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Yog-Sothoth




24.09.2009 19:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Ron
Amokläufe gehen auch ohne Waffen wie Georg R. aus Ansbach es vorgemacht hat. Todesmutig lief er einem Polizisten entgegen um ihn abzustechen. So einer kämpft bis zum letzten Tropfen Blut. Respekt. Das hätte ich mich wohl nie getraut.

Ist nicht dein Ernst, oder? Da setzt ein Polizist sein Leben auf's Spiel um ein Schulmassaker zu beenden, und wenn der Amokläufer versucht ihn abzustechen ist er auch noch ein Held - WAS?!?
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Sternschnuppe
unregistriert
24.09.2009 21:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Yog-Sothoth,
war es nicht jeher das man solch leute als Helden feierte?
schau dir mal bei Dians Video "die heutige Juegnd" die ach so vermeindlichen ausversehenden Bilder, die da auftauchen, das sagt ja schon alles oder?
(auch wenn es in dem Fall nicht so sehr extrem ist, es reicht meiner Meinung schon nach aus)

Shinobi

Erneuerung

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24.09.2009 21:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Yog-Sothoth

Ich glaube kaum das der Polizist sein leben aufs spiel gesetzt hat die Situation des Amokläufers war ohnehin ausweglos. Man könnte es als Verzweiflungstat sehen. Ich könnte mir vorstellen das der Amokläufer gar nicht mehr vorhatte den Polizisten noch zu erstechen. Er wollte im Kugelhagel untergehen was ihm ja nicht gelungen ist da er noch lebt. Außerdem machen Bullen auch nur ihren job. Ich finde an der tat des Amokläufers nichts heldenhaftes an der des Polizisten aber genauso wenig. Dennoch muss ich sagen es war cool vor allem sein Abgang und bevor mich jetzt irgend ein Gutmensch zurechtweisen will, sollte er sich überlegen ob er solche Gewalttaten in Filmen nicht auch cool findet. Mir tun weder die Opfer noch der Amokläufer wirklich leid. Wir alle sind in gewisser weise Mitschuld an der zeit in der wir heute leben die einen mehr die anderen weniger. Aber zu sagen Amokläufer gut/böse Polizist gut/böse ist irgendwie nicht drin. Wer entscheidet den was richtig und falsch ist? Tut das nicht jeder für sich selbst ungeachtet der allgemeinen Moral. Es ist keiner wirklich unschuldig aber es ist auch keiner wirklich schuldig. Das leben ist eine Aneinanderreihung von Momenten und Ereignissen. Da ist kein gut oder böse schuldig oder unschuldig so ist jedenfalls meine Empfindung.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 24.09.2009 21:29.



Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”


„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Sternschnuppe
unregistriert
24.09.2009 21:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Shinobi180,
Zitat:

Wer entscheidet den was richtig und falsch ist? Tut das nicht jeder für sich selbst ungeachtet der allgemeinen Moral. Es ist keiner wirklich unschuldig aber es ist auch keiner wirklich schuldig. Das leben ist eine Aneinanderreihung von Momenten und Ereignissen. Da ist kein gut oder böse schuldig oder unschuldig so ist jedenfalls meine Empfindung.



Wenigstens einer Meiner Meiung... fröhlich zu mindestens ein Wenig..

Arne Reload



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25.09.2009 06:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Es geht ja auch nicht darum, dass es objektive Kriterien da gäbe, sondern eben nur, wie man das persönlich beurteilt. Und die kann auch niemand einem abnehmen.

Persönlich ist es mir sogar ziemlich egal, wo wann welche Idioten sich gegenseitig abknallen. Bei einem Staatsbediensteten wie einem Beamten, dessen Job das ja auch ist, würde ich auch vorsichtig sein mit den Begriffen wie "Heldenhaftigkeit", zumal das sowieso blödsinnige Begriffe sind, denn wie ich schon erwähnte, hat noch nie ein Toter an den Denkmälern der heldenhaft gefallenen Soldaten trauern können.
Entweder war der Bulle eben darin gut ausgebildet, dass er wusste, dass ihm zumindest aller Wahrscheinlichkeit nicht so viel passieren kann oder der hatte tatsächlich eine ähnliche Macke fast wie dieser Irrer, der da Amok lief. Aber ich denke, selbst die mies ausgerüstete und ausgebildete deutsche Polizei hat noch genug Leute in den entsprechenden Einheiten, solche Spinner zur Strecke zu bringen, wenn es sein muss. Wenn das nicht gelungen ist, lag das meistens daran, dass die sich vorher selbst alle abgemurkst hatten.
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Yog-Sothoth




25.09.2009 11:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Shinobi180
Ich glaube kaum das der Polizist sein leben aufs spiel gesetzt hat die Situation des Amokläufers war ohnehin ausweglos. Man könnte es als Verzweiflungstat sehen. Ich könnte mir vorstellen das der Amokläufer gar nicht mehr vorhatte den Polizisten noch zu erstechen. Er wollte im Kugelhagel untergehen was ihm ja nicht gelungen ist da er noch lebt.

Mit "Leben auf's Spiel setzen" bezog ich mich nicht auf diese konkrete Situation, sondern auf den Polizeieinsatz im Allgemeinen - man weiß ja selten im Voraus, wie der Amokläufer bewaffnet ist, und was er vorbereitet hat.

Zitat:
Original von Shinobi180
Außerdem machen Bullen auch nur ihren job. Ich finde an der tat des Amokläufers nichts heldenhaftes an der des Polizisten aber genauso wenig. Dennoch muss ich sagen es war cool vor allem sein Abgang und bevor mich jetzt irgend ein Gutmensch zurechtweisen will, sollte er sich überlegen ob er solche Gewalttaten in Filmen nicht auch cool findet. Mir tun weder die Opfer noch der Amokläufer wirklich leid. Wir alle sind in gewisser weise Mitschuld an der zeit in der wir heute leben die einen mehr die anderen weniger. Aber zu sagen Amokläufer gut/böse Polizist gut/böse ist irgendwie nicht drin. Wer entscheidet den was richtig und falsch ist? Tut das nicht jeder für sich selbst ungeachtet der allgemeinen Moral. Es ist keiner wirklich unschuldig aber es ist auch keiner wirklich schuldig. Das leben ist eine Aneinanderreihung von Momenten und Ereignissen. Da ist kein gut oder böse schuldig oder unschuldig so ist jedenfalls meine Empfindung.

Da würde ich dir auch zu stimmen - jemand, der nur ausführt was er befohlen bekommt, ohne es in Frage zu stellen ist kein Held, und ich wollte die Polizisten auch nicht als Helden feiern. Dem Amokläufer würde ich auch höchstens eine Teilschuld an dem Ganzen zuschreiben. Ich würde trotzdem behaupten, dass die Polizisten das richtige getan haben, indem sie ihn gestopt haben - ob er nun "Schuld" hatte oder nicht spielt keine Rolle, wenn es darum geht ein Massaker zu beenden.

...und wenn ich in der Realität alles "cool" finden würde was mir in diversen Medien / meiner Gedankenwelt so gefällt, dann wäre ich wohl ein sehr schlechter Mensch. großes Grinsen
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M.F
unregistriert
25.09.2009 15:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Shinobi180
Ich glaube kaum das der Polizist sein leben aufs spiel gesetzt hat die Situation des Amokläufers war ohnehin ausweglos. Man könnte es als Verzweiflungstat sehen. Ich könnte mir vorstellen das der Amokläufer gar nicht mehr vorhatte den Polizisten noch zu erstechen. Er wollte im Kugelhagel untergehen was ihm ja nicht gelungen ist da er noch lebt.

Ich weiß nicht genau wie weit er von dem Bullen entfernt war, aber es bestand wohl durchaus Gefahr für diesen.
Bei einer Entfernung unter 7m ist es durchaus schaffbar und realistisch einen mit einer Schusswaffe bewaffneten Gegner auszuschalten, allerdings unrealistisch nicht selbst was anzubekommen, aber das wollte er ja.
Ich habe schon Berichte gehört von Messerstechern, die das halbe Polizeirevier verletzt haben bevor sie zur Strecke gebracht wurden konnten.

Xoc

lol

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26.09.2009 12:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von M.F
Ich weiß nicht genau wie weit er von dem Bullen entfernt war, aber es bestand wohl durchaus Gefahr für diesen.
Bei einer Entfernung unter 7m ist es durchaus schaffbar und realistisch einen mit einer Schusswaffe bewaffneten Gegner auszuschalten, allerdings unrealistisch nicht selbst was anzubekommen, aber das wollte er ja.
Ich habe schon Berichte gehört von Messerstechern, die das halbe Polizeirevier verletzt haben bevor sie zur Strecke gebracht wurden konnten.


Dafür muss der mit der Schusswaffe aber ziemlich langsam und freundlich/blöd sein, sonst geht das wohl kaum.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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quaid

their law


26.09.2009 12:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

oder der polizist ist ein pazifist mit dem tiefen glauben an das gute im menschen und der hoffnung, dass es nie soweit kommen müsste, dass die warnung nicht mehr ausreicht und man tatsächlich schießen müsste.
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M.F
unregistriert
26.09.2009 20:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Xoc
Dafür muss der mit der Schusswaffe aber ziemlich langsam und freundlich/blöd sein, sonst geht das wohl kaum.

Eigentlich nicht.
Son Bulle muss doch relativ selten auf Menschen schießen und noch dazu lassen sich derart kurze Entfernungen extrem schnell überwinden.
Allein ein kurzes Überlegen, ob man nicht nochmal drohen sollte, oder gleich schießen sollte, kann schon tödlich sei.

Shinobi

Erneuerung

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27.09.2009 00:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Allein ein kurzes Überlegen, ob man nicht nochmal drohen sollte, oder gleich schießen sollte, kann schon tödlich sei.


Ja eben freundlich/blöd. Ich meine was gibt es da groß zu überlegen wenn einer mit dem Messer auf dich zu rennt. Ich dachte so etwas lernen die in der Polizeischule. Augen rollen

Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”


„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Arne Reload



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27.09.2009 05:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wie willste denn so eine Gelassenheit jemanden antrainieren?

Wenn sowas zu erwarten ist, dann haben die dafür eigentlich Spezialeinheiten, die lernen das auch, aber ich weiß nicht, woher der Bulle da kam, ob der ansonsten normaler Streifenpolizist ist. Der normale Streifenpolizist kann froh sein, wenn der noch üben kann mit seiner Schußwaffe (s.o.).

Problem kann eher sein, dass da mehrere sind und wenn alle schußbereit sind, dann nutzt Dir das natürlich gar nix, wenn Du den überwältigen könntest.
Aber wie gesagt, ich kenne die Details in dem Falle nicht.
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VirusMensch

Organisiertes Chaos

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30.09.2009 22:00 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

OMG? Wann wird der Wahnsinn endlich aufhören?

http://www.gulli.com/news/expertenkreis-amok-2009-09-30/

Womit haben wir das verdient?
Wir uns bald alles verboten was uns noch vom Durchdrehen abhält?
Werden wir bald alle wie 6 jährige Kinder behandelt, auch wenn wir erwachsen sind?
Sicher... dem Staat würde es gefallen uns zu unmündigen Grenzdebilen Idioten zu erziehen: keiner stellt mehr kluge Fragen, nervt, klagt, stellt Ansrpüche... und wenn mal einer auf nimmer wiedersehen verschwindet - merkt ja keiner.

(Warum kapieren die nicht endlich, das es am BROT und nicht an den Spielen lag!!!111) </zynismus>

Nur durch Individuen, die aus der Reihe schlagen, findet EVOLUTION statt!
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quaid

their law


30.09.2009 22:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

es gibt politiker, die mit steuerhinterziehung, kinderpornos und sonstigen sachen für schuldig gesprochen werden - die kaufen sich zeit, kaufen sich frei und hüllen sich früher oder später in vergessenheit.

aber der pöbel will eben konsequenzen haben, damit er auch nächstes jahr noch cdu wählen kann und nicht gefahr läuft, für seine art, mit anderen umzugehen, irgendwann vorher über den haufen geschossen zu werden im zuge eines amoklaufes, der nach öffentlicher meinung fern ab von jeder realität nur statt finden konnte.
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Arne Reload



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01.10.2009 06:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

So, das ist der Bericht:

http://www.baden-wuerttemberg.de/fm7/202...ok_25-09-09.pdf

Jetzt guckt mal da rein.
Da steht eine ganze Menge blödsinniges Zeug, aber ich lese nix zu der Verantwortlichkeit der Eltern dieses Amokläufers.
Lest das auch noch mal quer, von mir aus können wir das mal aufteilen, wer was liest, ich habe zumindest keinen Bock, diese Scheiße alleine zu lesen. Ich habe mal in den zweiten Abschnitt reingeschaut und selbst da, wo man erwarten sollte, es stände mal was zu der Verantwortung der Eltern: FEHLANZEIGE.
Der Vater hat mit dem Sohn noch die Munition gekauft und die haben angeblich nix gemerkt.
Jeden Scheißdreck wollen sie überwachen und verbieten, aber mal die Eltern, eben offenbat gutbürgerliche schwänische Mittelstandsunternehmen mal als unfähig zu bezeichnen, Kinder zu erziehen, traut sich diese dreckige Bagage, die da zusammensitzt, natürlich nicht. Das in Winnenden noch ein offenbar völlig unfähiges Jugendamt sitzt, was bestimmt jedes Türkenjüngelken, was mal 'ne Packung Zigaretten klaut, wenn es den schon nicht abschieben kann, wahrscheinlich gleich in ein kirchliches Heim packt, steht da nicht. Aber diese Eltern dürfen weiterhin die Schwester des Täters erziehen.
Ich hatte damals eigentlich schon vor, das Jugendamt Winnenden anzuschreiben, dass es doch bitte mal beobachtet, inwieweit bei solchen Eltern nicht das Wohl auch des anderen Kindes gefährdet ist. Habe ich nicht gemacht, weil ich zuviel um die Ohren habe, aber evtl. sollten wir daraus mal eine konzertierte Aktion machen, dass die mal von allen Seiten mit verschiedenen Argumenten bombadiert werden.

Könnt ja mal sagen, was Ihr davon haltet würdet. Ich persönlich fühle mich nur insoweit davon betroffen, als dass ich eben auch jemanden habe, um den ich mich kümmern muss, der auf eine Schule geht und solange es Jugendämter gibt, wie das eben in Winnenden, das seine Arbeit nicht macht, dann kann man ja schlecht davon ausgehen, dass man dort sicher sein kann. Evtl. fällt anderen noch was anderes ein.
Leider kann man ja um Baden-Württemberg nicht ein dicke Mauer bauen, dass die Bekloppten da unter sich bleiben. Das ist so ein widerliches Drecksland, schlimmer als Bayern. Ich für meinen Teil werde ab sofort das Land nicht mehr betreten. Sorry für alle Baden-Württemberger, aber das ist doch nicht normal, dass da soviel Vollspacken rumlaufen.
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VirusMensch

Organisiertes Chaos

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05.10.2009 23:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Tja... leider werden die Waffengesetze ja immer weiter verschärft, dadurch kann man das Problem nicht mehr so leicht mit Unnatürlicher Auslese aus der Welt schaffen. Zunge raus

Ich zitiere jetzt einfach mal ungefragt ganz frech ein paar Stellen aus dem oben verlinkten Bericht (hab einfach nach dem Wort "Eltern" gesucht):

Zitat:

2.3. PROBLEME IN DER ELTERN-KIND-BEZIEHUNG
Bei den Elternhäusern fällt auf, dass es sich in der Regel nicht um sog. riskante
„broken homes“ handelt. Die Familien wirken nach außen eher unauffällig und sind
kleinbürgerliches oder Mittelschicht-Milieu.
Eine einerseits idealisierende, verwöhnende, andererseits mit eher hohen Ansprüchen
kombinierte Eltern-Kind-Beziehungsdynamik trägt neben Anlagefaktoren mit zur
Entstehung von narzisstischen Persönlichkeitsentwicklungen bei (siehe oben).
Die Eltern untersuchter Fälle waren nicht primär ablehnend, abgewandt oder nicht
fürsorglich, sondern haben in unrealistischer Weise von ihrem Kind Großes erwartet,
das das Kind oft nicht leisten konnte.
Es handelt sich ferner meist um Familien, in denen man den Jugendlichen gewähren
lässt, keine Konflikte über ein als problematisch erkanntes Verhalten austrägt und
nebeneinander her lebt.


Auf Deutsch etwa: "Das Kind war überfordert, die Eltern wollten mit ihren Forderungen doch nur das beste für es. Hätten sie ihm mal lieber ein paar warme Ohren gegeben."

Zitat:

ANDEUTUNGEN (LEAKING): Ebenfalls nicht offiziell bestätigt, aber sehr wahrscheinlich
ist, dass der Täter über psychische Krankheitsbilder recherchierte, sich
als manisch depressiv eingestuft und dies gegenüber seinen Eltern geäußert hatte.
Gegenüber einer Jugendpsychiaterin soll er Hassgedanken auf die Menschheit
und Tötungsphantasien angesprochen haben und in einer tagebuchähnlichen Aufzeichnung
die Frage nach der Ursache seines Verhaltens für sich mit einer
Mischung aus genetischer Anlage und Einflüssen der Umwelt beantwortet haben.


Auf Deutsch: "Er hat sich da in etwas reingesteigert... die Eltern hielten ihr Kind für bescheuert, aber nicht sooo bescheuert - sie trifft keine Schuld."

Zitat:

1.4. SANKTIONIERUNG
Die zeitnahe, konsequente und individuelle Reaktion auf Fehlverhalten ist eine
gesellschaftliche Aufgabe von hoher Wichtigkeit, d. h. Aufgabe eines jeden. Im
Elternhaus wie auch im schulischen Bereich muss Bewusstsein und Konsens dafür
bestehen, welches Verhalten gegen Regeln der Gemeinschaft verstößt.


Auf Deutsch: Prügelstrafe? Gleichschaltung? Indoktrinierung? Umerziehung? Früher-war-alles-besser(tm)?

Zitat:

Wichtiger als Grenzen, Tadel und Strafen sind Bestätigung, Anerkennung und
Herausforderungen für Kinder und Jugendliche. Die Gesellschaft neigt dazu,
erfolgreichen, fleißigen und disziplinierten Menschen Bewunderung zu zollen und
übersieht dabei die Frage, woher Jugendliche Anerkennung beziehen, die nicht in
diesem Maße mithalten können, die diese Fähigkeiten nicht haben oder keine Anerkennung
durch Eltern, Freunde und Schule bekommen.


Die ersten weisen Worte, die ich bei meiner Suche gefunden habe... echt schade wenn man sich den Arsch aufreißt und keiner merkts... tja... Shit happens - and it always happens to me.

Zitat:

62. EMPFEHLUNG: ELTERN ÜBER MÖGLICHKEITEN VON FILTERPROGRAMMEN INFORMIEREN
Verfügbare technische Hilfsmittel, wie Filterprogramme, die oftmals kostenlos sind,
werden trotz Sensibilisierung der Hersteller kaum benutzt. Hier müssen Eltern stärker
in die Verantwortung genommen und besser informiert werden.


Auf Deutsch: "Wir packen unsere Kinder in Watte, damit sie von der bösen Welt da draußen nicht zu perversen, kranken, Drogensüchtigen Kampfmaschinen herangezüchtet werden!"


Ich finds auch richtig schön pervers das da mehrmals von "Opfereltern" aber nie von Tätereltern gesprochen wird. Haben die "Tätereltern" kein Kind verloren? Sind das Menschen zweiter Klasse? Gehören die nicht zum elitären Club der Trauernden?

Zitat:

Verschärft wird das Problem, weil unzulässige Inhalte und Spiele vor allem über
ausländische Server zugänglich gemacht werden. Trotz deutscher Schutzvorschriften
sind absolut unzulässige und jugendgefährdende Gewaltangebote oft frei zugänglich.
Für ausländische Internetangebote bestehen wenig Beschränkungs- und Kontrollmöglichkeiten.


Immerhin scheinen sie einzusehen das absolute Kontrolle und Abschottung der BRD vom Rest der Internetzwelt im Bezug auf "Killerspiele" und andere pösä Inhalte unmöglich ist.
Aber zum Glück gibts ja die EU:

Zitat:

58. EMPFEHLUNG: EUROPÄISCHE (INTERNATIONALE) HARMONISIERUNG FORCIEREN
Da gewaltverherrlichende Telemedien aus dem Ausland eine der zentralen Schwierigkeiten
des effektiven Jugendmedienschutzes darstellen, sollten die Versuche
intensiviert werden, zumindest innerhalb der EU eine Harmonisierung herbeizuführen.


Heute Deutschland, morgen die EU und übermorgen die ganze Welt!

Ich hör jetzt auf in dem Dokument zu wühlen, sonst kommts mir noch hoch.
Und auf die Art abnehmen will ich dann doch nicht. Augen rollen

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Arne Reload



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06.10.2009 07:05 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Tja, die könnten das auch anders darstellen mit den Eltern:
Es gibt ausschließlich Amokläufern aus gut situierten Elternhäusern, die eben genügend verdienen, weil denen der Job wichtiger ist als die eigenen Kinder. Dann müsste man aber auch mal sagen, dass heute Selbstständige und Mittelstand, eben diejenigen, die so stolz drauf sind, dass sie nicht HartzIV bekommen (noch nicht! großes Grinsen ), auch diejenige Schicht ist, aus denen die Jugendliche kommen, die solche Verhaltensauffälligkeiten aufweisen. Der 14jährige, der in Velbert eine 8jähirge erstmal zusammengeschlagen hat und dann in einen Gullischacht steckte, kam selbstverständlich auch aus einem sog. "normalen Elternhaus" lt. Presse, was gelogen ist. Der Vater war selbstständig. Da kommt auch meiner Erfahrung nach wirklich in letzter Zeit der letzte Dreck her, weil sich diese Bevölkerungsschicht mehr um ihren Verdienst kümmern muss als um ihre Blagen.

Überhaupt ist in dem ganzen Bericht nicht ein vernünftiges Wort gesagt, wie man z.B. als Eltern mal erkennen könnte, dass man ein Kind hat, das Hilfe braucht, sondern genau das Gegenteil. Man soll sich noch weniger um das Kind kümmern, sondern sich eben auf sog. "Filterprogramme" verlassen, denn die wissen schon, was für ein Kind gut ist und was nicht. Bestimmt besser als die Eltern. banghead
(Ja, zumindest, wenn die Eltern in einem neoliberalen Drecksland wie BW leben. In den Niederlande z.B. gab es bislang noch keinen einzigen Amoklauf bisher. Die kennen auch keinerlei Jugendschutzgesetze, was Altersangaben oder sowas beinhaltet. Da können auch 6jährige gesetzlich gesehen in die Peepshow gehen, das überlässt man dort den Eltern, das zu entscheiden und man fährt wohl besser damit. Daraus lernen? In Deutschland? Unmöglich!!)
Und solche blöden Filterprogramme sorgen dann natürlich dafür, dass sich die Eltern noch weniger mit ihrem Blag beschäftigen müssen und das Kind bekommt dann nämlich, wie Du richtig schreibst, VirusMensch, immer nur die schöne heile Welt vorgesetzt. Genau das, was die an anderer Stelle beschreiben als förderlich für eine gute Entwicklung zum Amokläufer: Alles konfliktfrei halten soll doch angeblich eben nicht passieren nach deren eigenen Beschreibungen. Die wiedersprechen sich selbst.

Dafür listen sie Sachen auf, damit auch jeder Vollidiot, der nix mit Pädagogik am Hut hat, demnächst eine Rasterfahndung zur Prävention aufstellen kann:
Zitat:

Indikatoren, die auf schwere Gewalt oder drohende Amoktaten deuten können, sind bspw. psychische Auffälligkeiten, Suizidneigung, Gewalt-, Hass-, Rachephantasien, Einzelgänger, Abschottung, Selbstwertmangel, Geltungsdrang, kränkende Ereignisse, ein falsch verstandenes Bild von Männlichkeit, mangelnde Anerkennung durch Eltern, mangelnde Erfolgserlebnisse, Faszination für Waffen, Beschäftigung mit früheren Amokläufen, Besitz entsprechender Literatur und Einträge in Internetforen, exzessiver Konsum medialer Gewalt etc..


Überhaupt machen die interessanterweise schon so eine Art Aufzählung, wo man nicht mal erfährt, wieviele Kriterien denn derer Ansicht nach erfüllt sein müssen, wenn man angeblich in das Bild "Amoklüfer" passen soll:
Auf jeden Fall können sich Einzelgänger, die "mangelnde Erfolgserlebnisse" haben, also mal 'ne Zeit keiner Lust haben auf Schule und schlechte Noten schreiben (was so ungefähr jedem zweiten in der Pubertät passiert) darauf einrichten, demnächst wahrscheinlich von der Schule präventiv geschmissen zu werden, wenn das schon ausreicht, um jemanden als "Amokläufer" zu schubaldisieren. Bei den pädagogisch ja so unheimlich toll ausgebildeten "Pädagogen", die an unseren Schulen rumhängen, kann sich so jeder Pauker irgendwelche unbequemen Menschen vom Hals halten und die per Schulkonferenz bald ausschließen.

Nur den Hinweis, dass sich Eltern mal um Ihre Kinder etwas kümmern sollten und mit denen öfters reden sollten, oder sogar malk gemeinsam am PC sitzen sollten, vermisst man in dem ganzen Katalog. Besser den Blagen mal eine reinhauen, damit es nicht zu konfliktarm wird.
(Obwohl könnte man ja auch umgekehrt verstehen, evtl. sollten Kinder das mit irhen Eltern und Lehrern auch öfters machen, Um ein zu hohes Maß an Konfliktfreiheit zu vermeiden.)
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VirusMensch

Organisiertes Chaos

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09.10.2009 23:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ob es Zufall ist, das gewisse Politiker Ganztagesschulen mit aller Gewalt etablieren wollen?
Na?
Klingelts?
Die Eltern sind froh, das sie ihre nervenden Bälger mal für ne etwas längere Zeit los sind, damit sie sich mit nem neuen Aushilfsjob über Hartz IV halten könnten und der Staat freut sich, weil er mehr Einfluss auf die lieben Kleinen nehmen kann.
Und wer die lieben Kleinen (ver)erzieht und kontrolliert, der hat in ein paar Jahren willige Befehlsempfänger und glühende Verfechter des Status Quo.

Ob man hier mal erwähnen darf, das es auch schon vor "unserer" Zeit Amokläufe gab? Damals gab es weder Computer, noch Pädagogen, noch Waffengesetze wie heute.
Eigentlich wundert es mich ja, das es nicht öfters irgendwo knallt, bei all dem Hass auf den Straßen - meinem eingeschlossen.
Hach Leute... bin mal gespannt, wann wir alle Pillen verschrieben kriegen, die uns lieb, zahm und gleichgültig machen wie in Equilibrium.
traurig

Nur durch Individuen, die aus der Reihe schlagen, findet EVOLUTION statt!
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Arne Reload



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10.10.2009 08:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Geht doch nicht erst in der Schule los. Von der Leyen hat doch schon die Ideen eingeführt, dass jedes Kind ab 2 Jahren auch in eine Krippe gegeben werden kann.

Das ist für den Staat alleine schon deshalb rentabel, weil eben das Kapital ja evtl. gerade die Mama ausgebildet hat und Geld investiert hat, jetzt will man auch den vollen Profit haben und deshalb müssen eben Störfaktoren wie Kinder irgendwo anders untergebracht werden und nicht von Mama oder Papa betreut werden, sonst kann man Mama und Papa ja auch nicht 100%ig ausbeuten.

Und Pillen kann man leider nicht verschreiben, damit alle friedfertig werden, denn:

Wer soll dann die Drohnen starten, die wehrlose Zivilisten in Afghanistan ermorden?

Die Gewalt bedingt sich ja auch, weil der Staat das selbst vorlebt.
Als ich zur Schule ging, gab es auch ausreichend Gründe, mit 'ner Pump-Gun zumindest mal ins Lehrerzimmer zu rennen, aber wir taten das nicht, weil damals auch der Staat selber zumindest auf Gewalt verzichtete, wenn es um seine eigenen Interessen gegen andere Staaten ging.
Heute hat der ja auch keine Bedenken mehr Kriege gegen jedwedes Völkerrecht zu führen. Wenn der Staat das darf, wieso dürfen dann nicht auch die Bürger des Staates Gewalt anwenden, wenn sie das Bedürfnis haben?
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Shai
unregistriert
10.10.2009 11:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:

Ob es Zufall ist, das gewisse Politiker Ganztagesschulen mit aller Gewalt etablieren wollen?


Bei meinem Schulprojekt, bei der Umfrage, ergab sich ein sehr heftiges Ergebnis bei der frage:
"Wie könnte man Vandalismus vorbeugen?"

Gerade von vielen älteren Mitmenschen kam die antwort, es müsse mehr Schulzeit/Arbeitszeit eingeführt werden, mehr strenge überwachung ect...

Jemand drückte sich so aus, das die Bürger am besten nurnoch Sklaven seien sollen, außer Arbeit, essen, Schlafen nichts, keine Freizeit
Keine Freizeit, kein Vandalismus...

Ich wäre an Ort und Stelle ausgerastet, hätte man mir solch eine Antwort gegeben..

Zitat:

Geht doch nicht erst in der Schule los. Von der Leyen hat doch schon die Ideen eingeführt, dass jedes Kind ab 2 Jahren auch in eine Krippe gegeben werden kann.


Bin ich froh, das meine Mum mir jede Krippe/Kindergarten/Vorschule erspart hat und ich bis 6/7 Jahre noch ein halbwegs kindliches Leben hatte und draußen rumgespielt habe, als im Kindergarten zu verblöden !


lg Shai of fate
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