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| Zitat von Veritas: |
| [...] dass ich Religion für ein ziemlich komplexes Thema halte. |
ein paar Typen vor 2000 jahren hatten schiss vor dem tod und konnten sich einige dinge nicht erklären, also haben sie eben lustige geschichten von himmel und nächstenliebe aufgeschrieben, irgendwann kam dann auch so ein gebilde namens "kirche" dazu und merkte, wenn man ne hölle hinzufügt, in die man reinkommt, wenn man keine kirchensteuer zahlt oder wenn die kinder dem pfarrer nicht alle 2 tage einen blasen, lässt sich sogar gewinn erwirtschaften. Es sind leider nichts weiter als schauergeschichten, die etwas aus dem ruder geraten sind. aber leider sind diese schauergeschichtenschreiber gut genug gewesen, die geschichten so aufzustellen, dass man sie nicht widerlegen kann. oder, nicht wirklich ^^ ich meine, die erde ist ja bestimmt noch flach, und sie ist auch der mittelpunkt, und es gibt nur unser sonnensystem usw.... ^^
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ich denke veritas wollte sagen, dass das thema religion für ein kind recht komplex ist.
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@Veritas: Ups, hatte dich anscheinend völlig falsch verstanden, aber das hat sich dann ja zum Glück geklärt.
Hm, keine Ahnung wie das mit dem Religionsunterricht heutzutage ist, ist schon ne Weile her dass ich die Schulbank gedrückt habe ^^ - hat sich da inzwischen was geändert? Bei uns war Religionsunterricht standard, man konnte aber später stattdessen Philosophie nehmen, was allerdings viele nicht gemacht haben, weil man im Religions-"Unterricht" für's anwesend Sein automatisch seine gute Note bekam.
| Zitat von reset: |
| Zitat von Yog-Sothoth: |
| Es wäre natürlich schön wenn Eltern das tun würden, aber ich sehe da jetzt auch keine direkte Verschlechterung, wenn man den Kindern sagt "So was macht man eben nicht" statt "...weil das in der Bibel steht, und du sonst nicht in den Himmel kommst.". |
"sowas macht man eben nicht"
das ist keine ethik sondern moral ohne religion dafür aber mit gesellschaftlichen normen.
ethik ist wenn man seinen verstand benutzt und selber erkennt warum bestimmte verhaltensweisen wertvoll sind oder nicht. |
Yep, genau meine Meinung! Es ging mir lediglich darum, dass ich beim Weglassen des religiösen Aspekts bei der Erziehung keinen wirklichen ethischen Verlust erkennen kann, selbst wenn keine zusätzliche Zeit aufgewandt wird um dem Kind alles zu erklären. Letzteres wäre natürlich trotzdem erstrebenswert, und notwendig für eine tatsächliche ethische Erziehung; erfordert aber leider auch eine Portion Intelligenz, die viele Eltern nicht besitzen dürften.
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@Yog
Ich hätte mich allerdings auch n bissl ausführlicher ausdrücken können. Aber so is es dann ja auch irgendwie ok^^
Ich hab mal meinen kleinen Bruder gefragt... Bei dem ist es noch nicht soo lang her das er ohne Bezahlung früh aufstehen musste^^ Er meinte, dass Religion bei ihm auch freiwillig war und man alternativ Ethik wählen konnte. Ob das aber nun für ganz Niedersachsen und Schleswig Holstein gilt ( Er ist mittendrin umgezogen) wusste er nun auch nicht.
Ich muss auch ehrlich sagen das ich den Religionsuntericht schon schon auf dem Stundenplan lassen würde.
Vielleicht ist es ziemlich hilfreich für das Verständniss untereinander. Also jetzt auf Religiöse Ausrichtung bezogen. Deutschland ist nunmal nicht mehr rein Christlich. Ok, das wars wahrscheinlich nie.... Aber es wäre vielleicht nicht schlecht auch etwas über die anderen zu erfahren. Also, was sind Salafisten und was macht sie aus usw. Ich mein, wenn ich mich manchmal mit Bekannten über sowas unterhalte klingt das alles stark nach Bild oder Focus.
Irgendwie zweifel ich daran das man Religion irgendwann aufgibt... Ich mein, 2000 Jahre gibts das nun schon, genaugenommen schon länger wenn man Ägypten und sowas berücksichtigt. Warum sollten die in 500 Jahren sagen " Ok, der Drops ist gelutscht. Lasst uns n Bier trinken gehen."
Vielleicht könnte man das irgendwie sinnvoll umsetzten.
@ Veggie
Siehe reset ^^
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Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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also religionsunterricht und alternativen hängen vom bundesland an. in nrw gibts aber der 8. oder 9. klasse philosophie als alternative. da lernt man wirklich was. das beste fach was ich je hatte. aber auch hier hängt vieles vom lehrer ab und natürlich von der motivation der schüler.
wurde ja schon erwähnt: die meisten bleiben bei reli, denn um philosophie zu bekommen muss man ers nen antrag oder so ausfüllen. also zusaätzliche arbeit, und bei reli gibts keine schlechten noten. mittlerweile glaueb ich die reli-lehrer machen das extra damit nich noch mehr zu philosophie gehen xD
ich glaube in zukunft wird sich das gesamtgesellschaftlich auch so verhalten.
die kirchen müssen die leute bezahlen damit sie zu ihnen kommen^^
...jaja ich weiß...aber ich darf doch noch träumen oder?
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Ah, also hat sich nicht so viel geändert. ^^
Philosophie war auch eines meiner Lieblingsfächer, ich hatte allerdings erst relativ spät gewechselt. Ich denke es ist auch nicht unbedingt verkehrt, über die unterschiedlichen Religionen informiert zu werden, aber ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass unsere Lehrkräfte vernünftig ausgebildet waren (insbesondere wenn's um "Satanismus", Sekten und die "bösen Drogen" ging). Eine Lehrerin hat sowieso keinen wirklichen Unterricht gemacht, sondern uns statt dessen mit Geschichten aus ihrem Privatleben zugequatscht - die Zeit hätte ich wirklich sinnvoller nutzen können.
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Die Beschneidungs-Debatte war das krasseste, was ich bislang gesehen habe. Wie schnell sich der Medien-Wind auf einmal gedreht hat...unglaublich. Auf einmal waren alle Kritiker Religionshasser, Antisemiten und Rassisten.
Von sachlicher Diskussion keine Spur, dafür aber viel religiöses Gejammere von wegen "jahrtausendealtes Ritual", "für uns essentiell" etc. Weltliche Argumente sind ja nicht von Belang...
Zumal die Gesetzgebung auch unglaublich sexistisch ist. Das Gesetz gilt nur für Jungen, obwohl es bei Mädchen analog dazu die Klitorisvorhautbeschneidung gibt, die anatomisch vergleichbar ist. Nur: Beschneidung allgemein von Mädchen wird va von Religiösen - Naturreligionen, Christen, Muslime, äthopische Juden - in Afrika praktiziert. Nur ist das natürlich total "unzivilisiert" (selbst wenn es teilw dieselben Religionsgemeinschaften sind), während bei uns ganz zivilisiert-europäisch Beschneidung von Jungen betrieben wird. Ich fand es hanebüchen, was da für Argumente kamen und wie viele Menschen offenbar immer noch nicht die körperliche Selbstbestimmung anderer respektieren können.
Genau das gleiche passiert grade mit der Pille danach, Abtreibungen usw. Vll bilde ich es mir nur ein, aber ich habe den Eindruck, dass va die Fundi-Religiösen mehr Einfluss gewinnen und aktiver geworden sind und beständig das "Lebensrecht" - eigentlich müsste es Geburtsrecht heißen - irgendwelcher befruchteter Eizellen und Embryonen besingen. Die Denunziantin in einem Kölner Krankenhaus, die dessen Ausgabe der PiDaNa an den werten Kardinal "verpfiffen" hat, war von einer Agentur, welche wiederum von einer Krankenkasse dafür bezahlt wurde: https://de.wikipedia.org/wiki/BKK_IHV
Naja, dazu wird es jetzt kein Gesetz geben. Auch keines, dass diese konfessionellen Krankenhäuser wieder verstaatlichen würde oder zumindest dazu zwingen würde, das anzubieten, was staatliche Krankenhäuser auch anbieten. In manchen Bundesländern sind 70 % (!!!) der Krankenhäuser in konfessioneller Hand. Woher soll eine Frau da noch eine PiDaNa bekommen? Ich könnte so ko*****
Was diese Leute sich anmaßen!!!!
Und es wird Zeit, endlich mal das Reichskonkordat von 1933 aufzuheben. Dass das bislang kaum stört, verwundert mich immer wieder.
Achja, ganz frisch; Katholisches Pflegeheim weist homosexuellen Rentner ab: http://www.tz-online.de/aktuelles/muench...ta-2752097.html
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von lala magico am 15.02.2013 22:40.
Die Schule war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Michael Ende
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http://www.youtube.com/watch?v=R7IHNqqSp...XCeCMvHcTVqi2kA
Den Medizinern sollte gekündigt werden. Die Kirche sollte keine solche Einrichtungen besitzen.
Zur Beschneidung: Es ist wirklich schlimm, was sich manche Menschen anmaßen, so über andere zu bestimmen.
Allerdings muss ich sagen, dass die Beschneidung bei Mädchen etwas völlig anderes ist. Ich bin beschnitten, aus medizinischen Gründen, nicht aus religiösen und habe damit überhaupt keine Probleme. Bei Mädchen soll das allerdings etwas ganz anderes sein.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Die Mediziner sollte mE nicht entlassen werden, weil sie arbeitsrechtlich in der Klemme steckten, wie zig andere Beschäftigte im Bereich Kita, Kindergarten, Schule und Krankenhäuser auch. s. "Gott hat hohe Nebenkosten": https://www.youtube.com/watch?v=C7NWHtQXUaI
Jup. Sie sollten keine KHs betreiben und auch "private" Träger sollten KHs nicht betreiben, sondern Länder und Co. Dasselbe trifft auch die Kitas usw. zu. Wieso brauchen wir in Kitas und Schulen Gottesdienste, Religionsunterricht etc.?
Nö, nich generell. Ich hab vor allem die Klitorisvorhautbeschneidung hervorgehoben (kann bei Mädchen übrigens auch medizinisch indiziert sein), die anatomisch vergleichbar zu der von Jungen ist. Die anderen "Beschneidungsstile" bei Mädchen haben gravierendere Folgen, weil das auch die Mens, Geburt usw. betrifft.
Allerdings betrifft die Beschneidung bei Jungen auch die Libido ua. Insofern würde ich nicht sagen, dass das was völlig anderes sei, das Ausmaß ist aber verschieden. Ich hatte den Eindruck, dass der Hinweis mit der Klitorisvorhautbeschneidung den religionsfreundlichen Beschneidungsbefürwörtern ein großes Ärgernis war (dementsprechend wurde auch bei Online-Zeitungen zensiert), weil es zeigt, dass das nicht was komplett anderes ist, es aber allen Beteiligten klar ist, dass das bei Mädchen nicht gehen wird.
Genauso ähneln sich auch die Argumentationen: Befürworter von FGM führen auch an, dass befiehlt ihnen ihre Religion, das machen sie schon immer so, das verletzt ihre Rechte. Jeder Verrückte kann nach diesem Argumentationsmuster sich seine Religion basteln (sollte nur alt sein) und kann damit das Amputieren des kleinen Fingers und sonstiger Körperteile bei Kindern legitimieren.
Naja, Leute, die Stimmen hören, ihr Leben nach übernatürlichen Wesen und deren vermeintlichen Regeln richten, leiden vll auch einfach an einer Psychose. Die Frage ist, wieso das so anerkannt ist...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von lala magico am 16.02.2013 21:29.
Die Schule war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Michael Ende
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es gibt wie lala magico schon angesprochen hat verschiedene arten der mädchenbeschneidung ( was für ein krankes wort). manche haben verheerende folgen und manche sind vergleichbar mit der beschneidung bei jungen.
gesundheitlich notwendige beschneidungen sind ja vollkommen okay. auch wenn ich lieber mit vorhaut lebe^^ aber okay ich kenns nich anders.
@lala magico
was is FGM?
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Gut, dass du das weiter differenziert hast, jetzt weiss ich auch was du meinst. Kann dir nur zustimmen @ lala , wir haben das letztens im Unterricht besprochen und ich war so ziemlich der einzige, der sich eindeutig GEGEN religiöse Beschneidung ausgesprochen hat. Habe ein ähnliches Beispiel angeführt (Abschneiden der Ohrläppchen) wie du
| Zitat von lala magico: |
| Jeder Verrückte kann nach diesem Argumentationsmuster sich seine Religion basteln (sollte nur alt sein) und kann damit das Amputieren des kleinen Fingers und sonstiger Körperteile bei Kindern legitimieren. |
| Zitat: |
| Die Frage ist, wieso das so anerkannt ist... |
Weil viele religiöse Idioten in hohen Positionen sitzen.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Denn nur durch das Abschneiden der Ohrläppchen kann man die wahren Worte unseres Gottes hören! Ich hatte eine Erscheinung in der er zu mir sprach "schneidet euren Kinder die Ohrläppchen ab, sodass auch sie meine Worte empfangen!"
WerBinIch - religiös verblendeter Beschnippler vom Dienst
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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ich verweise (mal wieder? keine ahnung ob ich hier schon mal den link gepostet habe...) auf....:
Klick mich religiös
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lol, man könnte daraus eine kritisch-kreative-satirische Geschichte machen, um diese Argumentationsstrukturen in ihrer Lächerlichkeit bloßzulegen
Jaa, ich fand es auch ziemlich krass, dass das bisher gar nicht geregelt war. Aber im Prinzip ist das mit der Betäubung bei den Neugeborenen auch jetzt noch nicht wirklich geregelt und bleibt in diesem Punkt so, wie es war, genauso wie mit diesen medizinischen Laien. Es ist ganz was neues, dass es jetzt ein Gesetz gibt, das es Leuten mit "arztähnlichen Kompetenzen" (iwie so war der Ausdruck) gestattet, sowas bis im Alter von 6 Monate vorzunehmen. Das ist schon spannend, was man sich da ausgedacht hat.
Btw. es gibt übrigens am 9. März in Münster eine feministische Demo für das körperliche Selbstbestimmungsrecht und gegen christliche Fundis. Falls also jemand Lust haben sollte, seinem Ärger mal öffentlich Ausdruck zu verleihen: http://gegen1000kreuze.blogsport.de/2013...-im-maerz-2013/
Passt da mE ganz gut dazu. Ich werde das mal noch im Demo-Thread platzieren.
Die Schule war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Michael Ende
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