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Zum Ende der Seite springen Liebe  
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Nikita95



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Mein SENF 17.02.2012 02:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

so nach ner (gefühlten) Ewigkeit der Inaktivität und des stillen mitlesens muss ich mich doch mal wieder zu etwas äußern o.o

Also wie einige hier bereits wissen hänge ich seit bald einem 3/4 Jahr an einem Mädchen, das nun seit etwa einem Monat einen Freund hat, damdam smile ach ja, nicht ich großes Grinsen

Und ich liebe dieses Mädchen echt über alles, ich würde so gut wie ALLES für sie tun. Ich gönne ihr auch alles was sie hat, so auch diesen Freund den sie jetzt hat, welcher übrigens ein Bekannter/Freund von mir ist, den ich ziemlich mag.
Also ich bin im Prinzip nicht wirklich eifersüchtig auf diesen Freund oder habe irgendwelche ablehnenden Gefühle oder so gegen ihn.. ich gönne es ihnen..

Aber inzwischen ist es so, das ich mich seitdem ich sie kenne in eine Art freiwilliges Zölibat begeben habe. Sprich jede die was von mir will bekommt relativ schnell eine ziemlich klare Abfuhr, so auch gestern (bzw. Vorgestern^_^) Abend, als eine Freundin mich zu sich eingeladen hat und wo sie dann eindeutig mehr wollte als nur Filmabend^^
Und nur sowas. Ich kann mich einfach an keine ranmachen, ohne a) an dieses Mädchen was ich liebe zu denken, und b) mir Gedanken zu machen, ob die andere nicht vllt. mehr als nur Spaß will. Dann wäre es nämlich arschlos mit ihr rum zu machen.
Also ich habe mich im Thema Liebe dazu entschlossen nur dieses eine Mädchen zu lieben, und sonst niemanden. Ich finde auch das Gefühl der Liebe sehr viel schöner als einfach nur zu ficken weils Spaß macht. Ich finde "freie Liebe" hat mit LIEBE nichts mehr zu tun. Das kann natürlich jeder so handhaben wie er oder sie das möchte, mein Partner dürfte auch mit jedem, aber ich würde mich komplett für diesen, öhm, aufsparen^^ Tu ich aktuell ja auch irgendwie, nur das mein einzig möglicher Partner kein Interesse hat.

Och man, eigentlich wollt ich mich nicht wieder so ausheulen großes Grinsen

however, mit grüßen, niki

- "Denn Vodka ist die wärmste Flasche!" -
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(s)AINT



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17.02.2012 13:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von reset:
naja biologisch gesehnb geht es darum die eigenen gene weiterzugeben. is doch logisch, dass ich da mit so vielen frauen sex haben will gleichzeitig aber nicht will, dass diese frauen mit anderen männern kontakt haben.

da kann mensch noch so intelligent sein. das sind natürliche triebe. wir können lediglich versuchen sie etwas zu bremsen.


Es liegt in der Natur der Triebe, dass diese weder unterdrueckt, geschweige denn auf Dauer "gebremst" werden koennen - der sog. Triebtaeter weiss davon ein Lied zu singen.

Maenner scheinen biologisch darauf "programmiert" zu sein, ihr Erbgut auf moeglichst viele potentielle Muetter zu verteilen.
Statistisch gesehen ist jeder dritte Mann ein sog. Freier. Um so mehr erstaunt es mich, dass es oftmals die Patriarchen sind,
welche die Monogamie von den Frauen einfordern.

Eifersucht ist die Leidenschaft ...

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Veritas



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17.02.2012 17:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Nikita deine Einstellung find ich derbe!!!!!! Hab sowas ähnliches auch schon gemacht. Hab 3 Jahre auf sie gewartet. Die darauffolgenden 4 Jahre war, nach wie vor, die beste Zeit meines Lebens. Auch wenn das Ende der 4 Jahre sehr hart gewessen ist.

Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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Shadowleake



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17.02.2012 18:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

jo, da kann ich veritas nur zustimmen...bin zwar im moment weit davon entfernt sowas durchzumachen (glücklich verliebt großes Grinsen ) aber sowas gabs bei mir schon 2 mal, wobei das erste mal wars so möchtegernteenyzeugs -.- also konsequent auch nur ein mal Zunge raus
halt durch, ist zwar scheiße das gefühl, aber besser als der bruch, wenn du sie aufgibst und wofür haben wir denn träume ;D
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Yog-Sothoth




19.02.2012 03:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Nikita: Ich will dir da nicht reinreden, aber ich würde zumindest vorsichtig sein mit dieser Einstellung. Ich hatte auch mal so eine Einstellung, und konnte die selbst dann nie so wirklich ablegen, als klar war dass bei meiner "großen Liebe" nie ne Beziehung draus werden würde. Als ich dann später eine Freundin hatte musste ich immer noch an meinen Schwarm von damals denken, und hatte dann gedanklich automatisch immer so dämliche Vergleiche gezogen, war irgendwie ein scheiß Gefühl. Ich will jetzt nicht sagen dass das darauf hinauslaufen muss, aber die Gefahr besteht...

Ansonsten kannst du ja ne Dreiecksbeziehung vorschlagen ^^

@(s)AINT: Liebe ist ein Trieb, Triebe sind zwanghaftes Verhalten, und Zwang impliziert Unfreiheit, von daher kann Liebe nie wirklich frei sein. Zunge raus
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deldenker

Freund der Nacht

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19.02.2012 15:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Yog-Sothoth:
@(s)AINT: Liebe ist ein Trieb, Triebe sind zwanghaftes Verhalten, und Zwang impliziert Unfreiheit, von daher kann Liebe nie wirklich frei sein. Zunge raus


huld

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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ZoZ



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20.02.2012 08:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Nun ja, auch hierzu habe ich einige Worte zu sagen.

Ich fühle mich Selbst nicht als unbegehrlich. Im Gegenteil. Ich habe auf vielen Reisen die Erfahrung gemacht, daß ich "rein äußerlich" recht anziehend auf Frauen wirke.

Leider wirkt hier mein Inneres entgegen. Nachdem ich sehr viele kurze und auch die eine oder andere festere Beziehung hatte endete mein wirkliches Liebesleben mit 23 als ich den Suicidversuch hinter mir hatte.
Im Grunde genommen war ich danach eher alleine und auf mich gestellt. Ich habe angefangen, die Frau als Gleichberechtigt und Emanzipiert zu betrachten und die eingetrichterten Verhaltensregeln zur Partnerfindung abzulegen. Die ganze auf Dominanz und Devotheit basierende sexuelle Struktur ist in mir verlorengegangen. In meinen Augen ist es unsinnig zu behaupten, daß es der männliche oder weibliche Part in einer Beziehung eher nötig hat. Beide Geschlechter sind auf Sexualkontakt aus. Liebe hingegen kann sowohl zu dem selben Geschlecht, wie auch zu dem anderen geschlecht, ja sogar zu einer fremden Art oder Spezies existieren. Meinen Hund Macko ( den kaukasischen Schäferhund ) , meine Eltern und meine Schwester liebe ich. Meine Freundin begehre ich und ein Gefühl der "Liebe" wächst immer mehr in der Beziehung zu ihr ( falls sie je wieder einmal vorhanden sein sollte ).

Ich unterscheide stark zwischen Liebe und Sex. Der Drang meine Hoden zu entleeren ist ein sexueller Drang. Der Wunsch hingegen mich nach dem Akt mit der Person, die ich gern habe im Bett zu rekeln, sie zu streicheln und zu küssen sowie ihr Dinge zu erzählen hängt mit der Tatsache zusammen, daß ich ihr vertraue und sie liebe.

Leider wollen dennoch alle Menschen erobern oder erobert werden. Sie sehnen sich nach dem Gefühl für den Anderen mehr zu sein als einfach nur ein anderer Mensch. Sie wollen etwas Besonderes sein. Hierzu hilft es ihnen, wenn man ihnen Märchen, Lügen und Versprechungen gibt oder erzählt.

Ich persönlich unterhalte mich gern mit einer Frau. Denoch lüge ich sie nicht an, mache ihr keine falschen Komplimente ( was ich allgemein recht schwer kann ) und frage sie auch offen falls mir danach ist, ob sie nicht Lust hat mit mir den Geschlechtsakt zu vollziehen. Offt ( oder eigentlich fast immer ) stößt meine offene , pragmatische und ehrliche Art aber auf Ablehnung wodurch ich eben alleine bin. Ich gehe gern und sofern ich es mir leisten kann ins Bordell um meine sexuelle Gier zu stillen und nicht jedesmal selbst für die Entleerung meiner gefüllten Hoden verantwortlich sein zu müssen. Ich bedauere dort die Damen die es nicht aus freiem Willen machen sehr. ( leider immernoch etwa 70% der Nutten werden dazu gezwungen ). Ebenfalls verstehe ich ( wahrscheinlich durch meine hohe Potenz ) die ganzen Fetzische und Perversionen nicht. Weder der Drang dreckige Dinge zu sagen, noch das Tragen von irgend welchen besonderen Anzügen, Kleidung oder das Ausführen bestimmter Rituale geben mir sexuell einen Kick. Offt lasse ich mich nachdem ich gekommen bin auch nur von der netten Dame massieren bis die bezahlte Zeit vorüber ist. Irgendwelche Aggressionen oder das bereits erwähnte Dominanzproblem ( wer liegt metapherhafft gesehen oben ) ist/sind mir fremd. Ich verstehe auch den Wunsch von pedophilen nicht, da mich ein noch unausgereifter weiblicher Körper nicht erregt. Ich mag lieber schöne Kurven ausgeprägte Rundungen und habe es auch gern, wen sie ( rein bildlich gesprochen ) eingeritten ist.

Im Grunde genommen ist für mich der Geschlechtsverkehr so etwas wie der Gang zur Toillette, das Atmen oder die Ernährung. Es stellt für mich ein Grundbedürfniss jeder Person ( ob weiblich oder männlich ) dar.

Leider ist es aber so, daß das schwache Geschlecht von Anbegin der Zeit ihre Reize als Waffe einsetzt. Die Frau ist ( zumindest offt ) dem Mann körperlich unterlegen. Dennoch hat sie ( wie alle Lebensformen ) den Drang etwas zu beherrschen. Dies spielt sie durch das Verweigern ihrer Reize oder das Umworben werden aus. Dies ist auch in der Natur sichtbar. Offt sind die männlichen Gattungen schöner gezeichnet oder kräftiger als das weibliche Gegenstück der selben Art. Der männliche Part hat immer ( bislang ) die Aufgabe vor dem Weibchen zu stolzieren, zu werben oder ihr ein wundervoll gearbeitetes Nest zu presentieren in der das Weibchen bereit ist seine Eier zu legen. Ebenso ist es bei fleischfressenden Arten eher so, daß der mänliche Part die Konkurenten eher ausstößt oder vernichtet um die Weibchen in der Herde zu begatten. Für Fleischfresser ist es sehr wichtig kräftig und bestimmt zu sein, was nun auch dies erklärt.

Somit ist es evolutionsbedingt, wer mit wem und wan Sex hat.

---------------------------------------------------------nun zu Liebe --------------------------------------------------

Liebe ist in meinen Augen unabhängig von der sexuellen Anziehungskraft. Obwohl ich nicht homosexuell bin liebe ich meine Freunde offt mehr als meine Freundinen ( zumindest die, mit denen ich nicht zusammen wohne oder Geschlechtsverkehr habe ). Da ich mich besser in sie hineinversetzen kan und ihre Probleme besser verstehe habe ich auch eine bessere emphatische Verbindung zu ihnen und kann sie und ihre Urteile akzeptieren.
Ich liebe wie schon erwähnt meine Haustiere ( momentan 2 Hunde ) und auch die Fani ( meine Stute ) ist mir ans Herz gewachsen. Da ich sie liebe, wird sie weder verkauft noch zu etwas gezwungen, was sie nicht will. Ich liebe meine Schwester, meine Eltern und meine Oma. Somit meine engere Verwandschaft. Ich nehme auch hier an, daß es einfach durch die Tatsache bedingt ist, daß ich sehr viel Zeit mit ihnen verbracht habe und sie recht gut verstehen oder einschätzen kann und auch sehr viel Zuneigung und Verantwortung sowie Vertrauen von ihnen erfahren habe.
In meinen Augen kann man niemanden lieben bei dem man das Gefühl hat, daß einem Geheimnisse enthalten werden oder etwas unstimmig oder unverständlich ist. Dann beginnt der Zweifel zu wachsen und das Vertrauen nimmt ab. Ist kein Vertrauen da, so fühlt man sich ausgeschlossen, allein gelassen und benutzen wir ausnahmsweise das neue Wort welches zu einer sportlichen Aktivität geworden zu sein scheint ..."verarscht". Dann ist Liebe nicht mehr möglich.

----------------------------------------------------Gesamtkonsens--------------------------------

Der Staat in dem wir leben und der auf Wirtschaftswachstum und Entwicklung sowie Profit usw. aus ist kann sich glückliche und zufriedene Bürger nicht leisten. Eine Welt in der Jeder nicht darauf aus ist immer höher in seiner hirarchischen Position im Gefüge der Gesellschafft zu stehen um sexuelle Vorteile zu haben wird nicht mehr wachsen.
Stellt euch vor, ihr hättet nicht den Wunsch nach einem eigenen großen Haus/Villa, nach Schmuck nach einem großen Auto, ANsehen usw. und wärt damit zufrieden jeden Tag etwas zu Essen zu haben und eure Hoden zu entleeren ( oder aus Sicht der Frau begattet zu werden ).
Stellt euch vor ihr würdet nicht immer mehr wollen sondern so ähnlich wie die afrikanische Mehrheit 2 Monate arbeiten um dann mit dem Einkommen 5 Monate ohne Arbeit leben zu können.
Stellt euch weiterhin vor , daß ihr nicht etwas darstellen müsstet oder an einer gehobenen Position stehen braucht um die Frau zu bekommen, die euch Erleichterung verschafft.

All diese Dinge würden dazu führen, daß der Mensch nicht mehr so viel arbeitet und immer reicher und höher hinaus will. Er wäre glücklich und ZUfrieden und würde sich nicht nach einem großen Auto, einem riesigen Fernseher usw. sehenen.
Es ist klar, daß dann die Verkaufszahlen dieser Dinge sinken. Man bekommt seine Luxusprodukte nicht verkauft , weil den Menschen ein guter Burger wichtiger ist. Es entsteht eine Rezension, ein Weteverlust und letztendlich eine Wirtschaftskriese.

Somit sollte klar sein, warum das Bordell so teuer und warum Haschisch in unserer Geselllschaft verboten ist. Nicht wahr ? Der Staat hat einfach kein Interesse an zufriedenen Bürgern , da sie dem Wirtschaftswachstum entgegenwirken.
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reset



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21.02.2012 00:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

interessante beiträge.

hab zur zeit auch einige erlebnisse (von mir und von freunden) die mich wieder mehr über dieses thema nachdenken lassen.

aber ich möchte im inet nicht über meinen persönlichen status reden. deswegen werd ich die tage vielleicht mal wieder gucken und was theoretisches beitragen Augenzwinkern
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(s)AINT



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25.02.2012 22:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Yog-Sothoth:
Liebe ist ein Trieb, Triebe sind zwanghaftes Verhalten, und Zwang impliziert Unfreiheit, von daher kann Liebe nie wirklich frei sein. Zunge raus

All you need is ... Trieb? ... I beg your pardon ...
Seit wann soll das "Hoechste der menschlichen Gefuehle" zu einem zwanghaften Verhalten verkommen sein?
Sollten tausende Gedichte, Texte und Lieder nur zu dem Zweck existieren, der Unfreiheit zu huldigen? Das will ich nicht glauben.
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Veritas



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26.02.2012 11:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von (s)AINT:
All you need is ... Trieb? ... I beg your pardon ...
Seit wann soll das "Hoechste der menschlichen Gefuehle" zu einem zwanghaften Verhalten verkommen sein?
Sollten tausende Gedichte, Texte und Lieder nur zu dem Zweck existieren, der Unfreiheit zu huldigen? Das will ich nicht glauben.


Klingt zwar komisch, is aber so...
Ich denke auch das Macht das höchste Gefühl ist, es scheint für einen großteil der Menschen erstrebenswerter zu sein

Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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(s)AINT



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09.03.2012 18:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von Veritas:

Ich denke auch das Macht das höchste Gefühl ist, es scheint für einen großteil der Menschen erstrebenswerter zu sein


Das Gefuehl von Macht (ueber andere Menschen) habe ich zwar noch nie gehabt, aber ich wage ernsthaft zu bezweifeln, dass es der Liebe den Rang streitig machen koennte.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von (s)AINT am 09.03.2012 18:09.



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Veritas



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09.03.2012 22:28 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Nun, in den meisten Beziehungen gehts um Macht. Manchmal verlangt ein Partner die Kontrolle des anderen und manchmal nimmt er sie sich einfach. Selbst in den, nach aussen hin, gleichberechtigten Beziehungen hat oft einer die Hosen an. Manchmal ist es gewollt und manchmal erzwungen.
Ich persönlich würde zwar auch die Liebe vorziehen aber meine Erfahrung geht da eher in eine andere Richtung.



EDIT
Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet, erst dann wird es Frieden geben
oder
Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt endlich wissen, was Frieden heißt

so oder so ähnlich, hat Jimmy Hendrix es formuliert

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Veritas am 10.03.2012 13:20.



Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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ZoZ



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Respekt 10.03.2012 15:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Mir wurde bei meinem letzten skype Gespräch bewußt, daß meine Eltern keienrlei Achtung oder Respekt meienr Person gegenüber aufbringen.
Bei weiterem Grübeln mußte ich feststellen, daß Niemand mir Respekt, Anerkennung oder Achtung entgegenbringt.

Es gibt 2 Lösungswege für die Situation.
1.
Ich bin ein unwürdiges , intellektuell degeneriertes oder von Anfang an schwach bestücktes Wesen, welches in seiner Gesamtheit lächerlich ist und somit weder Beachtung noch Respekt oder Aufmerksamkeit verdient.

2.
Ihr seid solch unterbemittelte Lebewesen, daß ihr meinen übernatürlichen INtellekt weder erkennen noch zu schätzen wissen könnt.

Beide Theorien führen aber schlußendlich zum selben Ergebniss. Ich bin es leid, mich überhaupt noch mit den Menschen zu bfassen.
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Shinobi

Erneuerung

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10.03.2012 16:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ZoZ Vielleicht identifizierst du dich auch zu sehr durch deinen Intellekt und machst dein Selbstwertgefühl zu sehr davon abhängig was andere von dir halten und ob sie dir mit Respekt begegnen? Allerdings bist du nicht der einzige der die Menschheit satt hat.

Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”


„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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(s)AINT



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RE: Respekt 10.03.2012 18:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von ZoZ:

Bei weiterem Grübeln mußte ich feststellen, daß Niemand mir Respekt, Anerkennung oder Achtung entgegenbringt.


Weitere Ueberlegung koennte Dich auch zu der Schlussfolgerung kommen lassen, dass Du Dich irrst und einfach nur von Deinen Eltern (klein) auf die Allgemeinheit (gross) projezierst. großes Grinsen Wieauchimmer welcome back @zoz

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WerBinIch

Dorfkind

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10.03.2012 19:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wenn das deine beiden Lösungswege sind tippe ich definitiv auf 1.
Das soll jetzt keine Beleidigung sein, aber sich selbst als "den klügsten Menschen der Erde" nach deinen hier teilweise abgegebenen Aussagen darzustellen ist abwegig.

Warum ist es so wichtig, was andere von dir halten?

Du teilst alles in 2 Klassen, was viel zu stark vereinfacht ist. Du kannst nicht sagen, dass du entweder völlig unterbelichtet oder der Held vom Erdbeerfeld bist, es ist irgendwas dazwischen. Ich könnte jetzt meinen Eindruck darlegen, welcher Gruppe du näher stehst, doch das wäre subjektiv.

Ich zum Beispiel bringe jedem Menschen Respekt entgegen, doch Achtung und Anerkennung muss man sich mit Taten verdienen und deine Beiträge bewirken bei mir eher das Gegenteil.

Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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(s)AINT



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12.03.2012 13:28 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von WerBinIch:
Warum ist es so wichtig, was andere von dir halten?


Ganz einfach - den Menschen duerstet es nach Liebe und Anerkennung smile

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Yog-Sothoth




22.03.2012 05:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat von (s)AINT:
Zitat von Yog-Sothoth:
Liebe ist ein Trieb, Triebe sind zwanghaftes Verhalten, und Zwang impliziert Unfreiheit, von daher kann Liebe nie wirklich frei sein. Zunge raus

All you need is ... Trieb? ... I beg your pardon ...
Seit wann soll das "Hoechste der menschlichen Gefuehle" zu einem zwanghaften Verhalten verkommen sein?
Sollten tausende Gedichte, Texte und Lieder nur zu dem Zweck existieren, der Unfreiheit zu huldigen? Das will ich nicht glauben.

War vielleicht nicht ganz korrekt ausgedrückt (und auch nicht 100% ernst gemeint ^^), aber Liebe impliziert durchaus gewisse Unfreiheiten, was bereits damit anfängt dass verliebt sein an sich keine Wahl ist.
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VeggiePower

burr

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22.03.2012 19:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Liebe bringt dann unfreiheit, wenn sie nicht für beide seiten gleichmässig aufgeht. Wenn A in B verliebt ist, und B die Liebe nicht erwidert, ist das beschissen für A. Und da das eben nicht einfach so wegtherapierbar ist, entstehen dadurch ein haufen unfreiheiten für unseren A. Wenn B aber die liebe erwidert, dann sind beide überglücklich. Bei mir war das so, das ich mir oft eingebildet habe (merkt man natürlich immer erst im nachhinein) das ich verliebt bin. Ich fande das Mädl hübsch und würde eben gerne rumhängen und, ja, konnte mir auch relativ gut sex mit ihr vorstellen. Aber dann hab ich eben ein Mädchen (muss man wirklich Mädchen sagen ^^ das war vor puuh, 5 jahren glaub ich) getroffen, und BAM. Eine woche war das, beim skifahren. alles durcheinander. Seitdem hab ich sie nie wieder gesehen. und hänge eben unweigerlich seit 5 jahren an derselben frau ^^ kein spruch hat mir bisher geholfen. ich kann mich auch nicht mehr, so denke ich doch, in andere verlieben, und ich kann mir auch nichtmehr einbilden jemand zu lieben. das ist wie ne droge. ich kann mir nicht vorstellen, sex mit ihr zu haben, ich glaube eher dass das kein sexualtrieb ist, sondern wirklich das was ich liebe nenne. Ich würde mich für sie aufopfern, usw usw usw....

Also ohne da grossartig mehr von meinem gescheiterten und "bekloppten" liebesleben zu erzählen, ich will nur auf das Zitat eingehen, das meint

"Liebe ist ein Trieb, Triebe sind zwanghaftes Verhalten, und Zwang impliziert Unfreiheit, von daher kann Liebe nie wirklich frei sein. "

Unterscheide bitte zwischen Trieb und Liebe Augenzwinkern


blobb

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Yog-Sothoth




25.03.2012 23:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich denke schon dass Liebe (zumindest zum Teil) eine Art Trieb ist, aber nicht direkt gleichzusetzen mit dem Sexualtrieb. Oder ist das kein Trieb, wenn man sich auf nix mehr konzentrieren kann und ständig an den anderen denken muss, selbst wenn man das eigentlich gar nicht will*? Naja, auf jeden Fall ist man dann zu einem gewissen Maß unfrei (ob die Liebe nun erwidert wird oder nicht).

* ok, ich habe ehrlich gesagt auch keine Ahnung wie Triebe genau definiert sind, von daher: Feuer frei! großes Grinsen
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