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Wofür würdet ihr morden?
01.11.2010 02:07 |
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Wofür würde ich morden?
Wofür würde ich sterben?
Das sind zwei Fragen, mit denen ich mich gerade beschäftige; teils aus Neugier und Interesse an Selbstreflexion, teils, weil ich das in einer Kurzgeschichte bearbeite, die ein Teil meines nächsten Buches sein soll.
Einerseits habe ich manchmal wirklich intensive Rachegelüste... oder Amoklaufgedanken, ihr wisst schon.
Andererseits ist der Arterhaltungstrieb des Menschen enorm und es gehört schon etwas dazu, wirklich jemandes Leben auszulöschen - dafür zu sorgen, dass ein Mensch nie wieder atmen, reden und lachen, lieben, verzeihen, bereuen kann.
Also wofür würde ich morden? Um mich zu schützen, in einer Notsituation - Mann gegen Mann und ich ziehe zum Glück schneller? Unbedingt!
Doch wenn der andere am Boden liegt und ich habe noch eine Kugel übrig? Mhm. Kann ich als jemand, der nicht allzuviel Erfahrung mit körperlicher Gewalt oder "ausleben" seiner Aggressionen hat, abdrücken?
Was kann mich dazu bringen?
Wofür würde ich sterben?
Für meine Familie, meine Freundin? Vielleicht, sicher bin ich mir nicht.
Nehmen wir an, hier entsteht über Nacht eine Diktatur a lá Drittes Reich: Die Grenzen sind zu, überall einfarbige, armschwingende Irre und man kann nicht weg - aber ich habe die Möglichkeit, mich soweit anzupassen, dass nicht auffällt, dass ich anders denke. Ich könnte einen Beruf finden (natürlich möglichst weit weg vom System) und darauf hoffen, dass irgendwer kommt und mich befreit. Vielleicht ein paar Juden in meinem Keller verstecken.
Könnte ich mich dem bewaffneten Untergrund anschließen - ein einsamer Guerilla; jeden Tag ein anderes Versteck, mit einer Waffe unter dem Kopfkissen schlafen. Coole Vorstellung, aber dann mit der Angst leben, jeden Tag getötet werden zu können?
Noch dazu muss ich bedenken, dass es Menschen gibt, die mich lieben. Wie wichtig Familie ist, habe ich erst gestern erfahren (vor genau zwei Jahren wurde meine Oma beerdigt - an Halloween) und erst recht meine Freundin!
Sie würden vielleicht verstehen, warum ich das mache, aber... gerade muss ich an dieses Lied denken ("Kein Zurück" von Farin Urlaub) - insbesondere "Die dich verlieren, werden den Schmerz für immer spüren".
Nein, ich glaube, ich könnte sie nicht zurück lassen...
Und ihr?
Soll Tod oder Freiheit auf euerm Grabstein stehen?
Achja, wünsche euch ein frohes Halloween gehabt zu haben
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"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Egal, für was ich sterbe, an meinem Grabstein, wenn ich einen bekommen würde, werden sehr wahrscheinlich keine Toten trauern. Insofern wüsste ich jetzt gerade nix außer dass das, was man noch erwartet, physisch sehr viel schlimmer sein wird als das Jetzt, wofür ich sterben wollte.
Auf solche Diktatur- oder Nazizeitszenen bezogen, würde ich in meinem Alter bestimmt noch wen verstecken, aber anosnten nicht mehr viel aktiv machen.
Und morden würde ich auch nur für das, was mir ein reineres Gewissen bringt als nicht zu morden.
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| Zitat: |
Original von deldenker
| Zitat: |
| Und morden würde ich auch nur für das, was mir ein reineres Gewissen bringt als nicht zu morden. |
Was wäre das denn zum Beispiel? |
Es kann evtl. ja eine so revolutionäre Stimmung da sein, dass es sinnvoll sein könnte, Protagonisten der Bourgeoisie zu beseitigen, da könnte es, wenn es wirklich gut berechnet ist, eine Sache sein, wie man auch sein Gewissen dabei beruhigen kann.
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RE: Wofür würdet ihr morden?
19.02.2012 05:07 |
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Ich muss bei der Diskussion gerade an den Anime "Death Note" denken; hat den jemand gesehen?
| Zitat von (s)AINT: |
Es existiert nichts, fuer das es sich zu sterben "lohnen" wuerde - das geht ganz von allein.
So ist der natuerliche Lauf der Dinge. Es sei denn, jemand (s.o.) hilft nach, dies zu beschleunigen. |
Aus egoistischer Sicht hast du vollkommen Recht. Aus altruistischer Sicht kann es sich allerdings durchaus lohnen, bereit zu sein in bestimmten Situationen sein Leben aufs Spiel zu setzen, oder gar zu opfern, da der Gewinn in dem Fall identisch mit dem Allgemeinwohl ist.
(den Aspekt vergessen leider die meisten, wenn es um Probleme wie das Gefangenendilemma ("prisoner's dilemma") geht)
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RE: Wofür würdet ihr morden?
20.02.2012 03:10 |
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| Zitat von (s)AINT: |
| Geht es beim Gefangenendilemma denn ueberhaupt darum, sein Leben aufs Spiel zu setzen bzw. zu opfern ? |
Nicht direkt, es ging mir eher um ein Beispiel, in dem es einen Unterschied macht ob es um die eigene Gewinnmaximierung geht, oder um das Gemeinwohl. Man kann aber eine Variante davon konstruieren, in der die Spieler ihr Leben auf's Spiel setzen können, z. B.:
Es gibt eine Bedrohung, die abgewandt wird wenn mindestens ein Spieler sein Leben riskiert, und sich dieser entgegen stellt. Agiert kein Spieler, so bleibt die Bedrohung bestehen und es besteht die erhöhte Gefahr dass ein Spieler stirbt. Beide Spieler haben die Möglichkeit, vorzugeben zu agieren, und sich zurückzuziehen ohne dass der andere Spieler dies mitbekommt, man weiß also nicht welche Aktion der andere wählt. Die 3 Fälle:
(die Wahrscheinlichkeiten habe ich selbst ausgewählt)
1) Beide Spieler agieren: Zu 25% stirbt genau einer der beiden Spieler
2) Ein Spieler agiert: Dieser stirbt, der andere überlebt
3) Kein Spieler agiert: Zu 50% stirbt genau einer der beiden Spieler (alternativ: etwas anderes Schlimmes mit einer ähnlichen Gewichtung passiert)
| Zitat von (s)AINT: |
| Beim "Hoechsteinsatz" findet der Altruismus oft sein schnelles Ende. Ich schaetze Kooperation - Märtyrertum, Kamikaze und dergleichen (zur Steigerung des "Allgemeinwohls") verstehe ich nicht. |
Naja, ich denke das ist sowieso primär eine theoretische Diskussion, ich kann mir eh im Moment keine Situation vorstellen, in der ich weiß dass ich die Welt verbessere, wenn ich mich für eine Sache opfere. Aber zumindest theoretisch kann es in bestimmten Fällen Sinn machen.
Ich denke primär ist die Frage wichtig, aus welchen Gründen man sich altruistisch verhält (falls zutreffend):
1) Dies kann zum Einen sein, weil man sich nicht als unabhängiges Wesen sieht, sondern als Teil eines größeren Ganzen, das wichtiger ist als man selbst. In dem Fall ist klar, dass Selbstopferung eine Option sein kann.
2) Zum Anderen kann man aus primär egoistischen Gründen Altruist sein, weil man sich a) wohl fühlt wenn es anderen gut geht, oder weil man b) andere gut behandelt in der Hoffnung, dass man dann selbst entsprechend behandelt wird.
Hat man die Möglichkeit, das Gemeinwohl durch Opferung seines Lebens zu verbessern, und man verzichtet darauf, so muss man im Fall a) mit dem schlechten Gewissen weiterleben, dass man eine Entscheidung getroffen hat, die zur Verschlechterung des Gemeinwohls beigetragen hat, und die Last kann evtl. so groß sein dass es sich gelohnt hätte, sein Leben zu opfern. b) ist etwas schwieriger, und funktioniert vermutlich nur, wenn man die Entscheidung, dass man in bestimmten Situationen sein Leben opfert, schon unwiderruflich trifft bevor eine der Situationen eintritt. Die Einhaltung kann dann aus Ehrengründen erfolgen, oder man trifft vorher Absprachen mit Sanktionen, die schlimmer sind als der Ehrentod.
(religiöse Gründe habe ich jetzt mal ignoriert, da findet man ja recht leicht welche)
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RE: Wofür würdet ihr morden?
20.02.2012 07:41 |
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| Zitat von (s)AINT: |
| Der Tod hat meines Erachtens rein gar nichts mit "Ehre" oder "Heldentum" zu tun. |
Hm, der Begriff "Ehrentod" war wahrscheinlich etwas missverständlich. Vielleicht sollte ich zu 2b) ein Beispiel machen, damit klar wird was ich meine:
Jemand entscheidet sich dazu, dass er sich jederzeit selbst opfern würde, falls das notwendig wäre um 2 oder mehr andere Menschenleben zu retten, und teilt diese Entscheidung seinen Mitmenschen mit (in der Hoffnung, dass auch andere diese Entscheidung treffen, was dann für alle einen Vorteil darstellt). Damit diese Person aber tatsächlich zu ihrer Entscheidung steht ist so etwas wie ein Ehrgefühl notwendig, falls lediglich 2b) zutrifft, und man eine angedrohte Sanktion, die mit dem Tod mind. gleichwertig ist, ausschließt. Mit "Ehrentod" meinte ich hier also, dass man dann auch tatsächlich zu seiner Entscheidung steht, die man getroffen hatte bevor man in die Situation gekommen ist.
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RE: Wofür würdet ihr morden?
20.02.2012 20:58 |
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| Zitat von Yog-Sothoth: |
Jemand entscheidet sich dazu, dass er sich jederzeit selbst opfern würde, falls das notwendig wäre um 2 oder mehr andere Menschenleben zu retten, und teilt diese Entscheidung seinen Mitmenschen mit (in der Hoffnung, dass auch andere diese Entscheidung treffen, was dann für alle einen Vorteil darstellt).
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Aha - verstehe. Allerdings ist das mit der "Hoffnung" so eine Sache.
Menschen sind eine undankbare widerliche Spezies und wenn es sich um eine Ausnahme von dieser Regel handeln sollte, dann ist eine Wechselseitigkeit auch nicht immer gegeben.
Z.B. Ein Familienvater gelobt zum Schutz von Frau und Kind in den Tod zu gehen, um diese (vermeintlich) zu retten oder sog. "beste" Freunde geloben fuer einander "bis aufs Ganze zu gehen", doch als der Erste faellt, verlaesst die Anderen urploetzlich der Mut ... die Liste ist lang.
Ergo: Sterben ist kagge und "Morden" noch viel viel mehr.
Gewalt ist keine Loesung - Tod ist keine "Erloesung".
Choose life
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von (s)AINT am 20.02.2012 21:00.
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Don't be a lemming - JOIN US!
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Ein ähnliches Thema, das mir dazu einfällt:
Eine egoistisches Modell in der Ethik sieht ja so aus, dass es einem Menschen besser geht, wenn er anderen hilft. Wenn man jedoch weiß, dass man bald stirbt (sei es wegen eigenen Suizidplänen oder höherer Gewalt) muss man sich über die mittel- bis langfristigen Gewissensbisse/Konsequenzen jedoch keine Gedanken machen, hätte also nach diesem Ansatz in so einem Moment keinerlei ethische Verpflichtungen mehr. Man könnte sich natürlich untereinander darauf einigen, in so einer Situation nicht die Sau rauszulassen und Amok zu laufen, aber die einzig sinnvolle Weise so ein Verhalten zu sanktionieren wäre zu versuchen, den Täter eine Weile am Leben zu erhalten und zu bestrafen, aber das hilft nur gegen Täter mit mangelndem Selbstvertrauen, sich entsprechend vorbereiten zu können, bringt also nicht so viel, wenn jeder nur auf seinen eigenen Vorteil aus ist.
Geht man allerdings von einer altruistisch / idealistischen Ethik (oder etwas in der Art) aus, oder glaubt daran, dass nach dem Tod über einen gerichtet wird (Religion), so spielt das Gewissen kurz vor dem Tod natürlich eine wesentlich größere Rolle.
Ich denke das Thema ist nicht uninteressant, wenn es um die Frage geht, wofür man sterben würde, wobei hier allerdings Ursache und Wirkung umgekehrt sind: In dem von mir angeschnittenen Thema war das Wissen um den bevorstehenden Tod die Ursache, und eine Handlung die Auswirkung, aber bei deiner Frage ist ein Ereignis die Ursache, welches dazu führt dass man sich dazu entscheidet, sich umzubringen (oder eine höchstwahrscheinlich tödliche Handlung zu auszuführen).
Rein objektiv betrachtet bringt der Tod ja weder Vor- noch Nachteile, danach gibt es also keinen Grund, sich umzubringen, aber auch keinen, am Leben zu bleiben. Aber gehen wir mal von Menschen mit einem gewissen Erhaltungstrieb und/oder ethischen Vorstellungen aus...
Fangen wir mal bei dem Egoisten an, der mittel- oder langfristig kein schlechtes Gewissen haben möchte, aber ansonsten keine Tabus kennt. Es könnte etwas geben was er sehr gerne machen würde; nicht so gerne, dass er mit dem schlechten Gewissen weiterleben wollen würde, aber doch so gerne, dass er bereit wäre, sich dafür umzubringen - das wäre dann ein mögliches Motiv. Oder er hat einfach keine Lust mehr, und wenn er tot ist braucht es ihn auch nicht mehr zu kümmern, wenn andere um ihn trauern.
Der Altruist/Idealist dagegen würde sich nur dann umbringen, wenn die Welt deshalb "besser" aussehen würde. Einfacher Suizid kommt also nur dann in Frage, wenn man der Überzeugung ist, dass die Welt ohne einen besser dran wäre, oder zumindest nicht schlechter. Und das Ergebnis einer eigenen Handlung, die zum wahrscheinlichen Tod führt sollte natürlich für den Verlust kompensieren, den die Welt mit dem eigenen Ableben erleidet. Ein Gläubiger kann für sehr unterschiedliche, merkwürdige "Gründe" sterben, da habe ich auch jetzt gerade keine Lust, das weiter auszuführen, zumal ich mich da selbst nicht in der Lage sehe, vieles nachzuvollziehen...
Zu meiner persönlichen Einstellung zu dem Thema schreibe ich vielleicht auch mal was, wenn ich mich da auf eine konkrete Einstellung einigen sollte. ^^
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Ich würde aus Überzeugung morden, was von Notwehr über Totschlag bis zu Mord aus niederen Beweggünden alles mit einschließt. Vorsätzliche Tötungsdelikte sind natürlich nicht vergleichbar mit Notwehrsituationen, in denen vermutlich jeder ähnlich reagieren würde. Ihr Vorteil ist auch der der höchstwahrscheinlich ausbleibenden Strafe, aber wann kommt man schon mal in eine solche Situation?
Meiner Meinung nach kann jeder Mensch zu jeder Überzeugung kommen bzw. gebracht werden und aus dieser heraus Verbrechen begehen. Bei mir wäre Mord aus Rache am wahrscheinlichsten, könnte mir aber auch andere vorgeschobene Gründe vorstellen oder versuchen, eine blutige Revolution zu starten bzw. ein Teil von ihr zu sein.
Sterben würde ich für meine Ma, weil ich nicht ohne sie leben mag, für meinen kleinen Bruder, weil er es verdient und für meine Freiheit, wenn sie in akuter Gefahr wäre, beispielsweise bei ner drohenden Gefängnisstrafe. Ich wage auch zu behaupten, mit dem Zurücklassen meine Familienmitglieder keine allzu großen Probleme zu haben.
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Momentan gibt es da so gar nichts für mich das es mir wert wäre dafür mein eigenes Leben, oder das Leben anderer zu nehmen. Am ehesten wohl aber für einen anderen Menschen der mir mehr bedeutet als mein eigenes Leben, oder das Leben anderer. Alles Andere wäre wohl mehr situationsbezogen.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Bewusst Sterben für eigene Kinder (noch nicht vorhanden).
Ansonsten hänge ich zu sehr an meinem Leben.
Morden, hm.
Mir fällt nichts realistisches ein, wofür sich ein Mord für mich lohnen würde.
Für nen großen Batzen Geld vielleicht, aber im Knast nützt der mir nix und verfolgt werden will ich dafür auch nicht.
Bleib ich weiter brav
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Tötung aus Notwehr ist i.d.R. übrigens kein Mord. Auch variiert die Bedeutung des Begriffs 'Mord' je nachdem, auf welche Rechtsordnung (vaiiert zwischen Ländern), bzw. auf welche ethisch / moralischen Grundsätze man sich bezieht.
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Okay, aber da bin ich mal ausnahmsweise von der deutschen juristischen Definition ausgegangen, sonst kannst Du das ja wirklich beliebig dehnen. Nazis haben wahrscheinlich das Vergasen von Juden nicht als Mord gesehen und in islamischen Ländern ist wahrscheinlich das Umbringen von weiblichen Familienmitgliedern, die vergewaltigt worden, kein Mord, sondern Ehrensache.
Aber die Mordbereitschaft hier im Forum scheint ja eh am Boden zu liegen. Der letzte, der noch Sätze bilden konnte, in denen "Bolzenschußgerät" und die Namen von Arbeitgeberpräsidenten und anderen führenden Wirtschaftsfunktionsträgern einen nachvollziehbaren Zusammenhang ergaben, war Tetrachos.
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@deldenker
Morden ist schon ein etwas heftiges Wort... Meintest Du nicht eher töten?
Wofür würde ich sterben?
Hmmm... für die Freiheit falls nötig, scheint mir momentan das einzige zu sein. Ab und zu aber auch für Mutters Schokoladenkuchen
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Ahh, ein interessantes Thema, dachte schon hier gibts nur Weltuntergangs- und Konservativendiskussionen, die zwar auch interessant sind, aber das, zumindest für mich, nur in begrenztem maße, da ich Politik generell ablehne
Wofür ich morden/töten würde?
Für alles was mir angebracht erscheint. Für meine Freiheit (Zum Beispiel auch nen Haufen 3tes Reich Spinner). Aus Rache. Aus Gründen die, in unserer Welt, nicht akzeptabel sind. Wer ein Mädchen vergewaltigen will SOLLTE einen Headshot bekommen, am besten aus nächster Nähe und mit Höchstkaliber, leider fehlt mir dafür das nötige Equipment
Wofür ich sterben würde?
Für die Freheit (mit Granate in die feindliche Base), für meinen Bruder würde ich nicht springen wenn es heißt du oder er, aber ich würde alles riskieren um ihn rauszuholen, und wenn das mein Leben kostet dann ist das eben so.
Zusammengefasst kann ich eigentlich nur sagen, das ich wenn ich aufgeklärt, und als wissender und nicht eingelullt in Propaganda und vom Volksempfänger verblödet, in den aktiven Wiederstand gehen würde, mit 16 hat das seinen Reiz, und auch bereit wäre das nötige zu tun, und wenn es mein Leben kosten sollte, dann ist es halt so.
Ich sterbe lieber früh mit gutem Gewissen und dem Wissen gelebt zu haben, als alt und ergraut, mit viel so genannter Lebensweisheit, verkantet, CDU wählend, und in Unwissenheit, was ich alles hätte tun können, und im Unwissen was leben eigentlich ist.
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- "Denn Vodka ist die wärmste Flasche!" -
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Ich würde für beinah nichts morden. Man könnte zwar behaupten, jemand hätte es nicht anders verdient, aber ich glaube die Strafe, mit dem Gedanken weiterzuleben, dass man jemanden umgebracht hat, ist doch auch nicht gerade befriedigend... Außerdem ist es bestimmt in dem Zeitpunkt doch sehr schwierig es überhaupt zu tun, egal was derjenige gemacht hat, da es in unseren Genen liegt, unsere Artgenossen nichtt zu töten. (Die Biologie der zehn Gebote).
Und sterben....für meine Kinder, die ich nicht habe.
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