt, wo man eigentlich gar keine Wahl abhalten müsste. Da kann die einmal 1949 gegebene Stimme bis heute weiter eingereicht werden, auch über Generationen hinweg.
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...und nicht zu vergessen die Altenheime, bei denen man sich so liebevoll um die Kundschaft kümmert, dass man ihnen sogar das CDU-Wählen abnimmt.
(hab' ich schon mehrfach gehört)
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Leberkrebs unregistriert
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Die Nummer läuft auch in Krankenhäusern, im Kloster und im Knast.
Überall dort wählt jemand für alle Insassen. Und da ist es meistens CDU die gewählt wird. Da kommen Deutschlandweit bis zu HUNDERTTAUSEND fake-Stimmen zustande. Bei einer Wahlbeteiligung von nurnoch etwa 20 Millionen Erwachsenen, macht das schon 0,5% aus.
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Hansi unregistriert
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Mh, naja, dann ist es wirklich ein ziemliches Armutszeugnis und hinterwäldlerisches Wahlverhalten, wie ich ja auch schonmal schrieb, nur: Woher weißt du das eigentlich so genau @Arne? Ich meine die Leute im Ruhrgebiet z. B. können das ja wählen, weil sie seit 1949 mit der bisherigen gewählten Politik zufrieden sind. Das wäre zwar ein noch größeres Armutszeugnis, aber das ist ja wieder das andere Thema.
Und ursprünglich fing dieses Diskussion ja damit an, dass man geheime Wahlen abschafft, die Leute genauer über ihre Entscheidung nachdenken, nur: Wenn die wirklich schon so beschränkt sind und seit über 50 Jahren den selben Mist ankreuzen, dann werden die auch nicht nachdenken, nur weil die Wahl nicht mehr Geheim ist. Das wird ihnen herzlich egal sein, solange sie mit keinen weiteren Konsequenzen rechnen müssen, ausser eben, dass ihre Entscheidung öffentlich gemacht wird. Und "weitere Konsequenzen" nach einer vermeidlich "falschen Wahl" lehne ich dann aber auch ab, dann sollen die lieber weiterhin Mist wählen, denn alles andere wäre Faschismus.
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Leberkrebs unregistriert
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Ein großes Wahlproblem sind meines Erachtens die aktuellen Rentner.
Die wählen völlig unreflektiert diejenige Partei, die die Renten grade mal erhöht. Aus allen anderen Problemen sind sie ja fein raus, speziell das Mega-Theater um den Arbeitsmarkt kratzt Rentner nurnoch am Popo.
Also wird süffisant lächelnd CDU gewählt, den anderen an den Hals gewählt zum Würgegriff. Siehe Totalüberwachung, Polizeistaat...
Aber der Durchschnittsrentner fühlt sich desto wohler, je mehr Polizei er überall wahrnimmt. Die Omi jubelt " Juhu, viele nette Polizisten. Endlich klaut mir keiner die Handtasche und ich kann über die Straße gehen. Prima! Die gute alte Ordnung von früher! Jippie! "
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Hansi unregistriert
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Hachja, du kannst immer so schön kunstvoll pauschalisieren
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Leberkrebs unregistriert
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Nö, das ist völlig logisch. Wäre ich heute schon 70 und mit 1500€ Vergnügungsgeld im Monat, dann würde ich vermutlich auch über nixmehr nachdenken. Es gibt einige Rentner die Sozialfälle sind, aber die meisten davon sind bereits in Abstell-Altersheimen und werden medikamentös dauerzugedröhnt, damit sie außer Fressen und Scheissen keine Arbeit für den Heimbetreiber machen. Die Staatskasse darf dafür dann 5000€ im Monat pro Kopf ablatzen...
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Arne Kroger unregistriert
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Also, erstmal eine Anekdote aus dem Altenheim, wo ich bei der letzten Bundestagswahl Wahlvorstandvorsitzender war.
Da kam z.B. eine alte halbtaube Dame mit einer Pflegerin runter und ließ sich zeigen, wo sie denn nun wählen soll. Die Pflegerin noch ganz deutlich und überlaut durch das ganze Wahllokal (weil die Dame eben schwerhörig war): "Sie wollten doch den Schröder wählen, dann müssen sie da ankreuzen."
Wäre ich jetzt korrekt gewesen, hätte ich die Pflegerin eigentlich rausschmeißen müssen, nur, dann wäre Oma, die sich nicht mehr alleine bewegen konnte, auf die Fresse geflogen. Außerdem konnte sie Schröder nicht wählen in Nordrhein-Westfalen, der stand auf der niedersächsischen Landesliste.
Okay, soll man da eingreifen?
Was allerdings an Briefwahlsachen noch alles abgelaufen ist, können wir in dem Wahllokal natürlich nicht sehen.
Und, @Hansi, Konsequenzen aus einer falschen Wahl tragen, ist nicht Faschismus, sondern einfach das Leben. Wenn Du einen Vanillejoghurt essen willst und ausversehen Dir die Senfdose schnappst, dann hast Du die falsche Wahl getroffen und wirst kurzfristig auch die Konsequenz ertragen müssen, Senf statt Joghurt zu schmecken. Das ist kein Faschismus.
Das Problem, @Leberkrebs, sind die Rentner, die jetzt schon kleine Renten haben und trotzdem CDUCSUFDPSPDGRÜNE wählen, wie auch alle anderen Arbeitnehmer oder Arbeitslose, die noch solche Parteien wählen, obwohl es ihren Wohlstand mindert.
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Hansi unregistriert
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Nee @Arne, da haben wir uns missverstanden. Ich meinte mit den Konsequenzen sowas wie: Wenn du da gleich CDU ankreuzt, dann hau ich dir die Fresse ein.
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Arne Kroger unregistriert
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Ja, nu, das wäre eine etwas sonderbare Konsequenz, wenn die Wahlentscheidungen des einzelnen ja eben erst im Nachhinein angegeben werden, kann man jemanden schlecht mit einer Drohung kommen, was passieren würde, wenn er das erst ankreuzt. Das ist ja dann schon geschehen.
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Hansi unregistriert
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Dann meinetwegen halt, dass du dem "Falschwähler" ohne Vorwarnung und Drohung deswegen einen in die Fresse haust, aber nen großen Unterschied macht das ja nun auch nicht.
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Leberkrebs unregistriert
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Das ist ein gewaltiger praktischer Unterschied:
Wenn mir jemand droht "Wenn du das tust dann..." dann tue ich es im Zweifelsfall aus Rebellion extra. Wenn ich aber erst etwas getan habe und dann ohne Vorwarnung in die Fresse kriege, dann regt das meinen Denkprozess an, ob da wohl Zusammenhänge sind, die mir vorher nicht aufgefallen sind.
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Hansi unregistriert
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Mh nee, in erster Linie denk ich mir dann: Hä? Wieso werde ich jetzt geschlagen? Ich hab doch nur mein Kreuz gesetzt, wie es der brave Bürger tun sollte.
Ich weiß auch nich, was dieses ständige Schwachsinnsargument soll: Hau ich dem in die Fresse, denkt er nach.
Wenn du mich schlagen würdest um mir deine kleine verkappte Sicht der Dinge aufzuzwingen würde ich mir denken: Fick dick! Schlag mich halt, ich werd danach nix anders machen, nur weil du das sagst, dass ich das machen soll.
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