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Schreibe aus der klapse, wo ich gestern gelandet bin. Kann nicht viel schreiben da ich sehr muede bin und vom Smartphone schreibe. Man gibt mir jetzt beruhigungszeug und Antidepressiva. Meinen weg hab ich eh verloren, viel verlieren kann ich hier also eh nicht. Vllt wirds ja besser. Danke an alle die mir mut machen.
PS: Gestern hat meine Psychiaterin mich gezwungen hier hinzufahren per RTW. Obwohl ich weder eigen noch fremdgefaehrdende Dinge geaussert hab. Voll die bitch.
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Denken ist schwer, darum urteilen die Meisten.
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Eigentlich kann dich dazu niemand zwingen...
Es gibt aber auch die unfreiwillige, freiwillige Möglichkeit..
Entweder du gehst freiwillig, oder man sorgt per Beschluss dafür, das man muss...
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Genau so war's, eev. Die meinte entweder ich geh freiwillig oder sie zwingt mich.
Rk, vielen dank.
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Denken ist schwer, darum urteilen die Meisten.
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Mein Beileid, kenne das, war bei mir ja nicht anders...
und das kostete mich 13 Wochen Klinik...
Ich hoffe das du die Zeit da gut überstehst oder sogar nutzen kannst...
Ich finde Klinik ist ein Alptraum, hat mich irgendwie nur noch mehr krank gemacht, von Tag zu Tag...
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| Zitat: |
| Die meinte entweder ich geh freiwillig oder sie zwingt mich. |
Wenn die dich so einfach zwingen könnte, würde sie dich nicht darum bitten freiwillig zu gehen oder?
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Naja also das dauert schon und ist Aufwand, daher legen sie es einem Nahe, es freiwillig zu tun, damit sie sich Arbeit ersparen...
Bei mir war es damals der Amtsarzt auf der Polizeiwache.. ich glaube, der hätte das ziemlich schnell erledigt.
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dian unregistriert
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Ich glaube eher, das ist bei denen so eine Art Test.
Denn die wissen genau: Jeder geistig halbwegs gesunde Mensch würde sich niemals freiwillig einweisen lassen, sondern würde stattdessen eher einen Anwalt einschalten oder an die Öffentlichkeit gehen oder abhauen oder sonstwas machen, um der Gefangenschaft zu entgehen. Wenn sich hingegen jemand schon auf ein bisschen Druck hin "freiwillig" in die Klapse begibt, wissen die sofort, dass bei demjenigen einige ganz grundliegende Überlebensfunktionen nicht mehr richtig arbeiten können... und somit haben sie dann auch eine Bestätigung ihrer Diagnose und einen guten Grund, die Betroffenen dann notfalls auch ein bisschen länger drinzubehalten.
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Bei allem Respekt, das ist doch SEHR spekulativ.
Nicht nur, dass die Typen niemals befugt sind eine Art Test zu machen, auch dass du dich in Deutschland nicht mal wirklich umbringen darfst, zeigen eher das Gegenteil. Das Leben ist leider kein Reinkarnator-Roman dian ^^
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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@Dian: Ich denke das ist reine Auslegungssache. Umgekehrt könnte man auch argumentieren, dass jemand der wahnsinnig (oder whatever) ist sich blind wehren würde, weil er sich das ja kaum eingestehen würde, während ein rationaler Mensch versteht, dass er im Augenblick nichts machen kann, und einfach darauf wartet dass er schnell wieder entlassen wird, weil man ja wohl merken wird, dass ein Irrtum vorliegt.
Ist natürlich beides schwarz-weiß...
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Wenn ich mir vorstelle ich wär Arzt und ich habe den Eindruck mein Patient läuft Gefahr sich zu töten. Was bleibt mir da groß übrig als ihn dazu zu bringen in eine Klinik zu gehen?
Da interessiert mich nur eines: Kann ich das verantworten, nichts dergleichen zu unternehmen oder nicht.
Und was sieht besser für den Patienten aus? Wenn er sich selbst in einer Klinik anmeldet oder wenn er per richterlichem beschluss eingewiesen wird?
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@Tom
| Zitat: |
| Wenn ich mir vorstelle ich wär Arzt und ich habe den Eindruck mein Patient läuft Gefahr sich zu töten. Was bleibt mir da groß übrig als ihn dazu zu bringen in eine Klinik zu gehen? Da interessiert mich nur eines: Kann ich das verantworten, nichts dergleichen zu unternehmen oder nicht. |
nick_cave schrieb:
| Zitat: |
| Obwohl ich weder eigen noch fremdgefaehrdende Dinge geaussert hab. |
Mir scheint diese Einweisung doch etwas willkürlich und sehr einseitig zu sein, deswegen verstehe ich nicht wieso man da keinen Wiederspruch einlegt. So ganz gegen den Willen des Patienten können die einen wohl kaum einweisen. Ich denke es laufen viel gefährlichere Menschen da draußen rum, die ihrem Psychiater aber ganz glaubhaft von ihrer Gesundheit überzeugen konnten.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Alles Gute dir, Cave, sei stark!
@shinobi: Es soll durchaus auch gute Ärzte geben, die ihre Patienten versuchen von sinnvollen Schritten zu überzeugen statt gegen sie zu arbeiten...
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Es gibt beschissene Psychologen, daraus folgt dass alle inkompetent und böse sind
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| Zitat von Catbert: |
| Die Berichte der Leute hier bestärken mich in der Meinung das ich mich auch in Zukunft von allen Ärzten fern halten werde die irgendwas mit Psychologie oder Psychiatrie zu tun haben. |
Als ob diese Zahlen oder Berichte hier, wie ich schonmal gesagt habe, in IRGENDEINER Weise representativ für die gesamtsituation in DE oder auf der Welt sein könnten! Wieso formt man sich sein Bild, bzw wieso sieht man sich in dem irgendwo geformten dadurch bestätigt, dass sich eine handvoll leute darüber beschweren? Foren wie dieses sind sowieso noch so ein halber Magnet für Menschen mit solchen Geschichten. Das ist wie in ein Botanik-Forum zu gehen und sich in seiner Meinung bestätigt zu fühlen, dass sehr viele Menschen Pflanzen lieben. was zum teufel.
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| Zitat von VeggiePower: |
| Als ob diese Zahlen oder Berichte hier, wie ich schonmal gesagt habe, in IRGENDEINER Weise representativ für die gesamtsituation in DE oder auf der Welt sein könnten! Wieso formt man sich sein Bild, bzw wieso sieht man sich in dem irgendwo geformten dadurch bestätigt, dass sich eine handvoll leute darüber beschweren? Foren wie dieses sind sowieso noch so ein halber Magnet für Menschen mit solchen Geschichten. Das ist wie in ein Botanik-Forum zu gehen und sich in seiner Meinung bestätigt zu fühlen, dass sehr viele Menschen Pflanzen lieben. was zum teufel. |
Wen interessiert in der Hinsicht schon die Gesamtsituation in Deutschland… Es ist doch völlig offensichtlich, dass das hier geschriebene in keinster Weise irgendwie repräsentativ ist für den Durchschnittsbürger... Nur was hat das ganze jetzt damit zutun ob man Psychiatrie befürwortet oder nicht.
Bei jemandem der sich lieber von einem fremden sagen lässt, ob er gesund ist oder normal, statt dabei auf sein intuitives Bauchgefühl zu hören oder auf die Fähigkeit zu vertrauen sich selbst besser einschätzen zu können, als irgendein fremder, bei dem funktioniert womöglich etwas ganz entscheidendes wirklich nicht mehr ganz richtig.
Das ist meine Meinung zu dem Thema, sag mir jetzt nicht, ich darf das nicht auch so schreiben.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 01.03.2014 00:17.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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| Zitat von Shinobi: |
Bei jemandem der sich lieber von einem fremden sagen lässt, ob er gesund ist oder normal, statt dabei auf sein intuitives Bauchgefühl zu hören oder auf die Fähigkeit zu vertrauen sich selbst besser einschätzen zu können, als irgendein fremder, bei dem funktioniert womöglich etwas ganz entscheidendes wirklich nicht mehr ganz richtig.
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Was ist, wenn man das selbst nicht mehr einschätzen KANN? Wenn man krank ist, dann funktioniert irgendwo irgendwas nichtmehr. und womöglich merkt man das selbst eben nicht, sei es, weil man es wirklich nicht bemerken kann (von aussen symptomlos), weil man es selbst nicht wahrhaben will (verleugnung) oder weil die krankheit verhindert, dass man noch fähig ist, richtige bzw vernünftige entscheidungen zu treffen. Dann ist man sehr wohl auf die Hilfe von "irgendwelchen Fremden" angewiesen, egal ob man diese befürwortet oder nicht.
| Zitat von Shinobi: |
Nur was hat das ganze jetzt damit zutun ob man Psychiatrie befürwortet oder nicht.
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Weil es so rüberkommt als würden sich manche in ihrer Meinung bestätigt fühlen, weil es ein oder zwei Fallbeispiele mehr gibt. Glaubt was ihr wollt, ehrlich, aber das ändert nichts daran dass euer "Glaube" "falsifizierbar" ist. (="falsch" ist/sein könnte). Nur wegen 100 schlechten Beispielen kann man eben nicht auf jeden Arzt oder jede pyschiatrische Anstalt rückschliessen, @
| Zitat von Catbert: |
| Die Berichte der Leute hier bestärken mich in der Meinung das ich mich auch in Zukunft von allen Ärzten fern halten werde die irgendwas mit Psychologie oder Psychiatrie zu tun haben. |
| Zitat von Eev: |
NIE WIEDER NEHME ICH IRGENDWELCHE MEDIKAMENTE !!!
NIE WIEDER !!! |
| Zitat von shinobi: |
| Ich finde nur erstaunlich, wie hoch doch gerade in einem Forum wie der Unity die Zahl an Leuten ist, denen diese Medikamente nicht geholfen haben. Könnte da ein Zusammenhang bestehen, zwischen Menschen die gerne in die Gesellschaft passen möchten und zurück in die Matrix wollen, also jenen die von ihrer Andersartigkeit geheilt werden möchten und denen diese Medikamente demnach auch wunderbar dabei halfen, wieder der gute sohn/tocher zu sein und in der Schule mitzumachen etc. und jenen, die darauf von Anfang an keinen Bock hatten?[...] |
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von VeggiePower am 01.03.2014 10:22.
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dian unregistriert
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Ich finde schon, dass man es so sehen kann, dass Medikamente, die die Psyche beeinflussen, generell Gift sind, und dass man davon lieber die Finger lässt. Aber man kann es natürlich auch anders sehen. Wie so ziemlich alles im Leben.
Ich glaube, wenn man dazu eine feste Meinung hat, und sich entweder konsequent einem Psychiater anvertraut (und auf den dann aber auch hört) oder sich konsequent davon fernhält, fährt man auf jeden Fall besser als wenn man es heute so sieht und morgen wieder genau andersrum, wie der Ersteller dieses Threads.
Ich persönlich würde nie zu einem Psychologen oder Psychiater gehen, da ich mich im Lauf der Jahre schon so gut selbst analysiert habe, dass ich glaube, dass fremde Menschen Jahre brauchen würden, um sich in meiner Psyche überhaupt zurecht zu finden.
Also ehe ich so jemanden einweihe und ihn erstmal mühevoll auf den Kenntnisstand bringe, den ich schon längst habe, nutze ich die Zeit doch lieber dafür, um dem eigentlichen Problem auf den Grund zu gehen.
Aber wenn jemand aus eigener Kraft nicht weiter kommt und auch die Menschen in seinem Umfeld ihm nicht helfen können, dann finde ich es auch ok wenn sich derjenige einem "Profi" anvertraut. Nur darf man sich dann halt auch nicht beklagen, wenn der Profi einen plötzlich einweisen lässt... indem man zu einem fremden Menschen hingeht und ihm intimste Details über die eigene Hilflosigkeit verrät, verleiht man ihm gewissermaßen eine Vollmacht dazu. Also besser vorher überlegen, ob man zu diesen Konsequenzen bereit ist.
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| Zitat: |
| Weil es so rüberkommt als würden sich manche in ihrer Meinung bestätigt fühlen, weil es ein oder zwei Fallbeispiele mehr gibt. Glaubt was ihr wollt, ehrlich, aber das ändert nichts daran dass euer "Glaube" "falsifizierbar" ist. |
Sowas nennt man auch "eine eigene Meinung haben".
Ich beschwere mich ja auch nicht über deine Meinung.
Soll doch jeder zu dem Thema glauben was er will und wenn er mal psychische Probleme hat dann soll er den Weg wählen der ihm in dem Moment am sinnvollsten erscheint.
Und wenn man so arg psychisch angeknackst ist das man vom Rest der Menschheit als Gefahr wahrgenommen wird dann wird man eh zwangsweise in die Psychiatrie eingeliefert und somit ist in dem Fall auch die Entscheidung pro/contra psychologische Behandlung überflüssig.
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