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Hallo Hallo,
das ganze hängt sich hier sehr an Schwierigkeiten im Umgang mit Begriffen auf denke ich. Man sollte zunächst einmal klären, was man mit "Toleranz" oder "Akzeptanz" denn genau meint. Ich mache das nun einmal willkürlich so: Ich AKZEPTIERE eine Ansicht, wenn ich sie für vertretbar bzw. für eine mögliche richtige Sichtweise halte. Und ich TOLERIERE etwas, wenn ich nicht aktiv dagegen vorgehe.
Im Sinne dieser Definitionen kann ich natürlich nichts akzeptieren, was ich klar für falsch halte. Wenn also ein "Nazi" behauptet, dass Ausländer grundsätzlich dümmere, niedere Menschen sind, so muss ich dem, in einer Diskussion natürlich entgegensetzen, dass das wissenschaftlich vollkommener Unsinn ist und kann das auch nicht akzeptieren. Wenn er hingegen behauptet, dass unkontrollierte, massenhafte Zuwanderung schlecht ist, so kann ich das akzeptieren, denn es ist zwar argumentativ extrem dünn und einseitig, aber aus gewissem Blickwinkel durchaus nicht ganz falsch.
Nun kommen wir zu dem Fall der extrem dummen, rechten Parolen und Propaganda und wie man damit umgehen kann: Ich kann denen argumentativ nichts entgegensetzen, da sie keine Argumente enthalten. Da sie extrem bescheuert sind, kann ich sie auch nicht akzeptieren (das wiederum kann man natürlich immer wieder betonen!). Aber was kann ich wirklich aktiv dagegen machen gegen diese Meinungen? Rein gar nichts! Wenn ich das nicht tolerieren würde, müsste ich ja irgendwie aktiv dagegen vorgehen. Da fallen mir spontan nur Verbote ein oder man prügelt den Rechten die Meinung aus...beides ist keine Lösung imho.
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dian unregistriert
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Ich denke mal, die heutige Generation ist doch sowieso Weltmeister darin, alles zu akzeptieren und gegen nichts mehr aktiv vorzugehen.
Vermutlich nicht zuletzt deshalb, weil sie genau wissen, dass sie ja eh nix zu melden haben. Dann ist es irgendwie ja auch verdammt leicht, tolerant zu sein und alles zu akzeptieren, nicht wahr?
Egal, was man machen würde, man könnte den Nazi ohnehin nicht bekehren... mit Worten schonmal gar nicht... also hat man im Grunde nur zwei Möglichkeiten: Ihn entweder labern zu lassen, oder ihn labern zu lassen und dann zu widersprechen (was dem Nazi aber vermutlich scheißegal sein dürfte)
Nazis aufs Maul hauen und so macht man ja nicht mehr heutzutage, das ist inzwischen ziemlich out, selbst bei der Antifa.
Interessanter wäre die Fragestellung, wie weit eure Toleranz reichen würde, wenn ihr die Macht hättet, auch tatsächlich etwas zu ändern und beispielsweise diese Leute allein durch die Kraft eurer Gedanken vom Erdboden zu tilgen.
Ich nehme mal meine Tätigkeit als Admin im Unity-Forum als Beispiel...
Da war ich mir immer unschlüssig, wie weit ich dummes Gelabere (egal ob jetzt von rechts oder sonstwoher) akzeptieren soll.
Vermutlich habe ich nie eine klare Linie gefunden, und es hing letztlich von meiner jeweiligen Tagesform ab, ob der User gebannt wurde oder nicht.
Im Prinzip bin ich ja ziemlich tolerant in der Hinsicht... von mir aus darf jeder alles denken und reden, was er will.
Aber was, wenn es eben nicht nur eine Sache zwischen mir und ihm ist, sondern wenn Dritte mit involviert sind? Beispielsweise wenn einer was gegen Schwarze sagt und keiner widerspricht, weil jeder so tolerant ist, dass er jedem anderen Menschen seine Meinung lässt... und dann liest hier ein Schwarzer mit und bekommt den Eindruck, dass hier nur lauter Rassisten sind... der wird sich vermutlich dann enttäuscht von dem Forum abwenden, auch wenn vielleicht nur ein einziger Rassist hier dabei ist, und alle anderen haben halt nur gedacht: "Ach, lass den dummen Spinner doch reden"
In so einem Fall würde ich als Admin wohl reagieren und den Nazi bannen, weil er anfängt, durch seine Meinung andere zu beeinträchtigen bzw. das Klima innerhalb der Gemeinschaft zu vergiften.
Wir hatten allerdings auch schon den Fall, dass jemand dummen chauvinistischen Stuss über Frauen geschrieben hat, und ich hab nicht reagiert, weil ich dachte, den Spinner nimmt ja eh keiner ernst. Aber hat wohl doch das eine oder andere weibliche Wesen etwas vor den Kopf gestoßen. Vielleicht hätte ich da also nicht so tolerant sein sollen.
Andererseits... wenn man eine harte Linie fährt und beispielsweise jeden Dummschwätzer zurechtweist, muss man auch klare Grenzen ziehen.... und das kann sich im Einzelfall als recht schwierig gestalten. Ab wann ist jemand beispielsweise rechts? Bei manchen Zeitgenossen ist es ja eindeutig... aber oft sind die Grenzen eben auch fließend zwischen Mitte, autoritär, rechts und faschistoid.
Ich denke, dem Nazi, der mit Hakenkreuz rumläuft und "Heil Hitler" grölt, dem braucht unsereins eigentlich überhaupt nicht widersprechen, denn dem werden schon genug Leute die Meinung geigen... Leute, die meiner Ansicht nach vielleicht sogar ebenfalls rechts sind, die aber keine Nazis neben sich tolerieren... also so CSU-Typen die gegen Faschismus sind oder sowas.
Ach, es ist echt nicht leicht, Antifaschist zu sein und Hirn zu haben. Ohne Hirn wär's vermutlich deutlich einfacher.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von dian am 12.01.2014 20:02.
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| Zitat von dian: |
Interessanter wäre die Fragestellung, wie weit eure Toleranz reichen würde, wenn ihr die Macht hättet, auch tatsächlich etwas zu ändern und beispielsweise diese Leute allein durch die Kraft eurer Gedanken vom Erdboden zu tilgen.
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Genau soweit dass ich die ausradieren würde die weniger zimperlich als ich mit der Auswahl ihrer Opfer wären.
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Rechts, rechtsradikal, rechtsextrem, neonazistisch (das ist hier offenbar gemeint): Tw. Riesenunterschiede!
Solange Ich mit so einem (oder 'nem Roten, Anarchisten ausgeschlossen, auch wenn Ich deren Politik nicht befürworte) nichts zu tun habe, soll er seine Meinung haben. Die meisten sind ohnehin Mitläufer. Hat er ein gewisses Alter und ist er polititsch aktiv, landet er in der Kategorie Untermensch und jenem trauere Ich nicht nach, wenn er den Löffel abgibt (Ursache ist völlig egal). Das gleiche gilt noch für zig andere Leute wie Cops, gewissen Journalisten , Politiker etc. Abschaum.
Wenn Ich am längeren Hebel wäre, würde Ich niemanden "tilgen", bin Ich ein Ami?! Das System selbst hat kein Recht, jemanden zu foltern oder zu töten. Schlimm, das es noch solche System gibt und sich DE mit solchem Gesindel verbrüdert... Wer am längeren Hebel sitzt: Schnapp dir die Braunen und therapier sie, das würde sicherlich schon bei sehr vielen oder den meisten funktionieren, das selbe mit Roten (IM Gregor
), Zionisten, Emanzen, Judentum-Angehörigen, Muselmanen, Christen und dem ganzen anderen Menschenmüll.
Mir geht es auch generell in DE auf den Sack, das einige Leute auf dem linksextremen Auge blind sind, wieso werden immer nur "Nazis" erwähnt. Ach ja, Kommunismus ist sexy.
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| Zitat von Nautilu$: |
| wieso werden immer nur "Nazis" erwähnt. |
Ich glaube, der Unterschied zwischen rechts und links ist, dass Rechte Personen Menschen nach ihrem Herkunftsland, Aussehen, Sexualität oder der Farbe ihrer Haare diskrimieren, foltern, bis töten.
Der Staat ist traditionell auf dem rechten Auge blind, wie man beim NSU-Skandal sieht oder dass manche Länder sich jetzt dazu bewogen fühlen, ältere Straftaten erneut auf rechtsextreme Hintergründe zu untersuchen.
Dass Kommunismus in Zeiten einer so schweren, internationalen Wirtschaftskrise (ist ja auch nicht die erste) wieder interessanter wird, überrascht mich jetzt nicht.
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"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Wenn man wiederspricht finde ich soll man es auch dürfen. Jemand sollte genauso seine Meinung sagen dürfen wie jemanden zu wiedersprechen. Ich finde es wichtig das jeder seine Meinung sagen darf, heißt nicht das man ihm zuhören oder einer Meinung sein muss aber die Freiheit rauszugehen und zu sagen was man denkt ohne gleich eine Strafe zu bekommen das finde ich wichtig.
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| Zitat von Nautilu$: |
| Das gleiche gilt noch für zig andere Leute wie Cops, gewissen Journalisten , Politiker etc. Abschaum. |
Woher diese Abneigung gegenüber Polizisten?
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| Zitat: |
| Woher diese Abneigung gegenüber Polizisten? |
Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist, aber ich mag keine Leute die mich gegen meinen Willen meinen zu irgendetwas zwingen zu können, nur weil sie mächtiger sind und sich allein deshalb im Recht sehen, weil ihnen dieses recht von einer höheren Macht (dem Staat) gegeben wurde und diese Macht wird nicht Hinterfragt. Und die dann meinen mich bestrafen oder bedrohen zu dürfen und das ich mich dagegen nicht wehren oder wiedersetzen darf, weil sie aufgrund ihrer ''gottgegeben'' Autorität respektieren muss. Ich halte auch nichts von Leuten die Vorgeben für das gemeine Volk zu kämpfen und dann doch nur die Interessen von großen Unternehmen und korrupten Politikern verteidigen, weil sie keinen eigenen Willen haben und nur Befehle von oben anerkennen.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Ich finde es irgendwie amüsant wenn bei Nazis von "Meinungen" gesprochen wird; so als ob Nazis zu einem kommen und sagen "Ich finde Ausländer doof, aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.".
Kann man bei Äußerungen von Nazis wirklich noch von Meinungen sprechen, oder sind das nicht viel mehr Ansichten, Überzeugungen, Dogmen, Urteile, Forderungen etc.?
Diskussionen machen Sinn, falls eine Diskussionsbasis vorhanden ist. Wenn jemand Scheiße propagiert ohne auf Gegenargumente einzugehen, dann ist diese nicht vorhanden, und insbesondere im Falle von Holocaustleugnern die keine überzeugenden Argumente parat haben (aber auch gerne bei Kreationisten oder der BLÖD-Zeitung) kann man da meinetwegen auch gerne Verbote aussprechen, oder Sanktionen festlegen.
| Zitat von Nautilu$: |
Wer am längeren Hebel sitzt: Schnapp dir die Braunen und therapier sie, das würde sicherlich schon bei sehr vielen oder den meisten funktionieren, das selbe mit Roten (IM Gregor
), Zionisten, Emanzen, Judentum-Angehörigen, Muselmanen, Christen und dem ganzen anderen Menschenmüll. |
Ich habe irgendwie Schwierigkeiten damit, hinter diesem Teil eine klare Aussage zu erkennen, oder vielleicht will ich es auch einfach nicht (?) ...
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@YogShinobi bei dem haufen an unmündigen, unselbstständigen menschen die da draussen rumrennen bin ich manchmal froh darüber, dass es leute gibt, die im ernstfall die bremse drücken und sagen, das schluss ist. Leider leben wir in keiner utopie, und polizisten sind eben zwingend notwendig.
und außerdem ist nicht jeder streifenpolizist ein dummer lemming der eine höhere macht anbetet und sich an seinem status ergötzt. Kein Polizist, den ich kenne, glaubt an "gottgegebene" Autorität oder petzt Sachen die ich ihm im Vertrauten oder im Freundeskreis erzähle. Die sind nicht von der Stasi. Du kannst nicht in jedem Menschen nur die Funktion, die er ausübt., sehen. und man stelle sich vor, nicht nur die polizisten hören auf befehle von oben. das ist in JEDEM job so, wenn man nicht der oberste Boss ist. das ist ÜBERALL hierarchisch aufgebaut, mal mehr, mal weniger. Allein die Tatsache, das man Gehalt dafür bekommt, das einem genommen werden kann, zeigt das schon. Da sind polizisten nicht mehr oder minder schlimm, die üben nur den Beruf aus, der ihnen eben passt.
Der unterschied wird wahrscheinlich sein, dass der polizist ne waffe mit sich rumträgt, oder? Arschlöcher, die so etwas missbrauchen, gibt es immer, und wird es, wenn es so weiter geht, immer geben. Aber das sind bei der Menge an Polizisten, die tagtäglich ne Waffe dabei haben die sie benutzen könnten, erstaunlich wenige einzelfälle.
ACAB sollte besser heissen SCAB. Some Cops are bastards. Aber das ist überall so.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von VeggiePower am 15.01.2014 15:54.
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| Zitat: |
| bei dem haufen an unmündigen, unselbstständigen menschen die da draussen rumrennen bin ich manchmal froh darüber, dass es leute gibt, die im ernstfall die bremse drücken und sagen, das schluss ist. Leider leben wir in keiner utopie, und polizisten sind eben zwingend notwendig. |
Könnte die Unmündigkeit der Bevölkerung nicht auch daher kommen, dass man heute überall nur noch entmündigt und bevormundet wird? Wie sollen die Menschen den lernen selbständig zu sein, wenn man sie nicht ihre eigenen Erfahrungen machen lässt. So darf man beispielsweise eine bestimmte berauschende Pflanze nicht besitzen, weil es bei unsachgemäßem oder maßlosem Konsum zu negativen Folgen für den Konsumenten kommen kann, allerdings sollte das doch jeder für sich selbst entscheiden können, wer es einmal übertreibt wird beim nächsten Mal vorsichtiger sein.
Und dass man Polizisten braucht für ein Harmonisches Zusammenleben halte ich für eine Fehlinterpretation, wichtig wäre Bildung und zwar richtige Bildung! Von tag eins eines neugeborenen menschlichen Wesens auf diesem Planeten, ab da an sollte einem gezeigt und vorgelebt werden wie man in Einklang mit seiner Umwelt lebt. Es sollte ein Gefühl der Verbundenheit mit der ganzen Welt vermittelt werden und gezeigt werden wie man voller Mitgefühl und Weitsicht handeln kann, statt wie heute nur das Ego und Konkurrenzdenken zu fördern.
| Zitat: |
| Kein Polizist, den ich kenne, glaubt an "gottgegebene" Autorität oder petzt Sachen die ich ihm im Vertrauten oder im Freundeskreis erzähle. Die sind nicht von der Stasi. |
Ich glaub dir ja, dass die im Privatleben ganz nette lustige Kumpels und fröhliche Familienväter sein können, aber in der Ausübung ihrer Rolle als bewaffneter Staatsscherge, in die sie während ihrer Dienstzeit schlüpfen, ist da für viele scheinbar kein Platz mehr den lockeren nachsichtigen Kumpel raushängen zu lassen, der auch mal ein Auge zudrückt. Ich bin jedenfalls noch keinem Polizisten begegnet der einen wegen ner Bagatelle einfach wieder laufen lässt, obwohl er andere Anweisungen erhalten hat. Die meisten ergötzen sich doch regelrecht daran sich im Dienst auch mal etwas Autoritärer aufführen zu können als unbedingt nötig wäre. Wenn sie schon im echten Leben niemand für voll nimmt, dann wird durch das Auftreten in Uniform dieser Mangel an Respekt und Achtung im Privatleben eben wieder ausgeglichen…
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 15.01.2014 18:17.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Shinobi stimme Ich zu, gut erklärt. Solche Staatshelfer haben meinen Respekt nicht verdient, sie haben sich für die falsche Seite entschieden und fertig.
Ich find's amüsant, wenn rote System als so viel harmloser angesehen werden, als braune. Für mich steht das auf einer (niedrigen) Stufe. Stalin war auch 'ne Drecksau, rote System sind nur gesellschaftliche akzeptierter, das macht sie aber nicht besser.
Solche Verbote sind aber lächerlich, was bringen Sie und wieso werden dann nur Holocaustleugner verurteilt, was ist mit Deutsche, die den Völkermord an den Herero/Nama leugen, Amis vs. Indianer (Vietnam, Irak, Afghanisten... könnte man auch schon glatt als VM ansehen), Türken vs. Armenier? Meiner Meinung nach ist dies doch ein klares Zeichen für eine Scheindemokratie. Nicht, das Ich diesen Bastard mag, aber muss man Horst Mahler 12 Jare wegen solche Sachen (die ihn ohnehin zum Affen machen) wegsperren???
Wenn Ich im TV sehe, das Enie van den Meijblaaaa ein Bild von Honnecker im Zimmer hängen hat - darüber regt sich keiner auf. Man stelle sich einmal vor, es wäre Hitler, Himmler, Hess, Mengele oder sonstwer gewesen. Oder wenn Ich so manch rote Straßennamen sehe (nicht nur in der Zone
), wohingegen Swastikas bei ALTEN Gebäuden gesprengt werden (Teil der Geschichte, wieso auslöschen?). IM Gregor & Co. (die, die Briefe an Castro schreiben und eine kommunistische Plattform beherrbergen...) tauchen in jeder 2. Politshow auf. Wo ist die Gegenseite, damit es ausgewogen ist?
Alles scheinheilig³ wie pro-Prohibition-Leute, die sich auf dem Oktoberfest die Kante geben.
Yog, das mit "Wer am...", bezog sich auf Dians Frage, was man mit solchen Leuten tun würde. Von Foltern, hohen Haftstrafen usw. halte Ich nichts. Solche Leute (Rassisten sind nur ein Teil davon) würde Ich einsammeln und therapieren lassen, wenn Ich hier El Commandante wäre.
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| Zitat von Shinobi180: |
Und dass man Polizisten braucht für ein Harmonisches Zusammenleben halte ich für eine Fehlinterpretation, wichtig wäre Bildung und zwar richtige Bildung! Von tag eins eines neugeborenen menschlichen Wesens auf diesem Planeten, ab da an sollte einem gezeigt und vorgelebt werden wie man in Einklang mit seiner Umwelt lebt. Es sollte ein Gefühl der Verbundenheit mit der ganzen Welt vermittelt werden und gezeigt werden wie man voller Mitgefühl und Weitsicht handeln kann, statt wie heute nur das Ego und Konkurrenzdenken zu fördern.
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Das klingt ja ganz nett, widerspricht aber schlicht und einfach der menschlichen Natur.
Erfahrungen sammeln dürfen ist ja schön, kann aber auch nach hinten losgehen.
Ob man an einen Polizisten gerät, der seine Macht missbraucht oder an einen Psychopathen der einen ein bischen quälen will. Das Leben wird sowieso nie zum Ponyhof
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Was ist denn mit den Verbrechern aus der radikalen Mitte? Was ist mit denen, die verantwortlich sind für unser kaputtes Bildungssystem, Hartz IV, Hetzkampagnen oder den Kapitalismus, der ganz aktuell Menschen tötet? Warum werden solche Arschlöcher als Demokraten gefeiert, warum werden nach denen Plätze benannt, warum werden ihre Unrechts-Systeme nicht abgeschafft?
Vielleicht gucken die Menschen in einer besseren Zukunft, in zweihundert Jahren oder so, mal auf unsere Epoche zurück, raufen sich die Haare und sagen: "Und diese Typen haben zugelassen, dass ein ganzes Volk seine Bildung von BILD und RTL bezogen hat, während Kinder in Afrika gestorben sind?! Wie kann man nur so doof sein und zulassen, dass Merkel, deren Partei nichts anderes als Merkel auf ihren Plakaten hatte, fast alleine regieren konnte? Wie konnte man jemals so ignorant sein, tausende Tonnen essbare Lebensmittel weg zu schmeißen und die auch noch zu kriminalisieren, die das Zeug vor der Verwesung aus der Mülltonne gerettet haben?"
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"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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| Zitat von deldenker: |
Was ist denn mit den Verbrechern aus der radikalen Mitte? Was ist mit denen, die verantwortlich sind für unser kaputtes Bildungssystem, Hartz IV, Hetzkampagnen oder den Kapitalismus, der ganz aktuell Menschen tötet? Warum werden solche Arschlöcher als Demokraten gefeiert, warum werden nach denen Plätze benannt, warum werden ihre Unrechts-Systeme nicht abgeschafft?
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Weil sie die Mitte repräsentieren und das ist die Mehrheit die zufrieden mit dem Zustand der Gesellschaft ist. Demokratie läuft darauf hinaus dass die Mehrheit bestimmt wohin die Reise geht.
Wonach soll man Plätze benennen, nach Pipi langstrumpf?
Die jetzige Mitte ist bei weitem liberaler als die sozusagen rechte Mitte beim Adolf.
Wer weis vll sitzen in ein paar Jahrzehnten die am Drücker für deren Änderungen jetzt noch nicht die Zeit ist. Man darf gespannt sein lol
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| Zitat von deldenker: |
| warum werden ihre Unrechts-Systeme nicht abgeschafft? |
weil jede gesellschaft die führung/herrscher/spitze bekommt, die sie verdient. und wenn sich nicht genügend leute finden, die lust haben, es mal so richtig krachen zu lassen, dann wird daraus auch nichts. die meisten, unter anderem auch fast alle hier im forum, fristen ihr dasein ab, so wie es eben ist. da ist kaum noch irgendein "revolutionäres feuer" in "unseren herzen"....
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@Nautilu$: Mir ging es darum, dass du ein paar grobe Schubladen aufmachst bezüglich Religionszugehörigkeit / Ideologie etc., und die Menschen die da rein fallen als "Menschenmüll" bezeichnest. Das fand ich dann doch ziehmlich krass (falls ich das nicht missverstanden hatte).
Nehmen wir z.B. mal Christen. Ich denke dass jemand der die Bibel in der heutigen Zeit noch wortwörtlich nimmt ein ziehmlich verblendeter Idiot sein muss. So jemand ist allerdings dann schon Kreationist, welche zumindest in Europa nur einen sehr kleinen Teil der Christen ausmachen.
Die deutliche Mehrheit der Christen hier nimmt die Bibel also nicht wörtlich, und da fallen auch durchaus Menschen drunter, die eine recht freie Vorstellung vom Christentum haben, und potentiell sogar ehrlich einfühlsame, intelligente, kreative und kritisch denkende Menschen sein können, die halt eben an einen Gott glauben und denen Nächstenliebe viel bedeutet. Ist so jemand für dich auch "Menschenmüll", der therapiert werden sollte, weil er in die Schublade "Christ" fällt?
Wie gesagt, ich hoffe ich habe da einfach nur was falsch verstanden...
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